Shimano Steps Akku aufbereiten (Reparatur)

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Hab erstaunlich wenig dazu gefunden. Hat jemand hier Erfahrungen damit, einen Shimano Steps Akku (6000 von ca. 2015), der nur noch schwach/kurz unterstützt, gewerblich aufbereiten zu lassen?
 
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Ich habe bisher leider immer nur wage Vermutungen zum BMS gehört, dass das wohl eventuell vielleicht nicht mehr aufwacht ... aber vermutlich sind die ziemlich pissig. Konnte mangels defektem Akku leider noch keinen zerlegen und untersuchen. Zellen habe ich genug, auch größere Kapazitäten sind möglich. Meines Wissens nach ist es noch niemandem gelungen, es bietet auch niemand an.

Eigentlich sollte man so einen verdongelten Müll nicht kaufen oder überhaupt verkaufen dürfen.
 
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Einen schönen guten Morgen wünsche ich. Direkt einen Anbieter kenn eich jetzt nicht, aber dieses Youtube Video hat mir persönlih sehr geholfen bei meinem ersten E-bike


Wenn man keine zwei linken Hände hat schafft man das auch alleine
 
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Krasses Video, auch wenn es der Fehller nicht zu sein scheint.
Der TO sagt ja wenig, aber ich interpretiere einen schlimmer gewordenen Leistungsverlust. Da müssen evtl defekte Zellen getauscht werden.
Aber das gejt ja ähnlich einfach.
Viel Erfolg, Gruß Krischan
 
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Eigentlich sollte man so einen verdongelten Müll nicht kaufen oder überhaupt verkaufen dürfen.
Bin da ganz auf Deiner seite, aber leider kommt man daran kaum noch vorbei.

Die Zellen altern im Laufe der Zeit und verlieren so auch ihre Kapazität. Denke, da muss die Nadel im berühmten Heuhaufen gesucht werden, der die Zellen austauscht, in der Hoffnung, dass das Batterie-Managment-System die frischen Zellen akzeptiert.

@paschda Hast du schon nach Akku-Aufbereitern gegoogelt?
 

LZ_

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Einen schönen guten Morgen wünsche ich. Direkt einen Anbieter kenn eich jetzt nicht, aber dieses Youtube Video hat mir persönlih sehr geholfen bei meinem ersten E-bike


Wenn man keine zwei linken Hände hat schafft man das auch alleine
Dass das ein Bosch Akku ist und das überhaupt nichts mit der Frage zu tun hat ist dir aber schon aufgefallen? Und an einem aktiven Akkupack rumlöten ist schlicht dumm, ganz zu schweigen davon, dass nichts abgedeckt ist und mit Metallwerkzeugen am BMS manipuliert wird
 
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Die Zellen altern im Laufe der Zeit und verlieren so auch ihre Kapazität. Denke, da muss die Nadel im berühmten Heuhaufen gesucht werden, der die Zellen austauscht, in der Hoffnung, dass das Batterie-Managment-System die frischen Zellen akzeptiert.
So in etwa hätte ich mir das vorgestellt: Einen von zahlreichen Anbietern wählen, Akku hinschicken oder vorbeibringen, defekte Zellen tauschen lassen und den Akku wieder einer Nutzung zuführen - statt ihn zu entsorgen. Da die Shimano-Akkus keine völligen Exoten sind, müsste es ja viele Nutzer geben, denen es ähnlich geht. Hätte daher gedacht, dass es da einen Markt fürs Aufbereiten geben könnte.

Hast du schon nach Akku-Aufbereitern gegoogelt?
Klar! Die meisten Anbieter, die ich gefunden habe, nennen Shimano nicht auf ihrer mehr oder weniger langen Liste an Akkuherstellern, deren Produkte sie aufbereiten.
Und https://www.heskon.de/akku-reparatur/shimano/shimano-bt-e6000 schreibt:
Shimano Steps BT-E6000 36v - Gepäckträger
Reparatur nicht möglich

Danke für den Link! Wenn ich das richtig verstehe, tauschen die einfach sämtliche Zellen aus - egal, ob die alle am Ende sind oder bloß einzelne. Ob das dann noch so viel ökologischer ist als ein komplett neuer Akku? Finanziell gibt es sich nichts:
- Reparatur eines 360Wh Akkus --- 335€
- neuer Akku mit 418Wh --- 370€


Mein Eindruck ist, dass es sich für den typischen Nutzer eher lohnt, einen neuen Akku zu kaufen. Oder selbst dran rumzubasteln bzw. jemanden zu finden, der ohne Gewährleistung dran schraubt.

