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Die "Laufräder" am Lastenrad

Dieses Thema im Forum "Technik allgemein / Selbstbau" wurde erstellt von Geopard, 05.01.2017.

  1. Cycliste17

    Cycliste17

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    Auf der SRAM Seite sind's 24 Speichen. Wäre mir mit Disc zuwenig. Da nehmen 6 Speichen eine sehr hohe Zugkraft auf sich, und die verteilt sich auch nicht gleichmäßig auf alle 6 Speichen. Shimano hatte auch mal 24 Speichen im Systemlaufrad, jetzt sind es 28.
     
  2. cubernaut

    cubernaut

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    Genau. Habe gerade noch einmal nachgezählt!
    Bin auch gespannt ...
     
  3. joggl

    joggl

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    Hinten kann man eine OCR-Felge verwenden. So hat man etwa links wie rechts die annähernd gleiche Speichenspannung. Den Rest kann man dann rüberzentrieren, so daß extakt die selbe Speichenspannung links wie rechts herrscht.

    Ciao
     
  4. triton-mole

    triton-mole

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    Ich würde im Zweifelsfalle immer Disc-Naben fahren.
    Guck Dir Shimano Deore an: Das linke Lauflager ist über zwei Zentimeter vom Ausfallende entfernt! So eine Nabe hatte ich in einem Winter ruiniert! Die Achse war links verbogen! Das Lauflager gehört so nahe wie möglich an das Ausfallende, um Biegemomente in der Achse gering zu halten!

    Disk-Naben haben immer das linke Lauflager schön nahe am Ausfallende.

    Oder meintest Du die Felgen? Bei denen glaube ich nicht, daß es einen Unterschied macht, ob Disk oder nicht.
    Du solltest es nur vermeiden, eine Disk-Felge mit Felgenbremsen zu benutzen. Das macht die nicht lange mit.

    Die Strecke mit den 120 Kilo ist nur ein paar hundert Meter, dann steigt die Große vor ihrer Schule ab. Ich merke aber bei 4 bar im Reifen (Schwalbe Snow Stud 1.9) wie der Hinterbau sich wieder hebt. Das dürfte aber wohl Reifen kommen, der danach bei Fahren auch wieder leiser läuft. ;)
    Ich bin aber mit meine beiden drauf auch schon 5 Kilometer gefahren.

    Der einzige Unterschied ist der Rollwiderstand. Snow Stud (Spikes gezogen) im Winter <-> Big Ben 2.35 im Sommer.

    Der Grund für die verschiedenen Speichenzahlen war einfach nur der, daß es eine 36-loch Brave Monster mit 12mm Schraubachse auf ebay NOS für unter 35Euro inklusive Versand gab. Von der Brave Monster wusste ich, daß die meine Torturen aushält. Die 48-loch Variante hatte ich vorher schon gehabt als Schnellspann-Version.
     
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  5. Geopard

    Geopard

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    Hi,
    das mit der Lagerposition ist plausibel und nachvollziehbar, das hatte ich nicht so bewusst gewusst.
    Der austauschen an solchens Wissen finde ich in so Foren richtig Klasse.

    Vielleicht tu ich das Thema Laufräder überbewerten, fr mich besteht halt ein Fahrrad nicht nur aus Rahmen und Teile. Erst ein guter Laufradsatz macht ein Fahrrad zu einem gutem Fahrrad.

    Mit wieviel Bar fährst du den Big Apple 26x2,35?
     
  6. triton-mole

    triton-mole

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    Hinten fahre ich alle Reifen mit Maximaldruck laut Aufdruck auf Reifen. Aufgepumpt wird auf 0,5 Bar darüber.
    Den 2.35er pumpe ich also auf 4,5 auf und nach ein paar Wochen hat er nur noch gut 3 Bar und wird wieder aufgepumpt.

    Bei Schwalbe stehen auf den Netzseiten Traglasten für alle Reifen. Die gelten aber nur bei Maximaldruck!
    Wenn ich leer fahre, habe ich schon um die 70 Kilo auf dem Hinterreifen. Und dann noch 120 Kilo dazu...... Der Big Ben wird mit 140 Kilo angegeben, wenn ich mich recht erinnere.....

    Ja, Laufräder sind ein wichtiges Thema! Nicht umsonst nimmt Yuba das Hinterrad aus der Garantie aus! Es gibt keine Komponenten, die offiziell das aushalten, was für das Mundo als Maximallasten angegeben wird!

