Dreirad zum Kinder- und Lastentransport mit guten Bremsen

Popcorn - wenn dann nur salzig. Nachos oder Chips sind auch nicht schlecht. Das wirklich Dumme ist nur dass es noch zu früh am Tage ist um sich ne Flasche Bier auszumachen zum gemütlichen zuschauen...

PS: wir müssen wohl doch irgendwann mal ein großes Treffen organisieren mit allen möglichen verschiedenen Lastenrädern, um so etliche Punkte (Fahreigenschaften, Bremsen, Ladekapazität, ...) ein für alle mal im direkten praktischen Vergleich abzuhandeln.
 
Danke an alle Beteiligten aus der Ecke der Popcorn-Fraktion! Doch, ist unterhaltsam. Tangiert mich zwar null, da überzeugter Einspurer, aber nur zu! Crunch, Crunch!

Gestern beim einkaufen direkt neben einem schicken schwarzen Bullitt mit Kinderkabine geparkt, man traf sich dann sogar später beim Losschliessen. Mal anders: Einfach Komplimente jeweils für das Rad des anderen, wie schön und praktisch es sei.

Cargobikes nehmen zwar zu, dennoch sind so direkte Treffen und Austausche unter Kindertransporteuren für mich noch selten. Immer wieder schön.
 
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So, es ist vier Uhr, Kistenfahrrad und die anderen Naschkatzen dürfen sich ihr Bier aufmachen.

Mir ist natürlich gestern ein Fehler passiert (bzw. ich habe es schlecht formuliert): 10cm auf einer Seite wirken sich auf die Mitte des B&B 5cm aus. D.h. die komplette Box (rechts, links, Mitte) senkt sich um 5cm (ausschließlich senkrecht).

Wenn ich mit dem B&B einen Bordstein runter fahre (schräg angefahren), der 10cm hoch ist, dann senkt sich die Kiste zweimal um 5cm (senkrecht). Wenn derselbe Bordstein mit einem Nihola schräg runter gefahren wird, dann rauscht die eine Seite der Box 10cm runter, dabei werden die Köpfchen der Kinder auf diese Seite geschleudert, und dann rauscht die andere Seite 10cm runter und die Köpfchen werden zurück geschleudert. (wenn man den Bordstein gerade, also mit beiden Front-Rädern gleichzeitig anfährt, dann gibt es natürlich keinen Unterschied zwischen Nihola und B&B)

Und natürlich kann ich ein Butchers mit meinem Kind in der Box schneller über solche Art Hindernisse fahren, als ein Nihola mit meinem Kind in der Box (oder ich fahre wahlweise die selbe Geschwindigkeit und mein Kind wird deutlich weniger durchgeschüttelt. Das kann dann ja jeder für sich entscheiden:)).
PS: wir müssen wohl doch irgendwann mal ein großes Treffen organisieren mit allen möglichen verschiedenen Lastenrädern, um so etliche Punkte (Fahreigenschaften, Bremsen, Ladekapazität, ...) ein für alle mal im direkten praktischen Vergleich abzuhandeln.
Aber dann wirklich ein für allemal und abschließend. Und wenn dann noch Zeit ist realisieren wir auch gleich noch den Weltfrieden.(y)
 
Hab ich dauernd. Mit Bullitts, Niholas, Babboes, Christianias, etc.
Ja, das klingt in der Tat nach Prenzlauer Berg / Friedrichshain / Kreuzberg / Neukölln. Bei Dir wohl ersteres?

Ne, ist hier noch anders. Es gibt ein einziges langes Bakfiets oft bei einer KiTa nahebei parkend, ein Drehschemel-Dreirad bei unserer KiTa, hier und da stehen ein paar wenig genutzte Babboe Big herum. Bullitt fast nie, geschweige denn Douze, Pedalpower, Radkutsche, Nicola. Nix. Allein schon deswegen werde ich oft angesprochen. Ist hier noch recht ungewohnt. Der Schul-Hausmeister von gegenüber hat uns schon ins Herz geschlossen deswegen. Wir haben allerdings wirklich Artenschutz hier.

Klar, im Gleisdreieck-Park und noch weiter Richtung Mitte, da sieht es ganz anders aus.

Übrigens habe ich ein B&B noch nie in natura gesehen!
 
