Solaranlage zum Akkuladen von E Bike

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Ich habe eine 50W Solartasche von Wattstunde, damit lade ich eine Beaundes 166 Powerstation, wo dann wieder ne Kompressor Kühlbox dran hängt, langt solange man nicht große Mengen warmer Sachen nachlegt, nutze das für Tage, an denen das Auto steht, wo sonst die Kühlbox bei laufendem Motor versorgt wird....

Ein Modul ist ungefähr so groß wie ein 15" Notebook, wird also schwer selbst so wenig Leistung am Rad zu verbauen...

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Solarpanele müsste mensch mal ausprobieren, wieviel mit (semiflexiblen/rahmenlosen o.ä.) Modulen z.B. auf dem Verdeck zusammenkommt, aber 50 Wp wäre ja schonmal ein Anfang falls Zweitakku verfügbar.

Das wäre völliger Humbug. Du lädst deinen Akku damit in 10 Tagen nicht einmal vollständig auf.
 
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Bei einem 400-600Wh Fahrradakku braucht man etwa 10-15 volle Sonnenstunden, mitnichten 10 Tage, zum Volladen mit einem 50Wp Panel, an einem sonnigen Tag könnte man also durchaus 1/3 Reichweite rausschlagen.
 
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Man darf sich von dem Solarmodul halt nichts unrealistisches Erwarten:
- Die 50W beziehen sich auf eine Strahlungsintensität, die schon leicht über der hiesigen in der Mittagszeit liegt
- Ausrichtung im 90° Winkel zur Sonne, sonst zunehmend Abstriche => alle Stunde Fahrrad umstellen
- Ein kleiner Schatten bewirkt bei üblicher Verschaltung der Zellen gleich einen massiven Einbruch
- Wenn man auf 230V wandelt und dann den Fahrrad-Lader einsteckt, multipliziert sich der Wirkungsgrad, 0,7x0,7 = 0,49
- Die elastischen Verbindungen zwischen den Modulen können dem Gerumpel bei der Fahrradfahrt evtl. nicht lange widerstehen
- Die eigentlichen Zellen in den elastischen Modulen sind bruchempfindlich
- Solarertrag und sicher Wegschließen sind nicht vereinbar
- Von Oktober bis März wird sich so gut wie gar nichts tun
-...

Aber klar, im Hochsommer bekommt man wenn man hinterher ist den Akku in 2-3 Tagen voll. Wenn das zum Anwendungsfall passt und man das Geld entbehren kann, warum nicht. Als Vorzeigeobjekt würde ich das eher nicht sehen, weil es in den meisten Fällen nicht als nützliche Anwendung der Solartechnik durchgehen kann.

Als nützlichere Alternative, gerade für den E-Radler, sehe ich ein Balkonkraftwerk an. Damit kann man zumindest zu Hause an den meisten Tagen des Jahres seinen Akku laden, der Rest wird unkompliziert im Hausnetz verbraucht oder ohne Vergütung eingespeist. Kostet ca 650€ für eine 600W-Anlage. Ich tüftele gerade an einem Solarlader fürs Handy herum, gibt aber noch nichts vorzuzeigen.
 
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Schreibt doch mal den Fahrer von Solfie an, der ist auf Instagram und Facebook. Solfie ist ein Babboe Carve mit Solarzellen auf dem Deckel der Box, zusätzlich sind an den Seiten noch Panels ausziehbar.
 
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Im Pedelec Forum hab ich Bericht von einem gesehen, der hatte einen Anhänger voller Solarpanels und damit geladen, war aber ne riesige Fläche....
Hauptproblem sehe ich noch darin, den Strom vom Panel ins Akku zu bekommen, einfach einen Adapter fertig konfiguriert gibt's ja nicht, oder ?
Alles was ich bisher gesehen habe basiert auf 12V, macht ja auch keinen Sinn, wenn eigentlich schon die richtige Spannung vom Solarpanel kommt....
 
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Es macht überhaupt nur Sinn wenn du den Akku ohne sein Ladegerät laden kannst wie ich ja bereits geschrieben habe. Und das geht bei den meisten Systemen eben nicht.
 
