Welche Reifenkombinationen am 20" 26" Lastenrad?

Servus @lowtech und @Radelbande

mercy für die Antworten. Habe mich jetzt stundenlang durchs Netz gewühlt. die Reifen, die ich bräuchte, sind nicht in der gewünschten Größe oder Breite erhältlich (z.B. der viel von mir gelobte Maxxis Hookworm).
Ich bekomme max. ne Breite von 2,3 hinten rein und muss auch dafür das Speichenschloss runder abfeilen.

Testsieger Vicoria Randonneur Cross gibts auch nicht in 26´und wäre kaum erhältlich.

Den Maxxis Grifter gibts auch nicht in 26 Zoll.

Somit ist nun die engste Wahl der Conti Top Contact mit dem security level von 6 (leider nur 2,0er Breite) und der Conti Contact Travel.


Sollten alle als Ganzjahresreifen taugen.

Von Schwalbe halte ich erstmal Abstand. Da gehen mir immer die Karkassen zu früh flöten.

Das mit den alten, abgeschnittenen Reifen habe ich bei der Recherche auch noch kurz gelesen. Vielleicht zieh ich da was aus meinem Fundus raus und probier das mal.

Schläuche mit Dickmilch sollten auch so ihre kleinen Problemchen haben, da die Milch beim Luftauslassen rausströmen könnte und das Ventil zusifft.

Aber über all das habe ich eben keine eigenen Erfahrungswerte, sondern nur schnelle WWW-Recherche.

Ich halte das Forum auf dem Laufenden, wenn ich die ultimative Lösung gefunden habe.



"Why can´t a bike stand on it´s own? Because it´s too tired"
 
Servus @lowtech und @Radelbande

mercy für die Antworten. Habe mich jetzt stundenlang durchs Netz gewühlt. die Reifen, die ich bräuchte, sind nicht in der gewünschten Größe oder Breite erhältlich (z.B. der viel von mir gelobte Maxxis Hookworm).
Ich bekomme max. ne Breite von 2,3 hinten rein und muss auch dafür das Speichenschloss runder abfeilen.

Testsieger Vicoria Randonneur Cross gibts auch nicht in 26´und wäre kaum erhältlich.

Den Maxxis Grifter gibts auch nicht in 26 Zoll.

Somit ist nun die engste Wahl der Conti Top Contact mit dem security level von 6 (leider nur 2,0er Breite) und der Conti Contact Travel.


Sollten alle als Ganzjahresreifen taugen.

Von Schwalbe halte ich erstmal Abstand. Da gehen mir immer die Karkassen zu früh flöten.

Das mit den alten, abgeschnittenen Reifen habe ich bei der Recherche auch noch kurz gelesen. Vielleicht zieh ich da was aus meinem Fundus raus und probier das mal.

Schläuche mit Dickmilch sollten auch so ihre kleinen Problemchen haben, da die Milch beim Luftauslassen rausströmen könnte und das Ventil zusifft.

Aber über all das habe ich eben keine eigenen Erfahrungswerte, sondern nur schnelle WWW-Recherche.

Ich halte das Forum auf dem Laufenden, wenn ich die ultimative Lösung gefunden habe.



"Why can´t a bike stand on it´s own? Because it´s too tired"
Dann schreib mal was zu den Contis. An denen bin ich auch sehr interessiert. Aber in 20" gibt's den nicht, richtig?
Bei Conti finde ich nur 2 Reifen in 20", die dann aber lediglich ne Breite von 1,75 hätten.
 
Nachdem es zuerst meine bessere Hälfte in der Kurve abgeworfen hat (langsam, aber dafür mit Kindern), und nachdem ich es nicht glauben konnte dass es soo glatt ist mich (dann bei der Rückfahrt von der Kita ohne Kinder dafür aber mit 25kmh) bei Glatteis, bin ich weich geworden und habe uns Spikereifen besorgt. (Davor war ich wegen dem hohen Rollwiderstand skeptisch)
Schwalbe Marathon Winter plus vorne mit 2,15 hinten mit 2 Zoll Breite (jeweils das Maximum). Die ersten 10 km sind sie schon eingefahren.
Erster Eindruck bei Regen-nasser Straße: Sie fahren sich schon deutlich schwerer, so einen halben Gang schwerer wie die BA. Die Geräuschentwicklung ist ungefähr so wie wenn man über sehr groben Sand fahren würde. Nicht besonders laut aber immer präsent. Bei starkem Bremsen mit geringer Beladung rutscht der Reifen auf normaler Straße auch leichter durch, nicht dramatisch, aber merklich. Kurvenlage habe ich noch nicht am Anschlag ausgetestet, dazu fehlt mir noch etwas das Gefühl für die Reifen.
Die Federwirkung ist schon schwächer als die der BAs. Wohl hauptsächlich wegen dem dickeren Profil und der unflexiblen Spikes. Z.t. aber auch weil hinten jetzt 0,15 Zoll fehlen. Insgesamt aber auch mit Baby noch weich genug bei 2 Bar Druck.
Das Fahrverhalten bei Glatteis konnte ich noch nicht testen, jetzt haben wir natürlich wieder wärmeres Wetter:LOL:
Ich werde berichten wenn wir wieder Glatteis haben.IMG_20191211_143044212.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
@mrcFFM,

