TravelTrike - gemütlich Reisen mit integrierter Camping- und Kochgelegenheit

Bevor Du Dir den großen Aufwand einer Gangschaltung für den Motor antust, würde ich Dir empfehlen, erst mal einen Motor, wie den Puma zur Probe zu fahren.
Mit meinem 8T Im Trike bin ich dieses Jahr mit 40 Kilo Anhänger von Eisenach bis ins Altmühltal an zwei Tagen gefahren und ich bin wirklich nicht trainiert, ich habe mich weitestgehend auf den Motor verlassen. Nur bei der Rennsteigüberquerung musste ich mich wirklich anstrengen, aber nur, damit der Motor nicht zu heiß wird. Ich habe momentan noch keine Temperaturüberwachung laufen. Der Puma kommt von EBS aber schon mit Sensor vorgerüstet, ich muss ihn nur noch anschließen.
Bisherige Schätzungen haben ein Rahmengewicht von 25 - 30 kg ergeben. Wenn dann noch der Aufbau mit weiteren 25 kg und die Zuladung durch Akku und Wassertank dazu kommen, werde ich bei einem Fahrgewicht incl Fahrer (90 kg) von ca 190 kg ankommen.
Und die erste längere Fahrt wird gleich über 4000 km gehen, wobei zwar an der Küste entlang gefahren werden soll, aber auch da gibt es Steigungen. Am Ende der Strecke soll dann durch das portugiesische Inland gefahren werden, wo leicht mal 700 Höhenmeter zu überwinden sind. Da möchte ich mir lieber jetzt ein paar Stunden mehr Konstruktionsarbeit vornehmen und eine motorschonende Variante entwickeln, als das Risiko einer Motorschmelze eingehen.
Und auch wenn das vorerst ein Prototyp wird, so ist doch angedacht, dass Menschen mit Handycap wenig Hinderungsgründe für das Rad haben sollen. Demnach wäre eine Fahrerleistung über 120 W zu vermeiden, damit auch untrainierte und disabled fahren können.

Mir ist auch nicht klar, wie ich einen Puma Motor probefahren kann, zudem noch unter den erwarteten Bedingungen.
 
mehrfach gelesen, dass bei niedriger Geschwindigkeit ein Nabenmotor viel Akkuleistung in Wärme umsetzt, und eventuell sogar ganz aussetzt/zerstört wird.
Das Problem wird generell überbewertet. Aktuelle Umbausätze haben einen Temperatursensor und können nicht mehr überhitzen. Es gibt auch Nabenmotoren mit integriertem 2-gang Getriebe.
Wenn du damit leben kannst, nur bis etwa 15km/h unterstützt zu werden, speichst du einen Motor für 28" Felgen in 20" ein. Der wird auch bei 5km/h nicht überhitzen.
Bosch Mittelmotor habe ich erwähnt, weil der in einer getestenen Kombination mit NuVinci im Automatikbetrieb funktioniert.
Die Nuvinci Automatik hat mit dem Bosch Motor übrigens nix zu tun, die gibt es auch standalone.

Selbst wenn du unbedingt ein schaltbares Getriebe zwischen Motor und Rad haben willst, würde ich das mit einem Nabenmotor mit Ritzel an der Bremsscheibenaufnahme realisieren statt mit einem üblichen Tretlagermotor. Bei letzteren bezahlst du relativ viel Geld für Sensorik und integrierte Controller die du im nächsten Schritt erstmal austricksen musst. Der Nabenmotor mit Abtriebsritzel ist deutlich günstiger und einfacher zu steuern.
 
Das Problem wird generell überbewertet. Aktuelle Umbausätze haben einen Temperatursensor und können nicht mehr überhitzen. Es gibt auch Nabenmotoren mit integriertem 2-gang Getriebe.
Wenn du damit leben kannst, nur bis etwa 15km/h unterstützt zu werden, speichst du einen Motor für 28" Felgen in 20" ein. Der wird auch bei 5km/h nicht überhitzen.
Danke Sanktnelson , für diese Infos. Wenn ich mir diesen Motor beidseitig einbaue, dann sollte das über den von Triton-mole vorgeschlagenen VSC-Controler auch gut regelbar und relativ schlupffrei bedienbar sein.

