CargoBike als Lebensunterhalt, möglich?

Absolut. Wobei mein Papa uns aus 2 20“ Klapprädern ein Beiwagenrad geschweißt hatte. Das war aber bis zu meinem „Job“ Zeitungsausträger schon nicht mehr im Betrieb. Heute glaube ich wäre das ein leichtes es zu richten, was damals kaputt war...
Wir haben es damals einfach entsorgt :mad: :eek: (inkl Duomatic!)

Ein Grund warum ich Schweißen / Löten lernen will / muss. ich muss das nochmal nachbauen
 
Absolut. Wobei mein Papa uns aus 2 20“ Klapprädern ein Beiwagenrad geschweißt hatte. Das war aber bis zu meinem „Job“ Zeitungsausträger schon nicht mehr im Betrieb. Heute glaube ich wäre das ein leichtes es zu richten, was damals kaputt war...
Wir haben es damals einfach entsorgt :mad: :eek: (inkl Duomatic!)

Ein Grund warum ich Schweißen / Löten lernen will / muss. ich muss das nochmal nachbauen
Hast du da ein Bild von?
 
Ich habe als 14jähriger auch Zeitungen ausgetragen. Dafür hatte ich nur mein normales MTB.
Mit nem Kumpel zusammen auch Prospekte verteilt. Wir hatten einen Anhänger mit Rödeldraht am Gepäckträger festgemacht.
Später habe ich dann parallel zur Ausbildung noch für eine Reinigungsfirma mit dem Staubsauger Büroetagen bei einem großen Versicherungsunternehmen gesaugt.
 
Habe den/ die Tage mit Pfennige verdienen verbracht. Leben ist teuer - auch Lastenräder fallen nicht vom Himmel. Den Tag beginnend mit Kinderbetreuung. Per geliehenem KFZ dann Gartenarbeit (Efeu-Rückschnitt, sehr sanft wegen noch Vogelschutzzeit ("Formschnitt")) und Entsorgung dessen per Grünhof. Volumen hätte auf Lastenrad gepasst - viel lieber hätte ich auch eine offizielle Rechnung geschrieben. Dann Kurierdienste per LKW (Klasse CE). Werde nicht beginnen, hier Tagebuch zu schreiben. Habe dem Amt Bescheid gesagt bezüglich meiner diverser Tätigkeiten - dort Schulterzucken. Ich deute es als ...
 
Wie so ein Vorhaben auch laufen kann.....

Da ich aufgrund der Pflege meiner schwerbehinderten Tochter auch als vielseitiger Handwerker keine Arbeitstelle finden konnte, hab ich jahrelang die Zeit mit "kleinen Hilfsleistungen" verbracht. Dabei ging es nicht um Geld verdienen, sondern ich wollte meine Zeit sinnvoll verbringen. Mal hab ich für Leute mit geringem Einkommen...( Tafelkunden und co. ) gegen Verschleißteil- und Kalorienersatz beim Umzug geholfen, Küchen umgebaut, tapeziert, Möbel repariert, aus alten Kleidenschränken einfache neue Regale alla Billi, oder zugefallene Türen wieder auf gemacht. Weil sich mit der Zeit immer mehr "Gutverdiener" meledeten, die auch ordentlich zahlnen wollten, hab ich mit dem Gedanken gespielt, die Sache officiel gewerblich zu machen. ( Ich hatte schon mal eine Anzeige wegen Schwarzarbeit, die aber keine Folgen hatte, weils keine war ) Das nötige gute Werkzeug hatte ich mir über die Jahre zusammengekauft. Als ich mir dann, weil das Dreiradfahren meinen Rücken nicht gefiel, und ich das Rapid gekauft hatte, wurde dieser Gedanke immer konkreter.

