Wie Berlin die Verkehrswende gegen die Wand fährt

Den gleichen Blödsinn machen sie ja auf manchen Autobahnabschnitten. Tempolimit einführen wegen zu vielen Unfällen, Unfälle gehen zurück, und daher kann man dann ja das Tempolimit wieder aufheben weil der Abschnitt ist ja sicher.
Auto frisst Hirn in diesem Land.
 
Dieser neue Autobahnabschnitt ist ja auch sone Glanzleistung. Gestern drübergefahren, parkende Autos (wer länger als 3 min steht, der parkt ja bekanntlich....) so weit das Auge reicht.
Und weil das ja untragbar ist, muss natürlich unbedingt der nächste Bauabschnitt durch die Innenstadt kommen. Und dann wird natürlich alles besser. Ist doch klar.
 
Ich finde krass, dass ja alle die Forschungsdaten (die Papers) gelesen haben. Und da steht drinnen, dass Lärm und Luftverschmutzung maximalen Schaden am Menschen anrichten. Deshalb hat selbst das konservative London mit viel Engagement die Autos aus der Stadt getrieben, zumindest ist man sehr bemüht.
Mir geht es nicht um Grabenkämpfe zwischen Autos, Fahrrädern und Fußgängern. Es geht um die Existenzfrage, zumal wir alle im Rahmen der demographischen Sondersituation unterwegs sind und jeden einzelnen Menschen brauchen.
 
Ja Berlin wird auch über den Bund zusätzlich von rücksichtslosen Idioten regiert.

Wir habe kein Wohnraum dann holzen wir den noch zusätzlich weg um ne Autobahn zu bauen.
Wir haben keine Luft zum atmen dann machen wir Kleingärten platt und bauen ne Autobahn.
Demnächst dann den Treptowerpark platt machen damit wir unter-über die Spree kommen mit der Autobahn.
Tempelhofer Feld bebauen und noch mehr Atmungsfläche kaputt zu machen.
 
Ich finde krass, dass ja alle die Forschungsdaten (die Papers) gelesen haben. Und da steht drinnen, dass Lärm und Luftverschmutzung maximalen Schaden am Menschen anrichten. Deshalb hat selbst das konservative London mit viel Engagement die Autos aus der Stadt getrieben, zumindest ist man sehr bemüht.
Mir geht es nicht um Grabenkämpfe zwischen Autos, Fahrrädern und Fußgängern. Es geht um die Existenzfrage, zumal wir alle im Rahmen der demographischen Sondersituation unterwegs sind und jeden einzelnen Menschen brauchen.
Ich halte im Allgemeinen nichts von Politikverdrossenheit. Aber Du glaubst doch nicht, dass alle das Thema überblicken was sie beschließen. Nur eine Minderheit wird sich einlesen und sich dann trotzdem der Fraktionsdisziplin beugen.
 
Auf zahlreichen Berliner Hauptstraßen werden die Tempo-30-Schilder bald wieder abmontiert, das will der Senat am Dienstag beschließen. Weil die Luftqualität sich verbessert hat, soll dort wieder 50 km/h gefahren werden dürfen.

Da kann ich endlich mit meinem Fahrrad wieder richtig Gas geben und auch wieder richtig tief durchatmen.:sleep:

Scheiß CDU.
Ich würde mal sagen, es ist nicht nur die CDU. Die Medien, SPD nun auch + bestimmte verfassungswidrige Parteien, tragen auch ihren Teil dazu bei. Und zwar gewaltig.
Und sorry, dass ich den Faden karpere, aber in Frankfurt sieht es nicht anders aus. Noch ist alles rosig und Frankfurt wurde gar ausgezeichnet.

Aber die konservative, dogmatische und populistische Stimmungsmache ist in vollem Gange und auch hier fürchte ich, dass die wenigen erreichten Dinge gar zurückgefahren werden.
Eigentlich gar deutschalndweit.

Ich hoffe, dass ich mich täusche, habe bisher keine Anzeichen gesehen, dass dem so ist.
Der "Boulevard Style" ist mehr als nur salonfähig geworden.
 