Ich werde mir dann zum VSC die Informationen durchlesen.

Danke erst mal dafür an euch, dass sich langsam eine Lösung bildet.
 
dann sollte das über den von Triton-mole vorgeschlagenen VSC-Controler auch gut regelbar und relativ schlupffrei bedienbar sein.
Auch über Schlupf machst du dir glaube ich zu viel Gedanken. Bei dem Gewicht auf der Hinterachse wird das kein Problem sein. 250W Motorleistung sind nicht sooo viel.
Wahrscheinlich würde es schon reichen, den Motor und Akku einfach ans Vorderrad zu bauen. Durch das Mehrgewicht und das Gleichmäßige Drehmoment des Motors wird man da nur auf echten Offroad-Strecken Probleme mit Schlupf haben.
 
auf echten Offroad-Strecken Probleme mit Schlupf haben.
Die Reifenwahl war auch für das Befahren von Strand und Schotterwegen gedacht. Daher die Wahl des HR-Antriebes. Die 4000 km nach Portugal will ich auf allem, was sich Weg schimpft befahren ^^
Daher die große Sorge, auf 10% Steigung und losem Untergrund schieben zu müssen, obwohl ich noch Motorleistung hätte.

Aber du hast sicher recht, was den Schlupf auf der Straße angeht. Regennasse Fahrbahn, schlammige Wege und dergleichen werden nicht gleich durch Schlupf die Fahrtrichtung verreißen und mich in den Graben schicken. Da der Motor ja nur über den Griff am Lenker geregelt wird, habe ich an Steigungen und schwieriger Fahrstrecke eh die Hände am Steuer. Und bei normaler Straßenfahrt kann ich ja freihändig fahren und mit den Beinen lenken.
 
Schau Dich doch mal bei Grin-Technologies um. Die haben einen Motor-Simulator, der sehr realistisch berechnet, wie lange ein Motor braucht, um zu überhitzen.
Ich habe soeben mal ausrechnen lassen, wie sich EIN Puma Nabenmotor bei 10% Steigung, 200 kg Systemgewicht und NULL menschlicher Leistung, dafür aber 36V 20A Batteriestrom verhalten würde.
Er würde Dich mit 7,1 km/h den Berg hochschieben und nach 6,7 Minuten 150 Grad erreichen.
Bei nur 100 Watt menschlicher Leistung dazu würde die Geschwindigkeit auf 10.1 km/h steigen und der Motor würde es 10 Minuten lang mitmachen.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Mit Temperatursensor und einem Controller, der die Temperatur überwacht, wird dem Motor nichts passieren!
Und wenn Du zwei von den Dingern verbaust, wird die Belastung viel niedriger!!!!

Ich hatte in meinem Trike am Anfang einen alten Bafang SWXH drin.
Überall wirst Du gewarnt, diesen Motor nicht mit mehr als 11A Batteriestrom zu fahren.
Ich hatte ihn am VESC mit 20A (!!!!!) und Temperaturüberwachung drin und er lebt heute noch!
Wenn er heiß wurde, griff die Temperaturkontrolle und der Strom wurde abgeregelt. Ich hatte dann am Berg halt keine 16A mehr, sondern nur noch 8 A, aber er schon munter weiter!
Der SWXH ist um Welten empfindlicher, was die Temperatur angeht, als ein Puma.

Achso, hier kannst Du Dir mal ein Bild machen, wann sich der Motor wie verhält:
https://www.ebikes.ca/tools/simulator.html?motor=MMAC12T&wheel=20i&mass=200&hp=0&grade=10&cont=C20

Oder hier ein Setup mit zwei Motoren Puma 12T und jeweils 10A:
https://www.ebikes.ca/tools/simulator.html?motor=MMAC12T&wheel=20i&mass=200&hp=0&grade=10&cont=cust_10_50_0.03_V&motor_b=MMAC12T&wheel_b=20i&mass_b=200&hp_b=0&grade_b=10&bopen=true&add=true&blue=Lbs&cont_b=cust_10_50_0.03_V
Das kannst Du OHNE EIGENLEISTUNG 1 Stunde lang fahren!