Jepp, werde gerne was zu den Contis schreiben, wenn diese die Wahl gewinnen.
Habe meinen Radhändler des Vertrauens (nicht den über den ich jetzt mit Recht so gemotzt habe) schon angeschrieben und werde da morgen mich mal ausführlich beraten lassen.
Die heutige Suche nach dem Loch im Reifen bei Straßenlärm, Sturm, teilweise Regenschauer und schweinskalt hat mir den Nerv wegen den Plattfüssen echt ganz geraubt.
Wenn das noch in der Pampa im Dunkeln bei Minusgraden passiert, wenn ich vom SUPen fix und fertig zurück komme, dann KreizkruzifixBirnbaamundHollerstaudn.

Ich kann mich ja auch gerne bzgl. der von Dir angefragten 20er Schlappen morgen schlau machen. Deine halten zwar bestimmt noch, aber auf Dauer würden die Karkassen der Schwalbes bestimmt die Grätsche machen.

Das Problem ist aber, dass viele andere Hersteller keine Leuchtstreifen an den Flanken haben. Wer will denn noch Reflektoren an die Speichen nageln, nur um STVO konform zu sein?

Maxxis wäre doch auch was für Dich, oder! Ick meene den Grifter! Ist aber ohne Weihnachtsschmuck an den Flanken.

Dann hab ich noch was von Cushcore Durchschlagschutz gelesen. Auch da werde ich den Markus morgen mal anhauen.

Keep you updatet......
 
Habt ihr Spezialisten evtl. noch einen Tip. Ich fahre auch öfters satt beladen die Waldwege der Isar hoch, um mit dem SUP später die Isar hochzupaddeln.
Tubeless-Umbau. Damit ist zumindest das Thema Snakebites abschließend erledigt. Kleinere Defekte dichtet die Dichtmilch von selbst ab, für größere gibt es "Reparaturwürste" oder man zieht dann vorübergehend einen Schlauch ein.
 
Tubeless-Umbau. Damit ist zumindest das Thema Snakebites abschließend erledigt. Kleinere Defekte dichtet die Dichtmilch von selbst ab, für größere gibt es "Reparaturwürste" oder man zieht dann vorübergehend einen Schlauch ein.
....na ja - und im Pannenfall eine absolut schmierige Angelegenheit. Tubeless ist für Cargo Radl nur bedingt tauglich, einen Schlauch kann ich ohne große Probleme wechseln. Bei Tubeless geht sich das nicht immer gut aus :oops:
 
Hallo @knarf und @Radelbande,
danke für die Beteiligung. Das fluoriszierende Speichenclips-Zeugs habe ich schon beim Hookworm probiert, da dieser auch keine Leuchtkarkasse hat. Die Dinger fallen immer wieder ab und landen dann in der Pampa. Dort finde ich auch regelmäßig im Dunkeln leuchtende Clips.
Aber besser als gar nichts und wenn sie nicht super amtlich zugelassen sind, dann muss ich eben diskutieren mit der Ordnungsmacht.
Lt. Gesetz muss wohl jede Speiche damit "verschönert?" werden.

@neanderthaler ich habe mich nun 3 Tage lang über Tubeless informiert. Klar macht dies in der Downhill oder BMX oder Dirtbike-Szene bestimmt Sinn, aber für ein Lastenrad, wo der Ausbau des Hinterrades eine aufwändige und wegen Gewicht saublöde Geschichte ist, bin ich noch am Zaudern.
Ausserdem muss die Felge mind. Tubeless-ready sein, was sie bei mir nicht ist. Ich habe Enviolo-Nabe dort verbaut und dies alles auf Tubeless umzurüsten wäre dann doch zu unsinnig. Ausserdem ist mir das Gesabber mit der Dichtmilch nicht ganz geheuer.

