CargoBike als Lebensunterhalt, möglich?

Ja, Flaschensammeln ist aus der Sicht der Jobcenter sehr wohl Schwarzarbeit und wird von denen gerne mal bis vors Gericht getrieben :oops: Seit Februar gibt es dazu endlich mal ein Urteil welches eine Anrechnung verbietet :LOL:
 
Ja, da gab es eine Reportage über einen gewerbsmässigen Flaschensammler der die Festivals besucht hatte, da kam gut was zusammen. Irgendwann hatte der ein komfortables Wohnmobil mit Stauraum für das Leergut. Und beschäftigte, nein beauftragte, einen Steuerberater.
Ist immer so eine Sache mit dem "dazuverdienen". So die Flaschen einsammeln finde ich OK. Mit einem Führerschein CE LKW fahren ist dann schon eine Sache die aus meiner Sicht anders anzusiedeln ist.
Der TE kann ja ein Gewerbe anmelden, spricht ja nichts dagegen außer die entsprechenden Beschränkungen im HWK- Bereich.
Ich persönlich kenne keinen der seine Kinder gegen Bezahlung beaufsichtigen lässt, auch kenne ich keinen der einen Fahrer stundenweise für seinen CE LKW braucht und den schwarz fahren lässt. Im Falle eines Unfalls kann da das Gewerbeaufsichtsamt schnell zur Hand sein.
 
Schwarz fahren lässt die natürlich niemand, so naiv ist kein Chef. Es gibt andere Möglichkeiten Leute offiziell zu beschäftigen und kräftig Geld zu sparen, oftmals auch mit Support vom Steuerzahler. Versuche das mal nachzuweisen. Die Behörden sind ne Weile damit beschäftigt um das herauszufinden. Wenn Dir sowas zu Ohren kommt wussten die schon Monate vorher davon. In NRW ist mal so eine Firma hochgenommen worden. Die Fahrer waren bis zu 14 Stunden täglich unterwegs und verdienten 4,50€ pro Stunde. Geschlafen haben sie auf Matratzen in Nebenräumen oder im Fahrzeug. Natürlich keine deutschen Staatsbürger sondern uninformierte Südosteuropäer, die froh waren einen Job zu haben. Meiner Meinung nach ist seit der Öffnung der Grenzen innerhalb der EU die Kriminalität viel einfacher geworden.
Mir erzählte mal ein LKW Fahrer, dass er bis 1200€ im Monat verdient. Nachtlinie, etwa 700 km eine Richtung, fährt immer die gleiche Strecke von Hub zu Hub, 12 Tonner mit Anhänger. Willst Du Dir das antun? Keine Freunde mehr, die eigenen Kinder kennen Dich nicht mehr und irgendwann zieht Deine Frau aus.
Das alles sind Konditionen einer hier in D ansässigen Firma! Andere zahlen vielleicht mehr, aber reich wirst Du nirgendwo. Was sollen die Geschäftsführer den Angestellten denn zahlen? Die viel günstigere Konkurrenz sitzt im Nachbarland. Behörden hier haben keine Handhabe gegen firmeninternes. Die können nur den Zustand des Fahrzeugs bemängeln, Ladungssicherung, etc., Einhalten der Ruhezeiten.
Es gibt schon noch attraktive Möglichkeiten verhältnismäßig gut zu verdienen, ohne gute Kontakte aber so gut wie unmöglich. Und dann musst Du 1a Qualität abliefern! Ich kenne so Einen. Er macht Transporte innerhalb deutschlands für gutes Geld. Meistens aber regional. Er hat aber auch seine Nische ohne viel Konkurrenz gefunden. Ein paar Monate viel zu tun und wenn keine Arbeit ist, fährt er eine Woche nach Spanien, Italien oder Skandinavien. Hat aber auch das Glück mit einem geerbten Haus. Wenn man so eine Nische gefunden hat, lohnt sich das Transportgeschäft noch. Man kann auch mit Lastenrädern seine Nische finden. Deswegen rate ich dem TE erstmal Erfahrung zu sammeln. Entweder als Teilzeit, Vollzeit oder Subunternehmer für eine gut laufende Firma. Letzteres hat das höhere Risiko. Aus der Erfahrung kann man sich etwas aufbauen. Man lernt Leute kennen, kommt günstig an sein Material und die Aufträge. So war es jedenfalls bei mir.
 