Dann meinte mal ein Bekannter aus einem Nachbardorf, das ich so ein Rad doch garnicht brauchen würde, weil die Kiste darauf allermeist leer sei. Ich hab ihm gezeigt das die voll Werkzeug war... Handkreissäge, Staubsauger, Werkzeugkiste, und ihm erklärt das ich überlege damit einen Handwerkerservice zu betreiben, richtig mit Gewerbeschein. Er fand die Idee sehr interessant, das wäre auch was für ihn. Bei mir kam dann "böser Besuch" dazwischen. Ich brauchte eine Chemotherapie. Durch die Folgen der Chemo bin ich jetzt dauerhaft "so platt" das an gewerbliche Arbeit nicht zu denken ist.

Dieser Tage gab es hier dann einen zum Thema passenden Artikel in der Tageszeitung : Handwerkerservice wegen offener Rechnungen vor Gericht". Da hatte sich im Nachbardorf jemand ( ich weis nicht obs mein Bekannter war ) 3 Lastenräder a 7000 Euro für seinen neu gegründeten Hausmeisterservice gekauft.... aber nicht bezahlen können. So kann sowas laufen. In die Hose gehen kanns aus gesundheitlichen Gründen genauso wie aus Leichtsinn.

:) Helmut
 
Ach ... ich kenne jemanden der heute morgen schwarz ne Elektroinstallation gerichtet hat, wenn die Bude abfackelt ist er gemäß aktueller Rechtsprechung nicht haftbar :p Ist doch supi :ROFLMAO:
 
Das ist ja das schon angesprochene Problem.
Die "Lohnkosten" für "Nachbarschaftshilfe" sind viele bereit zu zahlen, damit läuft das "Geschäft".
Macht man es aber offiziell, muss man die Lohnkosten richtig kalkulieren und landet damit in einer Preisklasse, die viele nicht mehr gewillt sind zu zahlen.
 
Ach ... ich kenne jemanden der heute morgen schwarz ne Elektroinstallation gerichtet hat, wenn die Bude abfackelt ist er gemäß aktueller Rechtsprechung nicht haftbar :p Ist doch supi :ROFLMAO:
Nicht ganz richtig:

Als Elektrofachkraft ist man quasi immer in einer Garantenstellung.
 
Habe den/ die Tage mit Pfennige verdienen verbracht. Leben ist teuer - auch Lastenräder fallen nicht vom Himmel. Den Tag beginnend mit Kinderbetreuung. Per geliehenem KFZ dann Gartenarbeit (Efeu-Rückschnitt, sehr sanft wegen noch Vogelschutzzeit ("Formschnitt")) und Entsorgung dessen per Grünhof. Volumen hätte auf Lastenrad gepasst - viel lieber hätte ich auch eine offizielle Rechnung geschrieben. Dann Kurierdienste per LKW (Klasse CE). Werde nicht beginnen, hier Tagebuch zu schreiben. Habe dem Amt Bescheid gesagt bezüglich meiner diverser Tätigkeiten - dort Schulterzucken. Ich deute es als ...
Was soll das werden? Erwartest Du jetzt ein Schulterklopfen? Ich und viele andere hier haben auch die Tage damit verbracht Pfennige zu verdienen.
Mit unseren Sozialabgaben werden die Sozialleistungen finanziert die Du beziehst.
Das das "Amt" bzw die Person der Du davon erzählt hast welche Nebentätigkeiten (mindestens drei an der Zahl) Du noch ausführst nur mit der Schulter gezuckt hat kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber weshalb solltest Du uns hier eine Geschichte erzählen.
Es ist ja so auch unterhaltsam. Bitte füttere mich weiterhin mit Deinen Erlebnissen.
 
Es ist ja so auch unterhaltsam. Bitte füttere mich weiterhin mit Deinen Erlebnissen.
Sag bitte der Person hinter Dir, die dich scheinbar auf irgendeine mir unbekannte weise zwingt diesen Faden weiter zu lesen, dass sie bitte damit aufhört. Sollte diese Person damit nicht aufhören, dann melde dich bitte bei mir, ich werde mein bestes tun um Dir technische Möglichkeiten zu zeigen, wie Du nicht weiter diese Ergüsse ertragen musst.
Und an dieser Stelle meinen besten Dank an Dich. Da ich noch bis Ende der Woche zu 50% auf Kurzarbeit und ab kommende Woche zu 100% auf Kurzarbeit eingeteilt bin, wird mein Kurzarbeitergeld zum Teil ja auch von Deinen Sozialabgaben gefördert.

