Solaranlage zum laden von Pedelec-Akku

Warum kam der Meister nicht auf diese Idee...
das weis man halt nicht, aber Meister gehören meineserachtens nicht mit arbeitend auf die Baustelle, sondern ins Planungsbüro...
Es gibt auch Schaltungen die sind heute nahezu unbekannt, zB. die Sparwechselschaltung, da wäre das vermutlich gegangen.
Ich kenne deine Elektroanlage nicht und was da einfach möglich war, nur so wie du beschreibst ist es Unsinnig, dauerhaft das Treppenhauslicht brennen Lassen. Das Home-Office Dachgeschoß gehört ab der Hauptverteilung mit einer eigenen Sicherung angeschlossen, ein sauber montierter Kabelkanal durchs Treppenhaus finde ich ok, und den kann man auch auf die Tapete kleben ohne Dreck.
Das mit den Funkschaltern und Funklampen ist vermutlich in einem Trepenhaus nicht so einfach zu realisieren.
Ganz wichtig ist das beim Hausbau oder Umbau die Bewohner mit dem Elektriker reden und ihre Wünsche vorbringen, das man ins Dachgeschoß keine Stromleitung gelegt hat, war sicher eine Planungspanne.
 
So richtig gut finde ich diesen Funk-Kram auch nicht, da gibt es diverse Standards, man wirft oft mehr weg als nur ein dekektes Leuchtmittel und nach 20 Jahren würde man wohl eine ordentliche Kiste Elektoschrott beisammen haben wenn man alles aufheben würde, was man da wieder ausgebaut hat in der Zeit.

Wir haben viele Aufputzkabel, teilweise absichtlich im selbstgeplanten und gebauten Neubauteil. Ein hübsche Holzleiste drüber und gut. Baukörper und Installationen nicht unnötig verwoben miteinander.
 
Aktuell läuft eine imho sinnvolle Petition zu den geplanten Einspeiseentgelten.
[...]
Mittlerweile bei 250,000 Unterschriften.
Liebe Unterstützer*innen unserer WeAct-Petition "Finger weg von der Photovoltaik!",

wir haben 250.000 Unterschriften erreicht – Wahnsinn!

Jetzt brauchen wir euch alle nochmal: Die Bundesregierung plant, dass künftig auch bestehende PV-Anlagen Netzentgelte zahlen sollen. Die bisherigen Vorschläge sind...

  • intransparent, weil schwer zu bewerten, da es kaum Informationen gibt,
  • nicht gerecht, denn sie bestrafen Menschen, die sich aktiv für die Energiewende einsetzen,
  • wirtschaftlich schädlich, weil sie eure Anlagen stark belasten könnten
  • und vor allem: Sie entlasten das Stromnetz kein bisschen!

Bitte aktiviert jetzt Freund*innen, Nachbar*innen und eure Familien und teilt die Petition mit ihnen – jede Stimme zählt:



Es gäbe bereits Lösungen, die einen echten Nutzen für alle bringen würden: Dynamische Netzentgelte würden Anreize setzen, damit PV-Anlagen und ihre Speicher das Netz aktiv stabilisieren und entlasten. Nach dem Motto: Wer mithilft, das Netz zu entlasten, wird dafür belohnt.Doch diese Vorschläge werden im Papier der Bundesnetzagentur kaum erwähnt – weil die Politik die Digitalisierung und den Smart-Meter-Rollout jahrelang verschlafen hat. Jetzt sollen dafür ausgerechnet PV-Betreiber*innen zahlen!

Der vermutlich wichtigste Kritikpunkt: Ihr habt bisher kein Mitspracherecht, obwohl es direkt um eure Anlagen geht. Genau das wollen wir mit unserer Petition ändern!

Herzlichen Dank für eure Unterstützung!
Martin Oster & Andreas Schmitz
(YouTube: GewaltigNachhaltig & Akkudoktor)
 
Netzentgelte für private PV, da soll man wohl doppelt und dreifach bezahlen in undurchsichtige Kanäle.

Ich als Stromkunde bezahle jedes Jahr eine Pauschale von 147€ an meine Stadtwerke dass ich einen Stromanschluß ans öffentliche Netzt habe. Mein Gebäude ist von 1918 also habe ich für das uralte pups Kabel bereits vermutlich über 10.000€ bezahlt...
Und jetzt soll man nur weil man eine PV Anlage montiert für das alte Kabel das ja schon da ist und für das ich schon bezahle, noch ein 2. Mal bezahlen damit ich den PV Strom in die andere Richtung schicken darf.
Noch unverschämter kann man den Kunden ja nicht abzocken
 
Neinnein…

Du verwechselst Anschlussgebühr und Erschliessungskosten.

Gegen eine Anschlussgebühr ist nichts zu sagen. Vernetzung von Verbrauchern und Einspeisern ist sinnvoll. Die Bereitstellung der Infrastruktur kostet Geld - wenn auch vielleicht nicht gerade direkt bei Dir vorm Haus. Das kann man pauschalieren oder auf den Stromfluss umlegen. Bezahlt werden muss es.

