Kaufberatung: Bakfiets Cargo Bike Short / nihola familiy

Haben auch die kurze Version, da sich das damals bei mm Gebrauchtkauf spontan so ergeben hat. Würde aktuell aber uneingeschränkt zur langen Version raten.
 
also ich war jetzt Probefahren und das short war überraschend klein vom kasten her... mein sohni hat grad so den kopf unter die Regenabdeckung gekriegt und das ohne helm, und ich will ihn da noch 2 jahre drinnen zum kindergarten fahren.

und dann war das anfahren schon so dass man kraft brauchte und schwung um nicht zu eiern, schon besser als beim babboe city, aber gut auch nicht wirklich, nur halb so gut. da wäre klar gewesen, dass hier bei meinem berg mit den ganzen Kreuzungen das ding nur mit E Antrieb raufzufahren wäre für mich oder ich hätte länger schieben müssen, was hier aber auch nicht so ganz bequem war.

was mir persönlich auch noch etwas unsympatisch war, dass ich nicht sehen kann wo das Vorderrad genau fährt, dass das komplett verdeckt ist bei den zwei rädrigen. da seh ich ja nicht, wenn da ein großer stein genau vor das rad kommen würde um daneben zu fahren. beim nihola seh ich die spur.

das nihola fuhr sich ohne E extrem deutlich einfacher / leichter, was anfahren anging. ich hatte das gefühl das wäre ein ganzes stück leichter.
auch passt bei dem geringeren gewicht ja extrem viel mehr rein.

ich hab mich dann letztendlich für das Nihola ohne E entschieden, mein sohn wollte nur das haben vom platzgefühl, da passt auch einkauf + Kind rein, und war dann ingesamt auch preislich billiger war, als das Bakfiets Short mit E-Motor.

die Lenkung vom nihola fand ich super und ich fand auch beide räder vorne besser, wenn man uneben fährt als mit meinem fanotec rentnerrad. ich kann das auch notfalls das steile stück viel einfacher den Hügel raufschieben.

die bremsen waren auch extrem unterschiedlich, beim nihola hatte ich relativ scharfe bremsen, so wie ich es von meinen anderen rädern mit guten bremsen gewohnt bin, hier muss man vorsichtig ziehen.

das bakfiets hatte mir leer und in langsamem tempo auf dem Bürgersteig schon zu wenig Bremskraft, einen richtig langen Bremsweg obwohl ich dann echt fest in die bremsen gegriffen habe. da dachte ich dann dass das 30 höhenmeter und mit Ladung viel zu wenig Bremskraft sein würde, oder ich müsste hier zusätzlich teuer irgendwelche Scheibenbremsen extra bestellen.

ich glaube auch nicht, dass die beiden gleich wiegen ich konnte das nihola ein stück einfacher hochheben als das bakfiets. ich denke da sind die gewichtsangaben beim bakfierts mit 29kg irgendwie sehr falsch.
 
Schön, daß Du eine Entscheidung fällen konntest - Beide Kandidaten zu fahren hilft immer.
Ich hoffe, dass auch unsere Beiträge hier hilfreich waren.
Zeig gern mal ein paar Bilder vom Nihola, die sind hier nicht so häufig vertreten.
 
oh ja mach ich gern, wenn ich es hab, ich freu mich schon drauf, hoffe mit der Lieferung klappt alles nächste Woche.
Und mein schlechtes Gewissen, was Glatteisfahrten angeht hat das Nihola auch gemildert. Der Verkäufer meinte, beim Nihola würde man nur ruschen aber nicht umkippen können auf Glatteis. (was beim Fanotec auch so war).
Wir haben Nähe Alpen halt schon recht früh im morgen oft Glatteis. Hätt mich mit dem 2 Rad nicht mehr fahren getraut wenn nur paar Wasserlacken auf dem Weg gefroren gewesen wären.
 
was wollt ihr denn genau für Bilder vom Nihola? wenn ich fahre?
oder einfach so, oder speziell technische Sachen (kann es ja auch umdrehen und von unten fotografiren)?

