UPS Cargolösung

Dieses Thema im Forum "Lastentransport (3-Rad)" wurde erstellt von cargomaniac, 10.10.2018.

  1. cargomaniac

    cargomaniac

    Beiträge:
    214
    Lastenrad:
    Tern Cargo Node, Bikes At Work-Radanhänger + BOB-Trailer, kein Auto
    Bei den eigentlich so gehassten Lieferdiensten, die wegen jedem bestellten USB-Stick mit dem LKW liefern müssen und dann auf dem Radweg parken, freut es mich, wenn Lieferdienste wie UPS andere Lösungen entwickeln.

    Bei uns im Schlachthofviertel in München steht nun seit einiger Zeit ein Micro-Depot, von welchem aus die verschiedensten Lastenräder mit kleineren Mengen Paketen ausströmen und das Viertel beliefern.


    Das System wurde ja eigentlich aus Hamburg übernommen, wo diese Micro-Depots schon länger getestet wurden.

    Regelmäßig sehe ich nun in Sendling 2 oder 3 Räder mit Anhängern, die die Gegend beliefern. Auch schön zu sehen, dass die Anhänger von dem münchner Unternehmen "Hinterher" oft dafür verwendet werden. Dann muss nichts aus Fernost herbeigeflogen werden.

    Es tut sich was, auch im eigentlich immer ewig gestrigen München.

    Man sieht immer mehr Mamis mit Lastenrädern und man merkt, dass ein wirkliche positive Stimmung bzgl. der Lastenräder durch die Stadt zieht.

    Ich werde wegen meines Cargo Nodes mittlerweile öfters an Ampeln oder beim Aufladen von Ladung angesprochen und interessierte Leute erkundigen sich nach den Vorteilen dieser Konstruktion.

    Klar sind wir noch Lichtjahre von Kopenhagen und auch von Holland entfernt, aber trotzdem freut es einen, wenn man langsam einen Wechsel in den Mobilitätslösungen sieht.

    Anbei ein pic von den vorbildlichen UPS-Lieferdiensten.
     

    Anhänge:

    cubernaut und kistenfahrrad gefällt das.
  2. Raton

    Raton

    Beiträge:
    271
    Lastenrad:
    JL Custom
    Und dann parken diese Räder die Radwege oder Gehwege zu und verstopfen genau wie ihre großen Pedanten die Stadt oder die Wege die ich als Radler oder Fußgänger benutze.

    Komerzielle Transportunternehmen sollten von Anfang an auf die Straße verbannt werden.

    UPS macht das ja nicht weil sie plötzlich so grün sind die sehen das Problem Parkplatz und Zeit und nutzen so gnadenlos die Strecken die für Radler-Fußgänger reserviert sind.
    Das hat nichts mit vorbildlich zu tun .....
     
  3. Joshua

    Joshua

    Beiträge:
    869
    Ort:
    12161 Berlin
    Lastenrad:
    Bullitt Race Alfine-8 mit Kindertransport-Möglichkeit
    Bei uns parkt in der Regel der ruhende Verkehr alles zu. Die Postboten nutzen jetzt schon E-Dreiräder, die denen von UPS in den Abmassen in nichts nachstehen (nur ohne Hänger). Stören tut das aber nicht. Das Rad steht in der kurzen Zeit der Zustellung "herum", dann geht es schon eine Hausnummer weiter. Diese Art der intensiven Nutzung eines Vehikels ist es ja gerade, die bei Lieferdiensten, Bussen, Taxis, etc. den großen Unterschied macht zum (motorisierten) Individualverkehr. Letzterer steht tatsächlich die meiste Zeit des Tages herum, Fahrräder inbegriffen. Wenn jeder sein Päckchen mit eigenem Lastenrad von der Zentralstation würde abholen müssen und bei uns im Haus über 20 Mietparteien ein jeder sein Cargobike haben und abstellen wollen würde - dann: Gute Nacht! So hat halt jeder sein Auto. Das macht es nicht besser, aber genau da setzt ja das Konzept von Lieferdiensten (und auch sharing-Angeboten) an. So, wie ein guter ÖPNV das Auto entbehrlich machen kann, so tragen auch gute Lieferdienste dazu bei.

    Ich würde abkürzen: Wer keine Internetkäufe tätigt und sich nichts liefern lässt, der werfe den ersten Stein!

    Natürlich sind die die Städte durch den automobilen Aufbruch der 1920er und 1930, durch die Religiosität des Themas in den 1950ern und 1960ern, dann durch die Epidemie des Stahlbetons in den 1970ern (innerstädtische Autobahnen!) gezeichnet. Den letzten Teil dieser Entwicklung, die Ausbreitung von Stahlbetonbauwerken ohne Rücksicht auf die ansässige Wohnbevölkerung, habe ich noch in der Kindheit miterlebt. Und ebenso den hartnäckigen Protest dagegen, an dem sich insbesondere auch meine Eltern beteiligten. Ein Wahnsinn war das gewesen! Aus heutiger Sicht, rückblickend, nicht mehr verstehbar. Damals herrschte noch viel mehr als heute eine Art automobiler Verblendung.

