Wie nachhaltig ist man wirklich?

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Gehört das Haus von 1650 nicht zum Denkmalschutz? Einfach so abreißen kann man dann doch nicht. Davon abgesehen glaube ich dass die Häuser früher besser waren als die Fertig-Hütten von heute. Ganz deutlich merkt man das im Sommer. Die alten, gemauerten sind innen viel kühler als die neuen. Halten bei guter Pflege auch sehr viel länger.
Holz und genmanipuliert, kann sein dass es von anderen genmanipulierten Pflanzen irgendeine Auswirkung hat. Die 150m Abstand, die damals beschlossen wurden sind Blödsinn. Wenn gut Wind ist, fliegt Blütenstaub kilometerweit.
 
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Bin überwältigt von den Feedback und den unterschiedlichenAnsichten. Nun will ich auch noch ein paar Zeilen schreiben.

Das Leben ist Veränderung !!! Und alles was wir brauchen, ist weniger!

Bis vor ein paar Jahren habe ich tatsächlich noch kräftig konsumiert. Habe gut verdient und dementsprechend das Geld ausgegeben. Nicht lange überlegt, wenn mir etwas gefallen hat, habe ich es mir gekauft. Viele Sachen, die dabei waren, waren im Nachhinein total unnötig.
Seit nun zwei Jahren habe ich meinen Konsum extrem runter geschraubt und was soll ich sagen, es fehlt mir an nichts.

Das was ich habe reicht mir vollkommen aus, ich brauche nicht mehr. Und dieses "nicht mehr" gibt mir unheimlich viel Freiheit. Kein Haus, keine Kredite, keine Schulden. Ich komme mit so wenig aus und bin sehr glücklich.

Als ich unser zweites Auto verkauft habe, war ich nach einem Tag schon total gelöst, was ich nie gedacht hätte, klar, wir haben noch einen Kleinwagen, für Notfälle etc. aber trotzdem, an meinem Volvo bin ich echt gehangen, habe aber gemerkt, das es total überflüßig war, zwei Autos zu besitzen, also zumindest in unserem Fall.

Unser Lastenrad ist ein absolut effizienter Ersatz und wir machen alles damit. Ich hoffe und wünsche mir für die Zukunft noch viele Leute kennenzulernen, die ähnliche Ansichten haben. Ich liebe diesen Austausch hier und vielleicht können wir uns alle einmal teffen wen der ganze Corona Spuk vorbei ist.

Also, go on. Es geht immer weiter. Weiter immer weiter und das mit dem Lastenrad! :ROFLMAO:
 
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Seit wann ist das Holz von heute Genmanipuliert?
Danke für deinen Post.
Meiner war ein honeypot (kognitive Dissonanz ;) )...und wg letzterer wäre mein Ansatz auch ein Anderer.
Aber das kneife ich mir... :)
...Fenster würde ich aus feinjähriger Kiefer bauen und dabei möglichst auf Importware verzichten.
Wieviel Lebensdauer würdest du der bei der Kiefer annehmen?
Ich habe btw sib.Lärche genommen. Hält bisher auch noch.
Gehört das Haus von 1650 nicht zum Denkmalschutz?
Nö. Aber selbst wenn ist das ziemlich egal - Labels kannst du kaufen...nur eine Frage des Preises.
 
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Das alte Auto geht kaputt und Du willst Carsharing machen. Und da wird es jetzt schwierig.
So war das bei uns auch %/ Da wir das Auto eh die meiste Zeit nur rumstehen hatten, haben wir im Mai kein neues mehr angeschafft. Bei uns am Land (20.000 Einwohner) gibt es kein Carsharing. Dafür haben wir das unglaubliche Glück in der Nachbarschaft Freunde zu haben, die ihr Auto auch nur wenig nutzen. So teilen wir uns jetzt ein Auto und freuen uns immer wieder, wie gut das klappt. Ein Bekannter von uns hat gemeint, dass das ja keinen Unterschied machen würde zum eigenen Auto, weil das gemeinsam genutzte Auto sich ja dann schneller abnutzen würde und dann eher kaputt wäre.
Der Praxisversuch hat gezeigt, dass man das Auto einfach viel weniger nutzt, wenn es eben nicht vor der eigenen Tür steht, so ist diese Argument schon mal entkräftet ;)
@bastiaen: Vielleicht findet ihr jemanden, der euer Auto mit nutzen will ... Die Hemmschwelle ein anderes Auto mit zu nutzen ist geringer, als sein eigenes zu verleihen ;)