Meine ersten Erfahrungen jetzt damit, ich bin jetzt die Woche gefahren, eben die Kindergartenstrecke mit der Steigung:


Ich hab die 8 Gang Schaltung dran und bin sehr froh die dran zu haben. 3 Gang wäre definitiv ohne E zu wenig.

Der erste Gang ist sehr sehr leicht. Ich kann damit den Berg in der Geschwindigkeit eines Fußgängers hochfahren. Geht auch sehr Steil noch gut.


Man braucht gar nicht im Sattel aufzustehen und am Lenker gegenzuziehen wie beim normal - Rad, weil man durch die 3 Räder nicht kippen kann und dann viel stärker ohne Gegenziehen am Lenker drauftreten kann.
Das ist also kein Problem mit der besonderen Lenkung vom Nihola und bei Bergfahrten.


Die Kindergartenstrecke ist jetzt ohne E schon so, dass man sagten muss man trainiert da. Also wer für irgendwas trainieren will (Alpenüberquerung, Bergtouren, Marathon) da ist es sehr geeignet und auch keinesfalls zu viel und anstrengend. Man baut hier aber gut Fitness auf.

Allerdings für ganz unfitte Menschen ggf. zu anstrengend. Da wäre dann E bei Bergfahrten schon eher gut.
Aber es geht auch ohne zumindest Schaltungstechnisch und Fahrradtechnisch.
Das ginge bei einem langen Rad ohne E sicher nicht, weil man ja da eine Grundgeschwindigkeit braucht um das Gleichgewicht zu halten.

Dann: Für Männer: im flachen fahre ich als kleine nicht so besonders kräftige Frau ohne Probleme im 8. Gang mit 25k Ladung. Die Geschwindigkeit ist dann aber trotzdem noch eher gemächlich. Eher so Maximal um die 20kmh.
Mit 7 fahre ich auch noch leichte Steigungen rauf.

Wer damit schneller fahren will müsste ggf. das Rizel tauschen.

Man kann damit aber nicht rumrasen. Es ist definitiv kein Raser - Rad. Ich würde nicht mit 20kmh um eine Kurve fahren wollen.
Allerdings mit 15 geht das probemlos, ganz anders als mit meinem Rentnerrad mit den 2 Rädern hinten, da musste ich bei jeder Kurve auf fast Schrittgeschwindigkeit runter.

Ich hatte nie ein Problem zu kippen, auch nicht auf einem unebenen Waldweg oder Gehsteig, wenn ich da runter gefahren bin.

Man kann auch - langsam natürlich! - auf dem Gehsteig fahren, wenn man Schiss hat auf der STraße. Von der Breite passt das grad noch. Man passt hier überall durch wo der Kinderwagen auch durchpasst. Aber langsamt natürlich weil man knapp fährt und es ja eh klar ist dass man am Gehweg ganz langsam fährt. Hier praktisch: mit dem Nihola kann man ja so langsam fahren wie ein Fußgänger geht ohne zu kippen.

Leer fängt das Ding ziehmlich vorne an zu klappern und wackeln. Also leer Kopfsteinpflaster zu fahren ist sicher kein Spass.
Waldwege gehen aber. Auch die Räder sind gr0ß genug, dass man da nicht extrem Obacht geben muss mit Steinen.
Man sieht jedes Rad, man sieht also genau, wie man um ein größeres Loch rumfahren kann. Hier sehr gut.
Einfacher zu fahren als mit einem 20 Zoll Kapprad.

Bremse: Gut dass das Nihola wesentlich bessere Bremsen als das Bakfiets hat. Die braucht man dringend. Auch bei Langsamfahrten mit Ladung. Ohne Ladung kann ich nur hinten bremsen, mit rutscht dann hinten das Rad durch wenn ich nicht vorne mit bremse.

