Veolo- Anhänger aus Leipzig mit Einzelradfederung

Das wichtigste ist ja, dass erstmal klar ist, dass jeder einen anderen Bedarf hat.

Ich habe schon häufiger die Situation etwas gefedertes haben zu wollen. Beim Rad nicht, der Hund klappert erst ab Minus 10.

Auch das Kleine nzept finde CH immer noch richtig gut.
Klar, Unsereins kommt so klar und schraubt sich eher irgendwas aus einem Spanplattenrest zusammen um mal etwas langes zu fahren oder bestellt sich passende Planen und baut eine wasserdichte Box aus irgendwas.

Es gibt aber tatsächlich viele Leute ohne Werkstatt,Möglichkeiten und Platz. Die machen irgendwas anderes als die meisten von uns in ihrer Freizeit.
Auch diesen armen Menschen ermöglicht das Teil eine sehr breit aufgestellte Transportmöglichkeit einfach und Platzsparend zu nutzen.

Ich sehe da schon viele sehr gute Optionen im Alltag. In der Kombination finde ich schon, dass das im Lastenbereich viele Innovationen an einem Produkt sind.

Klar geht es billiger, dann aber meist langsamer und weniger variabel.

Mir gefällt er!

Aber für Weihnachten sind mir doch ein paar Dinge eingefallen......
 
Es ist ja nicht nur die Firma, sondern alle YouTuber preisen das Teil als was ganz Neues an.
Hmmm, vielleicht hast du andere Quellen als ich oder ich suche falsch.
Bis dato finde ich (abgesehen von den Veolo eigenen Videos) ganze zwei "YouTuber", die was zum Veolo produziert haben.
1x Radelbande und 1x Fahrrad Nørd
Hast du noch mehr gefunden? Wirkt irgendwie so.
 
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Hmmm, vielleicht hast du andere Quellen als ich oder ich suche falsch.
Bis dato finde ich (abgesehen von den Veolo eigenen Videos) ganze zwei "YouTuber", die was zum Veolo produziert haben.
1x Radelbande und 1x Fahrrad Nørd
Schon beim Video von Fahrrad Nord gibt der Hersteller zu bedenken, daß der Anhänger mit hoher Beladung (max 80kg) nicht STVO konform ist. Warum wird dies dann weiterhin angepriesen. Wieder ein Vorteil der sich in Luft auflöst. Es ist und bleibt ein Fahrradanhänger nicht schlechter oder besser, als die üblichen Verdächtigen.
 
Schon beim Video von Fahrrad Nord gibt der Hersteller zu bedenken, daß der Anhänger mit hoher Beladung (max 80kg) nicht STVO konform ist. Warum wird dies dann weiterhin angepriesen. Wieder ein Vorteil der sich in Luft auflöst. Es ist und bleibt ein Fahrradanhänger nicht schlechter oder besser, als die üblichen Verdächtigen.
Die Quellen bleibst du weiterhin schuldig.
Wo sind die "alle YouTuber", die von Innovation sprechen?

Die Antwort gibt der Hersteller in dem Video doch. Im nächsten Satz?
Und in dem Video sagt der Hersteller doch, dass man die 80 kg vielleicht benötigen könnte, wenn man sich nicht auf öffentlichen Straßen bewegt. Und das haben sie eben bis 80 kg ausgereizt.
Warum gibst du Aussagen nur selektiv wieder?

Und wer spricht von besser oder schlechter? Einfach anders ist das Ding. Wenn es dir nicht zusagt, dann einfach was anderes kaufen oder das Vorhandene, das man mag, weiter nutzen?

Ich verstehe dein Problem wirklich nicht. Oder bist DU einfach der Großteil der Nutzer und kannst für alle sprechen?

Ja, du findest den Anhänger ziemlich Panne, haben jetzt alle verstanden. Wie kann man es wagen, so ein Produkt auf den Markt zu bringen.