Zur Nachhaltigkeit von Lebensmitteln:
Bei uns hat sich im letzten Jahr eine solidarische Landwirtschaft gegründet. Da sind die Transportwege wirklich absolut reduziert. Einige von uns holen ihr Gemüse dann auch mit den (Lasten)Rädern oder zu Fuß ab. Das Mithelfen lehrt einen Demut vor der Arbeit der Bauern. Weil ich “meine“ Bäuerin kenne, habe ich auch einen Bezug zu meinem Gemüse; die gemeinsame Kartoffelernte mit den Freunden wird von den Kindern bei jedem Kartoffelgericht wieder thematisiert. Für die vielen anderen Produkte, die man neben Gemüse noch braucht, gibt es bei uns einen Unverpacktladen, den man gut mit dem Lastenrad anfahren kann ;)
Fleisch haben wir weitgehend reduziert, das was wir konsumieren kommt von meinem Onkel, der eine Mutterkuh-Weidehaltung betreibt. Nicht Bio, aber dafür tierwohlorientiert (würde mein Onkel sich nämlich bio- zertifizieren lassen, dann müsste er die Tiere auf den nächsten Bio-Schlachthof bringen und der ist bei uns 300km weit weg %/ Ohne Zertifizierung kann er seine Tiere direkt auf der Weide vom örtlichen Metzger schlachten lassen).
Aber auch ab und an beim Disounter kaufen, finde ich völlig in Ordnung. Auch wenn bio nicht immer astrein ist, finde ich setzt man damit aber dennoch ein Zeichen, dass man mit der konventionellen Erzeugung von Lebensmitteln nicht einverstanden ist.

Zur Nachhaltigkeit von Kleidung:
Gleich gegenüber zum Unverpacktladen hat jetzt die Kommode eröffnet: Ein 2ndhandladen von engagierten Mitbürgern betrieben. Das Ziel war die Miete wieder reinzuholen; das klappt mehr als wunderbar: jetzt können sie sogar etwa alle zwei Monate etwas an gemeinnützige Vereine spenden (500,- bis 1000,-). Dadurch, dass der Laden auch aussieht wie ein Laden findet er Anklang bei allen Schichten in der Bevölkerung :) und durch die unmittelbare Nähe zum Unverpacktladen bedienen sie sich gegenseitig mit Kundschaft :)
Wir ersetzten seit einigen Jahren wirklich nur mehr die Klamotten, die essenziell wichtig sind und kaufen dann hauptsächlich 2ndhand oder tauschen mit Freunden/Bekannten.

Urlaub machen wir mit dem Lastenrad im Heuhotel ums „Eck“ oder fahren mit dem Zug.
Das Auto darfs aber manchmal auch sein, dann wird eines geliehen.
Flieger haben wir für uns jetzt erstmal ausgeschlossen - wenn die Kinder älter sind, wird neu verhandelt:)

Wir waren immer wieder auch am Hadern, ob das alles so viel bringt, wenn nur wir das machen. Mittlerweile sind wir aber auch an dem Punkt angelangt, dass man sich vor seinen Kindern und vor einem selbst rechtfertigen muss und da tu ich mich leichter mit unserem momentanen Lebensstil :)
Manchmal kann man aber auch Leute anstecken. Wir fahren seit sieben Jahren Lastenfahrrad hier und haben ewig kein weiteres gesehen, mittlerweile fragen uns immer mehr Leute, ob sie mal Probe fahren dürfen. Jetzt fahren hier bereits sechs Cargos durch die Gegend....
 
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Um nachhaltig zu leben müsste man in Höhlen oder Baumhäusern wohnen, Selbstversorger sein, und sich sein Lastenrad aus Schilfrohr selbst zusammenflechten.

