Erfahrungen mit der Lastenradförderung progres.nrw

Yuba ist seid ein paar Tagen da, fährt super. Rechnung geht diese Woche nach Arnsberg, werde berichten wie lange es dauert. Zur Technik vom Yuba Spicy Curry mache ich die Tage mal unter Technik einen neuen Thread auf, außer dem VCD Test gibt es wenig bis keine (deutschsprachigen) Erfahrungsberichte, ich hatte im Vorfeld zum Kauf jedenfalls keine gefunden.
 
Mal eine blöde Anfängerfrage zur Antragsstellung bei progres.nrw: Wollen die bei der Angabe zu (nicht) öffentlichen Mitteln alles offen gelegt bekommen, also z.B. Bankkredit fürs Haus, KfW-Darlehen, sowas? Oder sind nur Mittel gemeint, die man zusätzlich zu progres ebenfalls zur Anschaffung des Lastenrads in Anspruch nehmen möchte? Irgendwie steh ich gerade auf dem Schlauch...
 
@LuziEva So wie ich es verstanden habe, nein.
Ich hatte bei einer Beantragung damals auch eine Unklarheit und habe einfach angeufen. da wurde mir schnell und gut geholfen.
 
Nein, es geht im Zweifelsfall nur darum, ob man bereits eine "Förderung" für das Lastenrad oä erhält, z.b. von der Stadt oder dem Bund, in dem Fall würde es wohl vom Land kein oder nur anteilig Geld geben. Ich hab dazu auch nichts angegeben, weil nichts vorhanden.
 
Wer sein Lastenrad noch in NRW gefördert haben möchte, sollte sich beeilen. NRW fördert ab dem 31.3.2020 keine privaten Lastenräder mehr, weil sie schon so viele gefördert haben. Für gewerbliche läuft die Förderung weiter. Doch lest selbst:
https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/...GWhY1uENn_k2qZXuK1aYfn-md1P9p68Ofkw5R8tKy8wbw

[Ironie] Da hat wohl die Landesregierung in NRW Ärger von der Autolobby bekommen, dass zu viele Familien lieber Lastenräder als Autos kaufen. [Ironie/]
 
Es war eh ein Witz. Privat wurde nur gefördert, wenn man in einer Stadt wohnt, die die CO2 Grenzwerte überschritten hat. Bei uns stehen keine Messtationen, kann man beim Ministerium Umwelt und Natur NRW nachschauen. Ergo - keine Messwerte - keine Grenzwertüberschreitung - keine Förderung ....
Wenn die Leute vom Auto umsteigen, ist es doch auf jeden Fall gut. Wir haben unser Lastenrad seit etwas über einem Jahr. Ich fahre ziemlich konsequent jeden morgen mit dem Lastenrad zum Kindergarten. Immerhin damit schon über 800km "gespart".
 
Wow. Was für eine Aussage in der Erklärung:
„Seit Februar letzten Jahres wurden mehr als 3.000 Lastenräder in Nordrhein-Westfalen gefördert, drei Viertel davon für Privatleute. Das Lastenrad ist damit als Transportmittel in der Mitte der Gesellschaft angekommen und eine Anreizwirkung durch eine Förderung ist nicht mehr notwendig – zumal aufgrund der sehr viel geringeren Anschaffungs- und Unterhaltskosten ein Lastenrad ohnehin wirtschaftlicher als ein Auto ist.“
 
Damit haben jetzt 2 Promille (!) der Haushalte in NRW ein Cargobike aus der Förderung bekommen. Dass damit jegliche Grenze der Vernunft überschritten ist, muss doch nun wirklich auch dem letzten Ökoterroristen klar sein. Ersten Berichten zufolge, führen die Massen von Lastenrädern in den Städten schon zum absoluten Verkehrschaos. Erste Autofahrer haben schon aufgrund von Lastenfahrrädern abbremsen müssen, andere mussten anhalten !!1!!elf!!
Bei solchen anarchischen Zuständen muss die Politik natürlich entschieden handeln! Gerüchten nach, wird schon über Fahrverbote für Cargobikes nachgedacht.

Disclaimer: Dieses Posting enthält Sarkasmus, satirische Elemente und bewusste Überspitzungen und ist daher für einige Leser unter Umständen nicht geeignet.
 
Wow. Was für eine Aussage in der Erklärung:
„Seit Februar letzten Jahres wurden mehr als 3.000 Lastenräder in Nordrhein-Westfalen gefördert, drei Viertel davon für Privatleute. Das Lastenrad ist damit als Transportmittel in der Mitte der Gesellschaft angekommen und eine Anreizwirkung durch eine Förderung ist nicht mehr notwendig – zumal aufgrund der sehr viel geringeren Anschaffungs- und Unterhaltskosten ein Lastenrad ohnehin wirtschaftlicher als ein Auto ist.“
Geil, hab ich gar nicht gelesen!