Wir wohnen in Neukölln, Ecke Kreuzberg und Alt-Treptow. Bei uns im Innenhof steht noch ein Babboe (und stand bis vor ein paar Monaten auch noch ein noname Long-John). Auf den Spielplätzen, die wir nutzen sehen wir regelmäßig Christianias (am meisten), China-Räder und Niholas. Desweiteren schon öfter gesehen: Bullitt (natürlich), Urban Arrow, Johnny Loco, Wallaroo Winther (die Liste ist nicht vollständig, das sind nur die am öftesten gesehenen Modelle). Vor dem Baumarkt auch schon eines dieser alten Riesen-Lader, die so um die 400kg laden können. Und das ohne Motor. Nette Gespräche über Lastenräder hatte ich schon mit vielen Fahrer(inne)n verschiedener Modelle.

Ich hab einmal im Park am Gleisdreieck ein B&B in freier Wildbahn gesehen, noch bevor wir unseres hatten. Der Händler in Berlin sagt, dass er die Dinger im Regelfall nach Charlottenburg und Wilmersdorf verkauft, eben dahin, wo die Leute mit Geld wohnen. Angeblich hat er aber diesen Sommer im Durchschnitt zwei bis drei B&B pro Woche verkauft. Es müssten also inzwischen doch schon ein paar Dutzend durch Berlin gondeln.
 
Guten Morgen zusammen!

Hier war ja richtig was los am Wochenende, und ich habe es verpasst! Selbst schuld wenn man sein Smartphone versenkt... ;)

Ich habe nun seit Samstagnachmittag ein Bakfiets Trike im Gebrauch und muss sagen, es fährt sich wirklich nicht schlecht - wenn man von den miserablen Bremsen einmal absieht. Mit denen will ich wirklich nicht in brenzlige Situationen geraten.

Ich stelle fest: Die Radwege hier sind wirklich gut ausgebaut, gestern hatten wir es auf dem Rückweg etwas eiliger, da es plötzlich angefangen hatte zu regnen (und bei dem Leihmodell natürlich kein Regenverdeck dabei ist), da haben wir für die 6km 20 Minuten gebraucht. Hatte aber nicht das Gefühl das schon auszureizen, ich glaube im Zweifel würde das auch noch ein bisschen schneller gehen :)

Der richtig große Test steht dann heute nachmittag an, da fahre ich die zweimal 10km die ich eben jeden Montag bewältigen muss... Und jetzt gleich gehts noch los zum Wocheneinkauf (mit Getränken!).

Also euch allen einen guten Start in die Woche! Ich berichte natürlich weiter :)

Ach ja, um noch an euer Thema vom Wochenende anzuschließen: in Basel selbst sieht man auch wirklich viele Lastenräder! Die werden aber wohl auch vom Kanton subventioniert. Dumm dass wir auf der "falschen" Seite der Grenze wohnen ;) Hier im Ort habe ich daher auch noch kein einziges gesehen...
 
Sorry, ich war gerade noch beschäftigt.

@cubernaut: Ja, ohne Motor wäre das etwas ganz anderes! Das wäre (zumindest bei meinem Trainingszustand) nicht zu machen.

@Fritz Cola / @alle: Ehrlich gesagt bin ich schon recht fertig jetzt, habe es heute aber auch ausgereizt und bin fast 50km gefahren insgesamt... :D Die 2 x 10km heute haben sich gut angelassen! Die Wege sind auch da wirklich gut ausgebaut, ich habe jeweils ca 45 Minuten gebraucht (und dabei habe ich noch ab und an auf die Karte geschaut, da ich den Weg noch nicht kannte).

Allerdings hat mich das in meinem Plan bestärkt dass ich komfortablere Sitze für die Kinder einbauen muss. Gerade der Jüngere (20 Monate) hing schon wirklich sehr fies in den Seilen zwischendurch...
 
Wegen dem Blick auf die Karte: Falls Du Smartphone nutzt, dann versuch es doch mal mit einer Navigations-App, z.B. "komoot" oder "Bike Citizens". Funktionieren beide auch offline (GPS). Bike Citizens ist sogar inklusive der Karte für Deine Heimatstadt gratis (wenn Du im ersten Monat die 100km voll bekommst, was ja in Deinem Fall kein Problem sein sollte). Wir haben uns extra ein Smartphone für die Navigation gekauft (ohne irgendeinen Vertrag abzuschließen, Internetzugang nur über W-LAN) und es hat sich in meinen Augen gelohnt. Man wird nur manchmal ein wenig schräg angeschaut, wenn die Blechstimme einem die Richtungsanweisungen gibt. Aber who cares?