Der Motor heißt bei Grin MAC 12T und ist der Puma mit 12 Windungen. Der Puma heißt bei denen MAC, ist aber der gleiche Motor nur unter anderem Namen. EBS wird Dir das bestätigen, daß es der gleiche Motor ist.

Also mein Favorit wären zwei Pumas 12T, mit VESC-Controller gekoppelt und jeweils 10A Batteriestrom. Temperaturkontrolle muss da nicht mal mehr sein, weil die Pumas an 10% bei nur 100 Watt Eigenleistung nur noch 117 Grad Kerntemperatur erreichen werden.
Dazu ein Forumscontroller mit legalem Gasgriff, also Anfahrhilfe bis 6 km/h und darüber nur, wenn getreten wird. Beim Anfahren am Berg ist die Anfahrhilfe Gold wert! Bei meinem Trike fühlt sich die Kombination an, wie ein illegaler Gasgriff, weil ich aus dem Stand heraus vollen Schub bekomme bis der PAS erkannt wird und der FC in den normalen Unterstützungsmodus geht.

Gasgriff ohne PAS ist übrigens über in der EU (außer in Österreich) illegal.

Und was die 250 Watt angeht: Die sind einen Nenndauerleistung, die unter genau definierten Bedingungen in einem 20 Minuten Mittel nicht überschritten werden dürfen.
Oder vereinfacht gesagt: Leistet Dein System 10 Minuten lang 500 Watt (mechanisch an der Welle!!!!!), müsstest Du eigentlich danach 10 Minuten auf Null abregeln.

Nur mal als Denkanstoß: Man kann selbst bei vernünftigen Kadenzen einen Bosch-Akku mit 500 Wattstunden in deutlich unter einer Stunde leerlöten, wenn man genug Berg zur Verfügung hat! Bei 80% Wirkungsgrad des Systems hat man dann also wie viel Leistung mechanisch verballert?????
Ich hätte da wenig Bedenken, bei 36V, 20A mit legaler Abregelung bei 25 km/h.
 
Ich schiebe mal eben noch mal Links nach:
https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/vesc-sensorloser-foc-controller-open-source.38395/
Hier wird der VESC beschrieben.

https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/arduino-pedelec-controller.12810/
Hier wird der Forumscontroller beschrieben.

Wichtig beim Forumscontroller: Du MUSST UNBEDINGT die Verbindung zwischen Forumscontroller und Motorcontroller (z.B. dem VESC) VERLÖTEN! KEINE STECHVERBINDUNGEN ZWISCHEN EINEM FC 2.x UND DEM MOTORCONTROLLER! Das gilt für die Hauptstromleitung! Wenn die gesteckt ist, wird ein Wackler bei Volllast des Motor den FET des FC killen. Ist mir so passiert, weswegen ich mir 1.x-FCs besorgt habe, die da robuster sind, aber nur noch gebraucht zu bekommen sind.

Ansonsten ist der FC absolut genial als Vorstufencontroller!
 
Hier wird der VESC beschrieben.
Hier wird der Forumscontroller beschrieben.
Hi tm, ich habe jetzt beide Threads mal überflogen und gesehen, das Du Dich da intensiv mit beschäftigt hast.

Die Suche auf Grim nach einem MAC 12T hat übrigens kein Ergebnis gebracht. Ich habe derweil im Netz nach
dem PUMA 12T geschaut und dort einige Infos gefunden.

Ebenso habe ich mir die Infos zu Batterien, Amperestunden Ah und Wattstunden Wh angeschaut.
Aus dem Motorsimulator habe ich sehen können, dass am Berg mit 40 Wh/km gerechnet wurde. Wenn ich also
in hügeligem Gebiet hoch ansetze, dass ich ca 10 km/d bergauf fahre, komme ich auf ca 11 Ah. Mit einer Reserve für einen zweiten Tag ode rmehr Strecke
wären also ca 25 -30 Ah bei 36V ausreichend für mich, um auch ein Handy laden zu können und abends nicht im dunklen zu sitzen.