@Hartz IV to Cargo
Es ist im allgemeinen keine so gute Idee derartiges öffentlich in die Welt zu tragen, denn auch mit einem Pseudonym ist das Internet nicht so anonym, und wie Du merkst gibt es einige Personen die sich an solchen Äußerungen stören.
Ist nur ein gut gemeinter Tipp zur stressfreien Forennutzung.
 
Kleine Anmerkung: mit einem Führerschein CE stehen dem TE sehr viele Möglichkeiten des legalen Broterwerbs offen. Man muss nur wollen.
Solange allerdings das "Amt" sämtliche Kosten übernimmt, ist der "Nebenerwerb" quasi das Taschengeld obendrauf. Jeder Geringverdienende kann davon nur träumen.

@Bravragor: Das der TE nur ein Hoax ist sollte Dir aufgefallen sein.
Ansonsten zu Deiner Befriedigung, diese Krise hat auch mich eine stattliche Summe und Nerven gekostet. Soll jetzt aber nicht das Thema sein.
Schliesslich soll ja dem TE geholfen werden. Er darf sich gerne bei mir melden, PN mit Ortsangabe reicht. Aufgrund seiner Qualifikation mit dem CE sollte da ganz schnell etwas bei herausspringen. Der frühe Vogel fängt den Wurm.
 
Da hatte sich im Nachbardorf jemand ( ich weis nicht obs mein Bekannter war ) 3 Lastenräder a 7000 Euro für seinen neu gegründeten Hausmeisterservice gekauft.... aber nicht bezahlen können.
irre Konstruktion: hat er die Räder nun gekauft, oder konnte er sie nicht bezahlen?
Nicht bezahlen (können) ist halt kein Kauf...bzw anulliert ihn.

Habe dem Amt Bescheid gesagt bezüglich meiner diverser Tätigkeiten - dort Schulterzucken.
Welchem Amt?*

Teilst du dem Amt so etwas mit, erfolgt i.d.R. ein (Quer-Prüf-)Vermerk darüber, der mit anderen Ämtern geteilt wird...
In gewissen Grenzen kannst du ja als Unselbstständiger auch Rechnungen schreiben, die du spätestens am Jahresende aber beim FA angeben solltest...
Hats "das Amt" mit blankem Schulterzucken quittiert, wars sicher das Falsche...

Du solltest dir mal zur Konsultation einen Steuerberater/Fachgehilfen/Beratungsstelle bei dir vor Ort suchen.
Beschäftige dich mal mit der Erstellung eines Businessplans (bei Inanspruchnahme irgendeiner Förderung o.Ä. wirst du den brauchen).
Richte dein Augenmerk mehr noch auf die Frage, welchen Gewerbebetrieb du als Kunden gewinnen könntest...

Dann...
Überlege dir genau, was du für ein wie konfiguriertes Cargo brauchst (aus der Perspektive Akku/Reichweite, Laderaumgröße, Verschleiß/Ersatzteile vorhalten)... Dein Arbeitsgerät wirst du lange Reiten & Abzahlen (müssen) - das muss Schnurren über jeden km (und nicht in 6 Monaten noch nen 2.Akku brauchen...oder so)...also lieber gleich das "Richtige" als zu billig mit späteren teuren "Überraschungen"...
Du wirst beim Nabenmotor landen und verdongelte Systeme meiden. ;)

Wegen dem Hartz4 würde ich mir keine so großen Manschetten machen...
"Wenn dir das Leben Zitronen geschenkt hat, dann mach halt Limonade daraus..."