    Ich habe im Mundo das erste (originale) Hinterrad rausgeschmissen, weil mir die Schraubkränze einer nach dem anderen um die Ohren flogen. Das Hinterrad hat mir später mein Händler abgekauft für einen anderen Kunden.

    Damals habe ich mir eine Brave Monster Nabe mit 48 Speichen gekauft. Dazu Adapterringe, um die Achse auf 14mm aufzudoppeln. Die Nabe habe ich mir dann mit stinknormalen Sapimspeichen 2,0mm und Messingnippeln und einer Brave Big Foot Felge aufbauen lassen. Damals noch nicht selber gespeicht.
    Das lief ca. 18 Monate und dann war die Flanke durchgebremst.

    Dann kam erst mal ein Hinterrad mit einer Deore Nabe und einer Exal XL25 Felge. 36 Speichen.
    Die Achse der Nabe verbog sich und die Nabe machte bei Geschwindigkeiten über 25 km/h kreischende Geräusche. Das dauerte einen Sommer.
    In der Zwischenzeit baute ich mit mit eine 36 Loch Exal XL25 und der Brave Monster 48-loch Nabe ein Hinterrad selber auf. Lief aber auch nicht lange und die Felge bekam Rißße zwischen den Speichenlöchern. Überlastung des Felgenbodens!
    Dann bestellte ich mir bei Erdmann ein Hinterrad mit einer XT-Nabe mit Bremsflansch. (Lagerposition!) und einer Rigida Andra 40.
    Kaum, daß Rad eingebaut war, sah ich erst mal, daß es die Halo SAS in 48 Loch gibt und baute mir damit und der Brave Monster 48-loch ein Hinterrad auf, welches super läuft.
    Und dann sah ich eben auf Ebay die Brave Monster 36-loch mit 12mm Schraubachse für unter 35 Euro inklusive Versand! Dazu Röhrchen mit innen 12mm, außen 14mm Durchmesser als Adapter. Als Felge nahm ich eine Halo SAS, die ich noch um einen SON-Nabendynamo herum hatte. Das war vor der Motoririsierung mein Vorderrad gewesen.

    Und das Motorvorderrad hatte ursprünglich eine doppelt (!) geöste Exal XL25 Felge mit 36 Speichen. Diese war jetzt nach ca. 15000 Kilometern durchgebremst und stand kurz vor dem Flankenbruch. Das habe ich dann übers Wochenende auf eine Rigida Andra 40 umgebaut.

    Als Speichen habe ich immer Sapim 2.0mm mit Poliax-Nippeln verwendet.
    Außer beim Motor, da sind 2,45mm Speichen verbaut, weil der Motor mit 40Nm zerrt, aber die Speichen nur einfach gekreuzt werden können, wegen des Lochkreisdurchmessers am Motor.

    Nachdem ich mit meinen Rädern alles andere, als zimperlich umgehe, läuft bei mir auf Dauer nur bestes Material. ;)
     
  7. Cycliste17

    Cycliste17

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    Am besten Nabe und Felgen aus Nirostahl. Ist schwerer, hält aber ewig.
    @Schraubkranz; bin froh dass die Dinger vom Markt sind. Die Achsen sind schon in normalen Fahrrädern gebrochen. Obwohl SRAM XD ja eigentlich auch Schraubkranz ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2017
  8. triton-mole

    triton-mole

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    Stahlfelgen gehen aber leider mit Felgenbremsen nur ganz besch.....!

    Bei den Schraubkränzen haben mir nir die Freiläufe Ärger gemacht.
    Die Achse war beim Mundo eine 14mm BMX-Achse. Die geht so schnell nicht kaputt! Mein Händler fährt die Dinger (auch teilweise mit viel Last) so lange, bis ihm die Lager irgendwann um die Ohren fliegen,
     
  9. Cycliste17

    Cycliste17

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    War ja nur ironisch gemeint. Die Posträder haben Stahlfelgen. Gebremst wird aber mit Scheibenbremsen. Die Nabenschaltung ist SRAM P5 Cargo. Ist sehr robust und haltbar. Hatte so eine mal über einen Händler bekommen und ins Stadtrad meiner Mutter gebaut. Abstufung ist nicht so toll aber für die City reicht das. Funktioniert nach Jahren noch problemlos.Beim Gewicht hätte ich mehr gedacht, weil viel Stahl verwendet wird.
     