In meinem Fall ist Letzteres keine Option, da es sich um ein Leihlastenrad handelt. Das müsste schon ein gewerblicher Anbieter machen - samt Rechnung und Gewährleistung. Da es in der Lastenradflotte noch mehrere baugleiche Räder gibt, deren Akkus auch langsam in die Jahre kommen dürften, wäre eine Lösung halt charmant. Und sei es, dass man aus 2 altersschwachen einen brauchbaren Akku machen lässt.
 
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Wie schon geschrieben, für jedes Akkupack dieser Welt ein leichtes Spiel, die Zellen für den Shimano ca. 450 Wh würden 150€ kosten, plus ne Stunde Arbeit. Aber es geht bei den Shimano Akkus stand 12.55 heute leider nicht.
 
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@paschda, Du hast mir meine Illusion genommen. Ich dachte in der Tat, dass es viele Firmen gibt, die auch Shimano-Akkus flott machen, so wie es mit Akkuschrauber-Akkus gemacht wird. Ich habe mir sicherheitshalber mal die Links als Lesezeichen gesetzt, da vermutlich in absehbarer Zeit noch eineiige Menschen danach fragen werden.

Neu kaufen kann und sollte einfach nicht die Lösung sein. Die Müllberge sind doch eh schon hoch genug! Leider kommt man an den verdongelten Gerätschaften nicht mehr vorbei.


(Wobei im Werkzeugbereich es gaaanz langsam besser wird, z.B. hat die Firma Brennenstuhl eine Akkuleuchte im Angebot, in die Bosch-, Makita, DeWalt, Milvaukee oder Metabo-18V-Akkus passen)
 
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Und an einem aktiven Akkupack rumlöten ist schlicht dumm, ganz zu schweigen davon, dass nichts abgedeckt ist und mit Metallwerkzeugen am BMS manipuliert wird
Das klingt zwar drastisch was @BullittFahrer sagt, ist aber völlig zutreffend - sogar eher noch unvollständig (Diode "ausmessen"... :sick:). Kein empfehlenswertes Video!
Mein Eindruck ist, dass es sich für den typischen Nutzer eher lohnt, einen neuen Akku zu kaufen.
Naja ich sags mal so: verdongelt lohnt sich (fast*) nie für den user! das wird immer langfristig gesehen sinnlos teuer und füllt nur die Kasse von Anbietern, bei denen du selbst nicht arbeiten möchtest...
*gibt wenige Ausnahmen wenn das Produkt lange unverändert hergestellt wird und sehr verbreitet ist...dann findet sich jemand der sich die Mühe macht und es hackt bzw selbst Ersatz produziert (Beispiel Makita Werkzeugakkus Li-18V oder im Bikebereich Bionx...)
Da es in der Lastenradflotte noch mehrere baugleiche Räder gibt, deren Akkus auch langsam in die Jahre kommen dürften, wäre eine Lösung halt charmant.Und sei es, dass man aus 2 altersschwachen einen brauchbaren Akku machen lässt.
zuwenig Masse das lohnt eher nicht für diy.
Shimano Steps BT-E6000 36v - Gepäckträger
Reparatur nicht möglich
fast immer ist das ein Verweis auf ein verstecktes Problem - und kein Desinteresse des Akkuaufbereiters. In dem Video von Antonio fiel ja ein ähnlicher Hinweis...nur was ist die Antwort auf die Frage: Warum ging die shottkydiode denn eigendlich kaputt? (ich weiss es btw auch nicht...:))
 
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Leider kommt man an den verdongelten Gerätschaften nicht mehr vorbei.
das ist nicht richtig, sondern eher das Ei-Henne-Problem (also wenn das Ei schlauer sein will...)

Die Macht des Käufers liegt in der richtigen Kaufentscheidung!...oder wenn verdongeltes Gedöns zu wenig Menge hat... ;) Gerade hier im Fachforum sollte das Problem doch zumindest offen liegen.
 