*rhetorische Frage

Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Klischee...früh ist, wenn ich wach werde - und das ist bei mir nur sehr selten vor 12.
...die vormittags-Würmer sind mir einfach noch zu blass :p
 
irre Konstruktion: hat er die Räder nun gekauft, oder konnte er sie nicht bezahlen?
Nicht bezahlen (können) ist halt kein Kauf...bzw anulliert ihn.
Ja, das war eine verrückte Idee von dem. Statt erstmal mit Gebrauchten anzufangen,... dafür braucht man dann Geld von der Bank, das man aber nicht bekommt... oder eines zu leasen, gleich 3 zu kaufen, und das so, das er da nicht wieder raus kam... so stand´s in dem Artikel. Das lief unter Betrug. Ich hab so vor 30 J. mal einen anderen Versuch gemacht, "mich selbstständig" zu machen, mit einem "Ausschreibungsbüro". Da gings um die Vermittlung von Gemeinschaftseinkäufen. Da ich alles wesentliche geleast hatte blieb jedoch nicht richtig was über. Als dann die Förderzeit des Arbeitsamtes um war, war Schluss mit dem Geschäft, zum Glück +- 0.

:) Helmut
 
So eine Gelegenheitsarbeit ist doch keine Schwarzarbeit. Juristisch gesehen vielleicht schon, aber wo kein Kläger da kein Richter. Man darf sich doch auch pro Monat einen bestimmten Betrag dazuverdienen. So gesehen ist Flaschen sammeln auch Schwarzarbeit. Man macht eine Tätigkeit mit Gewinnabsicht. Da wird auch nicht schlecht verdient. Eine zeitlang bin ich sonntags beim Bahnhof Zoo einkaufen gewesen. Die Flaschensammler bildeten eine beachtliche Schlange vor dem Automaten. Mit 2-3 vollen blauen Müllsäcken standen sie da. Auf den Pfandbons standen Beträge von 30-50€. Wenn man das auf das Jahr hochrechnet, hat der Eine oder Andere gut verdient. Und das Steuer und Abgaben befreit!
Man muss das auch im Einzelfall sehen. Die Stadt ist froh, wenn der Müll weg ist. Und sicherlich auch froh dass Leute sich eine Beschäftigung suchen und nicht saufen und Passanten belästigen. Das Geld investieren sie auch wieder in den Laden. Besser so als würden sie das Bier stehlen. Für mich ist Schwarzarbeit, wenn jemand sowas dauerhaft macht um Umsätze zu steigern oder sich arm rechnet um sich dadurch Hilfsgelder zu erschleichen. Oder um an Aufträge zu kommen, weil er ein günstiges Angebot bietet.
Im Jobcenter ist das oft abhängig vom Sachbearbeiter. Manche sind der Meinung; alles faules Volk und Trickser, hier muss ich durchgreifen. Andere versuchen Leute im Bezug zu lassen um ihren eigenen Arbeitsplatz zu erhalten. Die meisten wissen aber in welcher Situation die Kunden sind und sind nachsichtig. Hartz IV ist meiner Meinung nach sowieso dringend reformbedürftig.
Nochmal zum Führerschein CE: in Deutschland werden tausende gesucht, die einen solchen Schein haben. Manche Speditionen zahlen 1000€ Prämie wenn man dort einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Warum will wohl keiner diese Arbeit machen? Es sind auch in anderen Branchen unglaublich viele unbesetzte Stellen. Für mich ist es nachvollziehbar, dass Jobs abgelehnt werden wegen Unzumutbarkeit. Mir hat mal einer erzählt, dass ihm schon im Vorstellungsgespräch gesagt wurde: ,,wenn Ihnen das Gehalt nicht reicht, können Sie ja noch aufstocken.'' Als wenn die Leute unverhältnismäßige Stundenlöhne verlangen würden um ein Luxusleben führen zu können.
Zum Thema Steuerhinterziehung können wir einen neuen Faden eröffnen. Überschrift: Firmensitz im Steuerparadies,oder so ähnlich.
 
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