Weber-Kupplung vs. Canyon Zugpferd (Steckachse)

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Yuba Kombi / Omniklon
Hi,
ich wollte mich mal nach Ideen für folgende Problemstellung umhören:
Ich hatte mir ja letztes Jahr zum pendeln ein Nicht-Lastenpedelec :eek: angeschafft. Lieber hätte ich ein Omnium genommen, aber war halt dringend und nur Canyon lieferfähig. Zum Pendeln ist es auch 1a, aaaaaber...so ein starker Bosch-Motor will ja auch mal ausgelastet werden. Unter anderem deshalb werden Anhänger bei mir aktuell wieder zum Thema.
Am Canyon (Pathlite) ist hinten eine Steckachse verbaut. Offiziell sollte man die gegen die Weber-Steckachse tauschen und dann eine E-Kupplung einbauen.
Das wollte ich allerdings gerne vermeiden, da die Steckachse nicht ganz billig ist (wär noch zu verschmerzen) und dann ein schneller Radausbau nur noch mit Werkzeug möglich (das möcht ich am Pendelrad gerne vermeiden).
Deshalb hab ich eine EH-Hinterbaukupplung bestellt und am Ständer montiert. Soweit sogut, allerdings ragt der gebogene Teil der Befestigung jetzt soweit nach hinten, dass die Steckachse wieder blockiert ist...
Es geht wirklich um 5mm oder so.

Ich habe zwei Ideen dazu:
a) die gebogene Befestigung selbst neu bauen mit etwas engerem Radius.
Vermutlich nicht ganz ohne, da die hintere Schraube eh schon eng durchgeht.
b) eine Adapterplatte bauen, die um ca. 1cm nach vorne verschobene Löcher aufweist.
Darf halt nicht zu weit vorgehen, um keine Deichselprobleme heraufzubeschwören.

Was meint ihr?
Pathlite_Weber (1).jpgPathlite_Weber (2).jpg
 
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UA Cargo XL mit Popahatsi-Kiste
Keine Lösung, nur noch ein Hinweis: Bei meinem R+M Multicharger habe ich das gleiche Problem - bei mir geht es sich aber gerade so aus. Die Kupplung ist jetzt aber so weit nach vorn gewandert, dass mein Cariot Captain 2 am Hinterrad schleift - beim KidsTourer geht das gerade noch so.

Ergo: Wenn die Kupplung zu weit nach vorne kommt gibt es ggfs. nicht nur Ärger mit der Deichsel, sondern dann kann es auch sein, dass der Anhänger am Hinterrad schleift.

Falls gewünscht könnte ich auch mal Fotos machen.
 
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Ergo: Wenn die Kupplung zu weit nach vorne kommt gibt es ggfs. nicht nur Ärger mit der Deichsel, sondern dann kann es auch sein, dass der Anhänger am Hinterrad schleift.
genau das meinte ich :) bei meinem Eigenbau, der gerade wächst, ist es ja egal, kann die Deichsel ja solang machen wie ich will. Aber wenn man mal einen Fremdhänger ziehen möchte soll es ja auch nicht gleich schleifen.

Edit: vielleicht mach ich einfach eine Adapterplatte, um die Kupplung 2cm nach unten zu versetzen.
 
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Kannst du die Löcher zu vertikalen Langlöchern auffeilen und die gesamte Kupplung etwas verdrehen, gerade so weit, dass die Steckachse rüber geht? Nur nicht zu arg schwächen!

t.
 
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Ich hatte mir damals eine Steckachse für die Weber E-Kupplung bei trailer-components.de anfertigen lassen, der Preis lag bei 59,90€.

Allerdings müsst Ihr eine Email schreiben oder dort anrufen, weil das Sonderanfertigungen sind.

Schaut dann fertig so aus, hatte dazu Bilder bekommen.

Steckachse_Weber_00.png
Steckachse_Weber_01.png
Steckachse_Weber_02.png
 
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Interessante Quelle, danke! ich werd mir trotzdem wohl bei Gelegenheit eine Adapterplatte machen. Ich möchte einfach die werkzeuglose Steckachse behalten.
 
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Ich kann auf den Bildern nicht erkennen welcher Teil der Kupplung beim Radausbau stört: Der gebogene Metallhalter oder die Kupplung selbst?
 
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40 ist aber mit Anhänger ein Tempo, bei dem man sich bewusst sein muss, dass nix schief gehen sollte. Zumal wenn man ordentlich geladen hat und es hier um ungebremste Anhänger geht.

Die Steckachse wird so ähnlich, nur etwas teurer, auch von Weber selbst angeboten. Ich denke, bevor da was bricht liegt man schon längst im Graben.
 
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Dass das bei einer Gefahrenbremsung mit 60kg Last, 40 bergab und möglichem Schleudern oder springen hält/ halten soll... Ich kann es kaum glauben.
Gute Fahrt mit dem Ding,
Gruß Krischan
Wo siehst du denn da, gegenüber den sonst üblichen Befestigungen, etwa unterm Schnellspanner, die Schwachstelle?

t.
 