Das Grundproblem in Deutschland ist meiner Meinung nach das die Arbeitskraft nichts mehr wert ist. Das fängt bei Reparaturen an und bei Billigfleisch ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.
Das System wird natürlich auch durch Niedriglohn massiv unterstützt, im Einkauf, sei es der Arbeitskraft oder der Materialien, liegt der Gewinn.
Dazu kommt, es muss ja jeder alles haben und das sofort und billig. Drauf sparen ist drauf gesch xxx. Und Fleisch muss jeden Tag auf dem Teller sein. Das Anspruchsdenken ist hoch.
 
Wir sind zwar hier gerade sehr weit im OFF, aber ich sehe das Problem bei einem Großteil der Bevölkerung einfach auch so, dass die Lebensunterhalskosten so hoch sind, dass vieles nur noch als billig geht. Zudem haben viele da in meinen Augen komische Prioritäten.
 
Schau Dir an was Lebensmittel kosten, da sehe ich D ganz weit unten was die Kosten angeht. Strom ist teuer aber da hilft Disziplin.
Bildung und Ausbildung ist teuer, zumindest das was nicht von staatlicher oder kommunaler Seite aus gefördert wird.
Wer allerdings die Möglichkeit hat in Bildung und Ausbildung zu investieren, für den zahlt es sich aus. So meine Erfahrung.
Und wer der Meinung ist das er einen PKW benötigt, der sollte einmal durchrechnen was so ein Vehikel kostet. Ein Kollege rechnet mir immer vor was sein Benz kostet und das ist keine S Klasse. Dafür fahre ich (oder fuhr) in einen Urlaub der nicht billig ist, obwohl ich mit dem Rad dann fahre. (100 km Bus in Kambotscha kosteten ca 10 US$, Auf dem Rad brauchte ich mehr an Dollars für Getränke, weil ich sonst kaputt gefahren wär).
 
Ich persönlich kenne keinen der seine Kinder gegen Bezahlung beaufsichtigen lässt, auch kenne ich keinen der einen Fahrer stundenweise für seinen CE LKW braucht und den schwarz fahren lässt.
Da tu ich mal Widersprechen... denn bezahlt werden Kindermädchen, Putzfrauen und co. schon.... nur wird das halt nix angemeldet. Ich hab mal Stundenweise wir eine Spedition einen Kl. 3 Zug, 7,5 tonner mit Hänger gefahren. Weils immer wieder Probleme mit der Art des Hänges gab, wollte ich den CE schein machen über das Arbeitsamt. Wurde abgelehnt, weil ich da maximal halbtags arbeiten konnte.... und so eine Umschulung nur für Vollzeitstellen gezahlt wird.

@Bravagor : das mit den Prioritäten entwickelt sich fast vollautomatisch, wenn Leute in der 3.Generation im Niedrigstlohnsektor festhängen, und da nicht raus kommt. Wir ich damals aufgrund der Behinderung meiner Tochter und der Folgen in kurzer Zeit vom Doppelverdienerhaushalt in die Sozialhilfe abgestürzt. Da hab ich Leute kennen gelernt, die da quasi seit Großmutters Zeiten drin fest hingen, obwohl die jede Chance genutzt haben da weg zu kommen. Dann ergibt man sich eines Tages, und wird dafür schief angekuckt, obwohl im endefeckt jeder so handeln würde, der vom Schicksal immer wieder eins übergebraten bekommt.

Schau Dir an was Lebensmittel kosten, da sehe ich D ganz weit unten was die Kosten angeht.
Das mit den Lebensmittelkosten ist fast wie die Sache mit dem Fisch.... Gib einem hungernden eine Fisch, und er hat einen Tag zu essen. zeig ihm wie man einen Fängt wird er jeden Tag sat.... stimmt heutzutage auch nicht mehr so pauschal, .....aber in dem sinne sollte man in so einer Lage besser kochen lernen, als in der Bedienung einer Mikrowelle sein Glück zu suchen. ;-)

:) Helmut
 
@Helmut60
ich hatte damals Haushaltsunterricht in der Schule. Fand ich zwar komisch aber die Grundzüge des kochens wurden mir vermittelt, abgesehen davon das auch in der Familie gekocht wurde.