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Danke für Eure Rückmeldungen! D.h., nach 3,5 Jahren Nutzung (die von mir oben genannte Jahreszahl ist leider falsch) und geschätzt 15000km ist der Akku praktisch Müll. Ökologisch betrachtet fühlt sich das schlecht an. Man muss wohl aufs Auto gucken, um ökologisch trotzdem (zumindest im Vergleich) ein gutes Gefühl zu haben. Dafür dürfte das Rad vielen Nutzern Freude gemacht, die eine oder andere Fahrt mit dem Auto ersetzt, den einen oder anderen zum Kauf eines eigenen Lastenrads animiert und im Einzelfall zur Abschaffung eines eigenen Autos geführt haben.
Interessant finde ich, dass es ca. 3 Cent pro Kilometer für den Akku sind und geschätzt nur 0,5 Cent für den Strom.
 
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ich habe letztens die hier in München entdeckt: https://www.akkuumbau.de/
die haben immerhin E-Bikes mit auf der Website stehen. Ob sich das ganze lohnt ist natürlich immer eine frage und leider oft das Problem bei nachhaltigem Reparieren vs wegschmeißen-> neukaufen.
Wenn die Materialkosten bei ca 200€ sind, plus zwi bis drei Stunden bezahlter Arbeit von jemandem der weis was er tut kostet es am ende ja oft genausoviel oder mehr als ein Neuteil....
 
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nach 3,5 Jahren Nutzung (die von mir oben genannte Jahreszahl ist leider falsch) und geschätzt 15000km ist der Akku praktisch Müll. Ökologisch betrachtet fühlt sich das schlecht an.
Akkus degradieren abhängig von der Zeit, der Höhe der Lade- und Entladeströme und mit zunehmender Zahl der Ladezyklen. Von daher ist die Kilometerleistung, die Du mit dem Akkiu erreicht hast zwar nicht rekordverdächtig, aber auch keinesfalls schlecht. Und da jeder Kilometer, der nicht mit dem PKW zurückgelegt wurde, schon mal ein Gewinn ist - Take it Easy!
Der typische "bei schönem Wetter am Wochenende mal gemütlich ein Ründchen fahren, aber keinesfalls bei schlechtem Wetter und im Winter ohnehin nicht"-Akku wird niemals eine ähnliche Kilometerleistung erreichen und wenn ich mir alleine hier in der Nachbarschaft anschaue, wieviele Pedelecs sich hier kaputt stehen, sollte man eher bei denen die Sinnfrage stellen.
 
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https://www.liofit.com/

Hier habe ich das BMS von meinem alten Akku reparieren lassen. Hat funktioniert. Die machen lt. Homepage auch Shimano.
Laut Homepage leider nur "Gehäuseschäden, Anzeigeschäden, Anschlussschäden". Keine Rede von Zellentausch - im Gegensatz zu Akkus anderer Hersteller.

Hab inzwischen auch Antworten von ein vier Akku-Aufbereitern bekommen: Keiner tauscht Zellen bei Shimano-Akkus. Einer hat sich auch zum Grund geäußert: Der Akku würde nach dem Zellentausch nicht wieder erwachen.
 
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Keiner tauscht Zellen bei Shimano-Akkus. Einer hat sich auch zum Grund geäußert: Der Akku würde nach dem Zellentausch nicht wieder erwachen.
Das Problem gibt es bei Notebook-Akkus auch. Ist eine Sicherheitseinrichtung, um Brände durch defekte Zellen zu verhindern. Man kann das wohl umgehen, wenn man während des Zellentauschs parallel eine Spannung anlegt, die dem Controller vorgaukelt, dass die Verbindung zu den Zellen nicht unterbrochen ist. Ob mit neuen Zellen die Kapazitätsanzeige dann wieder richtige Werte anzeigt und ob es die verwendeten Zellen überhaupt noch gibt, wäre aber noch zu klären.
Wenn man für das Rad noch einen neuen Akku bekommenkann, lohnt sich der Aufwand aber vermutlich ohnehin nicht.
 
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Die verwendeten Zellen sind 18650 Zellen. Wieso sollte es die nicht mehr geben?

Den Weg habe ich mir auch schon überlegt, man bräuchte sechs Labornetzteile, alle penibel genau auf die aktuelle Zellspannung eingestellt. Das Problem ist, dass die neuen Zellen dann auch alle exakt die gleiche Spannung wie die alten haben müssen und da beißt sich der Wurm in den Schwanz, das ist nahezu unmöglich zu bewerkstelligen. Der kleinste Sprung könnte das BMS dann wieder verwirren. Aber ohne defekten Akku werde ich das nie rausfinden.
 
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