Ansonsten ist es ja super, dass das Dreirad für Deine Wege funktioniert. Ich würde an Deiner Stelle nochmal das Winther genauer in Augenschein nehmen. Wie gesagt: Ordentlicher Pannenschutz-Mantel auf dem Hinterrad, dann wirst Du im Regelfall jahrelang keinen Platten haben. Und wenn es dann doch mal passiert, dann musst Du eben in die Werkstatt dafür (ein Schlauchwechsel kostet ja auch nicht die Welt).
 
@Fritz Cola: vielen Dank für den Tipp! Ich bin noch kompletter Smartphone-Neuling (mein uraltes Klapphandy hat dieses Jahr leider endgültig den Geist aufgegeben), habe also noch keinen Plan was ich damit alles sinnvolles anstellen kann. Das werde ich mir garantiert zulegen! Spätestens wenn ich dann das Lastenrad meiner Wahl habe :)

Sagt mal, ich habe gehört dass ein Problem mit dem Hinterradantrieb beim Winther auch sein kann dass es bei Steigungen überhitzt. Solange wir hier (Basel) wohnen ist das sicherlich kein Problem. Aber falls wir nochmal umziehen (was nicht ausgeschlossen ist) könnte das natürlich ein Nachteil sein. Ist das wirklich dramatisch? Ich will ja keine Alpenüberquerung machen mit dem Ding, nur auch in ein bisschen hügeligerem (Stadt-)Gebiet gut durchkommen.

Ich weiß ich denke vermutlich zu viel ;) Aber ich habe gerade noch keine Zeit nach Freiburg zu fahren (wo ich zumindestens Christiania, Winther und Johnny Loco probefahren kann) und so lange schaffe ich es nicht, nicht über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Räder nachzudenken :D

Das Urban Wheelz ist vermutlich raus, das hat eine Kistenbreite von "nur" 60 cm. Da die Winther Sitze ca 31cm breit sind geht sich das nicht aus...
 
Aber falls wir nochmal umziehen (was nicht ausgeschlossen ist) könnte das natürlich ein Nachteil sein. Ist das wirklich dramatisch? Ich will ja keine Alpenüberquerung machen mit dem Ding, nur auch in ein bisschen hügeligerem (Stadt-)Gebiet gut durchkommen.

Ich weiß ich denke vermutlich zu viel ;)
Wenn Du keinen Umzug geplant hast, dann nimm das Rad, das JETZT für Dich funktioniert. Bist ja schließlich schon extra alle Strecken mit einem Dreirad Probe gefahren.

Ein Mittelmotor hat Vorteile, wenn es an die harten Steigungen geht, aber wenn Du nicht unmittelbar harte Steigungen bewältigen musst, dann ist die Art des Motors wirklich nicht so entscheidend. Es gibt für jede Art Motor Fürsprecher, alle haben ihre Vorteile und Nachteile. Wenn Du am Nabenmotor zweifelst, dann frag @triton-mole , der wird Dir ein flammendes Plädoyer auf seine Vorzüge halten. :D

Denken ist schon gut, aber nicht für alle Eventualitäten, die erst mal sowieso nicht eintreten mitdenken. Andere Aspekte sind für Dich wichtiger, als die Art des Motors.
 
Mit dem Mittelmotor hast du mehr Kraft am Berg, da der Motor die Gangschaltung praktisch mitnutzt. Dafür ist der Verschleiß an der Kette höher. Beim Nabenmotor ist der Antrieb unabhängig von der Kette, dafür ist der (in der Regel) entweder am Berg schwächer oder in der Ebene zu früh am Limit. Im Flachland wäre Nabenantrieb ok, im bergigen Land würde ich unbedingt zum Mittelmotor raten.
Und: beim Mittelmotor hast du auch die Wahl zwischen Ketten- und Nabenschaltung. Heckmotor geht nur mit Kettenschaltung und wegen der üblichen Schraubkränze auch meist nur bis 7-fach. Einige Nabenmotore mit Kassettenaufnahme bis 11-fach gibt's schon, aber die sind bei den üblichen Verdächtigen meist nicht verbaut. Da musst du selber Hand anlegen.
 
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Mit dem Mittelmotor hast du mehr Kraft am Berg, da der Motor die Gangschaltung praktisch mitnutzt.
So hab ich das noch nie gesehen, dass die Gangschaltung mitbenutzt wird. Ich dachte, es liegt nur am höheren Drehmoment.

Im Flachland wäre Nabenantrieb ok, im bergigen Land würde ich unbedingt zum Mittelmotor raten.
Wir sind im Prinzip im Flachland. Wir wollen täglich knapp 20 Kilometer fahren, mit insgesamt 75 Höhenmetern. Die größte Steigung wird ca. 15 Meter Höhe auf 200 Meter Stecke sein. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist das zwar eine Steigung von 7,5%. Aber eben nur für diese kurze Strecke. Das sollte mit dem Nabenantrieb passen.

Und: beim Mittelmotor hast du auch die Wahl zwischen Ketten- und Nabenschaltung. Heckmotor geht nur mit Kettenschaltung und wegen der üblichen Schraubkränze auch meist nur bis 7-fach. Einige Nabenmotore mit Kassettenaufnahme bis 11-fach gibt's schon, aber die sind bei den üblichen Verdächtigen meist nicht verbaut. Da musst du selber Hand anlegen.
Richtig, der Nabenmotor hat eine 8-fach-Kettenschaltung. Aber das finde ich jetzt nicht ausschlaggebend. Ich habe nur Räder mit Kettenschaltung, bin es daher gewohnt. ;-)

Gibt es, neben dem Kettenverschleiß noch Nachteile beim Mittelmotor? Hat denn der Nabenmotor irgendwelche Vorteile?
 
Wir sind im Prinzip im Flachland. Wir wollen täglich knapp 20 Kilometer fahren, mit insgesamt 75 Höhenmetern. Die größte Steigung wird ca. 15 Meter Höhe auf 200 Meter Stecke sein. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist das zwar eine Steigung von 7,5%. Aber eben nur für diese kurze Strecke. Das sollte mit dem Nabenantrieb passen.
Dann hast du in der Tat die freie Auswahl!
Gibt es, neben dem Kettenverschleiß noch Nachteile beim Mittelmotor? Hat denn der Nabenmotor irgendwelche Vorteile?
Der Nabenmotor ist dann günstig, wenn du ein bestehendes Rad nachträglich elektrifizieren willst. Das geht beim Mittelmotor nur mit Kompromissen, so wie dem Bafang BBS, der aber nicht an jeden Rahmen passt, gerade bei Lastenradrahmen ist da oft ein Rohr zu viel im Weg.
Und den Mittelmotor tauscht man nicht so ohne weiteres gegen ein anderes Fabrikat, da sich bisher noch keine einheitlichen Montagepunkte durchgesetzt haben. Da kocht jeder Hersteller seine eigenen Süppchen. Kann sein, dass sich da in den nächsten Jahren was tut, ggf. auch via Adapter, aber ich würde jetzt nicht mein Haus darauf verwetten.
Ich würde den Kettenverschleiß nicht überbewerten, Ketten, Kettenblatt und Ritzelpaket sind in der Regel schnell getauscht, je nach Fahrweise ein- oder zweimal im Jahr.
Wenn du im Flachland lebst und fährst, dann könnte für dich auch eine Nabenschaltung was sein, gerade die neue Nexus 5 von Shimano ist für Mittelmotore optimiert und kann das volle Drehmoment aushalten. Die stufenlose Intuvia geht auch, ist aber Geschmackssache, ich liebe sie nicht sehr - andere wieder schwören drauf.
 
Wenn du im Flachland lebst und fährst, dann könnte für dich auch eine Nabenschaltung was sein, gerade die neue Nexus 5 von Shimano ist für Mittelmotore optimiert und kann das volle Drehmoment aushalten. Die stufenlose Intuvia geht auch, ist aber Geschmackssache, ich liebe sie nicht sehr - andere wieder schwören drauf.
Grundsätzlich hätte ich jetzt nichts gegen die Nabenschaltung, aber die gibt es ja mit dem Nabenmotor eben nicht. Die Konfiguration ist ja grundsätzlich fix: Entweder der Shimano Mittelmotor mit der 8-Gang-Alfine-Nabenschaltung oder der Promovec mit einer 8-Gang-SRAM-X4-Kettenschaltung. Und ehrlich gesagt, bin ich froh, dass es nur diese zwei Varianten gibt. Wenn ich jetzt noch mit stufenloser Intuvia-Schaltung oder irgendwelchen anderen Optionen bei Schaltung und/oder Motor, dann könnte ich mich ja gar nicht entscheiden. ;-)
 
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