Dreiste Fahrradwegparker

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Wundert mich kaum, dass so was in München passiert. Die haben sich bspw. als eine von wenigen Großstädten grundlegend geweigert, Privatanzeigen nachzugehen. Jetzt setzen sie sogar noch einen drauf und gehen gegen solche Menschen vor.

In meinem beschaulichen Städtchen bekomme ich auch Anrufe von den Behörden. Die haben aber aller höchsten Nachfragen zur Anzeige, oder korrigieren sie ein wenig "Das heißt nicht Sperrfläche sondern Grenzmarkierung" :) Dadurch merke ich auch, dass sie meine Anzeigen bearbeiten. Und wie pingelig ich dabei bin, ist auch mir überlassen, denn stvo ist stvo.

Unfassbar, was da in München passiert.
 
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@enasnI So auch in Düsseldorf. Hier nennt sich das Drittanzeige.

Städte die das nicht zulassen sind dumm. Die Einnahmen, die Drittanzeigende generieren, kommen dem Stadtsäckel zu Gute. Das ist doch für eine Kommune schnelles Geld, weil die Arbeit von den Bürger*innen gemacht wird und nur noch im Amt jemand sitzt, der die Anzeigen in Form bringt, eintütet und frankiert.....
Quasi easy going für die Kommune!
 
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Hinter dem Benz startet die ausgeschilderte Parkzone. Wäre wohl eher etwas für „dreiste Beschilderung“…
 
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Gibt es hier im Forum jemanden, der mit einer guten Kenntnis der Rechtsverhältnisse beurteilen und sagen kann, inwieweit solche Vorwürfe von Seiten der Behörden überhauptrechtskonform sind? Hat mal jemand in einer Klage gegen diesen Datenschutzvorwurf geklagt? Wer weiß was?
 
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Welche Daten sollen denn bitte geschützt werden? Das frei sichtbare Kennzeichen oder die frei sichtbare Kombination "Kennzeichen-Ort-Zeitpunkt-PKW"?
Wenn das und die depperten Cookie-Banner alles ist, was vom Datenschutz übrig bleibt, dann hat er versagt.
 
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Etwas OT, aber auf was für Ideen Menschen kommen... Unfassbar!


Und was für eine Logik (etwas weitergedacht): Parkt man (und fährt damit zwangsweise auch) auf dem Gehweg, macht man damit die Oberfläche kaputt und den Gehweg für manche Menschen unbenutzbar, so dass man dann auch straffrei dort parken kann.

Ob manch "schlaues" Köpfchen diese Argumentation wohl auch auf Fahrradwege übeträgt?
 
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