Wie nachhaltig ist man wirklich?

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Hier gibt es auch ne Menge Tipps wie man wieder mehr Zeit für sich bekommt. https://frugalisten.de/ Ich finde die Seite von Oli super. Auch wenn er sicher kein Lastenrad für 5.000€ kaufen würde
Kenn ich. Oli gibt an anderer Stelle sein Geld aus, unter anderem für sein Hobby, das skaten. Jeder hat seine Prioritäten und das ist vollkommen in Ordnung.
Aktien sind nicht meine Welt, das passt nicht zu mir.
 
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Er hat nicht geschrieben wie viel er seine Holde malochen lässt ;)
Das wäre mein Gedanke. Man kann natürlich stolz sein, durch seinen Job die Umwelt weniger zu verschmutzen. Das erleichtert das Gewissen. Die Dreckarbeit machen dann Kollegen, die Angestellten oder andere Firmen in Nicht-EU-Ländern. Das hat aber mit Verbesserung der Verhältnisse auf der Welt nichts zu tun. Ich kenne Leute, die arbeiten für 1500 im Monat. Denen ist der Klimawandel herzlich egal. Bio und Öko-Auto ist in der Haushaltskasse nicht drin. Mit dem Fahrrad zur Arbeit geht nicht, da zu weit. Ein Bekannter ist Subunternehmer bei DPD. Der würde gerne etwas anderes kaufen als Sprinter mit Diesel. Dann rechnet sich sein Unternehmen aber nicht mehr. Ich glaube, man muss es sich auch ein bisschen leisten können umweltfreundlicher zu sein. Leider ist das so.
 
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Oha ich bin stolz, weil meine Holde deiner Meinung nach mehr verdient als ich? Tatsächlich ist es so, würde sie das tun als Selbstständige wäre unser Zinssatz für den Hauskredit doppelt so hoch ;)
 
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"genug sparst, um mit 40 ausgesorgt zu haben."

Habe dort aufgehört zu lesen, bin 48.
Hör auf, ich hatte nen Onkel der ist mit 66 Jahren verstorben. Da hat er noch bei meiner Oma gewohnt.
Aber ja, der hatte immer gut Geld, musste ja auch nie Kostgeld abgeben oder sich an der Miete beteiligen, dafür musste er aber sein Zimmer selber aufräumen.
 
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Wenn man am Lebensstandard möglichst wenig verändern möchte, dennoch den Aufwand dafür reduzieren möchte, gehen die ersten Schritte recht einfach:
Schmaler Haushalt, Wochenmarkt, langlebige Produkte aus keinen Verbundwerkstoffen, reparieren, Gebrauchtsachen benutzen, ungenutzte Sachen verkaufen statt lagern oder wegwerfen, Bahn statt Flugzeug.
Dann sind wir bei etwa 50%.
Danach wird es sehr schwierig und endet damit, mangels Endgerät dieses Forum nicht mehr lesen zu können.

Einfach mehr darüber nachdenken und bewusster handeln, sind die wichtigsten Schritte.
 
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Genau da liegt das Problem; wir werden gewaltig ändern müssen wenn wir eine echte und dauerhafte Wende schaffen wollen. Ich hatte vor einigen Monaten einen Test im Net gemacht. Es waren ca. 30 Fragen zum Lebensstil. Angekreuzt habe ich fast überall das Minimum. 1x im Jahr fliegen, 50€ im Jahr für Bekleidung, fast alle Wege mit Fahrrad oder Öffis..... Ein recht spartanisches Leben also. Herausgekommen ist dass wir 2,5 Planeten brauchen, wenn alle Erdenbürger dieses Leben auch führten. Da war ich etwas schockiert.
Wenn man etwas über den Tellerrand schaut und nicht nur auf die Fortschritte in unserem so vorbildlichen Deutschland sieht, wird man ganz andere Dimensionen erkennen. Corona ist zB wieder einmal eine Chance wirklich etwas zu bewegen. Die Berichterstattung täglich zeigt mir dass alles Andere wichtig ist, nur nicht das Klima. Ich will jetzt Niemanden zum Aufgeben motivieren, man sollte die Realität weltweit nicht ignorieren.
Am Fr gab es einen interessanten Beitrag zur Bekleidungsindustrie. Genauer gesagt; Bekleidung die man aussortiert hat. Das wird über den ganzen Planeten transportiert. Vieles davon sogar mehrfach. Lagerhallen voll mit millionen Einzelteilen getragener Klamotten, und täglich kommen 50 Tonnen dazu. Das ist doch (Shopping)-Wahnsinn! Das war jetzt auch nur ein Bespiel in einer Branche.
Mit Einkäufen im Bioladen oder Verzicht auf Plastiktüten oder 100km weniger Autofahrt im Monat werden wir so gut wie nichts erreichen.
 
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Zum Glück bin ich derzeit rechnerisch bei 0,1111x im Jahr fliegen :D

Wenn man am Lebensstandard möglichst wenig verändern möchte, dennoch den Aufwand dafür reduzieren möchte, gehen die ersten Schritte recht einfach:
Schmaler Haushalt, Wochenmarkt, langlebige Produkte aus keinen Verbundwerkstoffen, reparieren, Gebrauchtsachen benutzen, ungenutzte Sachen verkaufen statt lagern oder wegwerfen, Bahn statt Flugzeug.
Dann sind wir bei etwa 50%.
Danach wird es sehr schwierig und endet damit, mangels Endgerät dieses Forum nicht mehr lesen zu können.

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Sehe ich auch so. Fast keins meiner Räder habe ich neu gekauft. Ich hätte auch mein Bullittrahmen gebraucht genommen, wenn es denn einen gegeben hätte!
 
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