Somit versuche ich es wohl nun mit einem DH-Schlauch oder einem Latex-Schlauch in Kombination mit evtl. Continental Top Contact II.
Dieser hat Reflexstreifen, ist durchstichsicher (wichtig...hat langlebige Karkasse) und hohes Pannenschutzsiegel. Leider aber nicht in meiner gewollten Breite erhältlich und sauteurer.

Aber irgend einen Tod muss man eben sterben.

Evtl. geht noch der Kenda Kiniption 26 Zoll in 2,3er Breite. Dann muss ich aber am Rahmenschloss feilen, um Platz zu machen.

Mehr bzw. bessere Lösungen habe ich für 26 Zoll und 2,15er bzw. evtl. 2,30er Breite noch nicht rausbekommen (ausser Schwalbe, die ich unbedingt vermeiden will).

Ein Spezialgepäckträger fürs Lastenrad, der mehr Aufnahme hat, ist heute auch bestellt. Das heisst, das Popöchchen des Lastenrades wird in Zukunft auch noch mehr beladen und somit muss der Hinterreifen, der am meisten abbekommt echt sicher sein.

Mit kurzer Version des BikesAtWorks-Anhängers würde mir zuviel Energie aus dem Akku gesaugt, so dass ich meinen Stammplatz in den weiten Isarauen dann nicht mehr erreichen kann. Somit auf Zusatzreibung verzichten und Spezialgepäckträger drauf, um das gewünschte Cargovolumen erreichen zu können.

In ner Woche habe ich den Kram und dann werde ich berichten.
 
Na ja,
das mit der Sauerei und dem Komplizierten bei Tubeless wird schon generell übertrieben.
Ist eigentlich für klassische/sportliche Räder kein Ding:

Da rüste ich jetzt auch um, aber habe auch schon Tubeless ready Felgen und Reifen.

Aber gut, beim Lastenrad ist es mir noch zu tricky.
Aber an sich ne klasse Sache: Neulich ist mein Kollege im Wald vor mir gefahren, da waren ziemlich spitze Steine am Start, es spritze kurz und schon ging's weiter .... Ich hätte in dem Fall wohl nen unfreiwilligen Stopp gehabt und hätte den Ersatzschlauch einziehen müssen.
 
Mehrfach Laufräder gefahren mit Milch im Tubeless System - die haben die Pannen förmlich angezogen - seitlich aufgeschlitzt dank dorniger Äste am Weg - Glasscherben nach dem Stadtfest - und immer hielt die Milch nicht die Versprechen der fixen Dichtigkeit nach kleinen Durchstichen ein.
Das Radl nach Hause zu schieben über eine Strecke von einigen Kilometern macht keinen Spass, ich habe alle Tubeless Versuche beendet und fahre seitdem wieder ganz klassisch mit (Latex) Schläuchen und habe nur noch selten Probleme damit.

Mag für Wettbewerbe oder Downhill gut sein - für mich ist Tubeless zu anspruchsvoll, wenig pannenresistent und viel zu schmierig.

Montage an sich ist ja machbar - aber im Pannenfall wird es schmierig :oops:
 
@salearborist: Latexschläuche? Wegen Gewicht bzw. Rollwiderstand? Spielt das echt in unserem Lastenradbereich eine Rolle?
Mich stört der Luftverlust erheblich (alle paar Tage aufpumpen...). Du schreibst doch, dass du es gern "unstressig" magst....
Danke für Überzeugungsarbeit.... hab nämlich noch welche rumliegen....
 
Mit dem richtigen, aufeinander abgestimmten Material und guter Montage ist tubeless eine wahre Innovation und ich erfreue mich immer wieder daran.
Mit konventionellem Material kann es auch gut funktionieren, muss aber nicht. Einfach mal nach „Ghetto tubeless“ in der Suchmaschine suchen. Nutze beide Varianten an diversen Rädern. An den Lastenrädern bisher noch nicht,erst ab der nächsten Panne...:unsure:
Allerdings hält die Kombination mit Marathon 365 GT seit bald 3000km klaglos durch. (Wahrscheinlich ist es direkt morgen soweit :X3:)
 
Fahre ja nicht nur Cargobikes... fürs normale Argon mit der schnellen Runde sind Latexschläuche gut und angebracht. Weniger Rollwiderstand und Gewicht - gerade beim Nicolai spielt ja das Gewicht durchaus eine Rolle - zweikommaacht Kilogramm leichter sind da schon eine enorme Summe und sorgen dann für fixeren Vortrieb auf der Strasse :)
 
Da geb ich gerne den doppelten Preis aus und habe meine Ruhe. Leider passt der legendäre Maxxis Hookworm mit, 2,5 nicht aufs Babboe City Mountain. Dieser Reifen hält gefühlt einfach alles aus.
Hast Du das mal probiert? Ich hab den Hookworm mal an einem zum Singlespeed umgebauten 1991er Cannondale MTB montiert gehabt und damals waren die Räder ja eher für sowas wie 1,8-2" ausgelegt. Hat einwandfrei gepasst.
 