Nach der Lektüre des Batterieguides halte ich LiFePO für passend. Hast du da auch Erfahrung, welche Batteriepack passend wäre.
Und denkst du, dass zusätzlich ein 170W Flexible Solar Panel von Grim mit dazugehörigem Converter dazu passen könnte?

Ich habe auch gesehen, dass der VESC Rekuperation kann. Ist die deiner Erfahrung nach ebenso smooth, wie die Abregelung bei 25 km/h?
Und passt das mit dem PUMA / MAC 12T zusammen?

Das sind zwar viele Fragen, aber durch die gesammelten Infos kann ich jetzt spezieller definieren, und die Planung für den Antrieb kann zu einem Ende kommen.
Wie das nachher mit der Konfiguration/Programmierung wird... NA, das ist dann ein zukünftiges Problem :rolleyes:
Danke jedenfalls, dass Du mit deinem Wissen das Projekt voran bringst (y)https://www.ebikes.ca/shop/electric-bicycle-parts/chargers/170w-flexible-solar-panel.html
 
Bei Grin wirst Du den Mac 12T auch nicht mehr zu Kaufen finden. Ich glaube, die haben den Mac nicht mehr im rogramm und haben neu den Gmac ins Programm genommen. Der Gmac ist ein Mac mit "eingefrorenem" Freilauf. der Freilauf ist die Schwachstelle am Mac/Puma, was Dir aber egal sein kann, wenn Du zwei Motoren betreibst.

Zur Akkugröße kann ich nur aus dem Bauch raus sagen: Wenn Du pro Tag 60 km schaffen willst und wenig Motor nutzen willst, würde ich nicht unter 20Ah gehen, bei dem geplanten Gewicht. Mehr ist natürlich immer besser.
LiFePos habe ich am Lastenrad noch im Einsatz, obwohl sie am Sterben sind. Sie sterben aber auch schon drei Jahre vor sich hin.... Andere hätten sie schon längst ausgemustert.
Ich habe zwei LiFePos von ungefähr dieser Art:
https://www.ebay.de/itm/36V-10Ah-18650-LiFePo4-Fahrradakku-Pedelec-E-Bike-Akku-NEU-Ersatz-fur-Zhenlong/152352568525?hash=item2378ebb4cd:g:QhoAAMXQBwlRWxX8
Also mit Alugehäuse.
Die zwei zusammen haben 20Ah und sind doppelt so schwer, wie mein Lithium-Mangan-Akku mit 20Ah.

Schau mal hier:
https://www.groetech.de/index.php?main_page=product_info&cPath=24&products_id=931
Konion-Zellen mit BMS sind ein echtes Sorglospaket! Annähernd driftfrei, somit sind auch Teilladungen völlig unproblematisch.

Mit Solar-Panelen kenn ich mich nicht wirklich aus. Ich weiß nur, daß sie während der Fahrt meist weit weniger Leistung liefern, weil sie für volle Leistung eine rechtwinkelige Sonneneinstrahlung brauchen, meist aber waagerecht verbaut werden. Du solltest Solarmodule also beim Parken immer nach der Sonne ausrichten.

Ja, der VESC kann Rekuperation. Nutzt Dir aber am Puma nichts, weil der Puma ein Getriebemotor ist. Getriebemotoren haben (fast) immer einen Freilauf, können also nicht bremsen. Ich habe den VESC auch nur am Puma und am SWXN-Getriebemotor gehabt. Somit habe mit der Reku des VESC keine Erfahrung-
Zum Rekuperieren brauchst Du wieder die schweren DD-Motoren!
Oder den Gmac von Grin, welcher eben ein Puma ist, der einfach keinen Freilauf hat. Deswegen setzte ich oben das "fast" in Klammern, weil der Gmac der einzige Getriebemotor ist, der Reku kann.
Da müsstest Du bei denen anfragen, ob sie den auch in 12T haben.
Ich denke nicht, denn sonst hätten sie den im Motorsimulator auch drin.
Die Motoren, die sie da berechnen, haben sie vorher auch auf dem Prüfstand vermessen. Mit Fahrtwindsimulation!

