Schwere Fahrer & zu erwartende Schäden

Hallo,

gibt es hier schwere Fahrer mit 130-160kg Körpergewicht die ein Lasten-2/3-Rad fahren?
Unabhängig vom zulässigen Gesamtgewicht (was ja oft bei 200kg+ liegt) beschränkten alle mir bekannten Hersteller das Fahrergewicht auf ca 115-130kg.
Was passiert nun realistischerweise, wenn man "off limits" fährt?
"Nur" ein erhöhter Verschleiss oder Rahmenbrüche bei voller Fahrt mit schwerwiegenden körperlichen Folgen?
Gibt es Modelle, bei denen Rahmenbrüche häufiger vorgekommen sind und die man evtl meiden sollte?

Transportiert werden sollen nur Sachen (Einkäufe, Pakete in moderatem Umfang etc) - keine Kinder, Tiere.

Danke
Grüße
 
Also ich selber habe 100kg, mit Kinder und Einkauf oder anderen Lasten bin ich nicht selten über dem zugelassenen Gesamtgewicht bei meinem Laster.
Bei sind es immer die Laufräder, gerade hinten das Große was in Mitleidenschaft gezogen wird.

Aus Vernunft möchte ich davon abraten die angegebenen max.Lasten zu überschreiten. Es geht nicht nur um Rahmen etc, sondern auch um Bremsen etc.

Unterm Strich würde ich aber sagen, dass Rahmen etc das schon bis zu einem gewissen Grad aushalten. Schwachpunkte sind meistens die Laufräder.
 
Ich denke, Rahmen sollten möglichst gut zur Körpergrösse passen und ein Oberrohr haben, damit nicht unnötige Belastungen durch Biegung auftreten.
Das Sattelrohr soll ausreichend dick sein.
Von älteren Babboe City würde ich aus eigener, von Triobke Cargo aus angelesener Erfahrung abraten.
Tendenziell vielleicht eher Stahl als Alu, weil es erst biegt und weich wird und dann langsam reisst wo Alu schon mal einfach bricht.
Frag doch einfach mal ein paar Marken Hersteller an, vielleicht lässt sich mit guten Sattelstützen schon was machen. Vielleicht auch Hersteller, die auch Reha Fahrzeuge bauen, da ist man vielleciht eher auf Sonderfälle vorbereitet - Da fiele mir aber nur Wulfhorst ein.
Gustav W. (Bruderhaus Diakonie) baut auch auf Bestellung Lastendreiräder, da könnte man auch mal fragen.
Das fuhr sich auch super, jedenalls für einen Drehschemellenker mit 1,60 m Kiste.
 
Eigentlich geht das ja keinen an, vor allem nicht das Internet ;)

Ich fahre Bullitt und bringe Netto 115kg auf die Waage. Brutto (mit Arbeitsklamotten/ Tascheninhalten und Arbeitsschuhen) sind es 124kg.

Bisher hatte ich mit der "Zuladung" auf dem Bullitt keine Probleme. auch wenn ich die Ladefläche voll packe, z.B. 4 Kisten Wasser, mal eine Waschmaschine oder Werkzeug & Material haben die Bullitts keine Grätsche gemacht. Habe sogar eine längere Sattelstütze verbaut.
Hier im Forum gab es allerdings mal einen thread über ein gebrochenes Triobike.

 
Mal ne Gegenfrage: welche Art Lastenrad soll es denn sein, und für welche Transportzwecke? Das Workcycles FR8 Cross frame ist zum Beispiel explizit für große und schwere Fahrer ausgelegt. Zulässiges Gesamtgewicht "at least 250kg", Fahrergröße bis 2,2m laut Webseite.
 
