welche versicherung habt ihr für euer Lasti?

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hallo zusammen

ich wollte mich mal bei euch informieren wo ihr denn alle euer lastenrad versichert habe?

kurze angabe zu meinem rad

habe ein larry vs harry bullitt mit nachträglich nachgerüstetem heckmotor

freue mich über eure antworten
 
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Hier ebenfalls die Hausratversicherung. Damit ist zwar nur Diebstahl versichert, aber direkt für alle Fahrräder und natürlich den ganzen Rest.

Bei meiner Recherche hatte ich damals den Eindruck, dass sich vor allem Tarife anbieten, bei denen Fahrräder direkt inklusive sind. Muss das Fahrrad extra dazu gebucht werden, kann es bei Lastenradpreisen von mehreren tausend Euro ganz schön teuer werden.
 
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Vorsicht, fragt bei eurer Hausratversicherung nach, ob auch teure Räder mitversichert sind. Bei mir waren es nur 1300,-€ pro Fahrrad. Da musste ich dem Vewrsicherungsfredel erst klarmachen, dass die ERGO hinterm Mond lebt und Fahrräder mittlerweile wesentlich mehr kosten können. Habe mal überschlagen, dass alle Fahrräder in meinem Zugriff zusammen (n+1 ;) ) in der Wiederbeschaffung rund 36.000,-€ kosten. Da schlackerte der mit den Ohren, wurde bleich und meinte, da müsse er sich noch mal mit der Zentrale auseinandersetzen....
 
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Ich habe die Hausrat erweitert. Man muss in den Vertrag schauen, weil per default war bei uns die Versicherungssumme 450 Euro. Eine Zusatzversicherung diverser Anbieter war teuerer, weil da auch Services drin waren, die ich nicht benötige.
 
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Hab bei der Enra versichert Wegen erweiterter „Garantie“. Einzig das Anschließen in meiner Garage ist etwas nervig.
 
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Vorsicht, fragt bei eurer Hausratversicherung nach, ob auch teure Räder mitversichert sind. Bei mir waren es nur 1300,-€ pro Fahrrad. Da musste ich dem Vewrsicherungsfredel erst klarmachen, dass die ERGO hinterm Mond lebt und Fahrräder mittlerweile wesentlich mehr kosten können. Habe mal überschlagen, dass alle Fahrräder in meinem Zugriff zusammen (n+1 ;) ) in der Wiederbeschaffung rund 36.000,-€ kosten. Da schlackerte der mit den Ohren, wurde bleich und meinte, da müsse er sich noch mal mit der Zentrale auseinandersetzen....
ui das is ne ordentlich summe
 
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ui das is ne ordentlich summe
Das ist ja nur die Versicherungssumme, wegen dem Wiederbeschaffungswert. Die meisten Räder sind gebraucht gekauft. Mit viel Glück bekommst du auf dem freien Markt ein Bullitt für 1400,-€. Neu kostet es aber mindestens 2400,-€, Beim Brompton ist es ähnlich, unsere alten Fünf-Gang-Bromptons haben gebraucht 400,-€/Stk gekostet, die Wiederbeschaffung liegt bei rund 1600,-€/Stk....
 
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Vorsicht, fragt bei eurer Hausratversicherung nach, ob auch teure Räder mitversichert sind. Bei mir waren es nur 1300,-€ pro Fahrrad. Da musste ich dem Vewrsicherungsfredel erst klarmachen, dass die ERGO hinterm Mond lebt und Fahrräder mittlerweile wesentlich mehr kosten können. Habe mal überschlagen, dass alle Fahrräder in meinem Zugriff zusammen (n+1 ;) ) in der Wiederbeschaffung rund 36.000,-€ kosten. Da schlackerte der mit den Ohren, wurde bleich und meinte, da müsse er sich noch mal mit der Zentrale auseinandersetzen....
Ja hier auch. Die Rücksprache mit der Zentrale hat dann ergeben, dass sie den Wert meiner Räder auch nicht gegen jeglichen Aufpreis versichern können. Wobei ich (noch) nicht bei den 36k bin
 