Die Arbeit von Leuten aber so schlechtzu"schreiben", ohne das Produkt auch nur mal in den Händen gehabt zu haben, finde ich ziemlich Panne.
 
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Die Quellen bleibst du weiterhin schuldig.
Wo sind die "alle YouTuber", die von Innovation sprechen?
Die Quellen hast du doch selber schon gefunden. Die YouTuber steht für Mehrzahl. Das geht bei 2 los. Hätte ich natürlich eindeutiger formulieren müssen. Ob da jetzt das Wort Innovation vorkommt kann ich dir nicht sagen. Beschrieben wird das Teil aber als so noch nie da gewesen. (Habe ich jetzt so mit meinen eigenen Worten wiedergegeben. Bitte nicht wortwörtlich im Video der zwei YouTuber suchen). Das wollte ich mit Innovation ausdrücken.

Die Antwort gibt der Hersteller in dem Video doch. Im nächsten Satz?
Und in dem Video sagt der Hersteller doch, dass man die 80 kg vielleicht benötigen könnte, wenn man sich nicht auf öffentlichen Straßen bewegt. Und das haben sie eben bis 80 kg ausgereizt.
Warum gibst du Aussagen nur selektiv wieder?
In Deutschland ist alles außerhalb privater Grundstücke erstmal öffentlicher Raum. Also wo bitte soll das sein?

Und wer spricht von besser oder schlechter? Einfach anders ist das Ding. Wenn es dir nicht zusagt, dann einfach was anderes kaufen oder das Vorhandene, das man mag, weiter nutzen?
Wenn der Anhänger keine angeblichen Vorteile gegenüber anderen hätte, bräuchte man diesen auch nicht vorstellen. Für Kunst ist das Museum.

Ich verstehe dein Problem wirklich nicht. Oder bist DU einfach der Großteil der Nutzer und kannst für alle sprechen?
Ich spreche nur für mich. Finde es aber erstaunlich wie hier dem goldenen Kalb hinterhergerannt wird, welches sich aber nach genauer Betrachtung als normales Nutztier herausstellt. Was ja auch nichts schlechtes ist.

Ja, du findest den Anhänger ziemlich Panne, haben jetzt alle verstanden. Wie kann man es wagen, so ein Produkt auf den Markt zu bringen.
Ich rede weder das Produkt noch die Arbeit der Leute schlecht. Nicht den Anhänger sondern die Präsentation der vermeintlichen Vorteile finde ich völlig Panne.

Die Arbeit von Leuten aber so schlechtzu"schreiben", ohne das Produkt auch nur mal in den Händen gehabt zu haben, finde ich ziemlich Panne.
Auch da muß ich dich enttäuschen. Ich wohne in Leipzig.


Ich kenne die Hersteller nicht persönlich aber ich bin gern gewillt diese nach einem Leihanhänger zu fragen und wenn möglich diesen, einen Weber Richie und einen Carry Freedom zum Forentreffen mitzubringen. Da könnte dann jeder mal mit einem für sich sinnvollen Ladegewicht und Geschwindigkeit ausprobieren, ob er die Unterschiede feststellen kann.
 
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Die Quellen hast du doch selber schon gefunden. Die YouTuber steht für Mehrzahl. Das geht bei 2 los. Hätte ich natürlich eindeutiger formulieren müssen. Ob da jetzt das Wort Innovation vorkommt kann ich dir nicht sagen. Beschrieben wird das Teil aber als so noch nie da gewesen. (Habe ich jetzt so mit meinen eigenen Worten wiedergegeben. Bitte nicht wortwörtlich im Video der zwei YouTuber suchen). Das wollte ich mit Innovation ausdrücken.


In Deutschland ist alles außerhalb privater Grundstücke erstmal öffentlicher Raum. Also wo bitte soll das sein?


Wenn der Anhänger keine angeblichen Vorteile gegenüber anderen hätte, bräuchte man diesen auch nicht vorstellen. Für Kunst ist das Museum.