Oh, so viele Antworten :)

Ich habe noch einige Punkte die teilweise auch Vorschläge beantworten:

zu "Hersteller fragen"

Habe ich getan. Manche Hersteller haben gar nicht geantwortet (Larry-vs-Harry), andere (Tern) sind sehr strikt und sagen "115kg max". Nachfragen nach einer optionalen "Verstärkung" (zB durch den Ersatz einer Feder-Sattelstütze durch eine starre Stütze) oder "was würde zuerst kaputtgehen"-Formulierungen wurden abgelehnt oder offen gelassen. Einerseits verständlich, wegen Haftungs-/Garantiebedingungen, andererseits (Tern GSD) nicht nachvollziehbar:


"Lasten-Asymmetrie"

Bei Long-Johns und Dreirädern liegt die Fahrerlast wahrscheinlich überwiegend hinten und der zusätzliche Lasten-Payload vorne. Verständlich, dass hier eine Balance vorhanden sein muss und nicht 80% des Gesamtgewichts hecklastig sein darf (ausser bei Leerfahrten). ABER ausgerechnet das Tern GSD als Long Tail hat vermutlich in jedem Fall 80% der Last auf dem Hinterrad. Trotzdem sind auch hier nur 115kg für den Fahrer zulässig - das ist für mich nicht nachvollziehbar bei 200kg zulässigem Gesamtgewicht (200kg zGG -40kg (Rad) = 160kg Zuladung).


"Sitzrohrbruch"

Vom Sitzrohrbruch am Übergang zur Sattelstütze bzw Oberrohr/Sitzstrebe bei Triobike habe auch ich "im Internet" gelesen. Mir wurde aber auch gesagt, dass die frühen Bullitt Rahmen eine ähnliche Schwachstelle gehabt hätten. Ich befürchte aber, dass es die beiden nicht "ohne Not" getroffen hat, sondern andere Modelle/Hersteller einfach nicht so hart/"professionell" belastet worden sind. Es gibt quasi niemanden in der Gewichtsklasse, der seine Erfahrungen darüber irgendwo veröffentlicht hätte - ich konnte jedenfalls bisher nichts finden.


"Alu/Stahl/Oberrohr"

Bei Nicht-Cargo-XXL-Bikes gibt es auch Tiefeinsteiger mit 180kg zGG, es ist also wohl eher eine Frage des Materialeinsatzes als die eines Oberrohres. Ob ein Oberrohr einen "schwachen" Rahmen hier unterstützen kann, ist mir nicht klar. Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, sind fast alle Lastenräder (Bakfiets, Babboe, Troy, Christiania Bikes aber auch R&M) aus zwei Teilen gefertigt und dann mittig verschraubt, vermutlich wegen des Transportes vom Hersteller zum endmontierenden Radhändler. Diese Verbindung könnte aber eine Schwachstelle sein, egal aus welchem Material die beiden Rahmenteile sind. Bisher weiss ich von einer Person (~100kg), deren gebrauchtes Bakfietsweb.nl (nicht Bakfiets.nl) Long-John in zwei Teile durchgebrochen ist. Das Bullitt wäre hier die Ausnahme, weil es aus einem Stück besteht.


"Verschleiss Pedelec/Bio"

Im Allgemeinen sehen Hersteller und Tester sehen bei Pedelecs meines Wissens einen viel höheren Verschleiss, bedingt durch höhere Geschwindigkeit und intensivere Nutzung. Trotzdem sind die Gewichtsangaben bei nahezu allen Lastenpedelecs identisch mit denen der "Bio"-Varianten, abzüglich des zusätzlichen Gewichtes von Motor+Akku. Also muss ganz offensichtlich bei "Bio"-Varianten ein größerer Sicherheitszuschlag vorhanden sein (allerdings auch nur ~5-8kg).


Off-Topic: "Don't try this at home"
Verleih-Fahrräder eines großen dt. Anbieters sind auch nur bis 115-125kg zugelassen. Auch mit 160kg Zuladung ist die Bremsleistung ist top und selbst die überladenen Delta Cruiser Plus sind ausreichend stabil, wenn man nicht schräg über einen Bordstein fährt. Allerdings sind das alles relativ kurzzeitige Beobachtungen, da ich ein Rad selten länger als 1-2 Stunden gefahren bin. Das längste war bisher 17km mit einem Rad, also "nichts" um daraus Rückschlüsse über die Haltbarkeit zu machen und schon gar nichts was irgendwie auf ein Lastenrad egal welcher Art übertragbar wäre. Die vermutlich eher schlechte Wartung, die raue Umgangsweise der Kunden und die eingesetzten Komponenten erwecken aber schon den Eindruck, dass im Optimalfalle "mehr" drin wäre. Nextbike bietet meines Wissens an einigen Standorten auch Lastenräder an, bei denen es sich wohl um Bakfiets Cargo Long handeln soll, weiss jemand, wie sich diese dort im rauen Einsatz schlagen?
 
