Welche Reifenkombinationen am 20" 26" Lastenrad?

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Im VMforum wird aktuell der Contact Urban diskutiert:
https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/continental-contact-urban-in-406.59124/
Da auch in 20" wohl bald in verschiedenen Maßen erhältlich ein interessanter Kandidat. Die 50-406 kann man immerhin schon käuflich erwerben.

Vom BB+ in 55-406 war ich übrigens enttäuscht, meiner hatte ne hässliche Braunglasscherbe gefressen und war danach hinüber. Die Super MariotoX an meiner alten Rikscha (dort in 62-584) halten dagegen seit Jahren.
 
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Den contact urban habe ich gerade an meinem Normalrad montiert, in 28*2. Scheint ein flotter Reifen zu sein, recht leicht auch für die Breite.
 
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Sag dann mal an, wie er sich im Alltag macht. Gerade was Rollwiderstand und Pannenschutz angeht.
 
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Mach ich, kann aber noch ein paar Tage dauern bis ich belastbare Ergebnisse habe. Das Normalrad wird im Moment nicht so viel bewegt.
 
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So, heute mal 20km mit den contact urban (50/622) gefahren, die zweiten 10km habe ich auch mit dem Handy mal die Geschwindigkeit gemessen.
Bin die 10km (topfeben) mit knapp 30er Schnitt gefahren, das entspricht ungefähr dem was ich vorher mit den Marathon in 35/622 auch gefahren bin, wenn ich mich mal aufs treckingrad geschwungen habe. Also schonmal nicht langsamer als ein wesentlich schmalerer Reifen. Das Rad fühlte sich auch nicht schwerfälliger an, beschleunigen ging flott. Der Komfort hingegen war deutlich höher, das zusätzliche Volumen macht sich da sehr deutlich bemerkbar.
Ich bin insgesamt erstmal sehr zufrieden mit dem Reifenwechsel.
 
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Ich habe mit dem Big Ben plus keinerlei Probleme kein platten nichts aber am Vorderrad sind mir schon zwei Speichen gebrochen und am Hinterrad waren 12 Speichen lose und das bei knapp 3000 km nach drei Monaten ist das normal?
 
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Das gehört nicht zum Reifenthema, aber normal ist das trotzdem nicht.

Eine Speiche bricht entweder durch Überlastung oder durch Materialermüdung. Letzteres dauert länger, kann sich aber bei zu geringer Speichenspannung beschleunigt zeigen. Daher spricht der Bruch vorne für eine Überlastung und die kann am Vorderrad durchaus durch ein Hindernis wie eine Bordsteinkante oder ein Schlagloch auftreten.
Ich habe aber schon Kollisionsschäden gesehen, bei denen die Gabel knickte und die Felge sich verbog, aber die Speichen hielten. Das ist also selten und damit unwahrscheinlich.
Wahrscheinlich wurden die Speichen im Vorderrad ungleichmäßig gespannt und einzelne Speichen zu stark.
Dann tragen diese stark gespannten Speichen die meiste Last im Laufrad, sind durch die zu hohe Spannung bereits an der Belastungsgrenze und versagen dann zuerst.

Im Hinterrad zeigt sich ein ähnlicher Mangel.
Laufräder werden nach dem Einspeichen mehrfach zentriert. Nach der ersten Zentrierung drückt man das Laufrad ab, also erzeugt hohen seitlichen Druck auf die Speichen, wodurch sich der Sitz dieser im Laufrad verbessert. Nach dem Abdrücken wird das Zentrieren wiederholt und die Speichenspannung geprüft. Dann wird in der Regel ein zweites Mal abgedrückt und kontrolliert, ob sich das Laufrad verformt.
Das dauert seine Zeit, erzeugt aber ein standfestes, also lange stabil bleibendes Laufrad.

Nach ein paar Wochen sollte man die Speichenspannung in einem Laufrad prüfen und eventuell gleichmäßig erhöhen (dazu braucht man ein Tensiometer). Es ist normal, das sich die Speichenspannung durch die Nutzung des Rades leicht verringert. Das geschieht aber anfangs gleichmäßig. 12 lose Speichen deuten auf ein ungleichmäßig gebautes Laufrad hin oder ein nicht abgedrücktes Laufrad (das baut sich dreimal schneller).
 
