Maße des Flatbed eines Urban Arrow Cargo L

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Da ich mir für mein bestelltes UA Cargo L ein Board selbst bauen möchte, suche ich schon eine ganze Weile im Netz nach den Maßen des Flatbed eines UA Cargo L mit den Befestigungswinkeln.
Leider konnte ich bisher noch gar nichts finden.
Hat jemand zufällig eine Quelle, Zeichnung oder die exakten Maße parat?
 
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Laut UA Webseite Länge 74cm - Breite kannst du dir ja selbst aussuchen.

Und was meinst du mit den Befestigungswinkeln - die Neigung einer Front- und Rückplatte, falls benutzt? Oder die beiden Metallträger unten, an welcher Stelle die sind und wo sie Bohrungen haben?
 
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Der Rahmen des UA Cargo L ist ja nicht so breit, wie beispielsweise bei einem Bullit. So werden an zwei (XXL sogar an 3) Punkten, Winkel genutzt. Allein die Länge reicht somit leider nicht aus.

Ich will jetzt keine Bilder mit Urheberrecht hier einstellen, deswegen mal zwei Links, auf denen man Bilder findet, die das ganz gut erklären.


Einfach mal die Bilder durchschauen, dann wird das klar.

Beim letzten Link sieht man es am Besten. Auch, dass noch 4 Löcher im eigentlichen Rahmen sitzen. Diese Maße wären auch noch wichtig.

Ich brauche somit Länge und die genaue Lage der Befestigungslöcher in den Winkeln. Sonst kann ich zwar das Board mit den Außenmaßen fertigstellen, die Löcher für die Befestigung aber erst, wenn das Rad da ist, oder ich dieses Maße habe.
 
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Ich kann dir leider nicht viel weiterhelfen, als dieser Link - dann hast du schonmal die Breite beim UA Toploader:

Ich frage mich ja, ob der verlinkte Toploader nicht auch auf ein UA Family passt, wenn man die Box abbaut. Die "Ladefläche" ist ja ziemlich exakt die genannten 72cm. Aber warum ist dann ein UA Cargo L knappe 14cm länger als ein UA Family? versteh ich nicht, will aber auch nicht deinen Thread hijacken :)
 
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@jase Jawoll, habe ich gesehen. Um die Breite ging es aber nicht, die bleibt ja bedingt mir und meinem Willen zur Kurvenlage überlassen.
Ich brauche quasi fast alle anderen Maße.
Wo sieht man, dass das Family länger ist, als das Cargo L? Kann es gerade nicht nachvollziehen.
 
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Nee, das Cargo L ist länger als das Family, steht so jedenfalls in den PDF Spezifikationen auf der UA Seite.
 
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OK, dann ist das wohl so. Nicht verständlich, aber da der Rahmen aus zwei Teilen besteht, macht es wohl keinen großen Unterschied, ob UA nun Vorderrahmen für das Shorty, L, XL und XXL (nicht mehr erhältlich) oder eben auch für das family anbietet. Vielleicht sind die 14 cm weniger der Wendigkeit und dem Einsatzbreich Kindertransport in der Stadt geschuldet.
 
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Wenn du eh schon bestellt hast und es nur ein Brett werden soll, warum wartest du nicht und misst dann selbst? Nur so kannst du dir sicher sein, dass alles passt (Änderungen der Konstruktion, Toleranzen, Messfehler und so..
).

t.
 
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Jo, das ist leider die Alternative, wenn mir Keiner weiterhelfen kann.
Aber ich denke, Du weißt wie das ist, wenn die Wartezeit unendlich lang ist und Du, wenn das Rad dann da ist zumindest schon mal das Board fertig haben willst. Änderung der Konstruktion ist halt ein gutes Argument.
Ich denke, ich frage mal bei meinem Händler an, ob es Änderungen gab, und/oder er mir helfen kann.
 
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Family und cargo L haben ganz unterschiedliche Rahmen vorn. Beim Cargo geht in der Mitte ein dickes Rohr hoch zum Steuerkopf, beim Family zwei Rohre von der Seite. Und das Cargo hat eine Federgabel.
Beim Cargo sind das auch zwei Rohre, die zugegeben eng zueinander stehen. Dass die Rahmen vorne anders sind, dessen bin ich mir bewusst. Mich wundert nur wo die 14cm mehr beim Cargo herkommen, wenn die Ladefläche bei beiden ca 72cm lang ist.
 
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Schau sie dir von der Seite an. Beim Cargo hat es vom Ende der Ladefläche erst einmal 10cm Rohr, und dann noch einmal gut Luft wegen der Federgabel, erst dann kommt das Vorderrad. Beim Family geht die Box viel näher als Vorderrad ran.
 
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Bei meinen Werkstattnachbarn steht ein UA. Wenn es ein L und kein XL ist, weiter steht statt fährt (man findet es wohl nass und kalt daussen...) und ich trotz Box die Maße nehmen kann, schau ich die Woche Mal
 
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hallo Antea,

ich habe vor Jahren ein Urban Arrow Cargo XL in ein Urban Arrow Family XL umgebaut.

Wie Kistenfahrrad richtig schrieb gibt es unterschiedliche Vorderrahmen beim UA, dies ist u.a. abhängig von der Version mit oder ohne Federung. Ich hab mich da auch schon mal fürchterlich mit den Maßen verlaufen.