Das heißt - ein Auto ist so unwirtschaftlich dass wir es fördern müssen. Ist natürlich auch schwierig zu argumentieren weshalb man dann einen privaten Braunkohlebagger nicht subventioniert. Und wenn "das Lastenrad in der Mitte der Transportmittel angekommen ist", wieso stehen dann auf dem Aldi-Parkplatz weniger Lastenräder als Autos?

Das gibt aber noch Hoffnung - wenn in NRW 3.000 E-Autos verkauft wurden, dann sind die ja auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen und brauchen nicht mehr subventioniert werden.
 
Damit haben jetzt 2 Promille (!) der Haushalte in NRW ein Cargobike aus der Förderung bekommen. Dass damit jegliche Grenze der Vernunft überschritten ist, muss doch nun wirklich auch dem letzten Ökoterroristen klar sein. Ersten Berichten zufolge, führen die Massen von Lastenrädern in den Städten schon zum absoluten Verkehrschaos. Erste Autofahrer haben schon aufgrund von Lastenfahrrädern abbremsen müssen, andere mussten anhalten !!1!!elf!!
Bei solchen anarchischen Zuständen muss die Politik natürlich entschieden handeln! Gerüchten nach, wird schon über Fahrverbote für Cargobikes nachgedacht.

Disclaimer: Dieses Posting enthält Sarkasmus, satirische Elemente und bewusste Überspitzungen und ist daher für einige Leser unter Umständen nicht geeignet.
Oder nochmal anders: Bei 17,9 Millionen Einwohnern in NRW haben jetzt 0,00016% der Einwohner ein subventioniertes Lastenrad - es ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Alles andere wäre gegen den gesunden Menschenverstand.
 
Seid doch nicht so zynisch!

Freuen wir uns doch, dass wir ein Lastenrad (zum Teil sogar mit Förderung der Landesregierung) bekommen haben und mit unserem teuren Flaggschiff durch die Gegend düsen dürfen. In einem anderen Thread geht es doch auch darum, das wir, die SUVs unter den Fahrrädern, die Mobilitätselite sind . Die wären wir nicht, wenn fast alle Haushalte ein Cargobike hätten. So behalten wir unser Statussymbol und sollten der Landesregierung dankbar sein, sie glorifizieren und huldigen, dass sie die Förderung wieder abgeschafft haben.
Da können wir uns in NRW 2022 bei der Landtagswahl dafür bedanken.

...wenn ca. 3000 Lastenräder für Privat gefördert wurden, dann hat die Landesregierung (bei ca. 1.000,-€ Förderung pro Rad) rund 3 Millionen Euro nur für den Lastenradverkehr ausgegeben. Das ist schon eine Stange Geld, denn es steht in NRW nur ein Haushalt für 2020 von rund 80 Milliarden € zur Verfügung.

Quelle:
 
Seid doch nicht so zynisch!

Freuen wir uns doch, dass wir ein Lastenrad (zum Teil sogar mit Förderung der Landesregierung) bekommen haben und mit unserem teuren Flaggschiff durch die Gegend düsen dürfen. In einem anderen Thread geht es doch auch darum, das wir, die SUVs unter den Fahrrädern, die Mobilitätselite sind . Die wären wir nicht, wenn fast alle Haushalte ein Cargobike hätten. So behalten wir unser Statussymbol und sollten der Landesregierung dankbar sein, sie glorifizieren und huldigen, dass sie die Förderung wieder abgeschafft haben.
Da können wir uns in NRW 2022 bei der Landtagswahl dafür bedanken.

...wenn ca. 3000 Lastenräder für Privat gefördert wurden, dann hat die Landesregierung (bei ca. 1.000,-€ Förderung pro Rad) rund 3 Millionen Euro nur für den Lastenradverkehr ausgegeben. Das ist schon eine Stange Geld, denn es steht in NRW nur ein Haushalt für 2020 von rund 80 Milliarden € zur Verfügung.

Quelle:
Ja, das stimmt, dass muss man auch mal anerkennen. Ohne jeden Zynismus.
Immerhin hat das Land NRW, von dem 3 Milliarden Verkehrshaushalt, 0,001% für die direkte Förderung der Verkehrswende und uns SUV-Radlern ausgegeben - logisch dass das auch mal ein Ende haben muss.

Es ist nur fair, dass die selbstständigen Elektro-SUV Fahrer, deutlich länger, mit dem 14-fachen der Summe belohnt werden - so ein Ding ist auch einfach viel teurer und der Platz in der Stadt will auch verteidigt werden.
 
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