Riese & Müller Packster 70 2021

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Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das konform ist, aber wenn klappt - super. Muss gleich mal beim R&M-Händler anrufen.
 
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Heute probegefahren und verliebt.
Mit Riemen und Enviolo, Performancepackage und GX Option bestellt.

Das Rad fährt sich hervorragend! Ich bin echt hin und weg. Liegt sehr gut und satt auf der Straße.
Keine Sekunde unsicher gefühlt. Auch die Lenkung ist direkter als mit Stange. Gefiel mir im Vergleich zum Load besser.
 
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Von vit:bikes gibt es jetzt auch ein Video:

Und es wird explizit erwähnt, dass das Rad trotz Lockdown für Probefahrten zur Verfügung steht.
 
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Habs gestern in Berlin ausprobiert. War nach 10 Minuten begeistert, meine 2 jährige Tochter nach 5 Minuten eingeschlafen. Nach 20 Minuten bestellt. Lieferzeitpunkt April. Besonders überrascht war ich von der Box (bzw. Rahmengeometrie). Sie ist und wirkt extrem geräumig, das Rad fährt sich aber kompakt und wendig. Im Vergleich mit Douze G4, Cago, Urban Arrow meine Nummer 1. Da ich die nächsten 3 Jahre damit hauptsächlich Kinder durch die Gegend fahre, das Long John meiner Wahl. Das Ding ist wirklich teuer und für mich nur über ein Leasing Vertrag interessant.

Mein Händler prophezeit dass R&M ab Frühjahr extreme Lieferengpässe bekommt und sich die Wartezeiten dann in den Herbst verschieben. Ok er will mit dem Kommentar natürlich Räder verkaufen, aber er hat das Problem, dass er dann keine zum Verkaufen bekommt. Verrückte Welt. Berlin Platz 1 beim Stau, zu viele Autos, keine Cargo Bikes lieferbar. Ich hoffe auf Robert Habeck als Verkehrsminister ab Herbst, Impfstoff für alle (außer für SUV Fahrer :) ) und eine Cargo Bike Revolution. Dazu einfach mal ordentliche Förderprogramme für Cargo Bikes.
Also bestellt das Ding oder ein anderes und nehmt den Autos endlich die Parkplätze!!!!!
 
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Ich mache hier ja kein Geheimnis daraus, dass ich einem R&M Erlebnisstore arbeite, daher gerne auch meine Meinung zu den Lieferzeiten. R&M war eigentlich für ein Rad auf Konfigurationsbestellung immer recht schnell 3-6 Wochen waren safe. Ich glaube, damit konnten die meisten Kunden leben.

Dann ist 2020 einfach mal die Nachfrage explodiert. Das haben sie eigentlich noch echt gut verkraftet. Aber Rahmen wie Komponenten waren ja schon großteils produziert, gekauft oder lagernd, die mussten dann einfach nur abarbeiten so gut es geht.

Dann mit dem Wechsel auf Modelljahr 2021 wurden einige Modelle sehr früh eingeführt und konnten auch noch gut bedient werden. Die am spätestens eingeführten Räder (Homage, Roadster, Packster, neues Multicharger) hatten dann wohl die ersten Probleme. Hauptproblem war laut R&M, dass zu wenig Rahmen aus der Produktion gepurzelt sind. Das ist bei den Modellen wohl immer noch ein echter Flaschenhals.

Unser Testrad Packster 70 war ursprünglich mal für Oktober 2020 angekündigt und kam dann diese Woche. Homage-Modelle haben sich ebenso massiv verschoben.

Man kann natürlich diese Löcher mit anderen, später eingetackteten Bestellungen stopfen, sofern dafür alle Teile lagernd, aber ich vermute auch, dass wir noch Engpässe zu erwarten haben, wenn die Bestellerei erst richtig los geht. Ich mein, die bei uns bestellten Homage, Packster und co wurden quasi blind bestellt, oft von Kunden, die R&M halt kennen. Jetzt kommen noch alle on top, die bis zur Probefahrt gewartet haben. Und grundlegend wird die Nachfrage generell wohl kaum abflachen. Noch hinzu kommt, dass die Kunden nicht mehr wie üblich erst April den Laden stürmen, sondern schon teils 2 Jahre mit einem Kaufwunsch rumgurken, aber immer zum Saisonstart nicht das Wunschrad bekommen haben oder es ihnen dort in den Läden zu stressig war. Die kommen jetzt alle früher.

Kurzum, es ist also wirklich so, dass wenn alle ungünstigen Faktoren zusammen kommen, es auch bei einer belastbaren Produktion von R&M so explodiert, dass es noch erheblich Verschiebungen geben kann. Ich würde so was wie das Packster auch schnellstmöglich bestellen, damit ich es im schlimmsten Fall nicht erst September oder so mein Eigen nenne.
 
