Für die Zukunft: Adapter von Mittelmotor auf Pinion oder Innenlager

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Das Douze gibt es ja in zwei Varianten, mit einem normalen Innenlager (für Kettenschaltung ggf. Nabenmotoren geeignet), alternativ "mit ohne" Innenlager, für Mittelmotoren und Pinion. Für letztere kann man sich natürlich jegliche Adapter bauen.
 
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Hallo!
Habe nun das Problem, dass mein Classic innen schleift, wahrscheinlich Zahnräder verschlissen, und Bosch keine Ersatzteile mehr liefert, was den vielen Werkstätten, die sich auf die Reparatur von Motoren spezialisiert hat, ziemlich die Grundlage raubt und ökologischer Blödsinn ist.
Daher ist die Frage, ob es einen Adaptersatz gibt von Classic auf Active Line oder was auch immer (alles nach Classic hat wohl die gleiche Aufnahme am Rahmen).
Danke!
Andi

p.s.:
Das ist wie in anderen Konsumgüterbereichen auch, vielleicht wäre es eine Lösung, wenn man sich auf ein Service-Modell einigen könnte, wo der Kunde Akkuzyklen und km und Jahre in irgendeiner Formel bezahlt und dafür ein lauffähiges Rad oder zumindest den Antrieb bekommt.
Rad as a Service ;)
(Leider finde ich die Service-Modelle, die ich bisher erlebt habe, zB bei Tintenstrahlern, verbesserungswürdig, weil das Druckwerk nicht eingeschlossen ist. Aber trotzdem geben diese Ideen Anlass zur Hoffnung.
Denn wenn Mist zu schnell kaputt geht und es aber das Bier des Herstellers ist, wird das plötzlich ganz schnell wartungsfreundlich, günstig reparierbar und langlebig werden. Eigentlich sollte das sogar die Norm werden, und man sollte es durchsetzen, dass es so kommt.)
 
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Ich glaub die Problematik klärt sich so das die Leute die das neu gekauft haben sich einen Neues kaufen und das alte Billig an Bastler abgeben und die Werden sicher noch probieren da was rauszuholen.
Klassischerweise ist es natürlich auch einfacher ein Rad mit wenig komplizierter Technik (90s MTB) zu erhalten als ein E-Pedelec was sicher auf grund von Zulassungswahnsinn schwer zu erhalten wird.

Das war auch einer der Gründe warum ich ein Lastenradrahmen für Bioantrieb gekauft haben und den mit E modifiziert habe, auch wenn es da auch nachteile dabei gibt.
 
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Eigentlich sollte das sogar die Norm werden
wird es, nach der Revolution!
und man sollte es durchsetzen,
hab ich auf dem Merkzettel!
okay, du machst auch mit? Schön:)
Adaptersatz gibt von Classic auf Active Line
gibt es glaube ich nicht, dürfte aber machbar sein, wenn du auf ein bisschen Bodenfreiheit an den Pedalen verzichten würdest, vermute ich jetzt mal.
Pedelecforum ist aber ne gute Suchadresse
 
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Adaptersatz gibt von Classic auf Active Line
...halte ich für ziemlich sinnbefreit, da tappt man doch wieder in die gleiche Falle. Was ich noch halbwegs sinnvoll fände, wäre ein Adapter auf normales Tretlager. Da kann man dann ein solches einbauen oder jeden beliebigen Nachrüstmotor.
man sollte es durchsetzen, dass es so kommt.
Die einzige Möglichkeit dafür ist, so einen Quatsch nicht zu kaufen. Wenn man den Herstellern weiter Geld für nicht nachhaltigen Schrott gibt, werden sie ihn auch weiter produzieren.

Vote with your wallet, it's the only real vote you have!
 
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Hier hat jemand sich einen solchen Tretlager Adapter zusammengeschweisst - machbar ist es also. Meine Vermutung ist, dass sobald die "erste Welle" von kaputten Motoren auftritt, für die es keine Ersatzteile gibt, es findige Menschen geben wird, die sowas in Serie produzieren. Hoffen wirs.
 
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Im Pedelecforum konnte man sogar einzelne Zahnräder erhalten. Ein Austauschmotor wäre auch eine Möglichkeit vielleicht?
 
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[...] Ich denke eher, dass es sinvoll ist einen 10 Jahre geschundenen Rahmen Einzuschmelzen und einen neuen zu erstellen. Stahl wird weich [...]
Nope, das ist eine Mär - jedenfalls bis unmittelbar vor einem Bruch.