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  10. Geopard

    Geopard

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    Moin,
    als gestern 4,5Bar beim 26x2,35 Reifen gelesen, da musste ich es ersttmal wirken lassen.
    Mir sind schon zwei MTB Laufräder über den Jordan gegangen bei denen etwas höher Druck im Reifen war.
    Erstemal war es beim montieren, 2,1er Reifen langsam bis 2,5Bar aufgepumpt, damit er sich richtig setzen tut,als es nicht reichte dann bis 3Bar nachgelegt. Ich konnte hören wie sich die Wulste in die Flanken legten und bevor ich wieder Luft raus lassen konnte knallte es und das Laufrad war gechipt.
    Beim zweiten war es ein 2,0er Slick den ich mit 3Bar +-0,5 fuhr. Da krächzte es immer wieder. Zuerst dachte ich, dass irgend was locker am Fahrrad ist (Sattel,Sattelstütze usw.) Bei weiteren Fehlersuche kam ich dann mal auf die Idee den Reifen runter zumchen, mittlerweile war auch sch ein Achter zuerkennen. Ja und siehe da im Felgenbett ging ein Riss längs durch.

    Und letztens beim montieren vom Maxxis Hookworm 26x2,5 auf dem orginalen Laufrad, sprang er mir bei 2 Bar runter.

    Felgen,Speichen,Speichennippel und Naben zusammen ergeben ja erst ein Laufrad. Und ansich stellt ja fast jeder Fahrradtyp seine eigenen Anforderungen an ein Laufrad.

    Im Bereich Lastenrad bewege ich mich im Neuland und dank euerer Erfahrung bin ich jetzt da schon etwas klüger.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2017
  11. triton-mole

    triton-mole

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    Also, daß Laufräder durch zu hohen Reifendruck kaputtgehen, ist mir noch nie passiert!

    Maximal konnte ich Setzgeräusche (Pling und Plong) hören, wenn ich bei einem neu aufgebauten Laufrad den Reifen aufpumpte. Und dann auch nur beim ersten Mal, danach nie wieder.
    Mir ist nur bekannt, daß Felgenflanken brechen können, wenn man bei schmalen Fellgen und breiten Reifen den Druck zu hoch pumpt.

    Daß Reifen abspringen können, weiß ich wohl. Liegt normal an unpassenden Fertigungstoleranzen. (Felge mit Untermaß und Reifen mit Übermaß) Bei meinen Laufrädern komme ich schon bei der Montage nicht ohne Refenhebel rum, weil die Reifen so schwer drauf gehen. Wenn ich einen Reifen zu locker aufgezogen bekäme, wäre ich allerdings vorsichtiger.

    Defekte am Laufrad durch zu hohen Reifendruck erstaunen mich nun wirklich!

    Riß längs im Felgenbett ist normal eher ein Zeichen zu hoher Speichenspannung oder zu hoher Gewichtsbelastung.
    Daß so was durch zu hohen Reifendruck entstehen soll, wäre mir wirklich neu. Kann ich mir nur vorstellen, wenn die Speichenspannung zu hoch ist und dann noch zu viel Reifendruck draufgesetzt wird.

    Ich will Deine Äußerungen damit wirklich nicht in Frage stellen, ich wundere mich nur sehr, daß das am Reifendruck liegen sollte! Ich bin kein Fachmann.

    Vielleicht können andere dazu noch was beitragen?
     
  12. Geopard

    Geopard

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    Der Felgeriss war der innere Boden über den Speichennippel (Hohlkammerfelge). Bei Zu hoher Speichenspannung reissen doch eher die Felgen an den Speichennippellöchern.
    Es war eine Mavic xc717D.
    Maviv verwendet ein recht sprödes Material, daher gibt Mavic bei den meisten Felgen nur 950N Spannung frei. Das hat alles gepasst.

    4 Bar sind zwar 4 Bar, bei einem 1 Zoll Reifen wirkt nicht soviel Kraft als bei einem 2" Reifen.
    Ich kann dir das nicht so auf die schnelle erklären, wie es und was Zustande kommt. Luftdruck verhält sich progressiv.
    Vielleicht kann das jemand verständlicher erklären.

    Ja noch so einigen Erlebnissen bin ich da etwas vorsichtiger geworden. Vielleicht sind die Vorfälle auf die Zeit und Menge auch nicht viel.
     
  13. Petracarotin

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    Wichtig ist, daß Reifenbreite und Felgenbreite (Maulweite) zueinander passen. Im Mountainbikebereich werden da gängige Verhältnisse gerne ignoriert, weil zum einen mit eher niedrigem Luftdruck gefahren wird, und zum anderen meistens nur Fahrer plus Unterhose und Flickzeug bewegt wird. Da sind dann schonmal auf ner 19er Felge 2,3" Reifen montiert.
    Wenn das Verhältnis aber stimmt (breiter Reifen - breite Felge), dann sind Reifendrücke über 4 Bar kein Problem. Mache ich auch so.

