Musik für Verbände (Critical Mass usw) - mit Vollbass voraus

Den hatte ich auch schon im Visier, ↑ #170 ff, würde mich auch interessieren.
Versuchte erfolglos in Erfahrung zu bringen, ob ein Board damit mit Bluetooth 5.2 LE Audio geplant ist, um nicht etwas bald Veraltetes zu kaufen (stabilere Verbindung/Kompression, weniger Latenz für Handy-Mikro-Betrieb, Pairing mehrerer Geräte/Anlagen…). Kommt das von selbst in den Markt oder sollte Interesse bei Herstellern bekundet werden – wen kontaktieren? Händler bekamen keine Antwort, Hersteller-Kontakt fand ich nicht.
Mit (2x 100/150W Boxen + 300/600W 8Ω Sub) * Reservefaktor 1,2–1,5 dürfte wohl selbst der etwas kräftiger sein (bei 8 Ω deutlich geringere Leistung lt. Datenblättern). Gäbe es auch etwas ähnliches oberhalb? Ich befürchte danach einen ziemlichen Preissprung und würde ihn für gut genug befinden. Ausgelegt wird aber wohl auf mittlere Leistung (RMS) und nicht peak.

Erwartet ihr beim TPA3255 bei gleichen Boxen deutlich mehr Stromverbrauch als beim TPA3116?
Müsste nen passenden Akku holen, 15kg Autobatt bringt den Hinterher mit 70kg übers Limit – deren Mehrfachnutzen wäre wünschenswert (derzeit aber nur GSD/Bosch im Einsatz)…
Wandler + Wattmeter ist bestellt, kommt wohl Ende Mai.
 
Ich habe meinen TPA3255 schon da.
Passt Stil-perfekt in das Gehäuse eines alten Controllers.
Kurzer Test mit Zimmerlautstärke+ an 53V zeigte klar den Kühlbedarf. Gleich neben dem Gehäuse noch einen 5V Lüfter in der Schrottkiste gefunden. Der passt zum Bluetooth, der noch reinkommt.

Ich finde es wirklich sehr erstaunlich, wie etrem die Leistungsdichte mittlerweile geworden ist. ein kompletter Verstärker auf einem Chip.

Jetzt brauche ich noch brauchbare Boxen...
 

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...ich bin jetzt ein wenig angefixt.
@Pillepalle wo hast du Deinen bestellt?

Edith: Achte beim Boxenbau auf Lautsprecherchassis mit möglichst hohem Wirkungsgrad!
 
Ich habe simpel bei Amazon bestellt. Für Ali habe ich gerade keine Geduld.
Habe ein paar JBL 3Wege aus den 90ern geschenkt bekommen. TT brauchen aber neue Sicke und Konus, die waren vollkommen aufgelöst.
Ich will mir die Kisten seitlich an die Rikscha hängen. Größe und Gewicht nebensächlich.
Vielleicht irgendwann noch einen Subwoofer unter die Bank.. :p
 
Ist jetzt ein bisschen ausgeartet.
Ich bin völlig fasziniert von den Möglichkeiten.
Bin aktuell bei 3x TPA3255 als 4.1 Konfiguration. Ca. 900W an 4Ω im ~20x20 cm package.
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DSP und Programmieradapter sind noch im Zulauf.

Erste Testrunde mit fliegender Verkabelung zeigte schon mit 2.1 mehr als ausreichenden Druck unter der Sitzbank. Die Box hat drei Kammern, in der Mitte Bassreflex mit 10" Chassis, 24l.
Ich warte aber noch auf die Bassreflexrohre. Aktuell sind es stumpfe Löcher in der Rückwand.
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Frage an die Holzexperten hier (ja, ich weiß, das ist kein Holz): wie kriege ich die Kiste am besten wetterfest (OSB/MDF Mix)?
Die 165er Koaxe sind wasserfest, den Woofer habe ich selbst ein bisschen imprägniert. Es kommt noch Schaumstoff vor.
 
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Erster Probelauf lief ohne defekt aber mit enttäuschendem Pegel durch. Meine Kleine hat die komplette Kidical durchgeschlafen...
So kanns nicht weitergehen. :X3:
Bei der Ursachenforschung habe festgestellt, dass mein DSP (ADAU1701) am Ausgang max 0,9Vrms bringt, der TPA3255 jedoch 2Vrms erwartet.
Durch eine kleine Modifikation habe ich den Verstärkungsfaktor des Vorverstärkers von 1 auf 2,2 gebracht.
Jetzt passt auch der Pegel. Da sowohl der Elko am Eingang als auch der Opamp durchkontaktierte Typen sind, auch ohne Zauberkenntnisse am Lötkolben machbar. Einfach auf der Unterseite einen Drahtwiderstand drankleben.
Zu den Chinaverstärkern kriegt man keinen Schaltplan, aber zum Glück haben sie einfach die Applikation Notes von TI 1:1 umgesetzt.
Ich kann nur empfehlen, sich die Pegel genau anzusehen. Preiswerter kriegt man keine Leistung.
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Frage an die Holzexperten hier (ja, ich weiß, das ist kein Holz): wie kriege ich die Kiste am besten wetterfest (OSB/MDF Mix)?
Die 165er Koaxe sind wasserfest, den Woofer habe ich selbst ein bisschen imprägniert. Es kommt noch Schaumstoff vor.