Ich spreche nur für mich. Finde es aber erstaunlich wie hier dem goldenen Kalb hinterhergerannt wird, welches sich aber nach genauer Betrachtung als normales Nutztier herausstellt. Was ja auch nichts schlechtes ist.


Ich rede weder das Produkt noch die Arbeit der Leute schlecht. Nicht den Anhänger sondern die Präsentation der vermeintlichen Vorteile finde ich völlig Panne.


Auch da muß ich dich enttäuschen. Ich wohne in Leipzig.


Ich kenne die Hersteller nicht persönlich aber ich bin gern gewillt diese nach einem Leihanhänger zu fragen und wenn möglich diesen, einen Weber Richie und einen Carry Freedom zum Forentreffen mitzubringen. Da könnte dann jeder mal mit einem für sich sinnvollen Ladegewicht und Geschwindigkeit ausprobieren, ob er die Unterschiede feststellen kann.
Alles klar, ich bin hier raus. Viel Spaß in deiner Bubble.
 
Hatte inzwischen jemand Gelegenheit, den Anhänger mal zu testen?
 
Hatte inzwischen jemand Gelegenheit, den Anhänger mal zu testen?
Ich schließe mich 2026 nochmal an. Fährt den wer? Leben die noch?

Mittlerweile ja für 690 zu bekommen.
+ mit verschiedenen Ausstattungsversionen und einer neuen Version die 1kg weniger wiegt.
 
Hi zusammen, ich bin der Entwickler und Designer bei VEOLO und gerade über euren Thread gestolpert und nehme das mal zum Anlass paar Gedanken zum Hintergrund zu teilen.

Angefangen hat es vor rund zwölf Jahren: Randonneur, ein Satz Ortlieb-Taschen, damit habe ich alles transportiert. Mit dem ersten Kind kam ein zweirädriger Thule-Hänger ans Rad – und der übernahm schnell auch den Rest des Gepäcks. Plötzlich fuhr ich wieder mein leichtes, unbeladenes Gravelbike, nur eben mit Anhänger hinten dran. Damit war ich quer durch Europa unterwegs, und das Fahrverhalten hat mich überzeugt: einfach, aber sportlich. Vollbeladen mit Taschen am Rad fühlt sich das ganz anders an. Klar, bergab mit Hänger und anfangs noch mechanischen Scheibenbremsen muss man etwas mitdenken – aber durchgekommen sind wir fast überall, echte MTB-Trails mal ausgenommen. Ich bin sportlich unterwegs, auch mit Hänger im Schnitt um die 25 km/h. Dazu das schnelle Packen: rein und los. Gerade auf kurzen Touren mit Familie ein echter Gewinn.

Als mein Kind dann selbst fuhr, fehlte mir der Hänger – dieser Begleiter, der einfach immer da war, alles mitnahm und sich unauffällig integrierte. Ich hätte Taschen ans leichte Rad montieren oder ein Lastenrad nehmen können. Aber genau die Dynamik und Leichtigkeit des puren 28ers wollte ich behalten. Dafür hatte ich das Rad gekauft und in das geringe Gewicht investiert.

Den Aha-Moment hatte ich, als ich beides direkt vergleichen konnte. Ein Kindersitz oder Taschen am Rad bringen das Gewicht nach oben – das Rad wird kopflastig, kippelig, beim Lenken und Anfahren spürt man jedes Kilo. Mit dem Anhänger blieb genau dieses Gefühl aus: Die Last hängt tief und ist vom Rad entkoppelt, mein Bike fuhr sich nach wie vor leicht und agil, fast als wäre nichts dran. Genau das hat mich als Konstrukteur überzeugt: die Last tief und vom Rad entkoppelt, ausbalanciert auf zwei Rädern. Der Anhänger braucht nur den Impuls über die Kupplung, um zu folgen oder die Richtung zu ändern. Das sind Grundlagen der Fahrdynamik – jedes schnelle Fahrzeug wird entsprechend ausgelegt.