    Heute sickert die Erkenntnis, dass öffentlicher Raum wertvoll ist und nicht in der bisherigen Weise dem Auto geopfert werden darf. Auf dem Weg zum menschengerechten Umbau der Städt gibt es einen Wettbewerb von Ideen und die Politik sieht sich dennoch außerstande, große und zukunftsweisende Entscheidungen schon jetzt zu fällen, da man fürchtet, immer jeweils die eine Klientel zu verprellen. Die mit Istzustand Unzufriedenen werden aber mehr und langsam zur Mehrheit. Das erzeugt Druck. Gewohnsheitsrechte (parken vor der Haustür, 50 bis 70km/h in der Innenstadt fahren) werden in Frage gestellt und die Kosten, welche individuelle Bequemlichkeiten der Gemeinschaft aufbürden, neu berechnet. Eine interessante Entwicklung. Paketzusteller, die mit Cargobikes experimentieren, sind für mich gar kein Problem. Ich nehme an, dass trotz der zusätzlichen Umladezeiten (an Verteilerstationen, die weiterhin von LKWs angefahren werden, dort dann auf die Cargobikes) die Sache betriebswirtschaftlich lohnen könnte, weil eben das Parkplatzproblem wegfällt. Fusswege verkürzen sich auch. Ich selbst bemerke deutlich, dass ich an Tagen mit Fahrradverzicht (Pannen- oder Wetter-bedingt) viel mehr Fusswege habe. Das ist dann sehr ungewohnt. Der Bote muss noch zusätzlich tragen.

    Als großes Thema der Meta-Ebene steht im Raum: Verzicht üben! Wenn und falls "die Politik" und "die Wirtschaft" eines Tages bemerkt, dass ein größer werdender Teil der Bevölkerung aus einer Unzufriedenheit und Übersättigung heraus, "wegen des schlechten Gewissens", oder auch, weil Transzendenz bezüglich der anstehenden Problemlösungen entwickelt wurde, durchaus zu Verzicht bereit ist, dann wird sich Wesentliches ändern. Stichworte: Autos teilen, Räder teilen, fossile Brennstoffe und Motoren dort einsetzen, wo sie am sinnvollsten Wirkung entfalten, Behinderte und Gebrechliche bevorzugen, den Gesunden und Aktiven das bisschen Sport des Gehens und Radfahrens zumuten, Pakete ohne Eile befördern, Sammelauslieferungen ermöglichen, Obst und Gemüse jahreszeitlich kaufen und essen, etc. p.p.. Der Kapitalismus in Reinform ist nicht dafür geschaffen, solche Wandel zu bewerkstelligen. Zumal, wenn wider den Profit. Und dennoch: Der Wind dreht sich, wenn auch langsam, und wir als Konsumenten haben darauf wesentlichen Einfluss. Wir müssen uns nur unserer Macht bewusst sein und diese richtig nutzen. Wenn Dir, @Raton , das Geschäftsgebahren von UPS missfällt, dann kannst Du das jederzeit bei Deinen Kaufentscheidungen und Lieferaufträgen berücksichtigen.

    Der thread-Eröffner, user @cargomaniac , hat in anderen threads ausführlich dargestellt, warum er bewusst das Rad nutzt, gerade für berufliche Transportbelange, und, wo er Grenzen sieht und Benachteiligungen ggü dem Autoverkehr. Er hat sich in der Abwägung für das Rad entschieden und die Abwesenheit des cargomaniac-Autos wird (wie so oft bei Abwesenheit von etwas, von Krankheit, von Armut, von Einsamkeit) kaum bemerkt. Vielleicht hilft es gedanklich, sich die Abwesenheit der vielen Lieferdienst-Sprinter einmal bildlich vorzustellen. Falls in einem weiteren Schritt die Paketboten, Postzusteller und Handwerker dann fordern sollten, dass Gehwege, Parkflächen, Radwegen großzügiger bemessen werden müssten: Bitte sehr! Dem Druck "der Wirtschaft" gibt "die Politik" doch nur allzu gern nach.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.2018 um 10:57 Uhr
  4. PaulchenPauker

