Lastenanhänger

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Technisch garantiert machbar. Mit Druck/ Zugsensor oder über potenziometer.

Aber aus meiner Sicht nicht unerheblich:
1 die Absicherung bei Stomausfall.
2 würde ich vermuten das mechanisch/ Hydraulisch einfacher zu realisieren ist.
 
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Was waren das für elektr. betätigte Bremsen?
diy...die orig.Bremse der Carla ist mechanisch per Seilzug - diese mittels Reedkontakt am Bremshebel betätigt, mit einen Hubmagnet aus einem alten Tonschlitten als Aktor angesteuert...also nur an/aus
wie die Federspeicherbremse von LKW‘s konzipiert.
das würde aber bedeuten, das zur Freigabe der Bremse kontinuierlich Energie benötigt werden würde...
Bei einer Ansteuerung per Hubmagnet lässt sich zwar der Stromverbrauch im Haltebetrieb reduzieren, addiert sich aber über die Zeit ganz ordentlich zu einer recht erquicklichen Summe an Wh... :(
 
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In meiner Fantasie müsste es ein Stellmotor sein, ähnlich der di2 Alfine Schalteinheit, der eine Trommelbremse betätigt.
Dieser könnte dann über den Akku versorgt werden, ein controller dazwischen der die Auflauf-Bremse steuert und dem Nabenmotor in der Carla sagt, wann die Unterstützung weg soll. So späße wie Bremslicht und eine Kopplung mit dem Motorantrieb des Zugfahrzeugs, wäre dann auch noch super. Am besten Systemübergreifend so dass es mit Bosch, Bafang und Shimano kommunziert.
 
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Ich mag elektrische Schaltungen nicht, genauso halte ich ne elektrische Bremse für zu aufwändig/ riskant.
Ich habe mich mit Letzterer beschäftigt, weil ich die bewegte Masse gern zum Rekupieren "in freier Wahl" haben wollte. Zum Risiko sind Gedanken imho angebracht, weshalb der Hubmagnet nur die Seilbetätigung (auf Wunsch) blockiert hat...und bei Defekt bremsts einfach immer.
Klar komplizierter machen weils eben geht ist recht sinnentleert - mit entsprechendem Grund kannn sich da aber schnell mal die Perspektive ändern... ;)
 
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Ich halte das für ähnlich wichtig, wie elektrische Gangschaltungen. Das ist sicher ein eigens Thema wert, oder ;)
Gruß Krischan
Ich habe einer Person mit handicap eine ans Rad geschraubt, die freut sich.

Eine Servo-Steuerung für die Bremse ließ sich nicht umsetzen da der Servomotor zu schwach war, bzw. es sollte nicht mehr Gewicht verbaut werden. War kein Therapierad sondern ein sportliches.
 
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Es gibt ohne Frage Anwendungen, bei denen es wegen diverser Gründe Sinn macht. Aber am Alltagsrad komme ich mit Bowdenzug noch gut klar.
 
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Ein Allison-6-Gang-Automatikgetriebe ist mir lieber als die Onanierschaltung, auch wenn ich damit noch klar kam.
 
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bei uns im Kurierbetrieb verschleißt die Carla Cargo Auflaufbremse (Scheibenbremsen mit Seilzug Version) relativ schnell... vllt weil das ganze Hängergewicht ins Bremsseil knallt, vllt weil die Züge unterm Hänger den rauhen Straßenbedingungen ausgesetzt sind, vllt beides....
Hatte auch mal einen Hänger gefahren mit 3. Bremshebel am Fahrrad & 2 Bremsen von Aidoo mit hydraulischer Kupplung, das ging echt super. Hohe Bremskraft, man hat die Kontrolle und das Beste: Beim Bremse ziehen kann man an der Ampel stehen bleiben weil die blockierten Hinterräder einen stabilisieren :)
Wenn ich mich recht entsinne kann die Hydraulikkupplung auch ausgekuppelt Druck ab... ideal fände ich dann 2 Bremshebel am Rad und die Hinterradbremse mit Kupplung für die 2 Hängerbremsen. Wenn denn 3 Bremsen gleichzeitig gut betätigt werden können... wobei ich mit 2 gleichzeitig auch nie Probleme hatte
 
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1000km, 5000km, 10Mm? Welche Gewichte? Ehet 20-50kg oder 100-150kg?
Von überwiegend Stadtfahrten geh ich mal aus ;)
Neugierige Grüße, Krischan
etwas mehr als 10000km bisher, mit Max Messenger Box, durchschnittlich vielleicht 80kg Zuladung.
Und Stadtfahrten aber durchaus viel Kopfsteinpflaster dabei :sneaky:
 
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4-5mal vielleicht bisher, dazu 3-4mal die Seilzüge... keine Ahnung, bei der Last vllt auch normal, aber mir scheints trotzdem viel bzw. ists sicher möglich die Wartungsintervalle mit Designmaßnahmen zu verringern
Die einzige Designmaßnahme die dem entgegen wirken würde ist das verwenden von Kraftradbremsen. Der Bremsenverschleiß entspricht dem üblichen bei Fahrradbremsen. Wieso die Züge so oft dran mussten kann ich an dieser Stelle nicht nachvollziehen, bin aber auch mit wenig Erfahrung im Bereich Seilzug Scheibenbremsen.
 
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Danke für die Zahlen!
10000:5=2000km. Alle 2Mm Beläge wechseln, das wär mir zu aufwendig und zu teuer.
Ich bau 70er Trommelbremsnaben in die CarlaCrowds ein, die halten in den Velomobilen auch erheblich viel länger.
In diesem Thread wird ansonsten viel von Wartung und anderen Tricks geschrieben.
Trommelbremsen an der Carla sollten 10.000km= 10Mm wartungsfrei halten.
Gruß Krischan
 
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Trommelbremsen an der Carla sollten 10.000km= 10Mm wartungsfrei halten.
ich erhöhe auf 50.000:
Meine 90er Bremsen sind immer noch die Originalausstattung [im Velomobil] und haben jetzt 73kkm auf dem Buckel.
Hier im Münsterland sind nur Hügel, keine Berge… aber im täglichen Pendelbetrieb mit Normalverkehr darf ich schon ab und zu mal kräftig zugreifen!
Gruß Krischan
edit: Es geht weiter mit enormen Rekordreichweiten von Trommelbremsen:
 
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