Sortimo stellt CT1 ein.

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Eher ein"wir wollten am Lastenradboom mitverdienen" als ein "wir möchten Lastenräder in gewerblicher anwendung aus der Nische holen".
 
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Schade -- weniger um das Velo, denn das gibt es weiterhin, als vielmehr um den Vertriebskanal. Ich hatte die Hoffnung, wenn der Haus- und Hoflieferant einfach mal als Alternative ein Fahrrad mitbringt, kann damit ein neuer Markt erschlossen werden. Vielleicht hat Sortimo das auch gedacht, aber es hat so nicht geklappt.

Ich glaube ja, der Lastenradboom geht gerade erst los. Und in fünf Jahren ärgern die sich, ihren Vorsprung nicht genutzt zu haben.

t.
 
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Jo. Die Erklärung von Sortimo ist allerdings einfach nur peinlich und traurig.
Entspricht aber der Realität...... hier in Köln gab es 2019 ja eine Förderung mit 1,8 Mio summe speziell auf gewerblichen Einsatz gemünzt. Was davon geblieben ist, ist die Flut von Kindertransport der Anwalts/Architekten etc Blagen. Der wirklich gewerbliche Nutzerkreis ist für mir nur in Nanospuren wahrnehmbar.
Davon mal abgesehen das das Sortimo eigentlich auch nicht wirklich einen breiten Verwendungszweck erfüllt, hab ich jedenfalls schon von Anfang an so gesehen.
 
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Ich stimme Dir zu.
Ich bin eine Nanospur. ;-)
Aber ausser dem Rewe und Memo Lieferdienst und einem Schornsteinfeger begegne ich keinem gewerblich genutzten Lastenrad.
Und ja, ohne aufwendige Umbauten ist das Sortimo nicht universell verwendbar. Aber wo es passt finde ich es ein gutes Fahrzeug.
 
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Aber ausser dem Rewe und Memo Lieferdienst und einem Schornsteinfeger begegne ich keinem gewerblich genutzten Lastenrad.
Das finde ich eh interessant, mal zu überlegen, bei wem die ganzen gewerbe-geföderten Lastenräder denn überhaupt so fahren. Gibt es dazu schon einen Thread? Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Architekt:innen und Anwält:innen ihre Kinder im Lasti transportieren. Aber das istnatürlich nicht gerade dieses "die Idee in die Breite tragen", was man ja gerne haben will. Siehe auch diverse unbelehrbare-Autofahrer-Diskussionen.

Neben den genannten sehe ich hier ab und zu DPD mit einer Art fahrbaren Schrank, unsere Hausverwaltungsfirma nutzt auch Lastis (aber nicht hier bei mir, sondern woanders), eine Apotheke, die ihre Medis per Rad ausfährt, gibts auch. Ein Bekannter, Tischler, will jetzt auch ein Lasti, findet aber kein passendes Rad. Beim naheliegenden Bullitt ist ihm die Ladefläche zu kurz. Also noch nicht so viel!
 
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In HH sind doch wirklich sehr viele Lastis im gewerblichen Einsatz bei der "konventionellen" Paket-Zustellung und bei Kurieren.
 
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In HH sind doch wirklich sehr viele Lastis im gewerblichen Einsatz bei der "konventionellen" Paket-Zustellung und bei Kurieren.
Die Kuriere nutzen schon ewig Lastenräder, mindestens seit es das Bullitt gibt. ;-) Schade finde ich es für all die Handwerker, Werkstätten und Betriebe, die bestimmt einen Firmenwagen gegen ein Fahrrad tauschen könnten, und die vielleicht nur einmal den Impuls, das vorgelebte Beispiel oder das Testrad gebraucht hätten.

t.
 
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Wenn ich noch mal so drüber nachdenke, dann ist der Handwerker ein faules Kerlchen welches sich gerne auf "das haben wir schon immer so gemacht" und "das ist mir zu kompliziert" ausruht wenn es um neues geht.

Der T5 mit Regalausbau, zugemüllt bis oben hin, selbst wenn nur noch drei Schräubchen im Karton sind, der Karton bleibt im Regal, irgendwo 83 Lötfittings verteilt, fünf Heizungsthermostate, die Säbelsäge auf jedem Auto obwohl man die schon fünf Monate im Kundendienst nicht mehr gebraucht hat, und so weiter ... und am Ende vom Tag nimmt er seinen weißen 5 Liter Quark Eimer aus dem Auto in dem alles rumfliegt, ganz unten auch noch irgendwo das Bernsteinzimmer und diverse Raubkunst, und repariert mit dem Philips Schraubendreher und der verranzten Wasserpumpenzange welche schon drölf Nachfolgemodelle kennt den Ölbrenner ... Flucht aber 15 Minuten beim Parkplatz suchen, zahlt das Ticket fürs Falsch parken, steht im Stau, muss seinen Eimer 800m zum Kunden schleppen ...

Um nur mal beim Gas Wasser Scheiße Kundendienst zu bleiben ...
 
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@BullittFahrer
Du hast sooo recht!!!11!!elf!!1!!

Aus diesem Grund gibt es im "Deutschen Handwerksblatt" auch nur Artikel, die euphorisch KFZ beschreiben und Karren gutheißen, die über 23l Sprit/ 100km schlucken und 500PS haben (war in der letzten Ausgabe). Habe den Chefredakteur schon angemailt und gefragt, ob er nicht mal einen genauso euphorischen Artikel über Lastenräder schreiben könne. Scheint aber nicht gewünscht zu sein. Na, vielleicht, weil eigentlich nur KFZ-Werbung in dem Blatt ist....
Er schrieb übrigens zurück, dass es ja keine Handwerker gibt, die Lastenräder einsetzen. Und die wenigen, die Lastenräder einsetzen, mussten diese auch noch umbauen....
 
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