Transport von Lastenrädern bei der (deutschen) Bahn

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.......... Sie sind im 11. Semester und fahren im Januar Fahrrad........
Sorry, verstehe ich nicht, aber ich habe auch nicht studiert!
Soll das heißen, wer 11 Semester studiert hat:
1.) Weiß, im Januar könnte es kalt sein.
2.) Kann sich ein Auto leisten.
3.) Hat verstanden, dass Radfahren für das Klima nur wenig bringt.
4.) Die Beförderungsbedingungen der Bahn verstanden hat.
5.) Oder was auch immer.

Aber bei der ersten Hälfte bin ich voll bei Dir!
 
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Wer im elften Semester im Januar mit dem Fahrrad unterwegs ist hat schon lange ein Semesterticket und fährt regelmäßig Fahrrad, und ist damit wohl auch nicht zum ersten Mal mit dem Fahrrad und dem Ticket in der Bahn, womit Unwissenheit als Ausrede wegfällt.
 
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Bei Nah-SH wird das Lastenrad weiterhin ausgeschlossen, obwohl in den Doppelstockwagen durchaus ein long John rein passt...

Bis zum Verbot sind wir sogar jedes zweite Wochenende morgens möglichst früh mit dem Regio gefahren mit 2 Loads. Mittlerweile ist das nicht mehr erlaubt und wir brauchen 2-4 stunden mehr Fahrzeit.... Sind mega angenervt von diesen Verboten, die rational nicht erklärbar sind. Fahrräder waren schon immer zweitrangig und wenn kein Platz war mussten Radfahrer raus. Wieso man das nicht einfach auch so machen kann verstehen wir nicht. Wir können nicht auf die Räder verzichten. Mit nicht Lastenrädern können wir unser Kind nicht komfortabel die Strecke nach der Bahnfahrt befördern.
 
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Bei Nah-SH wird das Lastenrad weiterhin ausgeschlossen, obwohl in den Doppelstockwagen durchaus ein long John rein passt...

Jetzt habe ich da auch reingeschaut. Das ist ja wirklich blöd, damit ist der Ausschluss der Lastenradmitnahme auch im Nahverkehr angekommen. Allerdings konnte ich in den Beförderungsbedingungen von https://www.nah.sh/assets/01_NSH/20-09-01_Tarifbestimmungen_SH-Tarif.pdf keinen Verweis auf die Tabelle entdecken (zugegeben: ich habe nicht jeden Satz gelesen). Woraus ergibt sich die Gültigkeit?

Immer, wenn uns die Bahn nervt (und wir hatten viel aus!), fragen wir uns im Scherz »Und welches Auto kaufen wir jetzt?«. Viel fehlt nicht mehr, dass wir wirklich wieder eins kaufen.

t
 
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Wir müssen halt jetzt nur wegen dem Mist einen Führerschein machen, weil die Bahn es nicht gebacken bekommt, zukunftsmobilität zu schaffen und sich da mal flexibler zu zeigen. Man hätte es ja wie der HVV bei Rädern machen können, nur in bestimmten Zeiträumen Lastenräder zulassen und so.
 
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Carsharing-Mitgliedschaft?
Ist vorhanden. Stationen in der Nachbarschaft gibt es auch. Bahncards haben wir auch (50 & 100). Faltrad auch. Wir haben absolute Flexibilität, was die Wahl unserer Verkehrsmittel angeht.

Aber darum geht es nicht.

Mobilität zu planen nervt. Während »normale« Menschen sich halt in ihr Auto setzen, egal, ob zum Brötchen holen oder für die Fahrt in den Urlaub, planen wir jedes Mal neu. Und das kostet Zeit und Kraft.

Die Überlegungen, doch wieder ein Auto anzuschaffen, kommen auf, wenn etwas schief geht. Wenn wir dann an der Nordsee aus dem Zug steigen und feststellen, dass uns 15km bei Gegenwind (Schritttempo bei voller Anstrengung!) bevorstehen. Wenn das Auto abgeholt ist, fertig gepackt vor der Tür steht und wir beim Einsteigen feststellen, dass ein Gurt eingerissen ist. Wenn die Bahn Verspätung hat und die komplette Verbindung platzt. Wenn wir wegen Rucksack-voll doch keinen zweiten Pullover mehr eingepackt haben, aber ausgerechnet heute das Kind völlig rumsaut. Wenn wir Sonntagabend völlig fertig Zuhause ankommen und nur noch ins Bett wollen, aber der Leihwagen noch ausgeräumt und retourniert werden muss. Wenn die DB unsere Familienreservierung in den Ruhebereich legt und alle anderen Fahrgäste die Augen verdrehen. Alles schon vorgekommen.

