Transport von Lastenrädern bei der (deutschen) Bahn

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Bei mir wäre es deutsche Bahn. Ich kann durchgehend eine Verbindung fahren. Problem wäre vermutlich wirklich nur der Bahnhof. Ich denke auch zu zweit fahren ist der bessere Weg.
Besser können die Voraussetzungen vermutlich kaum sein. Wohin geht's denn? Vielleicht kennt jemand die Fahrzeuge und den Bahnhof und hat Erfahrung.

t.
 
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Nach Neubrandenburg.
Einstieg wäre dann vermutlich Berlin Hbf, Gesundbrunnen oder Oranienburg. Alles mit Treppen bzw. Rolltreppen.
 
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. Hannover passt nicht. Rolltreppe ist keine gute Idee. Tragen ist bei den langen Treppen echt anstrengend und auch etwas riskant, falls man stolpert oder das Gleichgewicht verliert. Hannover meiden wir.
Kleiner Tipp: dort wo die Kofferkulis langfahren, (nordseitige Ausfahrt) da kann man zumindest die Gleise wechseln. Wie man da nach draußen kommt weis ich nicht, aber bisher scheinen es alle geschafft zu haben. Zumindest habe ich noch nix von einem Leichenfund gehört.
 
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Nach Neubrandenburg.
Einstieg wäre dann vermutlich Berlin Hbf, Gesundbrunnen oder Oranienburg. Alles mit Treppen bzw. Rolltreppen.
In den RE5 steig ich immer ganz gerne an Potsdamer Platz. Am HBF is immer so viel Gedränge und Gesundbrunnen isser dann häufig schon recht voll. Oburg steigen meist gar nicht sooo viele Leute aus...
Für die Treppen in NB wäre Hilfe schon recht wichtig.
 
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Bin mit meinem Yuba Mundo Steps (und einem 28“ Damenrad, einem Doppelgänger und zwei Kinderrädern) von Berlin an die Ostsee gefahren. Korb vorne blieb zu Hause, monkeybars waren dran. Gab im RE kein Problem, trotz Ferienverkehr. Das Rad wurde meist noch nicht mal als Lastenrad erkannt. War halt ein etwas längeres Rad.

Das Mundo passt auch mit Korb in alle neuen Aufzüge der DB ohne Probleme und auch mit Taschen an der Seite rein.
 
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In den RE5 steig ich immer ganz gerne an Potsdamer Platz. Am HBF is immer so viel Gedränge und Gesundbrunnen isser dann häufig schon recht voll. Oburg steigen meist gar nicht sooo viele Leute aus...
Für die Treppen in NB wäre Hilfe schon recht wichtig.
Gibt's vielleicht einen Halt vor oder hinter Neubrandenburg eine Möglichkeit, ebenerdig auszusteigen? In Fürstenberg ginge das gut, ist aber noch etwas arg weit weg... Burg Stargard sieht aus der Luft vielversprechend aus.

t.
 
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Gibt's vielleicht einen Halt vor oder hinter Neubrandenburg eine Möglichkeit, ebenerdig auszusteigen? In Fürstenberg ginge das gut, ist aber noch etwas arg weit weg... Burg Stargard sieht aus der Luft vielversprechend aus.

t.
Ja, das wäre dann der ausstieg. Ist eben und man direkt los fahren.

Ä
@knarf bin mir gerade nicht sicher... Treppen sind am Potsdamer Platz dort auch, oder?
 
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Mit dem Bullitt + Blechbox und Kindersitz in der Regionalbahn um Berlin herum keine Probleme, aber manchmal hochgezogene Augenbrauen des Bahnpersonals. Schließe mich Knarfs Post an - immer beim Rad bleiben, in Fluchtrichtung parken und wenn es eng im Abteil wird Kooperationsbereitschaft zeigen. Fahrstühle auf den Bahnhöfen passen oft nur gerade so. Wenn beim Umsteigen noch Treppen dazu kommen, ist es keine Freude, aber zum Glück lassen sich Rolltreppen noch recht "locker" nehmen. Von Langstrecken mit der Bahn würde ich aber doch eher abraten - wenn die Bahnkollegen oder Mitreisende einen schlechten Tag haben, kann es auch mal schiefgehen.
 
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Kleiner Tipp: dort wo die Kofferkulis langfahren, (nordseitige Ausfahrt) da kann man zumindest die Gleise wechseln. Wie man da nach draußen kommt weis ich nicht, aber bisher scheinen es alle geschafft zu haben. Zumindest habe ich noch nix von einem Leichenfund gehört.
Man kann in Hannover zum Servicepoint gehen und Bescheid sagen, dass man mit 'nem Lastenrad auf Bahnsteig xy möchte. Die lassen einen dann durch die Gewölbe auf Straßenebene über diese Rampen auf den Bahnsteig. Der Aus/Eingang dieser Gewölbe ist hinter dem Bahnhof.
 
