F96 - Radtechnik von früher

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ich liebe Oldtimer und die alte Technik von früher.

da ich hier nur vereinzelte Beiträge über spezifische, alte Bauteile und Techniken entdeckt habe starte ich mal einen Sammelbeitrag wo alles rein kann was früher der heißeste Kram in Richtung Technik war! Ob Radlaufglocke, Karbidlampe, ganze Lastenradbautypen, Kettenspanner, merkwürdige Federungen; das mag ich gerne alles sehen und vielleicht entdeckt man so auch, was sich (nicht) durchgesetzt hat, was verbessert oder geändert wurde oder was vielleicht auch gleich geblieben ist?

Ich bin gespannt auf eure Bilder, Videos, Links, Gedanken, Erfahrungen und Gefühle
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann fang ich auch direkt mal mit der Frage an, ob Kettenspanner heute noch ein Thema sind?
Ich find die Teile sehr einfach aber unglaublich nützlich, grade wenn man alleine und alles alt und schwer ist helfen mir die Teile enorm.
 

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Also ich nutze noch Kettenspanner an entsprechenden Rädern.
Am Fixie und am Damenrad mit alter Torpedo3 sind die hier aktuell noch/wieder dran.
Ich finde auch, dass die Teile je nach Fahrrad ungemein Praktisch sind.

was sich (nicht) durchgesetzt hat
Stramme Waden? Werden ja fast durch die Kombination von vielen Gängen und Motor obsolet :ROFLMAO: :unsure: :oops:
 
Das denke ich mir immer wenn die Rennradler an meinem Lastenrad vorbeidüsen wer von uns mehr Training macht :LOL:
 
Habe einen modifizierten Hollandrad-Kettenspanner am Bullitt. Spart Einstellarbeit und das Hinterrad schiebt sich nicht zur Seite, wenn ich mal stramm trete.
 
Dann fang ich auch direkt mal mit der Frage an, ob Kettenspanner heute noch ein Thema sind?
Ich find die Teile sehr einfach aber unglaublich nützlich, grade wenn man alleine und alles alt und schwer ist helfen mir die Teile enorm.
Hier die aktuelle Version beim Bakfiets.
100% nützlich. Ich will nicht mehr ohne, wenn ich über horizontale Ausfallenden die Kette spannen muss.

Edit: die Öse um die Achse ist kaum zu erkennen. Der Versuch in Worten das unsichtbare zu beschreiben: Das ist eine Gewindestange, an die eine Unterlegscheibe geschweißt wurde.
 

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Nach einem Versterben eines sehr unangenehmen Fahrrad"händler" der einfach nur Tonnen an Schrott in einem Gewächshaus gesammelt hat und sowieso nichts verkaufen wollte und wenn dann nur zum Mondpreis, haben mir seine Enkel, die mit dem Schrott nichts anfangen konnten, für schlappe 50 Euro die Erlaubnis gegeben mich im Gewächshaus mal umzuschauen und alles mitzunehmen was ich tragen kann.
Darunter auch eine Karbidlampe.

Die Funktionsweise, für alle die sowas nicht kennen:
Wasser tropft langsam auf Karbid, dadurch entsteht ein brennbares Gas was dann genutzt wurde eine kleine Flamme zu betreiben.
Karbid ist aber nicht wirklich gesundheitsfördernd.

Das Glas habe ich auch noch. Es liegt sicher verpackt im Keller.
Wollte mir da mal ein zugelassenes Licht reinbauen. Wär doch sicher schick an einen meiner Oldtimer.

Das amerikanische Millitär hatte noch bis in den 2. Weltkrieg Karbidlampen an ihren Motorrädern weil sie der Elektronik nicht vertraut haben.
 

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ich liebe Oldtimer und die alte Technik von früher.
Yes! Das ist ein Thema für mich!
Auf mich üben diese Dinge von 'damals™' immer eine Faszination aus. Gefühlt wurde Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts irgendwie viel mehr getüftelt und rumprobiert. Da gab es teilweise total wilde Erfindungen die zwar totaler Schmarrn waren, aber das hat diesen Zeitraum halt auch ausgemacht. Die Leute haben einfach gemacht und die Grenzen ausgetestet.

Ich werd mal in meinem Fundus wühlen und sicherlich auch das ein oder andere Stück beisteuern!
 
Ist wahrscheinlich als Rücklicht geeigneter, wegen Vortrieb und so ;).

Wir sind hier keine Fischköppe oder explosionsgeil. Wir machen sowas:

....gut ein bisschen pyromanisch ist das auch.
 
Und wo in Norddeutschland gibts da so hohe Berge, Erhebungen? Ist doch alles flach dort und die Deiche die höchsten Erhebungen landesweit.
 
Und wo in Norddeutschland gibts da so hohe Berge, Erhebungen? Ist doch alles flach dort und die Deiche die höchsten Erhebungen landesweit.
Das liegt an der generellen Fehleinschätzung von Niedersachsen. Bei @benben, im fastbayrischen Voralpenland von der Küste aus gesehen, versteht der Bayer auf dem Weg an eben jene noch nicht, das er nur in Niedersachen angekommen ist, nicht an der Küste.
Niedersachsen ist halt ein sogenanntes Flächenland, dass muss man selber erfahren um zu kapieren wie flächig das ist. Im Süden und unteren Süd Osten ist von diese Fläche manches mal ganz schön viel auf der z Achse aufgeworfen worden, ansonsten ist das Land einfach nur lang und breit.
Die anderen norddeutschen Länder sind eher nur lang oder breit, oder nicht mehr als ne Stadt.
 
Oh, danke, habe den Harz vergessen, gehört ja auch teilweise zu Niedersachsen. In Bayern gibts zuhauf echte Hügel und Berge. Da ist Radln teilweise ein wenig herausfordernd... Kenne ja gut Lüneburg, Hamburg und Teile von Schleswig Holstein. Wo halt die Verwandtschaft sich angesiedelt hat.
 
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