Oder halt, wenn wir jetzt mit dem Lastenrad nicht nur den Fernverkehr, sondern auch noch Schleswig-Holstein vermeiden müssen.

t.
 
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Kurzfristig wird man keine grundliegenden Veränderungen erreichen können, stellt sich also die Frage, wo und wie kann man etwas bewirken um in dem vorhandenem Rollmaterial der Bahnen wo in verkehrsarmen Zeiten Platz genug ist ( z.B. Doppelstockwagen ), legal sein Lastenrad mitzunehmen ?

Es gab mal ne online Petition, die ist aber mangels Teilnahme gescheitert, wo bringt man sein Anliegen vor ? Ist der ADFC ein Ansprechpartner ? Wen kann man in der Politik nerven ?
Nah.SH hat auf meine Anfrage noch nicht reagiert, das SH-Verkehrsministerium hab ich auch angemailt....

Ob es in 20 Jahren vielleicht einen ICE mit Gepäckabteil für sperriges Gepäck wie ein Lastenrad gibt, wage ich zu bezweifeln, schön wäre es....
 
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Die Bahn ist eben ein Unternehmen, dass auf Nachfrage mit Verboten reagiert. Wahrscheinlich macht das aus ihrer Sicht sogar Sinn, wenn man berücksichtigt, dass der (Lasten-)fahrradtransport ein Sommersaisongeschäft und ein Fahrradticket nicht nur vergleichsweise lächerlich billig sondern der Preis auch nicht streckengebunden ist. Kapazität schaffen können sie nur, indem sie Sitzplätze reduzieren. Ich kann mir vorstellen, dass das wenigstens bei neuen Zuggarnituren gut umsetzbar wäre. Aber die werden, auch nicht temporär, einen voll bezahlten Sitzplatz für ein pauschal bezahltes Fahrradticket wegräumen. Wenn sie es täten, hätte ich nichts dagegen voll zu zahlen.

In der Grundannahme, dass die Deutsche Bahn ein privatwirtschaftliches Unternehmen wäre, würde ich der Theorie kurzzeitig zustimmen. Allerdings müsste die Bahn dann mit einem Folgeangebot auf die gestiegene Nachfrage reagieren. Das geschieht aber nicht. Statt dessen wird mit Verboten reagiert oder mit einer versteckten, komplizierten Lösung reagiert. Ich fühle mich dabei an "Nippel durch die Lasche" oder "Aushang im Keller des Planungsbüros von Beteigeuze 7 ohne Treppe und mit einer Raubkatze als Wache" erinnert.

In der Grundannahme, dass die Deutsche Bahn ein Staatsunternehmen wäre, dass für eine Grundversorgung an Mobilität Sorge trägt, müsste die Bahn nicht betriebswirtschaftlich denken und (Lasten-) Fahrräder nicht gegen verkaufende Sitzplätze aufrechnen. Ach das passiert nicht, denn die Bahn reahiert auf Nachfrage mit verboten.

Für mich (uns) heisst das in Deutschland, dass ich den Fernverkehr der DB nicht mit dem Lastenrad nutzen werde und nur den Nahverkehr nutzen kann bzw. wenn es eine private Alternative zur Deutschen Bahn gibt, diese nutzen werden. Leider funktioniert das in den von mir gebliebten Niederlanden nicht, denn die Nederlandse Spoorwegen (NS) schließen die Beförderung von Lastenrädern aller Art kategorisch aus. Da heisst es, die Niederlande nur auf eigener Felge oder nur mit dem Liegerad (Nachbarforum) bereist werden.

Das finde ich sehr schade insbesondere deswegen, weil ich den ersten Urlaub auf Norderney mit Anreise per Zug und Fähre mit zwei Fahrrädern (#Cargobikemonkeys und #Grasshopperfx der Frau) als extrem entspannend von der Anreise an empfand.
 
