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Langzeiterfahrung mit eurem Lastenrad

Dieses Thema im Forum "Lastentransport (2-Rad)" wurde erstellt von eisenbart, 25.10.2015.

  1. Cycliste17

    Cycliste17

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    Bin mir aber sicher, das man beim Bullitt den einen oder anderen Euro für den Namen zahlt. Schau doch mal bei den normalen Fahrrädern. Warum ist Cannondale so viel teurer als z.B. Cube oder Canyon? Die lassen seit vielen Jahren auch in Asien fertigen. Handmade in USA ist ein sehr dehnbarer Begriff. Das Privatjet und das Haus des Firmenchefs kostet eben einiges an Unterhalt. Als Unternehmer gibt man gern hohe Kosten für Personal, Material und Energiekosten an.
    Hab mir trotzdem das Bullitt gekauft, weil es haltbar und zuverlässig ist. Und wie schon erwähnt, brauche ich es für die Arbeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05.01.2017
  2. easteregg

    easteregg

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    maybe, aber den namen hat sich das bullitt auch erarbeitet.
     
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  3. holzwurm

    holzwurm

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    Als Selbstständiger hast du auch ein höheres Risiko, da willst du auch mehr Geld haben. Ebenso bekommen Führungskräfte auch ein höheres Salär, als der einfache Schrauber am Fliessband oder eine Risiko behaftete Geldanlage gibt mehr Zinsen als Dein Sparbuch.

    ...wobei ich glaube, dass von LvH wohl eher keiner einen Privatjet hat....

    Du hast übrigens neben den Personalkosten, den Materialkosten und den Energiekosten die Raumkosten, die Kosten des Geldverkehrs (zu.B. Kredite), die Steuern und die Entwicklungskosten (Technisch & Designmässig) vergessen....



    Mal ganz davon abgesehen, finde ich ein Bullitt preiswert, das bedeutet für mich, es ist seinen Preis wert! ;)


    Aber vielleicht sollten wir hier die (Preis-)Politik wieder verlassen und uns den Langzeiterfahrungen wieder zuwenden. Und da kann ich für meine Bullitts nur sagen, die halten. Ich hatte bisher noch keine grösseren Ausfälle. Bisher sind nur Verschleissteile (Bremsbeläge & ein Schlauch) kaputt gegangen / verbraucht worden.
     
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  4. Günter

    Günter

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    Beim ADFC-Bullitt (Clockwork orange) hier in Augsburg, das ich auch bei den Statt-Transportern anbieten darf, haben wir eigentlich nur Probleme mit einer unsauber schaltenden Alfine und am Anfang mit einer singenden Scheibenbremse, ansonsten ist alles im grünen Bereich.

    Bei dem Rad kann ich keine sinnvolle KM Leistung angeben. Wird wohl um die 1000km / Jahr liegen.
     
  5. Cycliste17

    Cycliste17

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    Ich hatte ja nur das Billboard preislich bemängelt. Sowas ist schnell hergestellt und kommt auch sicherlich aus einer Zulieferfirma Das Bullitt an sich ist ja super. Habe auch noch nie vom gebrochenen Rahmen etwas gehört. Probleme mit Alfine ist Shimanos Problem. Kann sein, daß die nicht gut eingestellt ist. Das war auch bei mir so. Kurbelschrauben links waren locker und Steuersatz hatte nach einer Woche Spiel. Das ist aber alles kein Problem. Singende und leicht quietschende Scheiben hab ich auch. Ist aber Magura und nicht Larry vs Harry.
     
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  6. holzwurm

    holzwurm

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    Singende Scheibenbremsen hatte ich auch mal. Da hatte das Rad auf der achse zuviel Spiel. Ich habe die Lager der Kugellager etwas strammer gedreht und seitdem ist Ruhe.
     
  7. eisenbart

    eisenbart

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    SICHER!

    Von Namen bezahlen ist man beim Bullitt wohl weit weg.
    - Die Stückzahlen sind nicht soo Große wie man denkt, also da auch keine Großartigen Rabatte seitens des Produzenten.
    - Die Firmen die solch ein Rahen bauen können gibts dazu nicht wie Sand am Meer, und die verlangen auch ihren Preis für einen Rahmen.
    - Bei der Konkurrenz die L vs. H mittlerweile haben müssen die auch schauen wie man ihr Produkt am besten Verkauft, und das sicher mit einem Marktüblichen Preis.
     
  8. rampe

    rampe

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    Was heißt schon "Name bazahlen" - hinter dem Namen steht eine Firma mit Parametern wie Qualität, Garantie, Support, After-Sale-Services und wie der ganze Schnickschnack heißt. Was du davon brauchst weißst du oft erst hinterher und dadurch ist es extrem schwer zu sagen, ob diese Dinge gut, und damit ihr Geld wert, sind.
    Ich hatte neulich ein Cannondale mit einem von Werksmontage her verrammeltem Innenlagergewinde (das hätte aber auch ein guter Streitfall werden können, da ich es selbst heraus geschraubt hatte). Cannondale hat sehr kulant und unkompliziert für Ersatz gesorgt, indem uns einfach das aktuelle Modell angeboten wurde, alles vom Alten durften wir behalten. Da wir das neue Modell nicht wollten, wurde uns der UVP auf die gesamte Cannondale-Palette als Rabatt eingeräumt, jetzt haben wir zwei Räder (ich hab das Innenlagergewinde noch retten können :) )
    Mein Cube hat in der Garantiezeit keinen Garantiefall erlitten (was gut ist) , somit kann ich überhaupt nicht sagen, wie der Service bei Cube gewesen wäre

    Im übrigen finde ich einen Rahmen für 1,5 Riesen bei den aktuellen Marktpreisen überhaupt nicht überteuert, insbesondere bei Nischenprodukten.
     
  9. Cycliste17

    Cycliste17

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    Wie gesagt, es ging um das Billboard, vom Rahmen sprach niemand.
    Cannondale und Cube ist ein guter Vergleich. Schau Dir mal ein Cannondale und ein Cube für 3000 Euro an, welche Ausstattung bekommst Du? Warum ist das wohl so? Höherer Preis ist nicht gleich besseres Produkt. Auch Cannondale lässt in Fernost produzieren. Handmade in USA ist eine Interpretationsfrage. In den Neunzigern wollte ich auch ein F3000 SL kaufen. Hauptargument war die Headshok Gabel und der steife Rahmen mit ,für diese Zeit, niedrigem Gewicht. Heute reizt mich kein Cannondale mehr. Ballistisches Carbon hin oder her. Hersteller ködern immer Kunden mit geheimnisvollen Bezeichnungen für ihre Produkte. Damit versucht man den hohen Preis zu rechtfertigen. Schlecht wird es nicht sein, aber ich glaube nicht daß es "das" Übermaterial für Rahmen ist.
    Bin bei Cube geblieben weil da Preis/Leistung stimmt.