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Solar und Handyladung sind nicht gut kompatibel:
- Solarpanel liefert stark schankenden und mancham dauerhaft geringen Strom
- Handy erwartet konstante 5V und eine durchgängige Strombelastbarkeit

Würde man ein 6V-Modul mit Spannungsregler direkt anschließen, würde das irgendwo zwischen gut und gar nicht funktionieren, je nach Handy und Solarertrag. Ich hoffe, dass ich das richtige Stückchen Elektronik erwischt habe, das mittels Pufferakku diese Kompatibilität verbessert.
Systeme auf 12V-Bleiakku-Basis verwende ich seit vielen Jahren als Camping-Stromversorgung und zur Planschbeckenreinigung, aber das waren mindestens 2kg plus Modul. Jetzt versuche ich etwas in der sub-1kg-Klasse incl. 5W-Modul zusammenzustellen.
 
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Ja Handys machen auch viel quatsch wenn die spannung mal wackelt (Bildschirm an/vibration) da ist der Ladeeffekt schnell dahin.
aber handys haben ja auch mini akkus da reichen ja wenige Ah auf 12V ebene schon aus um einige handyladungen zu speichern.
dann viel Erfolg und Doku wenn es zusammenspielt.
 
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....also ich nutze bei den Schutzzäunen rund um die Maisäcker Solarpanels und die brauchen nicht lange um die Akkus (12 V Bleigelakku) ausreichend aufladen zu können.

Oder sind die mobilen Panels da einfach nicht so leistungsstark?
 
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....also ich nutze bei den Schutzzäunen rund um die Maisäcker Solarpanels und die brauchen nicht lange um die Akkus (12 V Bleigelakku) ausreichend aufladen zu können.

Oder sind die mobilen Panels da einfach nicht so leistungsstark?
Der Unterschied dürfte eher in guten/beständigen Ausrichtbarkeit liegen, wenn Du den Weidezaun-Anlage einmal installiert hast (im Gegensatz zu evlt. mehr Verschattung/schlechterer/wechselnder Ausrichtung auf dem Lastenrad). Und ggf. in der Akkuleistung (500Wh-Akku oder mehr beim E-Bike hat schon recht hohe Leistungsdichte).

Bzgl. der Module gibt es da keine Leistungsunterschiede (wenn man von klein-klein-Lösungen absieht, die eher dem Bastel-/Spielzeugbereich zuzuordnen sind). Zumindest die von mir im Ausgangsthread angesprochenen semi-Flex/Rahmenlosen-Module sind leistungsmäßig vergleichbar mit normalen Glas-Rahmen-Modulen, nur dass sie eben etwas weniger sperrig sind, weil sie ohne Aluprofil-Rahmen dünner sind, und (begrenzt) flexibel auf eine dünne Kunststoff- oder Edelstahl-Trägerplatte oder ähnlich aufgezogen sind. Sieht z.B. so aus: (Quelle: https://greenakku.de/Solarmodule/Flexible-Solarmodule/Semi-Flexibles-Solarmodul-ETFE-Marine-Monokristallin-120Wp::2916.html).

Derartige rahmenlosen Module könnte mensch z.B. auf dem "Dach"/Canopy von Lastenrädern anbringen, und/oder seitlich an der Box (mit geringerer Effizienz wegen Ausrichtung, aber besser als nix).
Solarmodul_semiflex.jpg
 
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Oder sind die mobilen Panels da einfach nicht so leistungsstark?
Das ist genau andersrum: die Weidezaungeräte sind im Vergleich zum bike eher Kleinstverbraucher.
Vergleiche einfach mal den (nutzbaren) Energie-Inhalt der Akkus...Beispielrechnung: Weidezaungerät mit 10Ah-Gelakku = 10Ah * 12V = 120Wh, davon sind etwa 50% nutzbare Kappazität = 60Wh...

