Strom erzeugen mit Fahrradgenerator

mal mit einer dicken Bohrmaschine anzudrehen...
Genau das habe ich auch gemacht, um grob die benötigte Drehzahl zu bestimmen. Meine Ständerbohrmaschine hat einen Kondensatormotor und die Drehzahl wird über Riemenscheiben und Keilriemen eingestellt.
Hier der Versuchsaufbau:
IMAG1949.jpg

IMAG1950.jpg

Und die Messung der Ausgangsspannung unter Last:
IMAG1951.jpg

Also braucht der Generator etwa 2000U/min

Hier noch ein Bild von der 10L050 Zahnriemenscheibe mit der ich auf die benötigte Drehzahl komme:
IMAG2013.jpg
 
Hast du auch einen Verkabelungsplan dazu?

und eine Materialliste?
und ein Platinenlayout?
 

Hier hat mal jemand netterweise die Schaltung von dem China-Buck-Modul rausgezeichnet.
Die original MOSFETs sind völlig ungeeignet. Die interne Spannungsversorgung des LM25116 bricht ob der hohen Gate Kapazität zusammen.
Ich habe deshalb den STB55NF06L (das L ist wichtig!) verwendet:
MM25116-STB55NF06L.jpg


Beim Bau des Idealgleichrichters bin ich auf den WMU080N10HG2 gekommen, der im Buck noch besser sein sollte.Noch nicht getestet.

Zudem habe ich den Widerstand an Pin11 gebrückt. im verlinkten Schaltplan ist das R7.
Fahrradgenerator-Buck-unterseite.jpg

Dadurch wird der Synchrone Buck zu einem Asynchronen Buck aber Trommelwirbel: Mit Idealdiode!
Dieser LM25116 Buck ist jetzt mein Freund. :)
 
Shunt sollte zwar groß sein, aber Gewichtsmässig fällt der wohl nicht auf. Und ja, die Anzeigen sind wohl rund 80 Jahre alt, schwer, aber dafür echt schön. Die T - Z Anzeigen muss ich ggf. mal öffnen, umbauen und eine andere Skala anbringen. Sehen halt ganz cool aus....
Ich habe so ein Instrument verwendet.
Es bekommt seinen Strom vom Operationsverstärker der Stromregelung auf dem Buck-Modul.
Der Shunt ist R1. Also das kleine Bauteil wo R004 drauf steht. Ich musste allerdings einen Elko parallel zum Instrument schalten,
damit die Anzeige nicht zu stark schwankt.
 

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@dd3et : Tolles Projekt, alle Achtung!

Der Shunt ist R1. Also das kleine Bauteil wo R004 drauf steht.
Meinst du vielleicht R5 (0.04)? Und müsste nicht im Stromlaufplan der Widerstand R12 (1K) links von R5 (0.04) angeschlossen sein? So wird ja die Spannung an Shunt nicht gemessen, weil -IN und +IN beide rechts am Shunt hängen. Vielleicht irre ich mich ja auch.
Aber das ist vermutlich nur ein Fehler bei der Aufnahme der Stromlaufplanes. Es funktioniert ja wohl.

PS: Hier gibt es auch ein Beispiel vom LM25116 mit Strombegrenzung: https://www.edaboard.com/threads/current-limit-in-buck-converter.401979/
 
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Meinst du vielleicht
Den 4mOhm im Bild meine ich.
Was Du sagst ist alles korrekt. Fehler hin oder her, ich dem dem User da sehr dankbar dass er sich die Mühe gemacht hat.
Vielleicht zeichne ich das mal mit KiCad raus, korrigiere die Fehler und mache dafür neue :D.
Bei der schwarzen Leiterplatte ist das nicht ganz einfach.
Es ist ja im Großen und Ganzen die Schaltung aus dem Datenblatt zum LM25116.
Die Schaltung die Du gefunden hast, passt auch ganz gut. Danke dafür.
Ich hätte vor dem noninv noch einen Widerstand und eine 4148 nach GND platziert für den Fall, das der Shunt mal unterbricht.
Aber es ist wie es ist.

Ich bin an einer LTspice Simu für den Gleichrichter dran. Kommt in Kürze ... :)
 
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Ich habe im Vorfeld zur Simu noch zwei interessante Oszillogramme zu dem Bosch BLGenerator.
Glücklicherweise hat der ein ganz nettes Scheitelplateau was man auf dem richtigen Oszilloskop schön sehen kann.
Das ergibt nach der B6 Gleichrichtung ohne Kondensator eine relativ geringe Restwelligkeit die der Buck
ausregeln kann. Mehr dazu dann in LTspice. Ich nehme es mal vorweg, das ist ein K5 der das verursacht.
Grundsätzlich verursacht ein Ladekondensator Stromspitzen die Wirkungsgrad kosten. Gut wenn man den nicht braucht. ;)
 

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Hier die asc-Datei für die Simulation. :)
(Ich habe leider keine Möglichkeit gefunden, diese hier im Forum hoch zu laden.)
Anbei einige Bilder davon.
In meinem 12V Aufbau machen sich knappe 2V mehr beim Treten deutlich bemerkbar:
Nachdem ich den SBR3512 durch den Idealgleichrichter ersetzt habe, trete weniger schnell für die gleiche Leistung.(y)
 

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Reciht das auch für den Kasettenrekorder?
Ähem. Nein. Die 6Volt, die der Seitenläuferdynamo bringt, müssen gleichgerichtet und geglättet werden. Dann bringt so ein Dynamo ca. 3Watt im optimalsten OIptimal-Fall. Das ist ein wenig mau für ein Radio....
 
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