Was ich als Nachfolger für den Kinderanhänger gesucht habe, war ein sportlicher, leichter Lastenanhänger, der ästhetisch und technisch mit modernen Bikes mithält. Den gab es nicht. Mein Eindruck: An den Rädern hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan – Scheibenbremsen, E-Antrieb, neue Schaltungen, Dämpfungstechnik. Die Anhänger haben dieses Tempo nur selten mitgemacht.

Also habe ich aus eigener Erfahrung ein eigenes Konzept entwickelt und VEOLO gegründet. Die Grundidee: ein vielseitiger, sportlicher Anhänger. Nicht nur auf der Biketour, sondern auch im Alltag – Ausflug, Einkauf, Sportgepäck, Hund. Ein Multitool für jedes Rad, als Alternative zu Packtaschen auf der einen und sperrigen Lastenrädern oder dem Auto auf der anderen Seite.

Einrädrige Konzepte (Weber Monoporter, BOB Ibex und Co.) habe ich zuerst getestet. Für mich kippte das Handling mit zunehmender Last: ab etwa 20 kg spürte ich den Hänger zunehmend als Pendel – beim Beschleunigen, in Kurven und vor allem am Berg, je nach Beladung und Schwerpunkt. Logisch – das Einrad bezieht seine Stabilität über das Fahrrad. Auf engen Trails läuft es dafür besser, das stimmt. Aber genau die schwereren und größeren Lasten sind für mich der spannende Teil, und da bin ich beim zweirädrigen Prinzip geblieben.

Im Fokus der Entwicklung stand die Fahrdynamik. Drei Punkte: tiefer Schwerpunkt, Einzelradaufhängung, einfache Konstruktion. Darum herum ein leichter, hochfester Rahmen, der zugleich als Schnittstelle dient, um aus dem Anhänger ein Multitool zu machen. Alles nach dem K.I.S.S.-Prinzip – der Reiz des Anhängers liegt für mich gerade in seiner Einfachheit und Zeitlosigkeit.

Im letzten Jahr habe ich jedes Teil nochmal optimiert. Der Anhänger wiegt jetzt 6,7 kg und deckt mit Add-ons alles ab, vom Einkauf über den Hund bis zum kompletten Expeditions-Setup. Für den Alltag zählt die Usability: überarbeitete Schnittstellen, eine neue Kupplung und ein Magnetsystem, mit dem sich Taschen und Zubehör schnell wechseln lassen. Auf den letzten Metern lässt er sich auch als Handwagen ziehen.

Das Ganze hat in Summe drei Jahre, viel Engagement und einige Ressourcen gekostet; ein paar Designpreise und Berichte in den einschlägigen Magazinen sind dabei zusammengekommen. Was bleibt: Die Vorurteile gegenüber Fahrradanhängern halten sich hartnäckiger als gedacht. Aber das ist letztlich auch die Mission – den Anhänger aus seiner Nische zu holen. Ich bin überzeugt, dass er das Potenzial dazu hat.

Mich würde eure Sicht interessieren: Anhänger – Vorurteil oder unterschätztes Werkzeug? Und für alle, die tiefer einsteigen wollen: Das aktuelle Modell veolo 2.0 stelle ich wie schon im Forum angemerkt gerade auf Kickstarter vor.

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Willkommen bei uns!
Schön, dass Du hierhergestolpert bist.
Ich mag Anhänger - auch das Konzept von Deinem - und würde ihn gern mal fahren, auch wenn ich eher kein Käufer werde, dazu gibt's hier zu viel rollenden Material.
Eine tiefschürfendere Antwort ( soweit mir möglich) gern wenn ich wacher bin :-)
 
Sehe gerade, dass der 2.0 das Gewicht zulasten der Qualität erreicht. Textil statt Alu Wanne. Geht gar nicht. In 5 Jahren ist das Ding von UV und Nutzung durch.