Das geht den Leuten doch komplett ab. Da wird dann Pizza und was weis ich bestellt, weil es so cool und billig ist.

Zu den Anhängerproblem Deines Arbeitgebers: weshalb sollte die Allgemeinheit da für den Führerschein aufkommen? Ich nenne das mal Anspruchshaltung, das Teil kostet ja schon etwas.
 
Zu den Anhängerproblem Deines Arbeitgebers: weshalb sollte die Allgemeinheit da für den Führerschein aufkommen? Ich nenne das mal Anspruchshaltung, das Teil kostet ja schon etwas.
Ich konnte damals aufgrund der pflege meiner Tochter als Handwerkergeselle nicht im normalen Handwerk arbeiten, und hab genommen was ich bekommen konnte. Da sich bei Probefahrten ergab, das ich mit meinem Tandemzug gut zurecht kam, ich einen 2 Achser nicht ziehen durfte... geht halt nur mit CE..... hat sich das mit der CE Finanzierng "gegenseitig ausgeschlossen" : Für einen Vollzeitfahrer hätte der Arbeitgeber den CE gezahlt... ging bei mir nicht. Für Teilzeitfahrer fühlte sich das Arbeitsamt nicht zuständig... also weiter arbeitslos.

( Im Niedriglohnsektor trauen sich viele nicht den Mund aufzumachen. Um das zu verhindern.... äää ne... fördern... wurde das Arbeitamt schließlich in einen Förderverein für Lohndumping umgewandelt. Ich hab damals... bevor ich Kinder hatte gesagt, das ich kein Probelm hab für wenig Geld zu arbeiten. Die FRage ist nur, ob der Arbeitgeber dann mit der Leistung zufrieden ist. Kann man seine Familie innerhalbvon 8 Std. nicht vernünftig versorgen, muß man sich in den 8 Stunden so fit halten, das man hinterher noch fit genug für einen anderen Job ist. Solange ich fit war hat das gut funktioniert. )
 
@Helmut60
Zu den Anhängerproblem Deines Arbeitgebers: weshalb sollte die Allgemeinheit da für den Führerschein aufkommen? Ich nenne das mal Anspruchshaltung, das Teil kostet ja schon etwas.
Helmut60 schrieb, dass er nur Teilzeit gearbeitet hatte. Davon kann man sich kaum einen CE-Schein zusammensparen. Eigentlich hätte es die Firma zahlen können. Für die rechnete sich das aber nicht. Als Unternehmer will man für jede Investition maximale Erträge. Die Transportbranche ist extrem gnadenlos. Schau mal in diverse LKW-Foren. Die sind froh, wenn die Kosten wieder drin sind und noch etwas Kleingeld überbleibt. Da musst Du auch schon mit einem 40 Tonner anfangen. Alles darunter ist nur noch für regionale Transporte sinnvoll. Warum wohl wollen sie jetzt 50 Tonner einführen? Überall billig, billig. Das ist eine etwas längere Kette. Weil eben Viele nicht mehr soviel Geld haben, müssen die Produkte günstiger werden. Das geht nur mit Kosten sparen. Personal und Inventar müssen billiger werden. Am Umsatz wird natürlich nicht gespart! Habe heute erst erfahren, wie wenig jemand im Büro einer Spedition verdient. Die Leute gehen doch nur noch aus Überzeugung arbeiten.
 
Eigentlich hätte es die Firma zahlen können. Für die rechnete sich das aber nicht. Als Unternehmer will man für jede Investition maximale Erträge.
Ja was hast Du denn gedacht? Ein Bekannter wurde über seinen Arbeitgeber gefördert, im Gegenzug verpflichtete er sich 4 Jahre weiter im Unternehmen tätig zu sein. Bei vorzeitigen Ausscheiden wäre dann Anteilig ein Betrag zurückgefordert worden. Konnte er mit leben.

Wenn ich jemanden ausbilde möchte ich auch das der nun gut Ausgebildete seine Kenntnisse und Fähigkeiten für mich einsetzt und nicht das er die Biege macht und bei jemand anders, der nicht ausbildet und sich so die Kosten spart, tätig wird.
 