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Man kann in Hannover zum Servicepoint gehen und Bescheid sagen, dass man mit 'nem Lastenrad auf Bahnsteig xy möchte. Die lassen einen dann durch die Gewölbe auf Straßenebene über diese Rampen auf den Bahnsteig. Der Aus/Eingang dieser Gewölbe ist hinter dem Bahnhof.
Dann ist das ja sogar offiziell! Danke für's weitersagen, machen wir bei der nächsten Reise durch Hannover gleich mal so.

t.
 
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Potsdamer Platz zu den DB-Bahnsteigen is gut mit Rolltreppen ausgestattet. Da gehts mitm Lasti und zwei gezogenen Bremsen recht sicher runter.
Davon kann ich nur abraten. Lastenrad auf Rolltreppe empfand ich als sehr instabil und riskant und bin froh, dass es mich nicht nach hinten runtergeschoben hat. Und wenn man erstmal drauf ist, gibt's kein Zurück.

Würde ich nicht wieder machen.

t.
 
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Münster - Norderney mit Zug und Lastenrad

#Münster HBF mit #Radlader: Aufzug zum Bahnsteig ist lang genug, das Rangieren selbst mit viel Last auf dem Bahnsteig ist gut möglich.
Fahrradmitnahme im RE 15 der Westfalenbahn nach #Emden ist nach Goldstandard

Der Umstieg in #Emden ist eher haarig. Die Bahnsteige in Emden sind über eine Glasbrücke miteinander verbunden. Der Radlader passt auch mit eingeschlagenem Vorderrad um ein paar Zentimeter nicht in die Aufzüge. Um das Rad im Aufzug zu transportieren, muss das Vorderrad heraus genommen werden.

Also in den Aufzug - Vorderrad raus - nach oben fahren - Vorderrad rein - zum Aufzug des entsprechenden Bahnsteiges - Vorderrad raus - nach unten fahren - Vorderrad rein - auf Bahnsteig rangieren. Das macht keinen Spaß.

Ab Emden wird der Nahverkehr nach #Norddeich Mole vom Fernverkehr (IC) abgedeckt. Die Fahrradmitnahme funktioniert trotz des Nahverkehrs nur mit Reservierung im Fernverkehr per Telefon. Die Mitnahme eines Lastenrades ist nicht gestattet, wurde bei uns aber auch ohne Reservierung geduldet (Vorsaison). In der Hauptsaison würde ich nicht auf diese Option setzen.

Weiterhin sind die Wagen des IC viel höher als das Nahnsteigniveau. Mit dem voll beladenen Lastenrad wird das zur Trainingseinlage.

Umstieg von Zug auf Fähre ist völlig unkompliziert, Fährfahrt und Umstieg von Fähre auf Fahrbahn ist natürlich ein Traum.

Wir werden diesen Urlaub so wieder machen, dann aber vermutlich ab Emden mit dem Rad nach Norddeich fahren.
 
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Hoffe, die Bahn-Oberen verstehen bald, daß Lastenräder und ihre Fahrer/innen eine stetig größer werdende Klientel sind, um deren Bedürfnisse sie sich dringend kümmern sollten.
 
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Hoffe, die Bahn-Oberen verstehen bald, daß Lastenräder und ihre Fahrer/innen eine stetig größer werdende Klientel sind, um deren Bedürfnisse sie sich dringend kümmern sollten.

#Dreckradfahrer und deren Bedürfnisse sind nichts wert. Schließlich sind sie keine vollwertigen (autofahrenden) Menschen und zahlen keine Steuern. Auf ihre Bedürfnisse einzugehen ist kein Service, sondern ein freiwilliger Akt der Gnade, wenn nicht gerade andere (nichtige) Gründe dagegen sprechen.

Um nicht missverstanden zu werden: Der Service der Westfalenbahn war wirklich gut, da gibts nichts zu meckern. Die DB hingegen bot wieder einmal ein Vorbild, wie man es nicht machen sollte.

In dem Sinne: bald = wenn alles, was wir als wichtiger erachten, abgearbeitet ist
 
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Hoffe, die Bahn-Oberen verstehen bald, daß Lastenräder und ihre Fahrer/innen eine stetig größer werdende Klientel sind, um deren Bedürfnisse sie sich dringend kümmern sollten.
Leder immer noch eine Minderheitenmeinung. Es gibt außerdem unter den Verkehrswissenschaftlern auch noch die Auffassung, dass die Kapazitäten der Bahn besser mit reinem Personenverkehr genutzt werden sollten, ergänzt mit z. B. Leihradsystemen an beiden Enden. Ich habe daher so meine Zweifel.
 
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