Ich halte im Allgemeinen nichts von Politikverdrossenheit. Aber Du glaubst doch nicht, dass alle das Thema überblicken was sie beschließen. Nur eine Minderheit wird sich einlesen und sich dann trotzdem der Fraktionsdisziplin beugen.
Doch. Deren Sekretäre lesen die Papers, beraten und netzwerken.
Es muss gerade eine Landunter-Mentalität herrschen.
 
so schön wird Berlin nie wieder... ich bin 1990 im August mit Freunden auf Fahrrädern 2 Tage durch Ost-Berlin gefahren, eine Sightseeing-Tour. Es gab nur wenig Auto und LKW Verkehr, einige Mopeds. Es war einfach nur super schönes Radfahren...
Und dann kam leider im Oktober die große Verkehrswende.
 
Die Erkenntnis des Notwendigen tritt aber in den Hintergrund gegenüber der Notwendigkeit die eigene Klientel bei der Stange zu halten.
Es ist leider so.
Na ja, eher die eigene Klientel, die jetzt sagt, "was sie schon immer sagen wollte" und nie aus der Deckung kam und die Klientel, bei der die Hoffnung mehr als verloren ist.
Macht insgesammt immer noch nicht mehr als die Hälfte aus, aber sie tun so. Tja, und die andere Hälfte ist mit sich selbst beschäftigt.

Dystophische Zeiten irgendwie.
 
so schön wird Berlin nie wieder... ich bin 1990 im August mit Freunden auf Fahrrädern 2 Tage durch Ost-Berlin gefahren, eine Sightseeing-Tour. Es gab nur wenig Auto und LKW Verkehr, einige Mopeds. Es war einfach nur super schönes Radfahren...
Und dann kam leider im Oktober die große Verkehrswende.
In meiner Erinnerung habe ich um die Ostbezirke immer einen weiten Bogen gemacht, weil da überall Kopfsteinpflaster oder Schlagloch-Sandpisten waren. Das war aber eher so Pankow / Niederschönhausen.
 
Tempolimit einführen wegen zu vielen Unfällen, Unfälle gehen zurück, und daher kann man dann ja das Tempolimit wieder aufheben weil der Abschnitt ist ja sicher.
Weil die Luftqualität sich verbessert hat, soll dort wieder 50 km/h gefahren werden dürfen.
Und morgen montieren wir dann alle Brückengeländer ab, da fällt ja kaum noch jemand von der Brücke...
"There's no glory in prevention" scheint leider das Motto zu werden.

Ich hoffe, dass nicht die bestehende Infrastruktur zum Radfahren irgendwann auch noch unter die (Auto-)Räder kommt. Bei allem Frust über den Stillstand bzw. Rollback unter dem jetzigen Senat muss man auch mal anerkennen, dass sich in meiner Wahrnehmung schon viel verbessert hat!
Das trifft auf den Bereich innerhalb des Rings wahrscheinlich noch eher zu als auf einige Randbezirke.

Bis vor etwa 8 Jahren bin ich mehrere Jahre täglich 21km einfache Strecke quer durch die Stadt gependelt, da war auf dem größten Teil der Strecke noch nix mit baulich getrennten Radstreifen, Fahrradstraßen und sonstigen Wohltaten sondern Überlebenskampf zwischen drängelnden Autos und sich öffnenden Türen angesagt. Den Wahnsinn würde ich mir heute aber auch nicht mehr freiwillig antun wollen.
 
so schön wird Berlin nie wieder... ich bin 1990 im August mit Freunden auf Fahrrädern 2 Tage durch Ost-Berlin gefahren, eine Sightseeing-Tour. Es gab nur wenig Auto und LKW Verkehr, einige Mopeds. Es war einfach nur super schönes Radfahren...
Und dann kam leider im Oktober die große Verkehrswende.
Das habe ich aber anders in Erinnerung, 2 takter wo das Auge hinhörte und Gestank.

Die jetzigen Verbrenner sind schon schadstoffärmer, leider steigt der Verbrauch weil die Fahrzeuge immer größer und schwerer werden.

Und wie damals, wer will es denn den Neubürgern verdenken das sie auch nen schicken Wagen haben wollen? So wie die Alteingesessenen. Ich kann drauf verzichten, hab ich gehabt, brauch ich nicht mehr. Die zugezogenen Nachbarn wollen Mercedes oder Audi, auch wenn alt, dann doch groß. So sieht das doch aus.
 
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