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Ja hier auch. Die Rücksprache mit der Zentrale hat dann ergeben, dass sie den Wert meiner Räder auch nicht gegen jeglichen Aufpreis versichern können. Wobei ich (noch) nicht bei den 36k bin
Das kann ich mir aber nicht vorstellen. Du hast 2 Bullitts, das sind doch schon 10k. Dann hast du noch jede Menge (n+1) andere Räder. Und bei der Versicherung geht es ja immer um den Wiederbeschaffungswert und nicht um den Zeitwert.
 
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cosmosdirekt in der Hausrat gegen Aufpreis. Wobei die versicherte Summe mit Lastenrad 2 recht knapp wird.
 
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Die Frage von @Chris_HD ist ja relativ kompakt:
[...] wo ihr denn alle euer lastenrad versichert habe?
Bei mir ebenfalls (nur) innerhalb der Hausratversicherung. Ohne dafür werben zu wollen, ist der Versicherer in meinem Fall die "Haftpflichtkasse".

Ich erlaube mir mal noch die Ergänzung: Versichert ist in meinem Fall lediglich – wie bei Hausratversicherungen üblich – ein "Diebstahl des gesamten Fahrrads" und kein bloßer Diebstahl von Anbauteilen oder Vandalismus.


Ich kann @Skara nur beipflichten, dass man bei Ecosia nicht viel gutes über den Versicherer "Wertgarantie" findet [1] [2]. Kundenerfahrungen über deren Fahrrad-Versicherungen findet man aber nicht so leicht. Daher wäre ich sehr für mehr Erfahrungsberichte von @Johster dankbar. Jedenfalls ist "Wertgarantie" keine Option für Leute mit teuren Cargobikes oder Gebrauchträdern, denn für deren online verfügbare Fahrrad-Tarife gilt:
  • Der Kaufpreis darf maximal 4000 € sein.
  • Nur für neue Fahrräder (nicht älter als 12 Monate).


Das geht jetzt wirklich über die Frage von @Chris_HD hinaus :sleep::
Außerdem habe ich noch ein paar Empfehlungen im Anschluss an die Hinweise von @holzwurm:
Vorsicht, fragt bei eurer Hausratversicherung nach, ob auch teure Räder mitversichert sind. Bei mir waren es nur 1300,-€ pro Fahrrad.
Das ist ja nur die Versicherungssumme, wegen dem Wiederbeschaffungswert.
Die Entschädigung im Versicherungsfall ist bei den meisten Hausratversicherungen tatsächlich der Wiederbeschaffungswert (als Neuwert). Die maximale Höhe dieser Entschädigung ist bei manchen Versicherern an die Gesamt-Versicherungssumme gekoppelt (z.B. 1%), bei anderen Versicherern kann man die Summe separat wählen.

Die Kopplung führt oft zu dem Dilemma, dass man die Gesamtsumme hochschrauben muss, um auf annehmliche Fahrrad-Summen zu kommen. Also z.B. 100.000 € Gesamt-Hausrat ergibt 1.000 € Fahrrad-Versicherungssumme.

Es ist generell darauf zu achten, ob sich die angegebene Fahrrad-Versicherungssumme auf den "Gesamtwert aller Fahrräder im Hausrat" bezieht, oder auf die "maximale Entschädigung pro Versicherungsfall". Wenn man also davon ausgeht, dass nicht alle Fahrräder von @holzwurm gleichzeitig geklaut werden, sondern z.B. bloß die beiden teuersten – etwa auf Reisen, oder bei einem spontanen Einbruch – dann reden wir vielleicht eher über 8.000 € statt 36.000 €. Wenn einem diese Absicherung genügt und bei der Versicherung nur die "maximale Entschädigung pro Versicherungsfall" festgelegt ist, dann kann das bei den Versicherungsbeiträgen viel ausmachen. Ist hingegen der "Gesamtwert aller Fahrräder im Haushalt" für die Versicherung relevant, dann muss @holzwurm seinen Versicherungsberater mit den vollen 36.000 € quälen. ;)