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Was mich als Besteller ärgert ist dass innerhalb kurzer Zeit mehrfach der auf der Website abfragbare Status/Liefertermin immer weiter nach hinten verlegt wurde.

Wenn R&M mir mit solch einem Tool den Mund wässrig macht, aber kurz bevor ich nach der Wurst schnappen kann, diese höher zieht, sollen sie sich nicht wundern, wenn ich verärgert bin, wenn das mit mir mehrmals gemacht wird.

Wenn ich mit Beginn des Modelljahrs 2021 ein Rad bestelle und dann von Anfang an immer weiter nach hinten geschoben wird, ist das einfach Scheiße.
 
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Ich mache hier ja kein Geheimnis daraus, dass ich einem R&M Erlebnisstore arbeite, daher gerne auch meine Meinung zu den Lieferzeiten. R&M war eigentlich für ein Rad auf Konfigurationsbestellung immer recht schnell 3-6 Wochen waren safe. Ich glaube, damit konnten die meisten Kunden leben.

Dann ist 2020 einfach mal die Nachfrage explodiert. Das haben sie eigentlich noch echt gut verkraftet. Aber Rahmen wie Komponenten waren ja schon großteils produziert, gekauft oder lagernd, die mussten dann einfach nur abarbeiten so gut es geht.

Dann mit dem Wechsel auf Modelljahr 2021 wurden einige Modelle sehr früh eingeführt und konnten auch noch gut bedient werden. Die am spätestens eingeführten Räder (Homage, Roadster, Packster, neues Multicharger) hatten dann wohl die ersten Probleme. Hauptproblem war laut R&M, dass zu wenig Rahmen aus der Produktion gepurzelt sind. Das ist bei den Modellen wohl immer noch ein echter Flaschenhals.

Unser Testrad Packster 70 war ursprünglich mal für Oktober 2020 angekündigt und kam dann diese Woche. Homage-Modelle haben sich ebenso massiv verschoben.

Man kann natürlich diese Löcher mit anderen, später eingetackteten Bestellungen stopfen, sofern dafür alle Teile lagernd, aber ich vermute auch, dass wir noch Engpässe zu erwarten haben, wenn die Bestellerei erst richtig los geht. Ich mein, die bei uns bestellten Homage, Packster und co wurden quasi blind bestellt, oft von Kunden, die R&M halt kennen. Jetzt kommen noch alle on top, die bis zur Probefahrt gewartet haben. Und grundlegend wird die Nachfrage generell wohl kaum abflachen. Noch hinzu kommt, dass die Kunden nicht mehr wie üblich erst April den Laden stürmen, sondern schon teils 2 Jahre mit einem Kaufwunsch rumgurken, aber immer zum Saisonstart nicht das Wunschrad bekommen haben oder es ihnen dort in den Läden zu stressig war. Die kommen jetzt alle früher.

Kurzum, es ist also wirklich so, dass wenn alle ungünstigen Faktoren zusammen kommen, es auch bei einer belastbaren Produktion von R&M so explodiert, dass es noch erheblich Verschiebungen geben kann. Ich würde so was wie das Packster auch schnellstmöglich bestellen, damit ich es im schlimmsten Fall nicht erst September oder so mein Eigen nenne.
Aber irgendwie auch schön zu sehen wie ein Inhaber geführter Betrieb aus Hessen mit einem guten Konzept durch die Decke geht. "total verpackstert." Wenns nach mir geht bitte das neue Tesla Werk in Berlin für R&M räumen. Wer braucht den Quatsch von Elon Musk.
 
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Was mich als Besteller ärgert ist dass innerhalb kurzer Zeit mehrfach der auf der Website abfragbare Status/Liefertermin immer weiter nach hinten verlegt wurde.

Wenn R&M mir mit solch einem Tool den Mund wässrig macht, aber kurz bevor ich nach der Wurst schnappen kann, diese höher zieht, sollen sie sich nicht wundern, wenn ich verärgert bin, wenn das mit mir mehrmals gemacht wird.

Wenn ich mit Beginn des Modelljahrs 2021 ein Rad bestelle und dann von Anfang an immer weiter nach hinten geschoben wird, ist das einfach Scheiße.
Nun, die Gründe für größere Verschiebungen werden aber in der Regel kommuniziert. Zumindest an Händler, was die draus machen, ist natürlich deren Ding. Ich gehe fest davon aus, dass die Eingangs kommunizierten Termine schon auf einer realistischen Basis von den gegenüber R&M kommunizierten Lieferterminen von Teilen und Rahmen sowie den verfügbaren Produktionskapazitäten beruht. Aber beides ist gerade echt fragil. Einfachste Teile kommen später, teils mehrfach, mehr Mitarbeiter krank, Hygienebestimmungen. Das ist leider gerade echt schwierig denke ich.
 