    PaulchenPauker

    Beiträge:
    22
    Ort:
    Soest
    Ich finde, ihr habt beide recht. Vermehrte Präsenz von Lieferfahrzeugen auf Geh- und Radwegen wird zu Behinderungen und in engen Bereichen auch zu Verstopfungen führen. Das ist blöd Punkt! Aber, und an dieser Stelle bin ich ganz bei @Joshua ,das muss man eine Zeit lang aushalten und dann wird sich was ändern, eben weil es dann nach und nach immer mehr Beteiligte trifft. Nicht nur die oft ignorierten Fußgänger und Radfahrer, sondern Transportunternehmen die ihre (gutbezahlten Express-)Lieferzeiten nicht einhalten können, Gastronomen und Geschäftsleute die von Laufkundschaft leben, etc. Und ich setze dabei auch auf unsern Fachkräftemangel. Bald können es sich Städte nicht mehr erlauben graue Betonwüsten zu sein, wenn sie gutausgebildete Leute anziehen wollen, die da leben und arbeiten sollen. Es wird. Langsam, aber es wird.
     
  5. delta force

    delta force

    Beiträge:
    39
    Ort:
    HN
    Lastenrad:
    Neigedreirad (Eigenbau)
    Vorbildlich ? In der Kiste vorne sind ca. 4-5 Pakete drin, die Klappe geht nicht mehr zu und versperrt dem Fahrer die Sicht. Seltener Schwachsinn. Das ganze Konzept, nicht nur die Karre.
     
  6. cargomaniac

    cargomaniac

    Beiträge:
    214
    Lastenrad:
    Tern Cargo Node, Bikes At Work-Radanhänger + BOB-Trailer, kein Auto
    Was gibts denn da Großes zu meckern? Seien wir doch mal endlich froh, dass die ersten Schritte der Verkehrswende auch bei den Lieferdiensten begonnen werden. Dass die Klappe nicht ganz zu geht, liegt an dem falschen Verladen des Fahrers und nicht am Konzept. Er hätte ja leicht auf dem Hinterher-Anhänger den Paketturm höher aufbauen können, anstatt die Pakete einfach auf die Schnelle vorne irgendwie reinzuwerfen.

    Wenn ich die Pakete ausgefahren hätte, dann hätte ich bei dem konstanten Traumwetter sowieso die Klappe abmontiert und das Ver-und Entladen wäre schnell und entspannt abgelaufen.

    Die meisten von uns forumsleuten wissen auch das es bessere Konzepte gibt (wie z.b. das von Christian von Cycle Spark aus Holland, welches ich persönlich in Nijmegen betrachten durfte....... https://cyclespark.com).

    Aber woher sollen es denn die Verantwortlichen wissen? Keine Ahnung, wie die Kaufentscheidungen der Lastenräder für den Posteinsatz getroffen werden. Es wird wohl eine Ausschreibung gegeben haben, bei dem dieses Konzept wohl aus preislicher Hinsicht gewonnen hatte.

    Die Entscheidungen für den Kauf von solchen wichtigen Sachen treffen bestimmt keine Praktiker aus der Cargoszene, sondern irgendwelche Beamten der Stadt München, die mit dieser Materie rein gar nichts am Hut haben.

    ABER...... es ist schon mal ein erster Schritt und es ist ja auch erst mal eine Testphase mit dem Micro - Depot im Schlachthofviertel.

    Wenn ich rausbekomme, wer da die Entscheidungen trifft, dann bin ich gerne bereit, mich mit dem Herren oder der Dame der Entscheidungen über bessere Konzepte zu unterhalten.

    Denn wenn die Mobilitätswende auch die Lieferdienste erreicht, dann gebe ich gerne meinen Senf dazu, damit solche Bilder (wie angefügt) bald Vergangenheit sein könnten.
     

    Anhänge:

  7. apfelsine1209

    apfelsine1209

    Beiträge:
    181
    Das dritte photo ist meine absolute "lieblings"stelle (harras), wo ich mehrmals wöchentlich vorbeikomme. Dort parkt praktisch ständig (mindestens) einer auf dem radweg (der zugegebenermaßen rel. schlecht erkennbar ist. Was aber dennoch auch für den größten ignoranten offensichtlich sein müsste, ist, daß es sich nicht um die straße handelt. Mit anderen worten: selbst wenn der rücksichtslose den radweg nicht als solchen erkennen sollte, so müsste er den platz für einen gehweg halten ... ... ... wo er genauso wenig 'was zu suchen hat).
     