Aus den eben beschriebenen Varianten ("Gesamtwert aller Fahrräder im Hausrat" vs. "maximale Entschädigung pro Versicherungsfall") wird auch deutlich, dass man sich als Hausgemeinschaft mit vielen/teuren Fahrrädern dringend die Frage nach der Unterversicherung stellen sollte. Wenn @holzwurm Mieter einer Wohnung mit 100 qm ist und er der Empfehlung von 650 €/qm folgt, so kommt man auf eine Versicherungssumme von 65.000 €. Jedoch ist mehr als die Hälfte (36.000 €) des tatsächlichen Werts des Hausrats bereits durch seine Fahrräder belegt. Höchst fraglich ist dann, ob der Rest der Versicherungssumme (hier 29.000 €) für den restlichen Hausrat (im Neuwert!) genügt.

Wenn der tatsächliche Neuwert des Hausrats die Versicherungssumme überschreitet, dann ist man unterversichert. Das ist Murks, denn in solchen Fällen zahlen die Versicherungen bei Schadensfällen nur anteilig (i.d.R. auch bei Schadenssummen unterhalb der Gesamt-Versicherungssumme).

Natürlich sollte man seine Gesamt-Versicherungssumme gewissenhaft an den tatsächlichen Hausrat anpassen. Mit ein paar Fahrrad-Anschaffungen hier und einem Gebraucht-Lastenrad-Schnäppchen da kommt man aber trotzdem leicht über die vereinbarte Gesamtsumme. Um sich vor dem Fall der Unterversicherung zu schützen kann man daher bei den Versicherern einen "Unterversicherungsverzicht" als Option wählen. Die 650 €/qm müssen dann bindend mindestens angesetzt werden. Dafür prüft der Versicherer dann im Versicherungsfall nicht, ob tatsächlich eine Unterversicherung vorliegt.

Es lohnt sich die Angebote zu vergleichen, je nachdem ob man eine große Wohnung (respektive viel Hausrat) versichert, oder die Werte der Fahrräder eher einen großen Anteil an dem Hausrat-Gesamtwert haben.

Für meine Verhältnisse hat sich die Kombination aus Unterversicherungsverzicht und "maximale Entschädigung pro Versicherungsfall" (bei der "Haftpflichtkasse" sind das 10.000 € [3, Seite HR26]) als optimal erwiesen.

Hinweis zu Fahrradanhängern: Bei einigen Hausratversicherungen gilt mittlerweile "Fahrradanhänger sind Fahrrädern gleichgestellt". Damit sind die Anhänger ggf. in den Versicherungssummen entsprechend wie Fahrräder zu berücksichtigen.
 
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Daher wäre ich sehr für mehr Erfahrungsberichte von @Johster dankbar.
Also mein Lastend liegt unter der Grenze, es wurde zum Glück aber auch nicht gestohlen. Ich hatte einen erheblichen Schaden am Vorderrad, die Kosten für Ersatzteile wurden anstandslos getragen. (Reparatur in einer Werkstatt wäre zu umständlich - zu weiter Transport)
 
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Hi!
Wie sieht es denn mit Selbstaufbauten aus?
Ich baue meine Räder wenn möglich selber auf aus allen Einzelkomponenten.
Dann ist der Wiederbeschaffungswert sehr schwer ermittelbar gerade wenn auch Gebrauchtteile zum EInsatz kommen. Hat da jemand Erfahrungen?

Und hat einer Erfahrungen mit dedizierten Fahrradversicheren wie zb Hepster oder Blanket?

Danke Euch.
 
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