Wartungsarm und bequem über Hügel

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Warte auf ein Radkutsche Rapid.
Ich vermute der Motor wird runterparametriert, war auf jeden Fall schwächer als Bosch perf gen 4 an Kettenschaltung.
Ja, wird er. Der Radkutsche Konfigurator spricht seit kurzem von 100nm Begrenzung bei der Enviolo. Ich hatte allerdings auch Werte von 75 - 90nm gelesen. Sachsmotor und Enviolo ist deshalb nicht unbedingt optimal.
 
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Lastenrad
Pedalpower eHarry
Wenn Ihr Euch unsicher seid: Einen Tag investieren und weiter weg bei einem Händler, der in der Nähe einer anständigen Steigung liegt um Probefahrt auf selbiger bitten ("Balast" mitnehmen). Vielleicht gibt es auch hier im Forum jemanden in Eurer Nähe, der Euch einmal fahren lässt?
 
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Lastenrad
FaVe 42 Kistenfahrrad
Ältere Bosch und Enviolo seh ich auch problematisch bei starken Steigungen mit hober Zuladung. Gibt hier einige Erfahrungen dazu, zB im Thread zum Bergamont oder dem Bakfiets Verkaufsfaden damals.

Radkutsche bin ich letztens mit dem neuen Motor gefahren, auch mit Enviolo und war leider etwas enttäuscht. Ich vermute der Motor wird runterparametriert, war auf jeden Fall schwächer als Bosch perf gen 4 an Kettenschaltung.
Bei Max&Mäleon verkaufen sie den Sachs mit Enviolo oder Rohloff, und nur bei der Rohloff wird das volle Drehmoment freigeschaltet, wenn ich die Konversation von der Messe noch richtig in Erinnerung habe.
 
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Und gerade bei der Schaltung ist der Unterschied riesig.
Jo. Es hat Gründe, warum wir nur noch Mittelmotor E Räder mit Nexus 5 (Preis/Leistung) einkaufen. Wobei Bakfiets auch nur ne begrenzte Auswahl hat.

Mit der Werkstatt würde ich vorher auch erstmal sehr intensiv reden, sofern man selbst nicht schrauben kann/will oder keinen mobilen Fahrradservice mit entsprechendem Angebot hat.

I. Ü. gibt es für praktische Wartungsfreiheit noch die relativ heftigen Nabenmotorsysteme auf Pumabasis von ebs.
 
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Yuba Mundo + Hinterher Hmax
Das Douze hat einen wesentlich angenehmeren Sitzwinkel. Beim UA tritt man dermaßen von hinten, das ist ja schon fast ein Liegerad (ohne dessen Vorteile zu haben). Gerade bei langen Beinen kann das sehr unangenehm werden.
 
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110 Höhenmeter bei im Schnitt 10-12% kann schon ordendlich rein hauen, wenn zwei Kinder und ein Einkauf dabei sind.
Die 12% sind wohl die Maximalsteigung. Laut Höhenprofil sind es 128 Höhenmeter, die sich laut @Judithka auf ca. 2km verteilen, also ca. 6-7% Steigung im Schnitt. "Reinhauen" können die natürlich trotzdem, ganz besonders, wenn man auch an einem schlechten Tag oder bei miesem Wetter fahren möchte.

siehe Höhenprofil, 2km hoch und dann 2km wieder runter, mit 12% Steigung laut Schild
 
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Urban Arrow Family PL (2017), Omnium Cargo WiFi
Also, ich fahre ein UA und wir finden das Rad gut (seit 5 Jahren). Wir haben hier in Frankfurt am Main wenige Steigungen. Eine heftigere hier im benachbarten Stadtteil (Bergen-Enkheim) fährt meine Frau mit den zwei Kinder (6 und fast 9) mittlerweile nicht mehr (und das sind keine 6-7%).
Die fahre nur noch ich mit Kindern und auch mir macht die keinen Spaß, weil ich tatsächlich ob der Hollandhaltung nicht ausreichend Druck aufs Pedal bekomme.
Im Prinzip muss unser alter Performance Line fast alles machen.
Eine andere noch heftigere Steigung fahre ich nur noch alleine, nicht mit Kindern im Rad.