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Die Weberkupplung fixiert ja die Kupplungsplatte gegen verdrehen. Entweder durch z.B. Montage mit 2 Schrauben an der Ständerplatte oder den Polygoneinsatz der sich im (standard) Ausfallende abstützt. Bei der Steckache von Trailer wird ein Auf und Ab des Hänger die Steckachse lösen. Oder kann sich die Kupplungsplatte auf der Steckachse drehen? Denke eher nicht, auf der Skizze ist ja eine Sicherungsscheibe unter der Befestigungsschraube.
 
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Ist
die Schwachstelle
nicht das zierliche 4mm Ächslein?
Es gibt für einen Einradanhänger eine beidseitige Aufnahme an der Schnellspannvorrichtung, da geht mir schon der Stift...
Aber okay, Zementsack geht, Kinder niemals.
Gruß Krischan
 
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So einen Einradanhängerschnellspanner habe ich mal in der Toskana im Wiegetritt bergauf verbogen :eek:
Waren zum Glück die letzten KM auf der Reise …
 
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Aber aber… es ging ja im Vorschlag in #6 um Steckachse, nicht um klassische Schnellspanner. Weber selbst lässt auch die Verwendung der 100kg Schwerlastkupplung explizit an Vollachse oder Steckachse zu.
 
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Die Weberkupplung fixiert ja die Kupplungsplatte gegen verdrehen. Entweder durch z.B. Montage mit 2 Schrauben an der Ständerplatte oder den Polygoneinsatz der sich im (standard) Ausfallende abstützt. Bei der Steckache von Trailer wird ein Auf und Ab des Hänger die Steckachse lösen. Oder kann sich die Kupplungsplatte auf der Steckachse drehen? Denke eher nicht, auf der Skizze ist ja eine Sicherungsscheibe unter der Befestigungsschraube.
Habe mir gerade die Weber Anleitung zur Steckachse angeschaut. Bei ihrer eigenen Achse machen sie es so, dass die Achse auf der Antriebesseite eine längeres Gewinde hat. Dort wird dann mit einer zusätzlichen Mutter und Sicherungsscheibe gekontert. Kupplungsplatte wird dann links auch mit Verdrehsicherung montiert, aber der Hänger kann durch die zusätzliche Konterung (rechts) die Achse nicht mehr lösen.

Ob das bei der o.g. trailer-compoenets Achse auch so ist kann man halt nicht erkennen, da nur links gezeigt wird.
 
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Ist

nicht das zierliche 4mm Ächslein?
Es gibt für einen Einradanhänger eine beidseitige Aufnahme an der Schnellspannvorrichtung, da geht mir schon der Stift...
Aber okay, Zementsack geht, Kinder niemals.
Gruß Krischan
AssistanSchnellspanner haben 5mm. Das gezeigte ist aber eine Steckachse, die hat 12mm.

t.
 
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Beim Klapprad eines Bekannten hat der Kunststoffteil das Zusammenklappen verhindert, der Metallhalter konnte am Rad verbleiben.

Deshalb habe ich die Mutter gegen eine Flügelmutter ersetzt. So kann er das Kunststoffteil werkzeuglos bei Bedarf in Sekundenschnelle an- oder abnehmen.

Neben der richtigen Gewindegröße muss darauf geachtet werden, dass die "Flügel" klein genug sind, da unter dem Bogen nicht viel Platz ist. Die Mutter soll eh' nur gut handfest angezogen werden.
 
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Ich versuche hier auch nochmal etwas Klarheit reinzubringen.

Alle verfügbaren Steckachsen für die Adaption von Anhängerkupplungen auf dem Markt, sei es von Thule, Croozer, trailer-components etc. sind in der Handhabung identisch, also warum soll sich ausgerechnet die Steckachse mit der Weber E-Kupplung lösen? Die Steckachse sollte natürlich mit dem vorgegebenen Anzugsmoment festgeschraubt werden. Ich denke, dass die Steckachsenlösung von Weber deshalb auf der Gewindeseite gekontert wird, da man so nur eine einzige überlange Steckachse benötigt, um alle Nabenbreiten abzudecken. Aber mal ehrlich, wie sieht das denn bitte schön aus? Was mach ich, wenn ich unterwegs einen Platten habe? Nehmen ich meine Werkzeugkiste immer mit (SW19!!!)
Trailer-components bietet hier ja einen Konfigurator an, wo man jede gewünschte Steckachse Millimeter genau auswählen kann. Auf der Gewindeseite ist ein Innensechskant SW6, damit kann man die Achse unterwegs auch lösen. Zudem wird die Achse mit einer zusätzlichen Nord-Lock-Keilsicherungsscheibe festgezogen. Hierzu mal ein Video, für alle diejenigen, denen die Funktionsweise nicht bekannt ist.


Also warum seid Ihr so kritisch?

P.S. Höchstgeschwindigkeit mit Anhänger liegt bei 25 Km/h und als Doppelsicherung gibt es ja immer noch das vorgeschriebene, zusätzliche Fangband an der Anhängerdeichsel.
 
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