Mein letzter Wissensstand ist wie folgt:

Urban Arrow Cargo XL mit Federung am Vorderrad Gesamtlänge 294 cm Länge Plattform 95 cm

Urban Arrow Cargo L mit Federung am Vorderrad Gesamtlänge 274 cm Länge Plattform 75 cm

Urban Arrow Cargo L ohne Federung am Vorderrad Gesamtlänge 260 cm Länge Plattform 72 cm

Urban Arrow Family ohne Federung am Vorderrad Gesamtlänge 260 cm Länge Plattform 72 cm

Die 14 cm Unterschied in der Gesamtlänge UA bei 3 cm Unterschied in den Plattformlängen gehen auf die unterschiedliche Rahmen mit oder ohne Federung.

Der Unterschied Plattformlänge 95 cm/94 cm bzw 75 cm/74 cm basiert auch auf der Dicke und Form der Schweißnaht vorne zwischen Plattformalurahmen und dem Alurahmen für das Vorderrad, 94cm Länge muß - 95cm kann.

Ich habe in meinem UA XL ein Grundbrett der Länge 95cm - an der Unterseite - eingebaut.

Ich habe keine Schrauben in die 4 Querwinkel reingeschraubt sondern nur die 8 Schrauben im Rahmen für die Bodenplatte genutzt.

Ein Sägeplan mit allen Maßen und Winkeln findest du hier, die Länge müßte halt um 20 cm gekürzt werden.
Link zum Sägeplan: Sägeplan

Der Anstellwinkel der Frontplatte (am Vorderrad) beträgt 116°, die Frontplatte ist mit 4 Schrauben mit dem Fahrradrahmen verbunden.

Der Anstellwinkel der Rückplatte (am Lenker) beträgt 106°, die Rückplatte ist NICHT mit der Lenksäule verbunden, da es sonst zu unnötigen Belastungen am Fußpunkt der Lenksäule kommt.

Um sich eine Vorstellung zu machen, wie sieht eine 75cm lange Box im UA cargo L aussieht schau dir bitte folgenden link an.

UA Cargo L 75 cm lange Box

Mein UA ist etwa 74 cm breit, das Rad legt sich stabil auf die Kante der Bodenplatte bei 45°.

Ein Anfänger traut sich in eine Schräglage bis 75° (90° ist senkrecht), jedes Grad mehr muss man erlernen und erfahren.
Die Pedale kann man in einer Schräglage bis 60° ohne Berührung der Fahrbahn noch treten, damit sind Kurvenfahrten unter Pedalbetrieb gut möglich.

Ich habe erst eine Testversion der Transportkiste gebaut und nachdem alles fertig war und ausgetestet war die finalen Löcher in das "gute" Holz übertragen, man mißt schon eine Menge Mist beim Bauen, Planen und Optimieren eine 3D Kiste, die in einen 3D Rahmen passen soll.

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.
 
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Ich konnte das Rad sehen. Das war leider so ziemlich alles. Mal messen oder Kiste auf um innen zu messen, geschweige denn Ausparken war nicht so gewünscht. Komische Menschen... Tut mir leid.
Aber: große Kiste, das Ding.
 

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@popahatsi
Danke für die Daten und die Zeichnung.
Deinen Beitrag zum Superopafahrrad habe ich natürlich schon gesehen. Das Cargo L ist ja schon ein Klotz. Das XL bestimmt noch viel spannender zu fahren. Ich habe lange überlegt, auch ein XL zu ordern, aber denke das das L komplett ausreicht für mich.
Im Lastenradtest durfte ich ja 3 Monate mit einem Douce mit abschließbarer Alukiste fahren. Die Größe der Kiste hat für meine Zwecke absolut ausgereicht.
Genau eine solche Kiste konnte ich ja die Tage bei lowtech in Köln erwerben. Auf das Cargo L würde eine etwas längere Kiste (14 cm mehr) gehen, doch passt das schon. Mal sehen, was ich mit dem Rest des Platzes anstelle.
Um flexibler zu sein möchte ich aber erst einmal eine Bodenplatte auf das Rad bauen, darauf dann die Kiste.
So kann ich den Umbau schneller realisieren, wenn mal was nicht durch die Öffnung der Kiste geht.

Warum hast du nur die Bohrlöcher im Rahmen benutzt und die in den Winkeln nicht?

@lowtech
Sieht schon eindrucksvoll aus, da hast du Recht. Macht aber auch nichts, dass Du nicht messen durftest. Nicht Jeder mit Lasterad ist so cool und aufgeschlossen. Viele aber schon :)

Mein Fahrradhändler konnte mir leider auch nicht helfen. Gibt wohl auch für den Handel keine Zeichnungen oder Maße und ein Rad zum Vermessen hat er zur Zeit auch nicht parat.

Ich habe mich nun entschlossen die Bodenplatte einfach schon mal ausschneiden zu lassen. Die Bohrungen kommen dann halt zeitnah dazu. Ich käme mir ein bißchen bescheuert vor, ein Riesenlastenrad zu fahren, ohne es beladen zu können.

Ich glaube, ich muss halt doch in den Wartezimmer-Faden :)
 
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@Antea :: Antwort auf deine Frage:: Warum hast du nur die Bohrlöcher im Rahmen benutzt und die in den Winkeln nicht?

Die ersten Kindersitze mit Liegefunktion kollidierten mit ihren Verschraubungen in der Bodenplatte mit den möglichen Verschraubungen der Querträger. Da die Bodenplatte derart feste mit dem Rahmen durch die 8 Schrauben verbunden ist war das für mich komplett ausreichend. Die Querträger werden nur unter Druck belastet, entweder die rechte Seite oder die linke Seite, das reicht. Ich fahre heute 6 Kinder in der Transportbox, da wackelt nichts. Selbst das Umfallen des vollbesetzten Rades auf den Rand der Bodenplatte macht keinen Schaden, da verschiebt sich nichts.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem neuen Rad.
 
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