Das UA ist schon ein cooles Rad und man kann es mit dem tollen Plus Regenverdeck wirklich lange nutzen. Was wir gerade auch tun ;)
Aber effizient ist tatsächlich was anderes. Die Körperhaltung auf dem UA ist eben eher für das Cruisen und die Enviolo ist prima, aber sie wird nie zur Schaltung für eine Bergziege.
Das UA ziehe ich den Berg hoch mit meinem Omnium Cargo (Bioantrieb und nein, das soll keine Empfehlung für ein Familienrad sein) alleine schon aufgrund der Körperhaltung und aufgrund der Kettenschaltung ab.

Ich würde bei Steigungen die Sitzposition des Douze und auch die Kettenschaltung bevorzugen.
Natürlich sollte man das Bike auch mal Probe sitzen und schauen ob die Lekung einem taugt und ob das Rad an sich überhaupt das ist, was man sich so vorstellt.

PS: an @Judithka Wenn ich das richtig gesehen habe ist weder Dresden, noch Leipzig ultraweit von euch entfernt. Das sollten einige Lastenradhändler zu finden sein. Telefoniert die vielleicht mal ab und erfragt, ob längere Probefahrten möglich sind.
Ich würde heutzutage nicht so einen Invest machen, ohne das Rad ordentlich getestet zu haben.
Ich lebe hier auch im "großen" Frankfurt an Main, habe aber auch nicht immer Zugang zu Rädern, die ich interessant finde.
Deshalb mache ich mich demnächst auf den Weg nach Mannheim (ist jetzt auch nicht ewig weg).
Da gibt es z.B. einen Händler, bei dem man sich für kleines Geld (glaub 35 Euro) ein Lastenrad den ganzen Tag zum Testen mieten kann.
 
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Wie könnte ich denn jemanden [...] finden zum probefahren [...]?
Du wohnst ganz nah an Chemnitz? Dort gibt es, wie inzwischen in vielen Städten, eine Freie-Lastenrad-Initiative.
Die haben zwar weder ein UA noch ein Douze, aber 3 verschiedene Lastenräder mit E-Unterstützung: Ein Dreirad, ein Zweirad mit Last hinten und ein Radkutsche Rapid.

Auch wenn diese Räder nicht perfekt zu deinem Einsatzgebiet passen: Sie geben dir die Möglichkeit, ein Lastenrad mehrere Tage lang im Alltag oder zumindest auf eurer Alltagsstrecke auszuprobieren und zu erfahren, was funktioniert und was nicht.

Das Angebot ist nicht auf Chemnitzer beschränkt. Ausleihen kannst du kostenlos (über Spenden freuen sich die Initiativen natürlich). Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass die Initiative sich über euer Anliegen (geplanter Umstieg in der Alltagsmobilität aufs Lastenrad) sehr freuen wird und euch z.B. gerne bei der Ausleihdauer entgegenkommt.
 
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Pedalpower eHarry
Die 12% sind wohl die Maximalsteigung. Laut Höhenprofil sind es 128 Höhenmeter, die sich laut @Judithka auf ca. 2km verteilen, also ca. 6-7% Steigung im Schnitt. "Reinhauen" können die natürlich trotzdem, ganz besonders, wenn man auch an einem schlechten Tag oder bei miesem Wetter fahren möchte.
ah eben - knopf im Hirn - danke! Und ich hab mich in der Früh gewundert, warum ich das gestern doch etwas problemloser gesehen habe.
Das mildert die tägliche Herausforderung (kurze Steilstücke überlebt man ja doch deutlich besser) aber die Grundaussage bleibt: Das Ding muss Spaß machen, damit es oft benutzt wird und bei stärkeren Steigungen und viel Gewicht fahren die Räder auch nicht mehr von selbst, da brauchts auch die Kraft des Fahrenden und eine bergtaugliche Übersetzung...
 
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Einfach mal Erfahrungsbericht: wir fahren ein CaGo (Bosch Gen4-Mittelmotor + Enviolo Automatik, meisten mit Kind + Ladung, ,keine super-sportlichen Beinmuskeln) und wir haben auch auf fast jeder Strecke mehrere Prozent (5-15) Steigung auf 1-3 km Länge. Ja, man muss treten, ja manchmal schafft man dann nur 20km/h, aber so wirklich negativ ist es mir nie aufgefallen. Ist alles auch eine Frage der persönlichen Einstellung ("muss ich die Minute eher da sein?", "muss ich die 25 auf dem Tacho sehen?", "werd ich mich da wirklich nie dran gewöhnen?"), die hier im Forum keiner abnehmen kann.

Man kann auch sagen: 2km hoch, ja ist anstrengend, aber danach freut man sich umso mehr auf die 2km runter. :) (mein Rekord war mal eine 55 auf dem Tacho)
 
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