    Längs aufgerissene Felgen können durchaus das Resultat von geringer Felgenbreite plus breiten Reifen plus hohen Luftdruck sein.
     
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  14. Cycliste17

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    X717 ist der Nachfolger der X517. Hatte mal ein LRS mit XTR und X517. Nach einigen tausend km waren Risse neben den Ösen. Nach wenigen Regenfahrten sind die auch durchgebremst. Besser 50g mehr und XR 400 von DTswiss kaufen. Kosten beide ähnlich.
     
  15. Petracarotin

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    Die XC717 hat ne 17er, die XR400 ne 18er Maulweite. Wenn ein fetter Reifen mit hohem Druck gefahren werden soll, dann sind Maulweiten ab 25 mm erforderlich. Bei niedrigem Luftdruck fahren sich Reifen auf so schmalen Felgen eh wie ein Schluck Wasser in der Kurve.
    Ich weiß nicht genau, von welchem Typ Fahrrad Ihr sprecht, aber für ein Cargo Bike sind beide Felgen denkbar ungeeignet.
     
  16. Hof2

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    norddeutsche tiefebene... :D
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    ...ich versuch mal den Ansatz: Druck ist Kraft geteilt durch Fläche - nun ist die Oberfläche eines breiten Reifens eben grösser, da wird bei gleichem Druck die Kraft absolut auch entsprechend grösser... ;)

    den erwähnten Schaden hatte ich auch so noch nicht, ich kenn nur den Felgenbrems-MTB-Klassiker der zerstörten Flanke...
     
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  17. Cycliste17

    Cycliste17

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    Auf jeden Fall ungeeignet wenn man etwas transportieren will. Wollte mit meinem Text eigentlich nur sagen, dass Mavic damals die Bezeichnung geändert hat wegen dem schlechten Ruf. Nach meiner Erfahrung sind Alufelgen unter 400g nicht besonders haltbar. Hatte auf meiner Stadtschlampe vorn eine Bor XMD 366 drauf . Nach einem Jahr sind Risse an 8 Ösen entstanden, die immer länger wurden. Bin damit nur Stadt gefahren ohne Gepäck. Jetzt DTswiss und keine Probleme mehr.
    Notubes würde ich noch empfehlen, die habe ich selbst im Renneinsatz nicht zerstört bekommen.
    Eigentlich ist es hier das falsche Forum für leichte MTB-Teile.
     
  18. RAD/CAM

    RAD/CAM

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    Prima!
    Jetzt noch die Kesselformel dazu, deretwegen die Wurscht immer längs aufplatzt, weil die Kraft in Querrichtung (Tangentialkraft) doppelt so groß ist wie die in Längsrichtung. Nun Grips einschalten und das Ganze auf Plausibilität prüfen ... Mo-ment mal:
    • Wegen der breiteren Felge steigt der Querschnitt weiter. Der Schlauchquerschnitt wird also auf einen größeren Umfang gedehnt, weswegen auch die Tangentialkraft weiter steigt.
    • Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass breitere Felgen auch dickere Felgenhörner/Bremsflanken hätten.
    Der Unterschied muß folglich in dem Winkel liegen, unter dem die Tangentialkraft auf das Felgenhorn wirkt. Bei Maulweite Null (theoretisch vorgestellt) würde sie genau senkrecht auf der Flanke stehen und somit ein maximales Biegemoment auf das Felgenhorn ausüben. Je größer die Maulweite, desto flacher wird der Winkel, unter dem sie am Horn angreift und desto geringer folglich die Kraftkomponente quer zum Horn.
     
  19. triton-mole

    triton-mole

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    Exakt das trifft den Punkt!
    Nur, daß dabei der Felgenboden auch reißen kann, war mir bisher neu. Aber es ist logisch aufgrund der Richtung der Kräfte.

    Unterm Strich bleibt es aber - völlig unabhängig von der Richigkeit der einen Aussage und der Unvollständigkeit der anderen Aussage - dabei: Breite Reifen auf schmalen Felgen sind nicht empfehlenswert.

    Meine Frau hatte es immer gestört, daß sie am Trekkingrad keine Federung hat. Ich habe Ihr Big Apple 28*2.0 montiert auf Felgen mit 19mm Maulweite. Nachdem sie es weich will, sind nur 2 Bar drin. Federt toll! Meine Frau ist voll zufrieden.
    Ich würde so schwammig nicht um die Kurven eiern wollen. Aber ich fahre sportlicher, als sie.