Reku ist eine klasse Sache, weil es die Bremsen schont. An Reichweite bringt es nicht so sehr viel.
Du brauchst hat sauschwere Motoren dafür. das sind die von Dir Eingangs abgelehnten 8 Kilo-Klopper!

Ach ja, Du brauchst dann auch leistungsfähige Batterien. Für 20A Rekustrom (batterieseitig) solltest Du auf jeden Fall 20Ah Akku haben! Und solltest eher nicht AUF Bergen übernachten, wenn Du mit Solar die Batterien lädst. Sie sollten vor einer Abfahrt mit langen Reku-Phasen genug Platz für den Strom haben, der dann anfällt.
Mein LiMg-Akku von Groetech ist deswegen auch 20Ah groß geworden, weil mein Lasti bis zu 20A rekuperiert. Da hatte mir Groetech zu der Größe geraten.

Am Lasti ist die Reku schon recht interessant, weil man an sanften bis mittleren Abhängen damit schön die Geschwindigkeit im Zaum halten kann.
Allerdings hat das Lasti im Vorderrad dafür einen Motor mit 8 Kilo!
 
Zur Akkugröße kann ich nur aus dem Bauch raus sagen: Wenn Du pro Tag 60 km schaffen willst und wenig Motor nutzen willst, würde ich nicht unter 20Ah gehen, bei dem geplanten Gewicht. Mehr ist natürlich immer besser.
Mein erster Gedanke war: Na, dann nehme ich doch am besten gleich 2 oder 3 Akkus - und dann habe ich den Preis gesehen :(
Na, das bleibt dann optional, sollte ich einen Sponsor finden, so wie auch das Solarpanel. Aber vielen Dank schon mal für deine Infos.

Der Gmac ist ein Mac mit "eingefrorenem" Freilauf. der Freilauf ist die Schwachstelle am Mac/Puma, was Dir aber egal sein kann, wenn Du zwei Motoren betreibst.
Ich habe jetzt sowohl Grin als auch Velomo angeschrieben und bei Grin um Info zu dem GMAC 12t (?) gebeten und ob der evtl als VR-Version zu bekommen wäre. Bei Velomo habe ich das gleiche zum Puma gefragt. Mal sehen, ob was zurück kommt.
Zum GMAC habe ich mir die beiden Videos von Grin angeschaut und konnte nicht erkennen, wie er die Rekuperation steuert. Rein über einen Schalter im Bremshebel der HR? Wenn die Rekuperation ähnlich steuerbar wäre, wie die Beschleunigung und Schlupfregelung, dann wäre das echt ne Wucht. Dann wäre das ja einem ABS ähnlich :love:
 
Das sind fürstliche Preise. Das bekommst du bei Amazon für weniger als die Hälfte. Nach "Mppt Laderegler boost" suchen.
Ein waagerecht angebrachtes Panel bringt in unseren Breiten höchstens 3/4 der Nennleistung, weniger je niedriger die Sonne steht. Das kann sich trotzdem lohnen: Angnommen du erntest mit dem Panel 250 Wh am Tag, dann kannst du dafür einen 7Ah/36V Akku zuhause lassen.
Um komplett autark zu sein, bräuchtest du vermutlich etwa 400W an Solarzellen.
 
Das sind fürstliche Preise. Das bekommst du bei Amazon für weniger als die Hälfte. Nach "Mppt Laderegler boost" suchen.
Ein waagerecht angebrachtes Panel bringt in unseren Breiten höchstens 3/4 der Nennleistung, weniger je niedriger die Sonne steht. Das kann sich trotzdem lohnen: Angnommen du erntest mit dem Panel 250 Wh am Tag, dann kannst du dafür einen 7Ah/36V Akku zuhause lassen.
Um komplett autark zu sein, bräuchtest du vermutlich etwa 400W an Solarzellen.
Hi Sanktnelson, thx4info. Durch die Möglichkeit des Aufstellens der Zeltklappe wird die Effizienzerhöhung ermöglicht. Und da ich für die durchschnittlich 50 - 70km pro Tag nur wenige Stunden fahren muss, ist die Abhängigkeit von der Dose schon sehr vermindert.
Die größte Fläche ist klar obenauf, und auch wenn die begrenzt ist, werde ich die Vorteile hervorheben, wenn ich auf Sponsorsuche gehe. Vielleicht lasse ich mir das noch durch einen befreundeten Energieingeneur rechnerisch belegen. Das hat mehr Aussagekraft, als wenn ich da schätze.
 