  8. Cycliste17

    Cycliste17

    Beiträge:
    143
    Ort:
    Berlin
    Lastenrad:
    Bullitt Classic mit Enders-Box
    Also erstmal finde ich die Idee gut die letzte Meile mit dem Lastenfahrrad zuzustellen. Nicht nur weil ich selbst Zusteller bin und davon profitiere.
    Durch die Räder fallen schonmal die Abgase und die Geräusche direkt vor der Haustür weg. Dass ein Transportfahrrad ebenfalls ein Hindernis sein kann ist klar. Nur lässt sich das aus physikalischen Gründen nicht verhindern. Es steht ja nicht Stunden sondern Minuten.
    Verursacher ist der Empfänger und nicht der Bote. Man sollte aber bedenken, dass Internet-Einkäufe für alte Menschen und Kranke eine große Erleichterung sind. Was ich persönlich aber nicht verstehe sind alltägliche Dinge wie Klebestifte, USB-Sticks oder Druckerpatronen bei Amazon zu bestellen. Das muss echt nicht sein. Durch solche Bequemlichkeiten stehen die Straßen natürlich voll mit Fahrzeugen von Lieferdiensten. Egal ob Transporter oder Zweirad,Dreirad, Vierrad.
     
  9. cargomaniac

    cargomaniac

    Beiträge:
    214
    Lastenrad:
    Tern Cargo Node, Bikes At Work-Radanhänger + BOB-Trailer, kein Auto
    Hallo @apfelsine1209 ,

    Ja, das mit dem Harras ist schon eine ganz besondere Sache. Da wird Jahre über den Ausbau und über jede Sitzgelegenheit diskutiert und debattiert und dann kommt diesen "Einsteins" von Planern nichts Besseres in den Sinn, als einen Radweg in genau den gleichen Stein-Mosaik zu bauen, wie den ganzen Platz. Das heisst, keinerleih Unterschied zu dem Fussweg und dem Platz an sich.

    Klar müsste jeder einigermassen geradeaus denkender Mensch verstehen, dass es sich da auch um einen Radweg handelt, aber da dieser nicht in rosaroter Farbe mit blinkenden Radfahrer-Symbolen aufleuchtet, kann man ihn ja getrost ständig zuparken.

    Wie Du selbst auch schon mitgeteilt hast, ist dieser Teil fast ständig zugeparkt. Da hätte ich noch Fotos, wo es so eng wird, dass sogar nicht mehr richtig Fussgänger sich durchmogeln können.

    Wenn man dann mal freundlich ein Wort sagt, dann hat man sofort die Faust im Gesicht. Ist nicht übertrieben.....das passiert echt.

    Die Grün bzw. jetzt Blaukappen fahren dort hunderte Male am Tag vorbei. Auch so etwas wie das Ordnungsamt bzw. das KVR ist auch gleich ums Eck. Aber rein gar nichts passiert.

    Ich habe mittlerweile einen guten Draht zu unserer Katha Schulze von den Grünen. Das Thema muss mit ihr dringend einmal angesprochen werden. Es betrifft ja nicht nur den Harras, sondern einfach jeden Radweg in München.

    Es ist aber keine Soll-Verordnung, die Falschparker zu bestrafen, sondern eine Kann-Verordnung. Es liegt also im Ermessensspielraum des Mitarbeiters der Parkraumüberwachung. Und dieser Ermessensspielraum ist leider lt. einer längeren Diskussion mit einem dieser Mitarbeitern sehr gering. Der zuständige Chef der Parkraumüberwachung soll selbst einen dicken SUV fahren und faltet seine Mitarbeiter, die versuchen, bei Falschparkern Ordnung zu schaffen , regelrecht zusammen. D.h. sie werden angewiesen, extremes Augenmaß zu zeigen und meist nur beim Verstellen von Feuerwehreinfahrten evtl. etwas zu unternehmen.

    Bei mir ums Eck in der Brudermühlstraße ist so eine Feuerwehreinfahrt 365 Tage im Jahr stets von 2-5 Fahrzeugen zugeparkt und noch nie hat jemand ein Pickerl je erhalten.

    Spricht man die KVR-Mitarbeiter diesbezüglich an, dann wird immer auf die Nicht-Zuständigkeit verwiesen.

    Mitte 2019 werden jedenfalls die Anwohner-Parkplätze auch über den Ring bis nach Thalkirchen ausgeweitet. Die dann fällige Jahresgebühr von nur 30 Euro ist aber ein absoluter Witz. Wohnraum ist so extrem knapp in München und einer der teuersten von Europa neben London und Paris. Aber 30 Euro für einen Platz für ein Stehzeug im Jahr, welches die Größe eines Kinderzimmers blockiert, ist nur noch lächerlich.

    Morgen bei der Wahl werden die Schwarzen hoffentlich abgestraft und dann lasst uns die Daumen drücken, dass sich dann bald etwas bzgl. der Radverkehrspolitik ändern wird.

    Denn so, wie man es alle paar hundert Meter mitbekommt (siehe Bildchen) , kann es nicht weiter gehen!

    Straft dies bitte morgen bei der Landtagswahl ab und sorgt für einen Wechsel.

    Euer Cargomaniac
     

    Anhänge:



  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden