Weltreise per Lastenrad

Ich beschränke mich mal auf das Thema Hund. Und da fange ich noch vor Einreisebedingungen an. Für so ein Vorhaben hätte ich einen deutlich leichteren und lauffreudigen Hund. Ich schätze, mehr als max. ein Drittel der Strecke wird der nicht laufen wollen. Das wiederum bedeutet, mindestens Zwei Drittel der Strecke muß er fahren. Das würde aus meiner Sicht bedeuten, daß du eine verdammt gute Federung plus Dämpfungsmatte in der Kiste brauchst. Dem armen Kerl von Hund tun die Knochen von den Wegen im "Outback" sonst dermaßen weh, dass er eh nicht mehr läuft.
Meine Hunde fahren wirklich gerne Lastenrad. Aber für solche angepeilten Strecken würde mir und ihnen die bisherige Ausstattung des Rades nicht reichen. Die würden mir die Mittelkralle vierfach zeigen.
 
Ich beschränke mich mal auf das Thema Hund. Und da fange ich noch vor Einreisebedingungen an. Für so ein Vorhaben hätte ich einen deutlich leichteren und lauffreudigen Hund. Ich schätze, mehr als max. ein Drittel der Strecke wird der nicht laufen wollen. Das wiederum bedeutet, mindestens Zwei Drittel der Strecke muß er fahren. Das würde aus meiner Sicht bedeuten, daß du eine verdammt gute Federung plus Dämpfungsmatte in der Kiste brauchst. Dem armen Kerl von Hund tun die Knochen von den Wegen im "Outback" sonst dermaßen weh, dass er eh nicht mehr läuft.
Meine Hunde fahren wirklich gerne Lastenrad. Aber für solche angepeilten Strecken würde mir und ihnen die bisherige Ausstattung des Rades nicht reichen. Die würden mir die Mittelkralle vierfach zeigen.
Sehe ich nach reiflicher Überlegung genau so. Nicht unter R&M Load mit zusätzlichem Superflauschkissen fürs Hundi.
 
Mal hochgerechnet kann das R&M mit Hund, dessen Wetterschutz, Futter, Wasser u. und Fahrer schon voll ausgelastet sein. Da kommt die FRage auf, wo denn der nötige Rest... Ersatzteile Ackus Ladegeräte, ein Generator... und ein wenig für den Fahrer... verladen, und mit befördert werden soll. Das Thema hier ist nicht Lastenrad 2 Rad.... sondern Technik allgemein / Selbstbau. Demnach will er such das Gefährt selber Häkeln, oder was passendes Umbauen.... was aber wohl aussichtslos ist, und auf einen Begleitconvoy hinaus läuft.

:) Helmut
 
Ich finde solche Pläne super, ich selbst würde so etwas ewig planen und die Jahre würden ins Land ziehen, bevor ich loskäme. :)
Klar sagt man, dass man sich mit so einem Gefährt vertraut machen muss, dass man den Sattel tausende Kilometer eingefahren haben muss und jede Schraube kennen sollte. Allerdings geht es ja nicht direkt ins australische Outback oder in sonstige Gefilde, wo keine Hilfe, kein Internet und keine Ersatzteile verfügbar sind. Ich nehme an, dass der Start in Deutschland sein wird und dann noch einige Zeit Europa auf der Route liegen wird. Und wenn am ersten Tag halt nur 20 Kilometer gemacht werden, dann ist das so. Der erste Plattfuß wird kommen und du wirst lernen, wie man ihn behebt. Und so wächst dieses ganze Projekt jeden Tag ein Stück weiter.
Von Reisebeschränkungen für Haustiere verstehe ich nichts, darum blende ich diese Probleme mal aus.
Liste doch mal auf, was an Gepäck/Ausrüstung mit soll, welche Länder du bereisen willst und wieviel Zeit du hast.
Vielleicht kann man anhand dieser Angaben ein paar Empfehlungen aussprechen. Das perfekte Lastenrad-Reisekit wird es nicht geben.
Viel Erfolg bei der weiteren Planung!
 
Ich finde solche Pläne super, ich selbst würde so etwas ewig planen und die Jahre würden ins Land ziehen, bevor ich loskäme. :)
Klar sagt man, dass man sich mit so einem Gefährt vertraut machen muss, dass man den Sattel tausende Kilometer eingefahren haben muss und jede Schraube kennen sollte. Allerdings geht es ja nicht direkt ins australische Outback oder in sonstige Gefilde, wo keine Hilfe, kein Internet und keine Ersatzteile verfügbar sind. Ich nehme an, dass der Start in Deutschland sein wird und dann noch einige Zeit Europa auf der Route liegen wird. Und wenn am ersten Tag halt nur 20 Kilometer gemacht werden, dann ist das so. Der erste Plattfuß wird kommen und du wirst lernen, wie man ihn behebt. Und so wächst dieses ganze Projekt jeden Tag ein Stück weiter.
Von Reisebeschränkungen für Haustiere verstehe ich nichts, darum blende ich diese Probleme mal aus.
Liste doch mal auf, was an Gepäck/Ausrüstung mit soll, welche Länder du bereisen willst und wieviel Zeit du hast.
Vielleicht kann man anhand dieser Angaben ein paar Empfehlungen aussprechen. Das perfekte Lastenrad-Reisekit wird es nicht geben.
Viel Erfolg bei der weiteren Planung!
...ich gehe jetzt einfach zu Fuß. Sonst komme ich nie hier weg und passe mich dem Hund an, wenn er rasten will raste ich auch. Ich habe alle Zeit der Welt. Sonst wird aus dem Irgendwann ein Nie. Ich laufe lieber naiv durch Felder und Wiesen als hier weiter Dinge zu machen auf die ich keine Lust mehr habe...und so wurde aus der Fahrradfahrerin eine Wanderin...Tschüss
 
Ich weiß nie so recht was ich von solch Leuten halten soll ... Im Forum anmelden, schwammige Ideen und Fragen niederschreiben und sofort die Patentlösung erwarten, dann eingeschnappt abziehen weil Rückfragen und ein paar sarkastische Beiträge kommen ...
 
oder zu wenig Wasser dabei habe, das sind Themen die ich später klären würde.
Berühmte letzte Worte einer alleinreidsenden Touristin im australischen Outback mit Hund.

Wer schon im ersten Posten dieses Fadens gleich die maximale Anforderung "mehrere Tage Outback" aufstellt, wobei Outback betimmte Regionen in Australien meint - idR extrem trocken-, und dann die Frage nach Essens- und Wassermanagement für unwichtig hält....

ich dachte, dass es genau für solche Projekte klare Strukturen gibt,
Typische Worte einer Pauschaltouristin mit Vollpension und Rundumversicherung für alles und jeden, inklusive Bergungsversicherung von den Aleuten zurück nach Bonn.

Wer nicht klar definieren kann, was sie zumindest ungefähr vor hat, außer Weltreise und Outback mit 5o kg Hund, und dann hier ein Komplettrad und eine Stückliste für alle Eventualitäten inklusive Weltuntergang erwartet....

Wer seine eigenen Fähigkeiten nicht nennt, seine bisherigen Erfahrungen nicht preis gibt, und hier alle im Nebel stochern oder die Glaskugel bemühen müssen...

Ohne Worte.

Heiß im Umkehrschluss: ZZt ist alles drin, von 2 kg Gepäck bis 143 kg Gepäck.

Manche Dinge kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es MasterCard.
 
Vor Jahren gab ich das mal gelesen
Sehr spannend, sehr unterhaltsam - aber ganz sicher kein Spaziergang durch den Park. Wenn man wirklich will, ist das sicher Pflichtlektüre.
 
Da es hier ja verschiedene Radler mt solchen Ambitionen zu geben scheint, wäre es wohlmöglich interesant mal bei Joche-schweizer.de ...oder ähnlichen Unternehmen zu fragen, wie es denn wäre mal sowas....Lastenratour, mit Familie und Hund... in sehenswerten Gegenden anzubieten. Dann hat man zwar das Radel... aber nicht das Gepäckerlebnis.... LastenRadeln mit Versorgungs- und Wohn -konvoi. Zwar nicht um die Welt, aber doch etwas weiter als ums Dorf.