Vgl. bei Georg Blaschke zu Materialien:
"Rahmen werden weich, wenn sie soundsoviel Kilometer auf dem Buckel haben: Dieses Vorurteil gilt für alle Materialien. Und genau so wenig stimmt es, jedenfalls bei Metallen. Metalle verändern ihren E-Modul über die gesamte Lebensdauer definitiv nicht! Erst unmittelbar vor dem Exitus durch einen Riß entstehen Mikrorisse, die die Steifigkeit merklich beeinflussen. Aber dann sollte man mit diesem Rahmen nicht mehr fahren.
Gründe für dieses Vorurteil gibt es mehrere. Der Hauptgrund liegt darin, daß niemals nachgemessen wird, die Flexibilität des Rahmens immer sehr subjektiv gefühlt wird. Und dieses Gefühl kann sich über die Jahre natürlich ändern. Zumal wenn man schon mit einem anderen Modell liebäugelt und den Neukauf auch durch Fakten rechtfertigen möchte. :) Zudem kann es natürlich im Verein den Status heben, einen Rahmen weichzutreten..."

...oder bei Sheldon Brown zu Materialien:
"Did you know that: [...] Steel frames go soft with age, but they have a nicer ride quality? [...] All of the above statements are equally false."

...oder undiplomatischer bei Velotraum zu Rahmendesign:
"Der Mumpitz von [...] gar weich gefahrenen Rahmen hält sich unglaublich hartnäckig, ist aber einfach falsch oder zumindest irreführend."
 
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Ich denke eher, dass es sinvoll ist einen 10 Jahre geschundenen Rahmen Einzuschmelzen und einen neuen zu erstellen.
Das mag für einen 200€-Rahmen gelten, aber auch nur, weil es da billiger ist ein neues Rad zu kaufen als alle verschlissenen Anbauteile zu tauschen, nicht weil der Rahmen irgendwie verschlissen wäre. Aber insbesondere von Spezialrahmen von z.B. Lastenrädern oder Liegerädern wo der Rahmen allein gern mal 2000€ kostet, erwarte ich mindestens 20 Jahre Nutzungsdauer, wenn nicht mehr.
 
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Ich glaube auch, dass man einen Stahlrahmen deutlich länger fahren kann, Unfälle ausgenommen.
Wenn er ordentlich konstruiert ist, kriegt man den eigentlich nicht kaputt.
Wenn er reißt, gab es wohl konstruktive Mängel. Nicht umsonst fahren ja auch noch relativ viele Vorkriegsräder rum.
 
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Da erwartest du mehr als von einem Auto.
Ja genau.
Aber auch Kfz werden üblicherweise nicht verschrottet, weil die tragenden Teile anfangen spontan zu brechen, sondern weil die Karosse durchrostet oder die Reparaturen den Restwert übersteigen. Ersteres ist bei Fahrrädern eher selten ein Problem, da die wenigsten bei Wind und Wetter draußen stehen. Letzteres ist genau das wo uns Bosch&Co auch bei Fahrrädern hinführen.
 
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Nicht umsonst fahren ja auch noch relativ viele Vorkriegsräder rum
Meine Tante (Jahrgang ca.1945) fuhr bis vor kurzem noch mit Ihrem Konfirmationsrad durch die Stadt. Aufgerüstet mit Nabendynamo, aktueller Nabenschaltung und vermutlich dem 5. Satz Laufräder. Leider hat sie irgendwann kein passendes Tretlager mehr bekommen.

Von dem aktuellen Bosch-Bikes wird in 50 Jahren keins mehr fahren.
 
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Meine Tante (Jahrgang ca.1945) fuhr bis vor kurzem noch mit Ihrem Konfirmationsrad durch die Stadt. Aufgerüstet mit Nabendynamo, aktueller Nabenschaltung und vermutlich dem 5. Satz Laufräder. Leider hat sie irgendwann kein passendes Tretlager mehr bekommen.

Von dem aktuellen Bosch-Bikes wird in 50 Jahren keins mehr fahren.
OT aber wenn es (hoffentlich) noch nicht entsorgt ist, lohnt sich ggfs. eine Anfrage bei Scheunenfun.de
 
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Das ist wie in anderen Konsumgüterbereichen auch, vielleicht wäre es eine Lösung, wenn man sich auf ein Service-Modell einigen könnte, wo der Kunde Akkuzyklen und km und Jahre in irgendeiner Formel bezahlt und dafür ein lauffähiges Rad oder zumindest den Antrieb bekommt.
Rad as a Service ;)
(Leider finde ich die Service-Modelle, die ich bisher erlebt habe, zB bei Tintenstrahlern, verbesserungswürdig, weil das Druckwerk nicht eingeschlossen ist. Aber trotzdem geben diese Ideen Anlass zur Hoffnung.
Denn wenn Mist zu schnell kaputt geht und es aber das Bier des Herstellers ist, wird das plötzlich ganz schnell wartungsfreundlich, günstig reparierbar und langlebig werden. Eigentlich sollte das sogar die Norm werden, und man sollte es durchsetzen, dass es so kommt.)
Kennst du Swapfiets? Hollandrad as a service. Aber dauerhaft fahren wollte ich so eins im Alltag nicht.

t.
 
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