@fin da brauchst du gar nicht so traurig zu tun, das unternehmerische Risiko auf den Kunden abzuwälzen ist ein Unding, dieses Kickstarter und den Slop der da raus kommt habe ich sowas von gefressen.
 
Hi zusammen, ich bin der Entwickler und Designer bei VEOLO und gerade über euren Thread gestolpert und nehme das mal zum Anlass paar Gedanken zum Hintergrund zu teilen.

Angefangen hat es vor rund zwölf Jahren: Randonneur, ein Satz Ortlieb-Taschen, damit habe ich alles transportiert. Mit dem ersten Kind kam ein zweirädriger Thule-Hänger ans Rad – und der übernahm schnell auch den Rest des Gepäcks. Plötzlich fuhr ich wieder mein leichtes, unbeladenes Gravelbike, nur eben mit Anhänger hinten dran. Damit war ich quer durch Europa unterwegs, und das Fahrverhalten hat mich überzeugt: einfach, aber sportlich. Vollbeladen mit Taschen am Rad fühlt sich das ganz anders an. Klar, bergab mit Hänger und anfangs noch mechanischen Scheibenbremsen muss man etwas mitdenken – aber durchgekommen sind wir fast überall, echte MTB-Trails mal ausgenommen. Ich bin sportlich unterwegs, auch mit Hänger im Schnitt um die 25 km/h. Dazu das schnelle Packen: rein und los. Gerade auf kurzen Touren mit Familie ein echter Gewinn.

Als mein Kind dann selbst fuhr, fehlte mir der Hänger – dieser Begleiter, der einfach immer da war, alles mitnahm und sich unauffällig integrierte. Ich hätte Taschen ans leichte Rad montieren oder ein Lastenrad nehmen können. Aber genau die Dynamik und Leichtigkeit des puren 28ers wollte ich behalten. Dafür hatte ich das Rad gekauft und in das geringe Gewicht investiert.

Den Aha-Moment hatte ich, als ich beides direkt vergleichen konnte. Ein Kindersitz oder Taschen am Rad bringen das Gewicht nach oben – das Rad wird kopflastig, kippelig, beim Lenken und Anfahren spürt man jedes Kilo. Mit dem Anhänger blieb genau dieses Gefühl aus: Die Last hängt tief und ist vom Rad entkoppelt, mein Bike fuhr sich nach wie vor leicht und agil, fast als wäre nichts dran. Genau das hat mich als Konstrukteur überzeugt: die Last tief und vom Rad entkoppelt, ausbalanciert auf zwei Rädern. Der Anhänger braucht nur den Impuls über die Kupplung, um zu folgen oder die Richtung zu ändern. Das sind Grundlagen der Fahrdynamik – jedes schnelle Fahrzeug wird entsprechend ausgelegt.

Was ich als Nachfolger für den Kinderanhänger gesucht habe, war ein sportlicher, leichter Lastenanhänger, der ästhetisch und technisch mit modernen Bikes mithält. Den gab es nicht. Mein Eindruck: An den Rädern hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan – Scheibenbremsen, E-Antrieb, neue Schaltungen, Dämpfungstechnik. Die Anhänger haben dieses Tempo nur selten mitgemacht.

Also habe ich aus eigener Erfahrung ein eigenes Konzept entwickelt und VEOLO gegründet. Die Grundidee: ein vielseitiger, sportlicher Anhänger. Nicht nur auf der Biketour, sondern auch im Alltag – Ausflug, Einkauf, Sportgepäck, Hund. Ein Multitool für jedes Rad, als Alternative zu Packtaschen auf der einen und sperrigen Lastenrädern oder dem Auto auf der anderen Seite.

Einrädrige Konzepte (Weber Monoporter, BOB Ibex und Co.) habe ich zuerst getestet. Für mich kippte das Handling mit zunehmender Last: ab etwa 20 kg spürte ich den Hänger zunehmend als Pendel – beim Beschleunigen, in Kurven und vor allem am Berg, je nach Beladung und Schwerpunkt. Logisch – das Einrad bezieht seine Stabilität über das Fahrrad. Auf engen Trails läuft es dafür besser, das stimmt. Aber genau die schwereren und größeren Lasten sind für mich der spannende Teil, und da bin ich beim zweirädrigen Prinzip geblieben.

Im Fokus der Entwicklung stand die Fahrdynamik. Drei Punkte: tiefer Schwerpunkt, Einzelradaufhängung, einfache Konstruktion. Darum herum ein leichter, hochfester Rahmen, der zugleich als Schnittstelle dient, um aus dem Anhänger ein Multitool zu machen. Alles nach dem K.I.S.S.-Prinzip – der Reiz des Anhängers liegt für mich gerade in seiner Einfachheit und Zeitlosigkeit.

Im letzten Jahr habe ich jedes Teil nochmal optimiert. Der Anhänger wiegt jetzt 6,7 kg und deckt mit Add-ons alles ab, vom Einkauf über den Hund bis zum kompletten Expeditions-Setup. Für den Alltag zählt die Usability: überarbeitete Schnittstellen, eine neue Kupplung und ein Magnetsystem, mit dem sich Taschen und Zubehör schnell wechseln lassen. Auf den letzten Metern lässt er sich auch als Handwagen ziehen.

Das Ganze hat in Summe drei Jahre, viel Engagement und einige Ressourcen gekostet; ein paar Designpreise und Berichte in den einschlägigen Magazinen sind dabei zusammengekommen. Was bleibt: Die Vorurteile gegenüber Fahrradanhängern halten sich hartnäckiger als gedacht. Aber das ist letztlich auch die Mission – den Anhänger aus seiner Nische zu holen. Ich bin überzeugt, dass er das Potenzial dazu hat.

Mich würde eure Sicht interessieren: Anhänger – Vorurteil oder unterschätztes Werkzeug? Und für alle, die tiefer einsteigen wollen: Das aktuelle Modell veolo 2.0 stelle ich wie schon im Forum angemerkt gerade auf Kickstarter vor.

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Ich finde, der sieht echt nach einem super Konzept und Produkt aus!

Und auch toll, dass ihr die Thule-Kupplung weiterentwickelt habt. Das war längst an der Zeit! Die alleine ist ein ordentliches Upgrade für jeden Kinderanhänger.

t.
 
Sehe gerade, dass der 2.0 das Gewicht zulasten der Qualität erreicht. Textil statt Alu Wanne. Geht gar nicht. In 5 Jahren ist das Ding von UV und Nutzung durch.

@fin da brauchst du gar nicht so traurig zu tun, das unternehmerische Risiko auf den Kunden abzuwälzen ist ein Unding, dieses Kickstarter und den Slop der da raus kommt habe ich sowas von gefressen.
Ich finde, es ist ein anderes Konzept - es gibt ja einige Anhänger, die eine textile Ladefläche haben, um Gewicht zu sparen und ich finde, auch das hat - trotz der genannten Nachteile- seine Berechtigung.
Wird es beide Varianten geben, @Johann oder ersetzt v2 v1?

Und PS: Hat Dein Omnium nicht auch eine textile Ladefläche?
 
Nö, mein Omnium hat ne 80x60 Auerkiste schwarz und eine Plattform Siebdruckplatte zum wechseln.
 

Anhänge

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    IMG_7033.jpg
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Ich weiß auch nicht was das soll. Alles altert, sogar Pulverbeschichtung auf Alu. Und Siebdruck ist nun wirklich niocht der Weisheit letzter Schluss und schwer.

Der Anhänger gefällt mir wirklich wahnsinnig gut.
Mein Problem, ich bekomme kein "musthave" konstruiert. Aber wir haben 2 fahrfähige Lastenräder im Haushalt, einen Top Drehschemel Anhänger und einen sehr guten kleinen für Kleinkram. Wenn ich den Kleinen wirklich nutzen würde, würde ich mir das mit dem Veolo sicher überlegen.

Das kommt aber wegen der Vielfalt an Gefährten eigentlich nciht vor.

Schade irgendwie.

Von mir jedenfalls ganz viel Erfolg, ich denke das trifft eigentlich den Bedarf von vielen wirklich sehr gut!
 
Ich wäre glaube grundsätzlich das richtige Publikum für den Veolo. Leicht und schick.
Allein, ich hab überhaupt keinen Einsatzzweck dafür. Ich toure wenig, sondern bin vor allem in der Stadt unterwegs. Und hier bin ich froh, dass meine Longtails trotzdem relativ kurz sind, Gespann in Berlin ist nicht so klasse.
Und wenn ich mal einen Anhänger brauche, dann eher einen vom Schlage AXC / Carla Cargo, um was großes zu transportieren.

Aber klar, für deinen auslösenden Einsatzzweck, High(er)-End-Bikes mehr Gepäckvolumen zu verpassen, ist das eine sehr gute Option. Und bei den Preisen, die so im Bikepacking-Bereich für Taschen gezahlt werden, auch gar nicht mal soo teuer.
 
Hi zusammen, ich bin der Entwickler und Designer bei VEOLO und gerade über euren Thread gestolpert und nehme das mal zum Anlass paar Gedanken zum Hintergrund zu teilen.

Angefangen hat es vor rund zwölf Jahren: Randonneur, ein Satz Ortlieb-Taschen, damit habe ich alles transportiert. Mit dem ersten Kind kam ein zweirädriger Thule-Hänger ans Rad – und der übernahm schnell auch den Rest des Gepäcks. Plötzlich fuhr ich wieder mein leichtes, unbeladenes Gravelbike, nur eben mit Anhänger hinten dran. Damit war ich quer durch Europa unterwegs, und das Fahrverhalten hat mich überzeugt: einfach, aber sportlich. Vollbeladen mit Taschen am Rad fühlt sich das ganz anders an. Klar, bergab mit Hänger und anfangs noch mechanischen Scheibenbremsen muss man etwas mitdenken – aber durchgekommen sind wir fast überall, echte MTB-Trails mal ausgenommen. Ich bin sportlich unterwegs, auch mit Hänger im Schnitt um die 25 km/h. Dazu das schnelle Packen: rein und los. Gerade auf kurzen Touren mit Familie ein echter Gewinn.

Als mein Kind dann selbst fuhr, fehlte mir der Hänger – dieser Begleiter, der einfach immer da war, alles mitnahm und sich unauffällig integrierte. Ich hätte Taschen ans leichte Rad montieren oder ein Lastenrad nehmen können. Aber genau die Dynamik und Leichtigkeit des puren 28ers wollte ich behalten. Dafür hatte ich das Rad gekauft und in das geringe Gewicht investiert.

Den Aha-Moment hatte ich, als ich beides direkt vergleichen konnte. Ein Kindersitz oder Taschen am Rad bringen das Gewicht nach oben – das Rad wird kopflastig, kippelig, beim Lenken und Anfahren spürt man jedes Kilo. Mit dem Anhänger blieb genau dieses Gefühl aus: Die Last hängt tief und ist vom Rad entkoppelt, mein Bike fuhr sich nach wie vor leicht und agil, fast als wäre nichts dran. Genau das hat mich als Konstrukteur überzeugt: die Last tief und vom Rad entkoppelt, ausbalanciert auf zwei Rädern. Der Anhänger braucht nur den Impuls über die Kupplung, um zu folgen oder die Richtung zu ändern. Das sind Grundlagen der Fahrdynamik – jedes schnelle Fahrzeug wird entsprechend ausgelegt.

Was ich als Nachfolger für den Kinderanhänger gesucht habe, war ein sportlicher, leichter Lastenanhänger, der ästhetisch und technisch mit modernen Bikes mithält. Den gab es nicht. Mein Eindruck: An den Rädern hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan – Scheibenbremsen, E-Antrieb, neue Schaltungen, Dämpfungstechnik. Die Anhänger haben dieses Tempo nur selten mitgemacht.

Also habe ich aus eigener Erfahrung ein eigenes Konzept entwickelt und VEOLO gegründet. Die Grundidee: ein vielseitiger, sportlicher Anhänger. Nicht nur auf der Biketour, sondern auch im Alltag – Ausflug, Einkauf, Sportgepäck, Hund. Ein Multitool für jedes Rad, als Alternative zu Packtaschen auf der einen und sperrigen Lastenrädern oder dem Auto auf der anderen Seite.

Einrädrige Konzepte (Weber Monoporter, BOB Ibex und Co.) habe ich zuerst getestet. Für mich kippte das Handling mit zunehmender Last: ab etwa 20 kg spürte ich den Hänger zunehmend als Pendel – beim Beschleunigen, in Kurven und vor allem am Berg, je nach Beladung und Schwerpunkt. Logisch – das Einrad bezieht seine Stabilität über das Fahrrad. Auf engen Trails läuft es dafür besser, das stimmt. Aber genau die schwereren und größeren Lasten sind für mich der spannende Teil, und da bin ich beim zweirädrigen Prinzip geblieben.

Im Fokus der Entwicklung stand die Fahrdynamik. Drei Punkte: tiefer Schwerpunkt, Einzelradaufhängung, einfache Konstruktion. Darum herum ein leichter, hochfester Rahmen, der zugleich als Schnittstelle dient, um aus dem Anhänger ein Multitool zu machen. Alles nach dem K.I.S.S.-Prinzip – der Reiz des Anhängers liegt für mich gerade in seiner Einfachheit und Zeitlosigkeit.

Im letzten Jahr habe ich jedes Teil nochmal optimiert. Der Anhänger wiegt jetzt 6,7 kg und deckt mit Add-ons alles ab, vom Einkauf über den Hund bis zum kompletten Expeditions-Setup. Für den Alltag zählt die Usability: überarbeitete Schnittstellen, eine neue Kupplung und ein Magnetsystem, mit dem sich Taschen und Zubehör schnell wechseln lassen. Auf den letzten Metern lässt er sich auch als Handwagen ziehen.

Das Ganze hat in Summe drei Jahre, viel Engagement und einige Ressourcen gekostet; ein paar Designpreise und Berichte in den einschlägigen Magazinen sind dabei zusammengekommen. Was bleibt: Die Vorurteile gegenüber Fahrradanhängern halten sich hartnäckiger als gedacht. Aber das ist letztlich auch die Mission – den Anhänger aus seiner Nische zu holen. Ich bin überzeugt, dass er das Potenzial dazu hat.

Mich würde eure Sicht interessieren: Anhänger – Vorurteil oder unterschätztes Werkzeug? Und für alle, die tiefer einsteigen wollen: Das aktuelle Modell veolo 2.0 stelle ich wie schon im Forum angemerkt gerade auf Kickstarter vor.

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Kurzes Feedback meinerseits bzw. gleich auch ein Frage.

Ich sehe durchaus viel Potenzial in eurem Anhänger und finde auch die Neuentwicklungen gut.

Insofern bin ich gespannt.

Nun zu meiner eigennützigen Frage: Plant ihr auch mit Händlern oder macht ihr nur online Direktvertrieb?
Das wäre für mich, der dabei war und immer noch ist, einen Laden zu eröffnen entscheidend.
In meiner ursprünglichen Planung kamt ihr beispielsweise durchaus mal vor, wart dann aber auch schnell wieder raus, da ich keine Händlermöglichkeit gefunden habe.

Ja, Händler gehen auf die Marge, sind mMn aber auch, wenn sie spezialisiert/nischig und eben keine Generalisten sind, durchaus eine Möglichkeit die hartnäckigen Vorurteile abzubauen, wenn man es richtig macht.
 
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