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Nah-SH sind nicht die ersten und einzigen, die den LR-Transport im Nahverkehr ausschließen. Der VBB für Berlin/Brandenburg dito ... :mad:

Und ich wage zu prognostizieren, dass das noch mehr werden. Solange der Bahnverkehr privatwirtschaftlich bzw. gewinnorientiert organisiert ist, wird es diesen Verteilungskampf um den Platz in den Zügen geben.

Womit wir hier sind:
Mobilität zu planen nervt. Während »normale« Menschen sich halt in ihr Auto setzen, egal, ob zum Brötchen holen oder für die Fahrt in den Urlaub, planen wir jedes Mal neu. Und das kostet Zeit und Kraft.
Volle Zustimmung!

Das Problem ist, dass es leider in irgendeiner Form in Richtung mehr Planung gehen muss. Denn die Bequemlichkeit der Vergangenheit können wir uns nicht mehr leisten. Die Konsequenzen daraus kennen wir: Klimawandel, zugeparkte Städte mit riesigen Blechlawinen, etc.
Da muss "jemand" aka Politik steuernd eingreifen. Und die "Planung" muss erheblich einfacher werden. Nur dann bekommen wir die Leute überzeugt, die Alternativen anzunehmen. Alles andere erzeugt nur noch mehr Frust.

Ich hoffe sehr, dass unsere nächste Regierung die Weichen dafür richtig stellt. Bin aber skeptisch, dass da genug passiert ...
 
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In der Grundannahme, dass die Deutsche Bahn ein privatwirtschaftliches Unternehmen wäre, würde ich der Theorie kurzzeitig zustimmen. Allerdings müsste die Bahn dann mit einem Folgeangebot auf die gestiegene Nachfrage reagieren. Das geschieht aber nicht. Statt dessen wird mit Verboten reagiert oder mit einer versteckten, komplizierten Lösung reagiert. Ich fühle mich dabei an "Nippel durch die Lasche" oder "Aushang im Keller des Planungsbüros von Beteigeuze 7 ohne Treppe und mit einer Raubkatze als Wache" erinnert.

In der Grundannahme, dass die Deutsche Bahn ein Staatsunternehmen wäre, dass für eine Grundversorgung an Mobilität Sorge trägt, müsste die Bahn nicht betriebswirtschaftlich denken und (Lasten-) Fahrräder nicht gegen verkaufende Sitzplätze aufrechnen. Ach das passiert nicht, denn die Bahn reahiert auf Nachfrage mit verboten.

Für mich (uns) heisst das in Deutschland, dass ich den Fernverkehr der DB nicht mit dem Lastenrad nutzen werde und nur den Nahverkehr nutzen kann bzw. wenn es eine private Alternative zur Deutschen Bahn gibt, diese nutzen werden. Leider funktioniert das in den von mir gebliebten Niederlanden nicht, denn die Nederlandse Spoorwegen (NS) schließen die Beförderung von Lastenrädern aller Art kategorisch aus. Da heisst es, die Niederlande nur auf eigener Felge oder nur mit dem Liegerad (Nachbarforum) bereist werden.

Das finde ich sehr schade insbesondere deswegen, weil ich den ersten Urlaub auf Norderney mit Anreise per Zug und Fähre mit zwei Fahrrädern (#Cargobikemonkeys und #Grasshopperfx der Frau) als extrem entspannend von der Anreise an empfand.
Passend zu den Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit:
Weibel: [...] Das Verrückte an diesen Erlebniswelt-Späßen ist, dass man den Durchsatz reduziert. Dazu gehört für mich auch der Fahrradtransport. Wir dürfen in den Fernverkehrszügen keinen Platz verlieren, damit die Hobbyradler ihre Velos mitnehmen können.
Aus https://www.zeit.de/2021/38/verkehr...-schweiz-oesterreich-bahnchef/komplettansicht, leider Z+.

Schaut mal, wer Benedikt Weibel ist -- mit Sicherheit ist er mit seiner Ansicht immer seinesgleichen nicht alleine.

t.
 
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Letztendlich schießt sich die Bahn aber selbst ins Bein. Ich kenne etliche Familien (20 mit 1-3 Kindern), die auch mit Babys fahren und mit Lastenrädern alles machen. Nun heißt es für die, genauso wie für uns, dass wir auf KFZ Verleih ausweichen müssen (In unserem Fall mit Fahrer aus der Familie weil noch kein Führerschein).