Das Rad mit E zusätzlich:
hier müsste man bei Kurven dann vielleicht schon Obacht geben. Ich kann ja ohne E im 8. Gang schon ganz schön Gas geben, das Rad ist ja leicht. Mit E hmm. Da würde ich sehr sehr schnell fahren können. Ich denke fast zu schnell. (Ausser am Berg natürlich).
Hier wäre dann sicher auch der 8 Gang nicht mehr ausreichend. Vielleicht bauen sie die Schaltung da aber dann auch entsprechend anders. Aber dann kann man natürlich das E nicht so ohne weiteres abschalten und trotzdem fahren.


Ach ja: für schnelle im der Ebene Fahrer: der Gradauslauf beim Nihola ist bei schnellen Geradeausfahrten schlechter. Mich stört das bei meiner Strecke nicht. Aber mit E vielleicht negativ zu spüren. Ich bin mir nicht sicher, ob die Vorder - Räder, so wie man das beim Auto leicht in der Spur nach innen zeigen.Falls nicht, könnte man das Problem technisch wohl so verbessern oder richten.
 
Inzwischen nutze ich eigentlich nur noch dieses Rad weil: ständig irgendwas rein muss, Schultaschen, Einkäufe (keine Parkplätze mehr vorhanden).

Und im Winter ist es unschlagbar, es steht so sicher wie ein Auto. Auf Blitzeis, wo man als Fußgänger sofort wegrutscht kommt man wenn man vorsichtig tritt richtig gut drüber ohne umkippen zu können. Ist sicherer als zu Fuß. Weil man kann sich am Rad welches sicher stehen bleibt festhalten ;) oder noch besser vorsichtig fahren.
Ich kann das fast den ganzen Winter nutzen, wo mein normales Rad ja nie gehen würde. Das gefährliche an dem Rad im Winter sind nur rutschende Autos die in einem zusammenfahren könnten.

Dann finde ich es inzwischen absolut praktisch, dass ich beim anhalten nicht absteigen muss, oder extrem langsam durch Engstellen fahren kann.

Das einzige was ich mir mittlerweile wünsche sind mehr Gänge. Wenn ich es voll habe (kompletter Einkaufswagen drinnen) komme ich Steigungen kaum herauf.
Da reicht der 1. Gang nicht aus, es nicht mal mehr im Stehen zu treten (im Stehen fahren ist schwierig aber inzwischen kann ich es bei Steigungen). Auch mit meinem Sohn drinnen am Berg kann ichs nicht mehr treten, mein Körpergewicht reicht hier nicht aus.

Also überlege ich ob ich Ritzel tausche (dann verliere ich aber natürlich oben Gänge), oder einen Tong Sheng Motor einbaue oder ob ich langfristig eine Afine11 reinbauen soll.

Bremsen: Auch bei ganz hohem Gewicht am Berg: absolut ausreichend. Da ist die Schaltung viel kritischer.
 
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Hi Lilly! Ich fahre kein Nihola, sondern ein Bullitt, also ein Long John. Teils durchaus schwer beladen. Flachland, Berlin.

Für eine Radreise unter anderem durch die hügelige Uckermark habe ich bei Alfine-8-Nabe und Kettenblatt 39 Zähne das Ritzel von 20 auf 22 Zähne vergrössert, um einen Berggang mehr zu haben. Ich wollte das nach der Radreise rückbauen, habe es dann aber doch so belassen, weil es mir nach wie vor gut gefällt. Ich benötige den kleinsten Gang nur selten, aber wenn, dann bich ich froh drüber. Und den höchsten Gang vermisse ich eigentlich nicht. Bergab kann man auch rollen lassen.