durch einen befreundeten Energieingeneur rechnerisch belegen
Ich bin Elektroingenieur, reicht das? :)
Aber im Ernst, mehr als Grundrechenarten braucht man dafür nicht.
400W *3/4=300W
Die erntet man in den 5 Stunden um Mittag: 300W*5h=1500Wh
Wenn man die Hälfte der Zeit im Schatten fährt oder Wolken am Himmel sind: 750Wh. Das entspricht einem 20Ah/36V Akku.
Damit solltest du eigentlich eher 100km weit kommen, wenn du selber auch ein bisschen in die Pedale trittst.
 
K, dann wäre das bei der mir zur Verfügung stehenden Fläche also:
170W*3/4=127,5W *5h = 637,5Wh halbiert für den real zu erwartenden Wert 315Wh geteilt durch die 36V
demnach dann 8,75Ah Akkuleistung. Damit komme ich bei ungefähr 30Wh/km ja um die 8km weiter, wenn ich den Motortester richtig gefüttert habe.
Und bei einem Ruhetag mit guter Sonne und Ausrichtung kann ich mir den Akku wohl an einem Tag wieder füllen :cool:

Die Antwort von Grin lautet: "Hi Kristian, we have tentative plans to offer a front wheel version of the GMAC in 2020, but not in the immediate future. However, for supporting a motor single side like this, it's really best to use a thru-axle motor instead of a motor with solid spindle. Have you looked at the Grin All Axle motor or the new Crysalyte thru-axle UFO motors? They are direct drive rather than geared, but they'd lend themselves better to your mechanical mount requirements."
Damit fällt entweder der GMAC weg oder die Rekuperation und das mögliche "ABS". Durch die Emfehlung von tm tendiere ich dann wieder zum MAC12.
Bei GreenMotion hab ich das Angebot gefunden. Wäre der auch mit der VESC kompatibel oder muss ich bei der Suche auf etwas bestimmtes achten?

Mir kam auch gerade der Gedanke, dass die Motoren ja asymmetrisch sind und daher gar nicht auf beide Seiten passen, da die Drehrichtung und Bremsscheibenbefestigung ja vorgegeben ist o_O
 
Wenn die Rekuperation ähnlich steuerbar wäre, wie die Beschleunigung und Schlupfregelung, dann wäre das echt ne Wucht.
Der VESC kann Reku über einen analogen Eingang. Du könntest dort ein Poti anschließen, daß Du mit einem Griff irgendwie verbindest. Dann könntest Du die Bremskraft regeln.
Aber das geht halt nicht mit Getriebemotoren, nur mit DD.

Der Grin Through-Axle mit 8T (der langsamste und stärkste) ist halt deutlich schwächer, als der Mac 12T. Kannst Du Dir auf dem Motorsimulator ansehen.
Wegen der Drehrichtung bei einseitiger Aufhängung brauchst Du Dir keine Gedanken machen! Beim DD-Motor gilt: Drehrichtung wird einzig und alleine durch den Anschluß der Kabel bestimmt. Dem DD-Motor ist es wurscht, ob er vorwärts oder rückwärts arbeitet.
Der Getriebemotor kann nur in eine Richtung arbeiten, wegen des Freilaufes. (Außer dem GMAC)

Aber Du hast Recht, das Thema Kabel und einseitige Montage hatte ich GAR NICHT bedacht! Der MAC hat das Kabel links (Zumindest beim Hinterrad, beim Vorderrad vermute ich aber auch) Das heißt, er lässt sich eigentlich nur rechts ordentlich einseitig verbauen, außer beim Umbau auf einseitig, wird das Kabel durch eine Hohlachse auch auf die andere Seite verfrachtet.
Farg zum Thema Mac/Puma einseitig mal bei Velomo nach.
"Titanwolf" im Velomobilforum hatte mal was erwähnt, daß sie so was geplant oder gemacht hätten. Ich vermute für ihr Quad.