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Kommt denn jemand an die Maße unter der Kindersitzbank?
Ich würde da drunter gerne Werkzeug etc. verstauen.
 
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Servus zusammen! Bin stark am Packster 70 interessiert - was mir aber unklar ist, ob man die Hartschaumbox auch abnehmen kann und dann nur mit Ladeboden fahren kann. Wie dieses von RM angebotenen Cargo-carry-System aussehen soll, ist ja wohl noch nicht ganz klar - oder weiß da jemand mehr?

Andere Frage: machte es Sinn, den Mehrpreis für den zweiten Akku zu investieren? Nachrüstung fällt ja wohl aus. Einsatzgebiet: hügeliges Voralpengebiet.

Freue mich auf euren Input!
 
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Beim Akku ist es halt leider so, dass die Entscheidung bei Einzelakku nur 500WH anzubieten eine unternehmens-politische Entscheidung zu sein scheint, damit man eher dazu neigt, einen Doppelakku zu nehmen. Einzige Alternative wäre es, sich einen Zweitakku zu kaufen, dafür das passende Cover zu erwerben und ihn ggf. mitzuführen.

Da das Rad eher schwerer statt leichter im Vergleich zu den Vorgängern geworden ist, ist es längerfristig schon schön zwei Akkus zu haben. Voraussetzung für diese Annahme ist aber, dass du es täglich viele Kilometer bewegst und auch Steigungen überwinden musst.

Bei eher wenig Kilometern und kaum/keinen Steigungen tut es auch ein Akku.
 
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Servus zusammen! Bin stark am Packster 70 interessiert - was mir aber unklar ist, ob man die Hartschaumbox auch abnehmen kann und dann nur mit Ladeboden fahren kann. Wie dieses von RM angebotenen Cargo-carry-System aussehen soll, ist ja wohl noch nicht ganz klar - oder weiß da jemand mehr?

Andere Frage: machte es Sinn, den Mehrpreis für den zweiten Akku zu investieren? Nachrüstung fällt ja wohl aus. Einsatzgebiet: hügeliges Voralpengebiet.

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Hallöchen,
die Box kann nicht abgenommen werden. Der Rahmen ist quasi damit verschmolzen.
Cargo - carry - System habe ich auch noch nicht gesehen. Bisher gibt es auch noch keine Bilder, soweit ich weiß.

Zweiter Akku macht definitiv Sinn. Schon allein weil RM sonst nur den 500wh Akku anbietet. Also drücken sie den Käufer schon in Richtung Doppelakku System. Aber bei dem Mehrgewicht und sobald es nicht nur Flach ist. Würde ich immer zwei Akkus bevorzugen.
Ich habe mich bewusst für zwei Akkus entschieden beim Packster 70.
 
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Ich habe wegen des Aufpreises nur einen Akku bestellt. Wenn es am Ende nicht langt, kauf ich halt nen 500er zum mitnehmen nach. Der Aufpreis zum Doppelakku ist aus meiner Sicht schlicht nichtmehr nachvollziehbar. Der Akku geht im Netz für etwa 650 Eur über den Tisch...
 
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Andere Frage: machte es Sinn, den Mehrpreis für den zweiten Akku zu investieren? Nachrüstung fällt ja wohl aus. Einsatzgebiet: hügeliges Voralpengebiet.

Ich habe das alte Packster 80 und nur einen 500er Akku. Damit komme ich im hügeligen Gelände im Sommer 60-70 km. Im Winter 50km. Für meine Bedürfnisse reicht das.

Bei längeren Ausflügen würde ich einen zweiten Ersatzakku mitnehmen (kostet einen Bruchteil) . Für mich hat sich der Bedarf nach Dual-Akku in den letzten 4 Jahren vielleicht 2-3 mal ergeben.

Da steht der Aufpreis meiner Meinung nach nicht dafür. Und mir ist der Akku schon zwei mal gestohlen worden. Da ist es noch "besser" es wird nur ein Akku gestohlen und nicht gleich zwei. (Wobei der Diebstahlschutz beim neuen Packster vielleicht ein bisschen besser ist als beim alten.

Mein Packster parkt in einer Tiefgarage und ich nehme den Akku (wegen Deibstahl) eigentlich immer raus. Es ist schon lästig nur einen Akku immer spazieren zu tragen. Zwei Akkus wären noch lästiger.
 
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