Um nachhaltiger zu leben reicht das was du tust schon gut aus, nur das Auto muss noch weg.
glaub ich nicht mal. Etwas zwischen dem, was wir hier vielleicht alle im Durchschnitt so machen und der Höhle könnte auch reichen.
Nachhaltigkeit bedeutet, Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden. Das kann man ins Extrem treiben, oder eben nur teilweise vollziehen.

In aller Konsequenz würde Nachhaltigkeit bedeuten, das man nicht mehr als einen Nachkommen hervor bringt, denn mit knapp 8 Milliarden Menschen werden die Ressourcen der Erde auch jetzt schon knapp und die Tendenz ist steigend. Das würde natürlich bedeuten, das nationale Rentensysteme und Krankenversicherungen an einen Punkt geraten, an dem ihre Finanzierung nicht mehr auf eine breite Bevölkerung umgelegt werden kann. Auch würde nicht jede Nation oder Kultur mitmachen und somit gäbe es in der Menschheit einen Verdrängungswettbewerb.
Nachhaltigkeit endet also bereits damit, das die Weltbevölkerung stetig wächst. Die Schwächsten werden zunehmend Hunger und Durst erleiden, wenn Ressourcen nicht mehr nur ungleich verteilt, sondern auch knapp werden.

Nun ist die Stimmung schön weit unten, dann geht es jetzt dem Bio-Trend an den Kragen. ;)

Bio ist zwar auf den ersten Blick nachhaltig, genau genommen aber eher nicht.
Wenn in der biologisch orientierten Landwirtschaft auf chemische Erzeugnisse (Pflanzenschutzmittel aber auch viele Düngemittel) kategorisch verzichtet wird, sinkt der Ertrag pro Hektar. Die Erntemenge auf einer begrenzt verfügbaren Anbaufläche sinkt also und der geringere Ertrag wird durch erhöhte Preise kompensiert.
Angesichts einer wachsenden Bevölkerung ist diese Verknappung des Angebots aber natürlich nicht nachhaltig. Um daher das Angebot möglichst reichhaltig zu halten, werden in reichen Ländern Bio-Lebensmittel aus ärmeren und preiswerteren oder klimatisch günstigeren Weltregionen importiert.
Und hier endet dann die Nachhaltigkeit von "Bio", denn wenn in einigen Ländern die Landwirtschaft vermehrt für den Export erzeugt, verringert sich dort die Erzeugung für den nationalen Bedarf und das Angebot verringert sich dort. Dadurch steigen die Preise.

Entscheidender für die Nachhaltigkeit ist es also nicht, das ich in Deutschland Bio-Avocados aus Chile oder Bio-Kartoffeln aus Ägypten genieße, sondern das ich besonderen Wert auf Regionalität lege.
Dann hat der Chilene mehr Grundwasser im eigenen Boden und der Ägypter kann auf mehr Fläche Reis und Kichererbsen anpflanzen, wodurch die Preise dieser regionalen Grundnahrungsmittel fallen.
Gut für das Klima und gut für die Menschen in den Erzeugerländern.

Leider ist nicht jede Regionalität besser. Ein im Spätsommer geernteter Apfel aus Deutschland wird hier aufwändig und energieintensiv gelagert, um auch im Frühjahr noch verkauft werden zu können. Hingegen kann ein per Frachtschiff um den halben Erdball gebrachter Apfel aus Neuseeland im Frühjahr deutlich weniger Ressourcen verbraucht haben. So ist also der deutsche Apfel im Herbst nachhaltiger als im Frühling und der neuseeländische Apfel kann im Frühling kurz nach seiner lokalen Erntezeit hier nachhaltiger sein, als der Apfel aus dem eigenen Land. Regionalität stößt also dann an Grenzen der Nachhaltigkeit, wenn Ernte und Verbrauch zeitlich weit auseinander liegen.