Der Unterschied in der Spreizung zwischen Alfine-8 und Alfine-11 ist 306% zu 409%. Nicht unerheblich. Konstruktiv ist die Alfine-11 allerdings eine Alfine-8 mit zusätzlichen Schnellgängen (und nicht Berggängen), so, wie ich es mir angelesen habe. Also eigentlich eine Alfine-8 mit "on top" noch drei Gängen. Versieht man aber eine Alfine-11 mit größeren Ritzeln, um die Gänge nach unten hin Richtung Bergtauglichkeit zu verschieben, so erhöht man das Eingangsdrehmoment der Nabe, was wohl nicht ganz unproblematisch ist (vor allem natürlich mit Mittelmotor nicht). Empfohlener Faktor Kettenblatt/Ritzel für die Alfine-8 ist 2-2,25 und für die Alfine 11 1,8-2. Sieht vielleicht auf dem Papier nicht so schlecht aus. Ich hatte (unmotorisiert) aber bewusst auf die Mehrkosten einer Alfine-11 verzichtet. Denn zusätzliche Schnellgänge benötige ich nicht.

https://www.mybike-magazin.de/fahrr.../die-fakten-alfine-8-und-alfine-11/a5535.html

Ich würde Dir raten, weil die Umrüstung der Nabe doch recht aufwändig ist (Kosten für Kauf und Einspeichen): Versuche es doch einfach mal mit dem größeren Kettenblatt. Wenn Du Glück hast und entsprechend Spiel ist, musst Du noch nicht einmal die Kette längen. Der Kettenlängenrechner könnte helfen, für Deine Konfiguration abzuschätzen, wie viele Kettenglieder Du zusätzlich brauchst (rechnerisch 2 für die zwei Zähne plus, aber es hängt auch etwas an der Diagonalen und eben daran, ob genug Spiel im System ist ... die Bremsen müssen dann natürlich auch noch richtig sitzen):

https://ciclista.net/kettenlaenge-rechner/

Oder aber Du verbindest den Umbau gleich mit einem Kettenwechsel. Das kann nicht schaden und kostet auch nicht die Welt. Neues Ritzel und neue Kette sind eine Vernunftshochzeit! Kette und Ritzel hatte ich damals zusammen für kaum mehr als 10€ bekommen. Den Umbau habe ich selbst gemacht, unten auf der Strasse. Der "Sprengring" des alten Ritzels, etwas festgekommen, das war schon das Blödeste gewesen.
 
Super Danke für deine Erfahrungen mit den Ritzelgrößen und der Alfine8 und 11!

ich werde jetzt glaub ich genau das machen was du geraten hast: ich baue mir hinten ein 22 Ritzel ein (da ist ein 19 er drin) und schau mal wie es sich fährt. Vorn hat meins 40. Da ist deins ja eh schon ursprünglich deutlich bergtauglicher gewesen als meins jetzt mit 40 und 19.

Auch mit E Motor müsste ich das wohl vorher machen, weil ich trete ja jetzt schon so extrem fest beim Berg, dass da dann mit zusätzlicher Tretkraft bald das Tretlager hin ist oder die Schaltung oder mir die Kette am Ende noch abreisst.
Vorn lass ich mal in Ruhe, weil der Mittel- Motor den ich einbauen könnte dummerweise 42 Kettenblatt hat bauartbedingt.

Danke für den Hinweis mit der Alfine 11. Wusste ich nicht, dass das nur Schnellgänge mehr sind, die ich eigentlich gar nicht so brauche. Und dass man da aufpassen muss mit den Ritzelgrößen. Weil billig ist die ja nicht gerade. Abschreckend teuer...Mit einem Dreirad fährt man nicht so schnell, der Geradelauf ist nicht soo toll und mit hoher Geschwindigkeit um die Kurve so ne Sache.
Meistens fahre ich ja voll und eher langsam über holperige Straßen, da will ich auch nicht, dass die Einkäufe dann als durchgeschüttelter Matsch wieder herauskommen. Kinder mögens auch eher langsam über Hubbel, das Rad ist null gefedert.

die Alfine 8 ist ja deutlich billiger als die 11. Dann kann ich mir das überlegen ob mir - wenn die Nexus noch schlimmer wird, ggf. die Alfine8 sowieso reicht.
 