Das sind bei uns 3 Personen + 2 Lastenräder, alternativ ginge auch 1 Lastenrad und 1 Pedelec. Bei längeren Strecken kommen da schon recht hohe Summen zusammen und ich hätte 0 Probleme damit auch 2 Fahrradtickets für unsere Lastis zu zahlen. Zudem haben wir, wie auch diejenigen die ich kenne (Aktuell über 20 Familien, die mit uns schon gereist sind), alle Reisezeiten außerhalb der gängigen Zeiten gewählt also möglichst früh (Züge ab 4 sind kaum besetzt).

Für den SH Nahverkehr sind das alle 7-14 Tage Hin und Rückfahrt am Wochenende oder spontan in der Woche. Wir haben im Monat gern mal ~100 euro oder mehr im Monat bei der Bahn gelassen. Nun können wir weniger hin und her fahren, weil wir statt 1-2 Stunden, 3-4 Stunden reisezeit nur mit den Rädern haben und wenn wir am gleichen Tag noch zurück wollen lohnt das gar nicht. Da wir nach der Ankunft am Bahnhof noch Entfernungen von 5-15 km haben, je nach Ziel (Familienhaus oder Freunde), können wir nicht auf die Räder verzichten. Wir haben auch niemanden der uns abholt und einen ÖPNV gibs da auch nicht. Nur diese Entscheidung von NAH.SH heißt für unsere Tochter, statt jede Woche oder alle 14 Tage nur 1 Mal im Monat Uroma sehen, da wir dort nicht übernachten können und wir auch nicht jedes Mal im Hotel schlafen können.

Ich finds einfach schade, aber wenn man uns nicht will, leihen wir uns halt einen Sprinter für Urlaube und lassen uns dahin fahren wo wir hinwollen. Das ist ja nicht unser Umsatz, der dadurch verloren geht, zumal der Sprinter weitaus günstiger ist als die Bahn. Gleiches gilt bisher bei den Familien, die wir kennen und mit denen wir nächstes Jahr wieder in die Niederlande fahren, alle aus anderen ecken und uns früh treffen und natürlich nicht alle gleichzeitig in den Zügen fahren würden, sondern nacheinander je nach Verbindung. Und keiner hat ein mehrspuriges Lastenrad, wo ich das noch am ehesten verstehen könnte. Kann man sich ja mal zusammenrechnen so Touren mit 1-2 Lastenrädern pro Familie von McPomm, SH, Niedersachsen und auch vereinzelte aus Nürnberg und Stuttgart, die nun alle statt mit Bahn mit Sprinter nach Leer oder direkt nach Groningen fahren und wir uns dann am nächsten Tag gemeinsam auf die Tour begeben.

Sogar die zusammenklappbaren Lastis wurden in Nah SH abgelehnt und Räder, wie das Muli. Ist schon krass bitter, wenn man vom Reisezentrum ein Ja bekommt, weil das Ras ja klein genug ist und dann aus dem Zug geworfen wird mit 2 jahre altem Kind. (y)
 
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Genug geflennt, jetzt muss irgendwas passieren. Ich habe daher die Beförderungsbedingungen noch einmal durchgeschaut. Primär die von den mir bekannt kritischen oder den für mich interessanten Verbünden. Alle systematisch durchzugehen, wäre mir gerade zuviel Aufwand.

Einen expliziten Ausschluss habe ich gefunden in VBB, nah.sh, saarVV und der Verkehrsgemeinschaft am bayrischen Untermain (das war ein Zufallsfund -- wo liegt der überhaupt?!). Erwähnt, aber nicht ausgeschlossen, ists im MVV.

Grundsätzlich ist mein Eindruck: Die Verbünde übernehmen bei Überarbeitungen ihrer Beförderungsbedingungen den DB-Satz. Und das ist Mist, weil damit die Mitnahme zunehmend weiter ausgeschlossen werden wird.

Ich habe dazu einen etwas länglichen Brief geschrieben, den ich jetzt an VBB, nah.sh, saarVV, den VDV (https://www.vdv.de/), die DB und den VCD geschickt habe. Und dann ist auch genug damit, bin jetzt also offiziell des Querulantentums schuldig geworden. Weil der Brief auch etwas persönlich ist, werde ich ihn hier nicht veröffentlichen -- wer Interesse hat, möge mich an-PN-en.

PS: Welches Auto ist für Lastenradtransport empfehlenswert? ;-)

t.
 