Ich mag dieses Gerede von Abzocke einfach nicht.

Der Petition geht es darum, dass Einspeisen belastet werden soll und damit unattraktiver wird, was zu einer Verringerung des Zubaus führt, also die Energiewende ausbremst. Andersherum wird das Bereitstellen von Speicherkapazität, das das Netz stützen würde aber nicht belohnt.

Ich könnte also meinen Speicher ausbauen und damit Gebühren sparen, habe aber nichts davon, diesen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Statt eine große vernetzte Batterie zu bauen, bauen wir ein Netz mit vielen kleinen Batterien, die nur vorm Punkt der Einspeisung geregelt werden. Das ist nicht sinnvoll.

Viele große Anbieter versuchen ja schon lange ihre Kunden in ihrem eigenen System zu vernetzen, was bisher glaube ich rechtlich nicht geht. Die würden dann dazwischen sitzen und mitverdienen, was eigentlich unnötig wäre, wenn man das direkt den Netzbetreiber organisieren lässt.
 
Du verwechselst Anschlussgebühr und Erschliessungskosten.
nein das meine ich nicht, wenn du dein Haus ganz neu anschließt kommen ja nochmal extra Kosten oben drauf.
Ich ärgere mich über ständig steigende Fixkosten, für nix.
Bei uns in der historischen Altstadt fehlt der Strom an jeder Ecke, keine Wärmepumpe, keine E-Auto Ladung...
Die Trafostation und die Kabel sind zu schwach, behaupten die Stadtwerke, ja die Technik ist 100 Jahre alt, da hat man halt das eingesammelte Geld irgendwo hin verschoben, statt investiert.
Ich habe einen Hausanschluß 230V (25A) mit 2mal 10A Sicherung, mehr bekomme ich nicht...selbst wenn ich jetzt Netzentgeld bezahlen würde für meine PV Anlage bekäme ich auch kein dickeres Kabel gelegt. Und genau das ärgert mich, ich soll für einen Netzausbau bezahlen der gar nicht stattfindet. Unsere Stadtwerke betreiben ein Gaskraftwerk, die haben überhaupt kein interesse an privatem PV-Strom.
 
Hausanschluß 230V (25A) mit 2mal 10A Sicherung
Da braucht ja ein normaler E-Herd schon deutlich mehr, das ist echt mager.
Hat es da in der Vergangenheit nie die Möglichkeit gegeben, sich gegen Bezahlung eine belastbarere Leitung legen zu lassen?
Wenn man so wenig Netzzugang hat, wäre ein Reduzierung der Netzgebühr schon denkbar.

Das ist allerdings schon ein sehr seltener Einzelfall, ein generelles Problem würde ich davon nicht ableiten. Mit der Grundgebühr ist ja auch die Miete des Zählers abgedeckt und klar, die Gesamtkosten müssen beim Netzbetreiber wieder reinkommen.
 
Dieses Gejammer ist wirklich mitleiderregend.
Find ich total daneben dein Kommentar. Hast du PV, hört nicht so an.

Er hat doch recht. Man bekommt überall nur Steine in den Weg gelegt während andere( hier die Stromanbieter) massig Geld abkassieren.
Ich könnte es ja noch verstehen wenn jemand fremde Scheunen dazu mietet um mit PV und Strom Überschuss Geld verdienen will, professionelle Stromerzeuger sollen an den Kosten auch beteiligt werden. Aber ein Häuslebauer der seinen Bedarf weitestgehend selbst erzeugt und ein bisschen Überschuss hat, sollte vollkommen von Abgaben verschont bleiben.
 
geht mit dem dürftigstem Klingeldraht
ich weis was du damit meinst aber bei

"Klingeldraht" gehen bei mir immer die Alarmglocken, ich hatte schon so viele Hobbybastler die 12V PV Inselanlagen in ihrem Gartenbungalow mit Klingeldraht angeschlossen haben. Begründung war dann immer ja das ist doch nur 12V... aber man hat eben deutlich größere Ströme. Oft braucht es da schnell mal 4 oder 6 qmm Kabel zum Verbraucher und an den Akkus 10 oder 25 qmm. Bei einem 2000W Wechselrichter sind das dann halt mal 160A auf dem Akku-Kabel. In der Verpackung ist original ein 1qmm Kabel mit Stecker für den Zigarettenanzünder im Auto dabei. Und das verstehen viele Heimwerker dann nicht. Ja ich hab das doch so gekauft...