aus deinem Link zur Alfine 8 und 11 geht hervor, dass mir die alfine 11 im Vergleich zur 8 nur dann einen Vorteil bringt, wenn ich mit 22 Ritzel jetzt merke, dass mir auch Schnell-gänge fehlen.... was ich ja bezweifel. Noch niedrigere kleine Gänge würde ich damit gar nicht bekommen.
Man soll ja auch gar nicht mit so niedriger Frequenz fahren. Und am Berg runter: laufen lassen mit viel Gewicht geht immer schnell. Auch ganz ohne treten.
die alfine 11 ist ja sowas von teuer, da könnte man sich dann überlegen lieber eine gebrauchte rohloff zu kaufen. macht preislich dann ggf. auch keinen so großen unterschied mehr.
 
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Was für eine Bremse hat denn dein Nihola am Hinterrad? Wenn es eine Felgenbremse ist, dann hast du die freie Auswahl bei den Nabenschaltungen.
Wenn es allerdings eine Rollenbremse ist, und der Rahmen keine Möglichkeit zur Montage einer Felgenbremse hat, dann beschränkt sich die Auswahl auf Naben mit Aufnahme für eine Rollenbremse. Meines Wissens sind das eigentlich nur die Shimano Nexus und eventuell die Enviolo (gab es als sie noch Nuvinci hieß auch für Rollenbremse).
 
ich habe da am dem Nihola hinten eine ganz normale Felgenbremse.

So ich habs jetzt endlich geschafft das Rad umzubauen. Ich habe also hinten das 22 Ritzel rein. Und mir fehlen damit keine Schnellgänge. Im 8. Gang fahre ich immer noch so gut wie fast nie. Denn das Rad ist nicht gefedert. Es macht keinen Spass damit schnell über Schlaglöcher zu fahren, insbesondere mit Beladung (schlechte Straße reicht schon dass es einem unangenehm stößt). Also ich fahr voll beladen maximal so 18kmh damit.

Dann hab ich den TongSheng Tsdz2 Mittelmotor gleich mit reingebaut, da ich die Kette ja schon eh neu machen musste wegen meinem größeren Ritzel hinten (von 19 auf 22 ging nicht mit der Kette).

Wenn der jetzt noch lange hält und nicht gleich kaputt geht bin ich sowas von begeistert. Das Rad ist jetzt eine richtige Bergziege geworden. Mit erstem Gang + Motorunterstützung komm ich jetzt überall total leicht rauf. Und die Nabenschaltung ist natürlich toll am Berg. Da kann man super gut auch am Anstieg noch schalten (was bei einer Kettenschaltung so gar nicht gut geht).

Gerade der Tretkraftsensor von diesem Mittelmotor führt dazu, dass man die Unterstützung vom Motor genau dann bekommt wie man sie braucht und man sie sehr genau dosieren kann. sobald ich leicht trete, reagiert sofort der Motor und macht weniger.
Ich habe noch ein normales E Rad mit Frontmotor und da ist das ganz unangenehm. Man wird da beschleunigt ob man das grad will oder nicht, da hilft dann nur ständig reinbremsen.
Ist fast ein Auto Ersatz jetzt.
Mit der maximalen Stufe beim Motor und leer ist die Beschleunigung die man hat unglaublich. so dass man Angst bekommt ;). Nehm ich dann maximal Voll und am Berg. Da ist das dann vernünftig.