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Zum PS:
Ein Neunsitzer mit einzeln entnehmbaren Sitzen und langem Radstand
Dann können noch bis zu 5 (2 oder 3 erste Reihe, je einer in 2. Und 3. Reihe) oder sogar 7 mitfahren (je 2 in Reihe 2 und 3).
 
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Wenn es um Radreisen geht würde ich immer ein Sharing Fahrzeug nehmen, welches man am Ziel in der Nähe abgeben kann. Ansonsten würde ich ja eher einen Anhänger nehmen, da man ja schon oft, insofern kinder vorhanden sind, diese auch mitnehmen will
 
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bin jetzt also offiziell des Querulantentums schuldig geworden
Das geht sehr schnell, wenn du den Straßenverkehr strukturell in Frage stellst und ohne Auto reisen willst; das sogar noch mit dem linksgrün versifften Vehikel Lastenrad. Deutschland einig #Autoland

Ich empfinde das Verreisen mit Lastenrad und Bahn quasi also optimal, besonders mit Kindern, denn alles Zubehör ist im Lastenrad mit ein bisschen Übersicht einfacher zu erreichen als in dem vollgequetschten Kofferraum eines PKW. Allein diese Denkweise ist in vielen Kreisen ein Sakrileg.

Um den Kreis mal ein bisschen weiter zu schlagen: Wie sieht es Eurer Erfahrung nach in anderen Ländern in Europa aus?

Wie gesagt, die Niederlande nehmen offiziell keine Lastenräder mit. Mir sind zwar Ausnahmefälle bekannt zu den Randzeiten, wirklich zuverlässig planen kann man damit nicht.
 
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Wenn man maximal zu dritt unterwegs ist, kann man einfach einen kleinen Trapo ( Bulli o.ä. ) oneway mieten und da die Räder hinten rein packen, wird aber teurer als Bahn, da ja zusätzlich zur Miete auch noch getankt werden muss, besonders nachhaltig finde ich das auch nicht....

( z.B. ADAC, Vito, Kiel-Dresden, 1 Tag, 180,-€ Miete plus ca. 70,-€ für Diesel, hatte mal die Idee, mit dem Lastenrad die Elbe runter zu radeln )
 
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Ich empfinde das Verreisen mit Lastenrad und Bahn quasi also optimal, besonders mit Kindern, denn alles Zubehör ist im Lastenrad mit ein bisschen Übersicht einfacher zu erreichen als in dem vollgequetschten Kofferraum eines PKW. Allein diese Denkweise ist in vielen Kreisen ein Sakrileg.
Das Lastenrad ist quasi der komfortablere Kinderwagen. Wir dürfen sogar mit den Lastenrädern Trappenkamp rein in den Erlebniswald.
 

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Wenn man maximal zu dritt unterwegs ist, kann man einfach einen kleinen Trapo ( Bulli o.ä. ) oneway mieten und da die Räder hinten rein packen, wird aber teurer als Bahn, da ja zusätzlich zur Miete auch noch getankt werden muss, besonders nachhaltig finde ich das auch nicht....

( z.B. ADAC, Vito, Kiel-Dresden, 1 Tag, 180,-€ Miete plus ca. 70,-€ für Diesel, hatte mal die Idee, mit dem Lastenrad die Elbe runter zu radeln )
Kommt ganz auf das Auto an. Wir hatten das mal von HH nach Bad Schandau (Auch Elbe runter fahren) mit einem Kleinwagen und kleinen Anhänger geplant, wo dann 3 Räder hinten drin waren, davon 2 Loads. Da sind wir in der Miete und im Verbrauch weiter drunter gewesen und waren rein theoretisch sogar unterm Bahnticket. (wir haben halt keinen Führerschein und haben da einen Fahrer, der dann mitradelt (guter freund)) 5-6 Stunden fahrt je nach Fahrweise

Von HH nach Bad Schandau ginge nämlich nur der EC komfortabel 4 Stunden ohne Umsteigen. Da ist man als Lastenradfahrer aber raus. Somit über 8 Stunden mit 5 mal umsteigen Nahverkehr, wo 2 Züge in der Verbindung Lastenräder ausschließen.

Rechnet man die Zeit mit, ist das Auto in dem Fall leider extrem günstig. Natürlich ist das nicht nachhaltig. Nur was will man machen, wenn die nachhaltigere Alternative das prinzipiell verbietet?
 
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