Und jetzt drehe ich die Perspektive mal: dein Weidezaungerät hat etwa nur ein Zehntel Verbrauch...
Wenn du fürs bike ein 500Wp Modul nimmst, dann wirds realistisch mit dem Bikeakkuladen...und ist damit leider meist ein Platzproblem :(
rahmenlosen Module könnte mensch z.B. auf dem "Dach"/Canopy von Lastenrädern anbringen
Die negativen Aspekte aufgeklebter Module bei Erwärmung sind noch nicht erwähnt worden...
ich habs hier schonmal beispielhaft vorgerechnet.
 
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Verwende bei den Weidezaungeräten Akkus mit 12 V Leistung und so um 130 bis 150 Ah. Ohne die Solarpanels sind die Akkus nach knapp zwei Tagen komplett leer. Früher dann die Akkus getauscht mit einem vollen Akku - dank der Solarpanels erspare ich mir viel Arbeit.
Einzig die Diebstahlgefahr ist ständig gegeben - letztes Jahr sind sechs Solarpanels verschwunden - und das selbst bei richtiger Sicherung mit speziellen Torxschrauben mit Innenstern oder Quadrat.
Meistens wurde gleich das im Boden einbetonierte Kästchen für die Aufbewahrung komplett abgesägt oder sogar einmal mit Fundament (60 kg Betonbrocken im steinigen Boden komplett rausgezogen.
 
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Sicher sind nur Einwegschrauben oder Torx mit eingeschlagenem Sicherungsstern im Schraubenkopf
 
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Da wundert man sich: Wer sowas kann, der könnte sein Geld doch problemlos mit Arbeit verdienen...
Denke dass das damals ein Landwirt, Forstwirt war der sich über das gesamte Element recht gefreut hat - mit Frontlader dürfte er keine Probleme gehabt haben bei der Mitnahme.
Im Wald verschwinden ja ganze Holzstapel Langholz - und das (manchmal) mit verbaute GPS Signal wird in der Regel zeitnah nach Aufnahme des Holzes zerstört, abgeschaltet. Einmal lag das Teil am Rande des Lagerplatzes - gerade wenn Wertholz eingeschlagen worden ist - muss ich die Abfuhr zur Säge sehr zeitnah durchführen.

So eine Einheit mit Weidezaungerät, Akku, Solarpanel und Gehäuse mit Fundament kann fast 900 kosten - ohne die nötige Arbeit für Installation und Beton.
 
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Ich hatte explizit nach Erfahrungen mit solarem Laden gefragt.
Spricht irgendwas dagegen, das Thema um innovative Ideen oder Alternativvorschläge von solarer Nutzung zu erweitern?

Ich sehe das solare Akkuladen am bike - ähnlich wie @BullittFahrer - eher als ineffiziente Sackgasse...
Beim Fahren gibt es zB auch die Alternative, statt mit 50% Wirkungsgradverlusten beim Laden/Entladen die solare Ernte direkt im Motor umzusetzen, was eine sehr effiziente Ausnutzung bedeutet. Der Akku dient dabei nur als Grundlastsicherung und wird zusätzlich hinsichtlich Zyklenlebensdauer geschont.

Ich habe ja selbst eine DIY-Steuerung als Akku-Zyklen-Reminder im Einsatz...und diesen im letzten Sommer um einen (bisher noch wild verdrahteten) Summenmischer erweitert, der der Solarernte höchste Priorität einräumt. Auf meiner "Schlafkabine" vom Musketier sind 140Wp Semiflexmodule, die unter optimalen Bedingungen den eigendlich doch sehr hohen Akku-Verbrauch von 24Wh/km um 70% reduzieren (können).
Nur beim Stehen wird Akku geladen...als Überschussverwertung.

Ich vermisse ja solche innovativen Umsetzung von "unseren" großen Anbietern, die 90% des Marktes abdecken, satte Profite einsacken...und dann nicht mehr als lieblose Doppelakkusteuerungen anzubieten haben bei ihren verdongelten Akkus :mad:

Für mich als "Einzelkämpfer" ist die Umsetzung solcher Ideen ein heftiger und echt langatmiger Weg, der dazu unheimlich komplex ist...weswegen ich von einer detallierten Vorstellung zB hier im Forum bisher abgesehen habe (auch wg nicht mehr nur mit Standartbausätzen/-teilen umsetzbar...).
 
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