Du hast recht wir sollten uns wieder mehr dem originalen Thema widmen.
Eigenen Solarstrom zu haben und den auch direkt selbst zu verbrauchen ist die sinnvollste variante. Solarmodule gibt es teilweise sehr günstig gebraucht in sehr guter Qualität. Große Anlagen werden wegen falscher Förderbedingungen oft schon nach 10 Jahren rückgebaut und durch neue ersetzt. Leider landen viele dieser Module im Schredder. Wer sich elektrotechnisch etwas auskennt kann eine Menge toller Sachen mit Solar machen und auch viel Geld Sparen. Für das laden von Pedelecakkus oder anderen Akkugeräten im Haushalt braucht man keine so großen Leistungen, und wenn man versucht dann zu laden wenn die Sonne scheint, spart man sich auch den Zusatzspeicher und hat weniger Umwandlungsverluste.
Das tolle an einem BKW ist halt dass da hinten eine normale 230V Steckdose dran ist und man somit alle seine sonst verwendeten Ladegeräte einfach weiter benutzen kann. Ein BKW ist ein einfach aufzubauendes Komplettsystem, und wenn die Sonne nicht scheint nimmt man den Strom aus dem Netzt.
Bei Mietwohnungen sollte man sich erkundigen ob es erlaubt ist, und ob das Balkongeländer für eine sichere Montage ausreicht.

Wo ich noch große Potentiale für PV Ladung sehe ist im Bereich der Jobbike's hier könnten die Fahrradständer mit Solarmodulen ausgestattet werden und wärend man auf Arbeit ist könnten die Akkus nachgeladen werden. Da fehlt es aber noch an einheitlichen Ladegeräten für die Pedelec's und vermutlich rufen da wieder einige nach dem Staat und der Fördergeldspritze...
 
Fahrradständer mit Solarmodulen aus-
-statten wäre Null Problem - dazu entsprechende Powerstation-Baugruppen und einfache Steckdosen
Ladegeräten für die Pedelec's
kann sich jede:r selbst mitbringen...
Fördergeldspritze
kannst für die nächsten Jahre für sowas vergessen...
Ich könnte mir für den öffentlichen Raum auch durchaus so eine Art Packstation vorstellen, die halt keine Pakete einschließt, sondern Akkus, die dann innen geladen werden. Wäre auch brandschutztechnisch interessant.
 
Ich könnte mir für den öffentlichen Raum auch durchaus so eine Art Packstation vorstellen, die halt keine Pakete einschließt, sondern Akkus, die dann innen geladen werden. Wäre auch brandschutztechnisch interessant.
Das werde ich dem Arbeitgeber mal vorschlagen. Aufgrund zuviel PV aufm Dach, dürfen e Autos kostenlos geladen werden. E bikes würden den Bock zwar nicht fett machen aber wär ein Signal...
 
Ich könnte mir für den öffentlichen Raum auch durchaus so eine Art Packstation vorstellen, die halt keine Pakete einschließt, sondern Akkus, die dann innen geladen werden. Wäre auch brandschutztechnisch interessant
Genau so etwas steht in Saarbrücken an mehreren Orten. In jedem Fach ist eine Steckdose. Das Verschließen ist recht aufwendig, mit individueller Codevergabe, aber benötigt immerhin keine Anmeldung oder so.

In Verwendung sieht man die leider fast nie.

t.
 
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Wie schwer sich die Politik gibt "Gutes" umzusetzen zeigt sich wenn es darum geht das Geld in die Hand genommen werden soll, das wird dann privaten Initiativen überlassen.
Hier ein Beispiel: An einem Freilichtmuseum, Ladestation für e-Bikes. Kostenlos für den Nutzer, den euro gibt es zurück.

Ich würde solche Stationen mit Gleichspannung aufbauen, da spart man sich die Wechselverluste.
 
Und dafür zahlt der Anschlussnehmer.
...kannste ohne Sonne auch einfach abschalten...
Ich würde solche Stationen mit Gleichspannung aufbauen, da spart man sich die Wechselverluste.
Tolle Idee, dann braucht es aber das genormte Universal-Ladegerät mit universal-BMS für alle am Markt befindlichen Akkus - theoretisch möglich, praktisch utopisch.
Wechselverluste werden bei den üblichen Anlagen um die 15 kWp im Übrigen maßlos überschätzt; DC in den direkten Verbrauch zu bringen wäre in der derzeitigen technischen Umgebung um ein vielfaches teurer und energetisch verlustreicher...
 
Wie schwer sich die Politik gibt "Gutes" umzusetzen zeigt sich wenn es darum geht das Geld in die Hand genommen werden soll, das wird dann privaten Initiativen überlassen.
Aber die Politik ist doch nicht dafür verantwortlich das wir als Radler bequem an Strom ran kommen.
Und Solar sehe ich da auch nicht.
Dann doch gleich die Möglichkeit die nicht vorhandene Infrastruktur für E-Autos freigeben und mitbenutzen.

genormte Universal-Ladegerät mit universal-BMS
und weiter gesponnen ein genormter Akku für viele Räder, das gleiche bei E-Autos.

Da will man möglichst Umweltgerecht laden und hat 10 dreckige Akkus für 10 Unterschiedliche Räder die untereinander nicht kompatibel sind.
 
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