Zum Umbau: das Tretlager passte genau für den Motor. Es gab innen auch keine Schweißnähte, oder Reste, die man erst hätte entfernen müssen.
Der beim Motor mitgelieferte Befestigungswinkel an der Radständerbefestigung passte nicht. Hier hat mir mein Mann einen ganz simplen Winkel gebogen und gebohrt. Kein Problem, vielleicht kann man einen passenden auch fertig im Baumarkt finden, wenn man abmisst.
Da ich den Motor und Akku separat gekauft hatte, musste ich dann noch an das Akku Kabel einen xt60h Stecker löten, damit ich den Akku an den Motor stecken konnte. (der akku hatte einen falschen Stecker dran).
Was man noch wissen muss: man braucht nicht denken, dass man mit der Hand testen könnte ob der Motor funktioniert. Das klappt nicht, man muss wirklich mit dem füßen reintreten, damit der Motor angeht. Also wenn beim mit Hand kurbeln der Motor nicht anspringt - keine Panik, ist normal.
Ich musste dann noch von Meilen auf km umschalten und die Reifengröße auf 26 zoll ändern, da gibts aber in Youtube erklärungsvideos wie man in das Menü rein kommt.
War viel unkomplizierter als ich befürchtet hatte.
Die Bremsen vom Nihola konnte man dran lassen, weil ja der Tretkraftsensor reicht um zu erkennen ob man noch mit den Pedalen tritt oder nicht. (bei Vorder oder Hinterradmotor müssen die Bremsen rückmelden ob man bremst oder nicht) das kann man sich mit Tretkraftsensor sparen. Ist auch zulässig laut Motorbeschreibung.
das nicht angesteckte Kabel am gelben Stecker auf dem Bild ist für die Frontlampe gedacht auf die ich noch warte, weil ich die die dran ist nicht nehmen will...
Ich hatte das Nihola ohne Rücktrittbremse. Daher hab ich den Motor mit Freilauf genommen (es gibt den Motor aber auch mit rücktrittsbremse, aber der soll angeblich anfälliger sein für defekte).
 

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insgesamt bin ich sehr froh ein Dreirad genommen zu haben, weil ich damit äußerst langsam fahren kann und damit sicher durch ganz enge Stellen komme. Und ausserdem bei Glatteis trotzdem recht sicher fahre ohne umkippen zu können. Ich kann das Rad noch weit bis in den Winter rein (ausser der Schnee liegt zu hoch) nutzen, was mit einem 2 Rad niemals geht ohne Spikes.
Auch ist es echt toll bei Rechts vor Links zwar komplett anhalten zu können aber dabei natürlich nicht absteigen zu müssen. Das ist so komfortabel dass ich (ausser ich fahre enge Waldwege) im Dorf viel lieber das Nihola nehme, als mein normales Rad.
 
Danke für Deinen Bericht.
Kleine Ergänzung: Die meisten VR und HR Motoren funktionieren gut ohne Bremsabschalter. Wenn der Pedalsendor keine Tretbewegung erkennt, schaltet der Controller den Motor schnell ab.
Auch das beschleunigen mit voller Unterstützung in wenigen Geschwindigkeitsstufen ist meist passee. Das Rapid macht das glaub ich noch.
 
Dieses Moped-Gefühl liegt nicht an dem Frontmotor, sondern am ehesten an einem Controller mit Geschwindigkeitsstufen. Verbaut man einen mit Stromstufen ist das fahren deutlich angenehmer.
 
Dieses Moped-Gefühl liegt nicht an dem Frontmotor, sondern am ehesten an einem Controller mit Geschwindigkeitsstufen. Verbaut man einen mit Stromstufen ist das fahren deutlich angenehmer.
Ich glaube mein Front Motor E Rad hat feste Geschwindigkeitsstufen verbaut, weil es immer auf eine exakte Geschwindigkeit beschleunigt und da bleibt. Danke für den Tip, ich schau mal den controller an ob man den ggf. ändern kann.
 
Ich glaube mein Front Motor E Rad hat feste Geschwindigkeitsstufen verbaut, weil es immer auf eine exakte Geschwindigkeit beschleunigt und da bleibt. Danke für den Tip, ich schau mal den controller an ob man den ggf. ändern kann.
Mit einem Foto von Motor und Controller bekommst du im pedelecforum nebenan sicher rasch eine Antwort dazu, welchen Controller man statt des original verbauten nutzen kann. Wahrscheinlich keine „große“ Baustelle, aber eine deutliche Verbesserung.
 
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