@ploerre Ich habe den Hookworm nur mal grob seitlich abgemessen. Der aktuelle Mantel von Maxxis (DTH) ist leider ein Reinfall. Er passt aber perfekt mit der 2,15er Breite. Recht viel mehr Platz bis zu den hinteren Rahmenstreben ist aber dann leider nicht mehr.

Ich habe eh schon an dem serienmäßigem Speichenschloss gefeilt, dass etwas mehr Spiel ist, wenn ein Achter mal auftreten sollte.

Mit viel Beten und Zinober wäre evtl. noch eine 2,30er Breite drin, aber leider niemals eine 2,50er vom Hookworm.

Super schade, denn dann wäre ich alle Probleme ganz einfach los.

Die guten Mäntel haben leider einfach keine große Auswahl. Deswegen ist ja der Krampf von Schwalbe so groß aufgestellt und klebt an fast jedem serienmäßigem Rad von der Stange.

Aber danke, dass Du mich noch einmal auf den Hookworm hingewiesen hast.

Vielleicht fahr ich morgen zu dem damaligen Verkäufer hin und zeig ihm das Babboe City Mountain. Wäre der Wahnsinn,, wenn man das breite Teil da irgendwie reinbekommt.

Ich habe damals bei meinem Cargo Node auch ziemlich frickeln und basteln müssen, dass dies klappt. Anschließend war ich dann super zufrieden und er hat eine beste Performance geleistet, bis der Rahmen wegen einem Witz gebrochen ist.


Jedenfalls super, dass sich nun aus meiner lächerlichen Problematik eine gute Diskussion über Tubeless und pannensichere Reifen ergeben hat.

Ich denke, das betrifft uns doch auch schon ziemlich, denn so einen schweren Hobel beladen unterwegs schnell aufzubocken, das Hinterrad auszubauen und evlt. den Schlauch wechseln, ist nicht schnell gemacht.

Ich will da nun lieber sicher sein und den Hobel mind. weitere 5000 km ohne Platten fahren.

Bald ist die Kette dran und dann frag ich später noch mal genauer in die Runde, was ihr von Chainglider oder Chainrunner haltet.

Buenas noches!
 
Aus meiner Erinnerung raus dürfte der Hookworm nicht soo viel mehr auftragen, als ein DTH.
Letzteren würde ich auch nicht empfehlen, das ist ein relativ leicher Dirtreifen. Fahre ich aktuell im Sommer am Singlespeed und hab den auch mal für ne Straßenreise als Ghetto-Tubeless an einem MTB gefahren 1000 km von Rhein-Main bis Prag. Würde ich trotzdem nicht an einen Laster machen.

Wenn Tubeless einmal erstmontiert ist (meistens braucht man einen Kompressor) ist das eigentlich ein Selbstläufer. Keine Snakebites mehr und keine Brombeeren o.ä. machen was aus.
Tubeless muss nur regelmäßig gefahren werden, damit die Milch in Bewegung bleibt.

Und man muß öfter nach dem Druck schauen, als bei Schlauch. (kann aber auch niedrigere Drücke fahren -> mehr Grip)
 
Und man muß öfter nach dem Druck schauen, als bei Schlauch. (kann aber auch niedrigere Drücke fahren -> mehr Grip)
Der Trick scheint ein überdurchschnittlich großer Schluck aus der Latexmilchpulle zu sein. Seit ich da deutlich mehr als die empfohlenen Mengen reinschütte, ist die ständige Nachpumperei vorbei. In den ersten Wochen pumpt man gefühlt ständig.
Die Montage gelingt auch ohne Kompressor, wenn man Reifen und Felge großzügig anfeuchtet.

Ich blicke aktuell auf geschätzt 6000 Pannen- und stressfreie Tubeless-Kilometer mit dem Lasti zurück. Die einzige Panne war selbstgemacht: Mit dem Bäckerschloss das Ventil zerbröselt 8-/
 
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