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Im VMforum wird aktuell der Contact Urban diskutiert:
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Da auch in 20" wohl bald in verschiedenen Maßen erhältlich ein interessanter Kandidat. Die 50-406 kann man immerhin schon käuflich erwerben.
Ich habe nach deinem Hinweis an meinem Douze die Continental Contact Urban in 50-406 und 50-559 montiert. Die ersten 600 Kilometer bin ich mit denen jetzt unterwegs gewesen und ich bin sehr zufrieden. Als Schläuche habe ich die Schwalbe Air Plus (SV7-40 und SV13-40) genommen.
Bisher auch über Stock und Stein keine Panne.
Die Reifen sind griffiger als meine drei Jahre alten Marathon Plus vorher. Die Contis fahre ich mit 4 Bar.
 
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Ich habe nach deinem Hinweis an meinem Douze die Continental Contact Urban in 50-406 und 50-559 montiert. Die ersten 600 Kilometer bin ich mit denen jetzt unterwegs gewesen und ich bin sehr zufrieden. Als Schläuche habe ich die Schwalbe Air Plus (SV7-40 und SV13-40) genommen.
Bisher auch über Stock und Stein keine Panne.
Die Reifen sind griffiger als meine drei Jahre alten Marathon Plus vorher. Die Contis fahre ich mit 4 Bar.
Ich kann da leider keine positive Rückmeldung zu geben bezüglich der Continental Contact Urban in 50-406 und 50-559, Ich fahre aufm Bullitt Kurier und die sind mir jetzt nach einem Monat hopps gegangen. An der Seite hinten geplatzt bei 4,5 Bar und vorne recht schnell 3 Platten gehabt leider.
 
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Oh, oh!
Ich fahre die Reifen erst seit zwei Wochen, der erste Monat ist noch nicht rum. Ich werde nachberichten!
 
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Ich hatte die auch auf dem Schirm. Aber dann werden es wohl doch wieder die BA in 2.0 werden. Die habe ich jetzt seit ~3t km auf dem Bullitt und bisher vorne einen Platten. Der war selbst verschuldet
 
Die Schwalbe Marathon 365 GT sind wohl nicht für's Lastenrad geignet. Sowohl vorn als auch hinten haben sich risse gebildet. Schade, der Grip war wirklich ok.

IMG_20200901_180727_8.jpg
 
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Die Schwalbe Marathon 365 GT sind wohl nicht für's Lastenrad geignet.
An den technischen Daten kann es eher nicht gelegen haben:

MARATHON GT 365 (20 x 1.50)
Maximallast: 75 kg

MARATHON GT 365 (26 x 2.00)
Maximallast: 118 kg

MARATHON (20 x 1.50)
Maximallast: 80 kg

MARATHON (26 x 2.00)
Maximallast: 118 kg

Hier mal ein Vergleich: Mein Marathon nach 27.000 km:

 
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Die Traglast sollte ich nicht überschritten haben und den Luftdruck hatte ich immer so bei 4-4,5 bar. Hab vergessen mir zu notieren wann ich ihn montiert hab, lass es 1000-1200 km Laufleistung sein.
 
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Das könnte ein Effekt der Sommerhitze gewesen sein.
Die Belagmischung ist recht weich und eben auf Herbst und Winter optimiert. Im Sommer erkauft man sich das mit spürbar mehr Reibung, ich will den GT365 daher im Frühjahr und Sommer gegen etwas leichter rollendes ersetzen und den "Ganzjahresreifen" nur für Herbst und Winter reservieren.

Hier in HB war es in diesen Jahr nicht ganz so heiss und auch nur für zwei Wochen über 30 Grad. Das, und die Tatsache das ich die Reifen mit einem Bio-Rad, also ohne Zusatzantrieb und damit im Schnitt langsamer fahre, hat meine Reifen vor solchen Rissen bislang verschont.
 
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Meine Big Apple hatten nach 4t km kein Profil mehr in der Mitte und am HR ist dann die Karkasse eingerissen. Habe jetzt aber wieder auf Big Apples gesetzt
 
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Wir fahren den GT365 auch (seit ~3.000km*) ganzjährig auf dem Douze und ich sehe noch nichts Rotes...

knopDSC00896.jpg

*klopf auf Holz
 
Ich hab mal bei Schwalbe angefragt was die davon halten.
Im Sommer erkauft man sich das mit spürbar mehr Reibung, ich will den GT365 daher im Frühjahr und Sommer gegen etwas leichter rollendes ersetzen und den "Ganzjahresreifen" nur für Herbst und Winter reservieren.
Hatte ich eigentlich vor, aber irgendwie mit Corona und so ... :ROFLMAO:

Seltsam finde ich dass alle Risse auf der linken Seite sind - war damit aber nie auf einer Radrennbahn.
 
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