:) Helmut
 
Prinzipiell ist doch die Reise mit einem Lastenrad (unter der Annahme, dass es sich um einen 1-Spurer handelt) nicht viel anders als mit einem "normalen" Fahrrad oder eBike. Ich halte den Fakt, dass es sich um ein großes Fahrrad handelt eher für nebensächlich, außer vielleicht den Transport zum gewünschten Zielort. So ein Lastenrad wird wohl kaum von einer Airline so ohne weiteres akzeptiert. Da muss schon eine Spedition ran und das kann teuer und langwierig werden.
Viel wichtiger bei einer solchen Reise sind doch andere Dinge: Route, klimatische Bedingungen, VISA und Einreisebestimmungen, Aufenthaltsgenehmigungen, Art der Unterkunft, Versorgung mit Lebensmitteln und Ersatzteilen, finanzielle Mittel, medizinische Aspekte usw.. Da ist es doch eher Wurscht ob das Bike einen Meter länger oder kürzer ist. Daher wäre mein Anlaufpunkt zunächst mal das Radreiseforum. Und im Anschluss daran kann man hier noch mal wegen der lastenradtypischen Spezifika nachfragen (Werkzeug, Mitnahme in ÖPNV usw.). Ansonsten wird das Pferd von hinten aufgezäumt...
 
Ganz so irrelevant wäre die Länge denke ich nicht. Bei 3m Radstand dürften manche Strecken auf die man bei so einer Weltreise stösst nicht wirklich bezwingbar sein
 
Ich würde zum Start eine Europareise vorschlagen. Gibt auch auf unserem Kontinent durchaus wilde Ecken, und man spart sich die Probleme mit dem Transport von Rad und Hund im Flugzeug und über schwierige Landesgrenzen hinweg mit Einreisebestimmungen, Quarantäne etc.
Von zu Hause aus aufbrechen, und die ersten Etappen zum Lernen unter einfachen Bedingungen verwenden. So bekommt man ein Gefühl dafür, was man vielleicht noch braucht und woran es noch mangelt, ohne dass man gleich in der Wildnis stecken bleibt. Und wenn es dann einmal quer durch Europa gut geklappt hat kannst du den Rest der Welt in Angriff nehmen. Europa ist ja sowieso Teil einer Weltumrundung.

Ansonsten, schreib vielleicht mal @cargomaniac eine PN hier im Forum (Briefsymbol in der Leiste oben), der ist öfter mit dem Lastenrad ein paar Tage off-grid im Outback rund um München unterwegs und kann vielleicht ein paar Tips geben.
 
Prinzipiell ist doch die Reise mit einem Lastenrad (unter der Annahme, dass es sich um einen 1-Spurer handelt) nicht viel anders als mit einem "normalen" Fahrrad oder eBike.
Stimmt Schnubu,

nur das in diesem Fall der Hund, dessen Zubehör sowie Ersatzackus u. Ladeso viel Platz und Zuladung wegimmt, das für den Bedarf des Fahrrers eigentlich nix mehr überig ist. Das ist etwa so, als wenn du nur einen VW Käfer nutzen willst, aber eine Reise planst, für die Sprinter zu klein ist.

... und dann die Vorstellung, so ein beladenes Lastenrad z.B. eine hohe Bordsteinkante... oder ähnliche Hindernisse alleine hoch schieben zu müssen.... Da ist ein passend beladenes normales Tourenrad deutlichst von Vorteil.

Für den Start täte eine Tour durch den Schwarzwald reichen.... wenns da schon zwickt, wäre eine Europareise verrückt. ;-)

:) Helmut
 
so ein Quatsch @Helmut60
Bei dieser ausschließlich kristalinen Denkweise braucht ihr euch über das "Tschüss" nicht wundern... ;)

Apropo Weltreise...hier mal ein Bild aus der großen weiten Welt "Taxiparkplatz in Kuba" :D
Die Dachfläche reicht für soviel PV mit der man bei mäßiger Sonne ohne nennenswerten Akku fahren kann.
Beim wasser reicht ein 5L-Behälter und ein Katadyn-Filter...
Bordsteinkante ist Pipifax, ebenso 3m Radstand.

...aber der Wolf ist ein wildes Tier ;)
 
Monokristalin oder Polykristallin, jetzt sind wir doch endlich beim Thema.

Monokristalin würde ich in dem Fall klar bevorzugen, die bringen auf gleicher Flächer höhere Leistung als Polykristalline Module, sind allerdings deutlich teurer.
 
Natürlich ist ein Hinderis in der Höheeiner hohen Bordsteinkante bei einer Weltreise Pipifax. Dennoch gibt es gewisse Unterschiede, wenn man ein normales beladenes Touren, oder ein Lasten2rad mit Kiste vorne so ein Kante hoch bekommen muß. Wenn das für dich kein Problem ist, solltest du uns mal aufklären wie es geht.....

So is dat Tschüss doch ganz gut, bevor du dem User noch Flöhe int Ohr setzt.

:) Helmut
 
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