Unabhängig von der Zertifizierung und Herkunft sollten Waren nur in der Menge eingekauft werden, die man auch konsumiert. Also nicht kiloweise Lebensmittel kaufen, verderben lassen und sie schließlich entsorgen müssen.
What? Bei Bio gehts um (nicht einmal sehr radikale) Einschränkungen in der Art der Produktion. Du kannst ja selber entscheiden, ob du Bio-Avocado aus Chile oder Bio-Möhren aus deiner Ecke kaufst. Damit hilfst du Bauern zu motivieren, auf Bio umzustellen. Und dass der Ertrag pro Fläche zu klein sei, ist auch Quatsch. Ausserdem sollte man zuerst beim Fleischkonsum ansetzen, wenn man den Flächenbedarf der Landwirtschaft reduzieren möchte..
 
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Um es auf den Punkt zu bringen, sehr folgendes Zitat aus einer Zeitschrift. Trifft genau meinen Ansatz und es geht mir damit sehr gut.
Wenn man sich den Luxus leisten kann ist das gut und richtig.

//EDIT
Mit Luxus meine ich in der Situation zu sein weniger Arbeiten zu können um mehr Zeit für anderes zu haben.
 
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Wenn man sich den Luxus leisten kann ist das gut und richtig.

//EDIT
Mit Luxus meine ich in der Situation zu sein weniger Arbeiten zu können um mehr Zeit für anderes zu haben.
Konsum zu reduzieren ist ja am Ende der Schlüssel... egal wo... das kann jeder... der eine mehr, der andere weniger - aber jeder kann was tun, da sind wir uns hier ja auch alle einig eigentlich!
 
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Schade eigentlich, dass die Rad Industrie hier genau den gleichen Weg geht wie bspw. die Automobilindustrie. Immer höher schneller weiter und nix ist mehr abwärts kompatibel. Jedes Jahr sehen die Akkus anders aus oder haben die Naben wieder andere Standards. Wir hatten im Sommer einen unverschuldeten Unfall mit unserm Vectra C ein super Familien Auto. Die fast neuen Winterreifen auf ALU Felgen musste ich quasi verschenken weil sie vermeintlich auf kein aktuelles Modell mehr gepasst haben Den Lochkreis alle paar Jahre ein paar mm zu Vergrößern ist ja kein technischer Fortschritt sowas sollte echt verboten werden.
 
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Konsum zu reduzieren ist ja am Ende der Schlüssel... egal wo... das kann jeder...
o_O ...erzähl das mal nem H4-Empfänger/flaschensammelnden Rentner/Obdachlosen
Schade eigentlich, dass die Rad Industrie hier genau den gleichen Weg geht wie bspw. die Automobilindustrie.
Musst ja nicht mitgehen, es gibt ja keinen Zwang...
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Habt ihr euch mal gefragt, warum da nach all den Weltklimagipfeln und Kyoto-Protokollen nix passiert ist?
Weil es da ein ganz großes Tabu gibt: Militär ist ausgenommen... :mad:

Dabei ist beispielsweise allein das US-Militär für rund 40% aller globalen Emissionen verantwortlich: 153 Mio Tonnen jährlich. Wesendlich ins Gewicht fallen hier die knapp 1000 Militärbasen rund um den Globus mit der dranhängenden Logistik sowie deren ständigen Übungen/Manöver...

Ein paar Beispiele: Transporthubschrauber CH-53 schluckt 1100Liter Diesel pro Stunde.
Aber "wir" sind auch nicht besser: Fregatte Bayern 6600L/100km, Panzer Leo2 530L/100km oder der Eurofighter mit 3500kg Kerosin pro Stunde (alleine D in 2018 ~10500h = 115.000t CO2 - das würde nur dafür 9 Mio Bäume als Speicher benötigen...jährlich!)...oder der Moorbrand vor 2 Jahren nach Raketentests...usw.

Ich glaube die Menschheit hat noch nie wirklich an Nachhaltigkeit gedacht, früher nicht und heute noch viel weniger. Dabei wäre hier ein Punkt, wo wir wirklich alle gemeinsam -unabhängig ob Fleischfresser oder vegan und unabhängig vom Geldbeutel oder unterschiedlicher (politischer) Ansichten...- ansetzen könnten:
Wir müssten uns nur für Frieden entgagieren und dafür auf die Straßen gehen!
Keiner könnte uns das verbieten und es gibt kein plausibles Argument dagegen...
Selbst eine Generation vor uns war da noch viel nachhaltiger - die sind zu Hunderttausenden auf die Straße gegangen.
Fragt euch mal, warum das heute anders ist...