Gelegentlichen Regen sollte OSB-Platte aushalten. Sofern sie danach in Ruhe auch wieder trocknen kann. MDF solltest du lackieren. Hilft auch der OSB-Platte.

Die offenen Schnittkanten sind das Problem da will das Wasser rein...
 
Die Schnittkanten habe ich rund geraspelt+gefeilt und mit ordentlich Leim eingelassen.
Ob das ausreichend schützt, weiß ich nicht (noch kein Härtetest) – schaden kann es aber bestimmt nicht.
 
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Das sollte reichen. Du gehst ja nicht duschen mit der Box, oder?

Wenn ich z.B. Spülbecken in Arbeitsplatten einbaue, dann schützte ich die Schnittkante der Arbeitsplatte auch nur mit Leim. Bisher gab das noch nie Probleme.
 
Sieht spannend aus!
Was hast für ne Stromquelle?
Hängt direkt am Fahrakku mit 13S. Werde aber noch bei Gelegenheit die Elkos tauschen, sind nur 50V Typen.
Der 3255 selbst kommt mit 53V gut klar.

Gelegentlichen Regen sollte OSB-Platte aushalten. Sofern sie danach in Ruhe auch wieder trocknen kann. MDF solltest du lackieren. Hilft auch der OSB-Platte.

Die offenen Schnittkanten sind das Problem da will das Wasser rein...
Ich habe die Box mehrfach mit Warnex eingelassen. Sieht soweit vielversprechend aus.
Klare Empfehlung aus dem PA-Forum.
 
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Welcher Fahrakku, was ist 13S?
Bei Bosch kommt man wohl nicht so einfach ran und extra nen neuen Akku für ein System kaufen, was daheim absehbar nicht im Einsatz ist, ist auch nur bedingt sinnvoll (es sei denn, es gäbe ein interessantes Gebrauchtangebot)…
Für gelegentlichen Einsatz bleibts wohl vorerst bei 15 kg Bleiakku :X3:
 
Es handelt sich um einen Akku mit 13 Zellen in Serie. 54,6V U_max. Aber ich lade schonend bis 53V. Passt daher exakt zum TPA3255.

Wo siehst du ein Problem bei Bosch? Hat zwar nur max. 42V (reduziert bissle die max. Leistung des TPA), sollte aber auch funktionieren. Ggf. muss du mit dem Zuschalten warten, bis sich das System initialisiert hat und das funkenfreie Zuschalten bedarf Mehraufwand.
Am besten auf dem Massepfad einen ausreichend dimensionierten FET einschleifen und den manuell oder automatisch per Lichtausgang durchsteuern. Ist quasi Standard bei jedem Scheinwerfer auf Batteriespannung auf Bosch.
Wie es bei den neuen ("smart") Bosch Systemen aussieht, kann ich nicht sagen. Verm. genauso.

Bleiakkus sind Schrott. Und Blei hat keine Halbwertszeit.
 
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13 Zellen selbst gelötet, @Pillepalle?

Ah, direkt ins Bosch Antriebssystem (bzw. Licht) könnte funktionieren. Ich hatte versucht, direkt vom Akku Spannung abzugreifen – Multimeter zeigte nichts Verwertbares.
Derzeit hat das GSD im Haushalt keine Anhängekupplung, also würde ich den hinterher ans Gravel hängen und nen Akku draufspannen.
Akkuschrauber hab ich grad keinen, bei dem ich Akkus mitnutzen könnte. Extra kaufen ist Preis/Leistung glaub auch nicht viel besser.

Apropos Einschalten: die Boxen am KYYKA TPA3116 knacken ordentlich, wird wohl max. angesteuert. Ist das arg schädlich für die Boxen?
Umgeht das ein Feldeffekttransistor, wäre sowas einem einfachen Schalter vorzuziehen oder ist das bei den neueren Verstärkerplatinen gelöst? Die FETs müssen ja nochmal elektrisch angesteuert werden über den 3. Anschluss, wenn ich das richtig gelesen habe.

Stimmt, danke für den Hinweis.
Ich hab hier noch einen gebrauchten 48V BMZ Cargo-Akku, den ich abgeben möchte.
 
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Man lötet Zellen grundsätzlich nie nicht, sondern verschweißt sie. Aber das ist hier nicht das Thema.
Meine TPA knacken minimal beim/nach hochfahren, das kann man wohl durch eine Reset Beschaltung eliminieren.
Das hat aber imho nichts mit der Versorgung zu tun. Das Knacken kommt deutlich später als die Spannungsversorgung..
Mich stört es nicht, daher habe ich mich damit noch nicht beschäftigt.
Bist du sicher, das es vom TPA kommt?
 
kA – es klingt halt nicht sonderlich gesund für die Boxen, dachte ich. Kann aber halb so wild sein, dann kümmert's mich auch nicht. Wie stark das board abhängig ist (bei meinem womöglich stärker als bei deinem?), kann ich nicht einschätzen.

Eine Option wäre auch alte Zellen neu zusammenpacken, DIY Hilfe oder vllt. gar Komplettangebote könnte es im Akkudoktor Forum geben.
Oder diverse Dienstleister, die auch günstigere Pedelec-Akkus nach Wunsch schweißen – die verwenden aber nur neue Zellen (zu entsprechenden Kosten).
 
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