Ich muss sagen: Angesichts der von mir nicht bedachten symmetrischen Einseiteigen Befestigung (Einmal rechts, einmal links) und dem Kabel, das Probleme macht, wäre vielleicht der Grin keine dumme Alternative.
Allerdings: Brauchst Du hinten Scheibenbremsen? Das Grin hat Kabel und Scheibe auf eingegengesetzten Seiten! Also entweder Kabel zum Fahrzeug und Scheibeflansch außen oder Scheibe zum Fahrzeug und Kabel hängt außen aus dem Motor heraus.
Vielleicht wäre eine Zweiarmschwinge doch einfacher, wenn Du motorisieren willst?

Der Link für GreenMotion zeigt einen leeren Einkaufskorb.
Grundsätzlich kann man mit dem VESC jeden Motor ansteuern. Beim VESC ist es auch egal, ob der Motor mit oder ohne Sensoren kommt. Du musst das nur bei der ersten Einrichtung im VESC beachten. Auch die Zuordenung der Phasen und Hallsensoren ist da egal. Einfach zusammenlöten und bei den Hallsensoren drauf achten, daß 5V und GND zwischen VESC und Motor richtig verbunden werden. Alles andere macht der VESC selber. Und wenn der Motor dann falsch herum dreht, einfach im Setup ein Häckchen setzen und der Motor läuft anders herum.
Du kannst auch einen Motor mit Hallsensoren an einem sensorlosen Controller fahren. Nur sensorlosen Motor am Controller, der Sensoren zwingend will nicht!
Der Mac/Puma ist da ein der wenigen Ausnahmen. Er braucht einen Controller, der schnell kommutieren kann. Mein Puma 8T macht im Leerlauf am 36V-Akku knappe 30000 ERPM. Das sind also elektrische 30000 Umdrehungen. Der Motor hat 32 Magnetpole und eine 5:1 Untersetzung. Diese hohen Kommutierungsraten schafft nicht jeder Controller.
Der VESC schafft 60000 ERPM, laut Datenblatt, weil er für sehr schnell drehende Modelbaumotoren an Skateboards entwickelt wurde.

Also bei der Frage, ob der Motor an einem bestimmten Controller geht: Der VESC sollte eigentlich mit jedem Motor klar kommen.

Was @Sanktnelson über die Solarmodule schreibt, klingt ja vielversprechend! Vielleicht sollte ich mir für meine nächste Reise im Sommer '20 zu den bayrischen Liegeradtagen auch einen Solaranhänger bauen. Dann bin ich nicht mehr auf Zimmer mit Steckdose über Nacht angewiesen, sonder übernachte irgendwo in der Pampa....
Ich war dieses Jahr mit einem 40 Kilo schweren Anhänger am Liegetrike unterwegs, weil dort unter anderem 10 Kilo Akkus und zwei Ladegeräte Platz brauchten. Und laden musste trotzdem jeden Abend.
Allerdings standen bei mir auch 270 km in zwei Tagen mit Rennsteigüberquerung und den Haßbergen auf dem Plan. Da brauchte ich alle Akkus, die ich hatte.
 
Warum willst du für die Motoren so weit in die Ferne schweifen? Frag mal bei ebike-solutions.

Die haben auch einen direct drive (=Reku möglich) Motor mit unter 4kg im Programm, der eigentlich für Falträder gedacht ist. Der hat aber keine Bremsscheibenaufnahme.

Aber wenn du auf einseitiger und symmetrischer Radaufhängung bestehst, ist eine Lösung mit Kettenantrieb vermutlich sinnvoller.

Ich denke immernoch, daß einseitiger Antrieb wahrscheinlich ausreicht. Das würde Konstruktion, Ansteuerung und Nachweis der Legalität wesentlich vereinfachen.
Das sollte man aber sicherheitshalber ausprobieren indem man z.B. eine bestehende Python umrüstet.
 
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