Mal andersrum gefragt. Ist ein Job als LKW Fahrer (2 Achser Tandemzug) für eine Halbtagskraft die richtige Berufswahl?
Klingt asozial, ist es in meinen Augen aber nicht. Warum einen Platz in der Ausbildung an jemanden verschwenden der die Aufgabe dann nur teilweise erfüllen kann. Macht für mich keinen Sinn. Ich bin in der Luftfahrt tätig, technische Ausbildung ist in diesem Bereich recht aufwendig, langwierig und vor allem teuer. Natürlich werden zunächst die mit den größten Potenzialen gefördert. Einen Mitarbeiter zu fördern der dann nicht voll flexibel einsatzbereit wäre kann sich ein Unternehmen nicht leisten.
Persönliche Schicksalsschläge sind hart, eine voll-pflegebedürftige Person in der Familie ist aber ja heutzutage schon Alltag. Man bedenke das Seniorenproblem (darf man das so nennen?). Auf der andren Seite ist Schule und Ausbildung in keinem anderen mir bekannten Land so einfach zu erhalten wie hier bei uns in Deutschland. Von meiner Seite gibt es wenig Verständnis für mimimimimi ( ich bin ein Opfer unseres Systems).
Hose hoch, Brust raus und machen. Das ist auch viel geiler als immer nur wollen.
Sorry für OT.
 
Ich finde die Idee der Selbstständigkeit sehr gut. Kommentare wie - es ist 16 Uhr, was hast Du bisher gemacht, sind aus meiner Sicht mehr als übel. Richtig ist doch, dass man was verändern will. Der Schritt zur Selbstständigkeit wäre auch für mich reizvoll, daher kann ich das nachvollziehen. Es braucht eine gute Idee, Kreativität, gute Kalkulation, Buisiness Plan und Biss. Wenn Du es Dir gut durchrechnest, dann könne es doch machbar sein? Wenn der Plan erst einmal steht, dann kann man über einen Job das Kapital ansparen, das man für den Start braucht. Es gibt für das Lastenrad für den Gewerblichen Bereich Unterstützung vom Staat - Lastenradförderung. Die Vorredner haben sicher recht, dass ein Lieferdienst nur ein Nischenmarkt wäre, da DHL usw. konkurrenzlos Effizient und daher preiswert sind. Du müsstest gegenüber etablierten Diensleistern Vorteile bieten. Du müsstest schneller sein (tägliche Zustellung) oder grüner sein etc. Das könnte sehr hart werden. Bei grüner gibt es schon CO2-freie Zustellung von manchen Anbietern und DHL usw fahren schon Lastenrad. Also müsstest Du Deine Idee weiterspinnen. Du hast ja Erfahrungen angesammelt. Also kombiniere und denke weiter: Hausmeisterdienst usw. Worüber hast Du Dich schon mal geärgert, weil es fehlt, es stört, zu lange gedauert hat? Wenn Du dann eine Idee hast, kannst Du dich bei IHK oder ähnlichen Gründerberatungen beraten lassen. Ich habe kürzlich einen Artikel gelesen, der sich auch selbstständig machen wollte und gerne kochte. Restaurant war aber nicht möglich, da zu teuer und gibt es schon. Dann hat er nachgedacht und wollte was kleineres, mobileres machen. und hatte dann diese Idee
 
Mal andersrum gefragt. Ist ein Job als LKW Fahrer (2 Achser Tandemzug) für eine Halbtagskraft die richtige Berufswahl?
Sowas ist.. bzw. war in meinem Fall eine speziel auf mich abgestimmte Lösung. Der Disponent selbst hatte einen Pflegefall zuhause, der aber von seiner Frau versorgt werden konnte. Das ging bei mir nicht....einfach gesagt hatte ich 2 "Pflegefälle" zuhause. Da ich ohne CE aber nicht flexibel genug einsetzbar war, .... z.B. auch mal Wechselbrücken, oder ganze Sattelzüge umsetzen.... wurde nix daraus. Überhaupt zum Arbeitsamt bin ich gekommen, nachdem ein kirchlicher Träger mir eine genau auf meine Verfügbarkeit abgestimmte 30 Std. Wo. Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gebastelt hatte.

Ich hatte sogar mal... weil der Chef das gleiche Problem hatte, ein Angebot halbtags als Lackierer in der Möbelindustrie, was trotz sehr gutem Verdienst nicht klappte weil sich niemand fand der die andere Hälfte der Schicht.. nachmittags.. machen wollte.

:) Helmut
 
Mattann schrieb:
Ich finde die Idee der Selbstständigkeit sehr gut. Kommentare wie - es ist 16 Uhr, was hast Du bisher gemacht, sind aus meiner Sicht mehr als übel.
Das mag sein, den nachfolgenden Satz von mir solltest Du Dir mal verinnerlichen. "Bring Struktur in Dein Leben", ein Großteil der Langzeitarbeitslosen bekommt Morgens seinen Hintern nicht aus dem Bett. Da fehlt die Motivation.
Mattann schrieb:
? Wenn der Plan erst einmal steht, dann kann man über einen Job das Kapital ansparen, das man für den Start braucht.
Hatten wir schon, keine Möglicht oder das Unvermögen zu sparen. Da braucht es jemanden der die Buchhaltung inhaltlich prüft und organisiert. Sprich - Struktur.
Mattann schrieb:
Es gibt für das Lastenrad für den Gewerblichen Bereich Unterstützung vom Staat - Lastenradförderung.
PS: einen Link von Dir zu dem Angebot wäre zielführend für den TE
Mattann schrieb:
Du hast ja Erfahrungen angesammelt.
So, wodrin? Das kam bisher nicht so zur Sprache.
Mattann schrieb:
Also kombiniere und denke weiter: Hausmeisterdienst usw. Worüber hast Du Dich schon mal geärgert, ...
Auf jeden Fall darüber, dass er keine Rechnungen ausstellen dürfe. Mit Gewerbeschein durchaus lösbar.

@Mattann, Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser thread nur Erstellt wurde um uns (mich) zu unterhalten.
 
Ich finde es überwiegend schade, dass der TE sich hier nicht mehr viel Meldet.
Klar muss er hier auch gegen etwas Gegenwind kämpfen, aber dass was er vor hat wird auch kein Zuckerschlecken. Und ich habe auch schon öfters davon gehört, dass einem auf dem Weg zu gewissen Förderungen die entsprechenden Entscheider auch schon mal gut Gegenwind geben um zu schauen, wie geht die Person damit um, wie viel Herzblut steckt die Person da rein.

Zudem könnte er hier von der Schwarmintelligenz und den Schwarmerfahrungen nur profitieren.
Es hat sich ja rausgestellt, dass einige die hier schreiben Erfahrungen in den Bereichen Selbstständigkeit, Kurierfahrer, Logistik, Dienstleister, Förderungen beantragen/erhalten etc haben. Einige können auf andere Unternehmen verweisen welche entweder erfolgreich derartiges machen oder andere, die gescheitert sind. Aus beiden Fällen kann man lernen.

Leider kamen auch wenn dann immer nur sehr spärliche Informationen welche man dem TE schon regelrecht aus der Nase ziehen musste.
 
Erfahrung meiner Gesprächspartner aus dem Sozialbereich.

Wie ich mal Arbeitslos war bin ich auch nicht um 5:00 aufgestanden, gebe ich zu.

Meine Definition von Morgens ist der Zeitraum in dem der "normale" Arbeitnehmer aus dem Bett steigt. Arbeitsbeginn gerne von 6:00 - 8:00.

So einen richtigen Tipp hast Du nicht für den TE, oder?
 
Arkadi: Gesprächspartner die Direkt mit Betroffenen arbeiten.

Ich kann das durchaus nachvollziehen, im Bett liegen zu bleiben, Antriebsarmut eben. Aber sich dann beschweren das es nicht reicht, tut mir Leid, da bin ich der falsche Ansprechpartner.

Neulich hatte ich eine junge Dame die Friseurin werden wollte. Gesagt getan, ich habe meine Kontakte zu einer Berufsschullehrerin in dem Bereich aktiviert und den Friseur des Vertrauens gefragt. Beide sagten Hilfe zu, die Dame brauchte nur Ihre Unterlagen einzureichen.
Da kam es leider nicht zu, sie wollte nicht mehr zur Schule gehen und Berufsschule war für sie auch Schule.
Wer hat der hat. Sie darf sich ruhig wieder melden, dazu muss sie dann ihren Hintern hochbekommen.
 
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