Die Disskusion über Rad vs Auto o.Ä. bringt uns nicht weiter, damit spalten und verzetteln wir uns nur...

Über den ganzen Bambusschrott stecken wir tief mitten drinnen - kurz vor 12 halt nur auf der falschen Seite :X3:
PS: ist mein letzter Post hier zu diesem Thema... ;)
 
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o_O ...erzähl das mal nem H4-Empfänger/flaschensammelnden Rentner/Obdachlosen
Von denen leben viele nachhaltiger als die reichen Bio-Hänsel....

Nur weil man im Alnatura Markt einkauft ist man nicht nachhaltig und nur weil man das Billigste kauft auch nicht.

Alleine die Auto-Lobby in DE reicht doch schon, da brauchst du deine Militär-Theorie gar nicht auspacken - und man wird auch nicht vom Demonstrieren nachhaltig(er) sondern von Veränderung!
 

bastiaen

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Gestern eMail von Cambio: Drei neue Carsharing Wagen in unserem Stadtteil. Macht nun insgesamt fünf, darunter ein einziger familientauglicher. Hier wohnen übrigens 45.000 Menschen. Das ist weniger Signal einer Verkehrswende als vielmehr Folge des Bevölkerungswandels. Hier verstirbt allmählich eine große ü80 Kohorte und Jüngere ziehen nach. Hat mich aber trotzdem sehr gefreut.
Also es geht langsam vorwärts. Erinnert mich an die Szene in "Sonnenallee", in der der Grenzer das Hütchen 10 cm gen Westen schiebt und sagt: wir kommen.
 
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Gestern eMail von Cambio: Drei neue Carsharing Wagen in unserem Stadtteil. Macht nun insgesamt fünf, darunter ein einziger familientauglicher. Hier wohnen übrigens 45.000 Menschen. Das ist weniger Signal einer Verkehrswende als vielmehr Folge des Bevölkerungswandels. Hier verstirbt allmählich eine große ü80 Kohorte und Jüngere ziehen nach. Hat mich aber trotzdem sehr gefreut.
Also es geht langsam vorwärts. Erinnert mich an die Szene in "Sonnenallee", in der der Grenzer das Hütchen 10 cm gen Westen schiebt und sagt: wir kommen.
Wir wohnen 5min von der Autobahn entfernt in einem kleinen Ort, der als erste in BAWÜ die Umweltzone eingefügt hat. Seit einiger Zeit gibt es von der Stadt ein Carsharring Angebot und sogar in unserem kleinen Dorf gab es eine Station, die Tage lese ich auf der Internetseite:

"Bitte um Beachtung: Mangels Nachfrage musste der Standort des E-Carsharing Fahrzeugs des des Typs Nissan Leaf in der Eisenbahnstraße in aufgegeben werden."

Tja schade, sag ich da nur.
 
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Zum reduzierten Konsum habe ich doch gar nichts geschrieben.
Es ging darum, das Du geschrieben hast: ..."wenn man es sich leisten kann...."
Ich würde sagen, jeder kann es sich leisten weniger zu konsumieren. Ist eine Frage er Prio. Wo setzt wer, welche. Teures Auto, großes Eigenheim, Luxus Urlaub, Pool im Garten etc. ? - Wenn man darauf nicht verzichten will, ist das jedem selbst überlassen, kostet aber auch und muß bedient werden.

Ich ärgere mich nur manchmal, das ich oft gesagt bekomme: Aha du kauft Bio, aha du trinkst Demeter Milch, aha Du hast morgen frei, also wenn Du Dir das leisten kannst, ok, ich kann das nicht!"
Und das sind dann immer die, die eben oben genante Prioritäten haben.What?

Wenn sich jemand entschließt ein eigenes Heim zu haben, weil das einfach sein Traum vom Leben ist, dann ist das doch ok, er muss aber dann auch bereit sein für diesen Traum zu bezahlen und nicht angepinselt sein, wenn jemand anderes diesen Traum nicht hat und somit vielleicht weniger arbeitet und mehr Freizeit hat.

Versteht ihr was ich meine?
:love:
 
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