Mal ne Gegenfrage: welche Art Lastenrad soll es denn sein, und für welche Transportzwecke? Das Workcycles FR8 Cross frame ist zum Beispiel explizit für große und schwere Fahrer ausgelegt. Zulässiges Gesamtgewicht "at least 250kg", Fahrergröße bis 2,2m laut Webseite.
Primär zum Einkaufen, auch mal um zum Wertstoffhof zu fahren. Was man mit dem Rucksack und zu Fuß in einer Großstadt nicht mehr machen kann. Es sollte aber auch schon mal 30-50km für eine Tagestour aushalten, auch wenns anstrengend ist (arbeite ja durchaus an meinem Gewicht) 8-Gang-Nexus Nabe wäre hier in der Region München ausreichend.

Ohne das Gewichtsproblem wäre ich vermutlich längst bei einem Bullitt oder Bakfiets Cargo Long.
 
Ich bin nur nur schwer.... war mal 180 kg.... jetz um 140 kg.... sondern auch noch 2 m groß. Beim normalen Zweirad gabs immer mal wieder Rahmenbrüche... das Sattelrohr über dem Tretlager, Sattelsützen.... hatte ich immer eine in Reserve mit. Beim 28 Zoll Rad mit Kettenschaltung gabs regelmäßig Speichenbrüche. Kurbel, u. Pedal -abrüche gabs ebenfalls. Kette u. Ritzen hielten um 2000 km. Zu meinem Gewicht kommt, das ich meist mit einem großen Fahrradanhänger unterwegs war.

Beim 3Rad... ein Rollstuhltransporter ... gabs bei der "ersten Version" ( da war bei der Bestellung was schief gelaufen ) zuerst massig Speichenbrüche an Vorderrädern u. Hinterrad, und die Bremsen.... Rollenbremsen... waren viel zu schwach. Nachdem die Räder u. Bremsen verbessert wurden gabs einen Rahmenbruch, die Kettenstreben brachen..... . Seit der Rahmen erneurt, und besser gebaut ist, läuftg es... wenn die Speichen regelmäßig kontrolliert u. gespannt werden.... problemlos.

Beim Lastenrad.... Radkutsche Rapid, läuft fast ständig an der Belastungsgrenze : bisher in 4 Jahren keine Probleme....( bis auf Ärger wegen einer blöden Lötstelle am Acku ). Dank Vorderradantrieb, und Rohlloffschaltung halten Kette u. Ritzel deutlich länger.

Die 8 Gang Nabenschalung sollte man gründlich Probe fahren. Bei mir ist sie durchgefallen, weil die ungleichmäßigen Schaltsprünge einem den Fahrspaß deutlich verderben können.

:) Helmut
 
Beim normalen Zweirad gabs immer mal wieder Rahmenbrüche... das Sattelrohr über dem Tretlager, Sattelsützen.... hatte ich immer eine in Reserve mit. Beim 28 Zoll Rad mit Kettenschaltung gabs regelmäßig Speichenbrüche. Kurbel, u. Pedal -abrüche gabs ebenfalls. Kette u. Ritzen hielten um 2000 km. Zu meinem Gewicht kommt, das ich meist mit einem großen Fahrradanhänger unterwegs war.

Beim 3Rad... ein Rollstuhltransporter ... gabs bei der "ersten Version" ( da war bei der Bestellung was schief gelaufen ) zuerst massig Speichenbrüche an Vorderrädern u. Hinterrad, und die Bremsen.... Rollenbremsen... waren viel zu schwach. Nachdem die Räder u. Bremsen verbessert wurden gabs einen Rahmenbruch, die Kettenstreben brachen..... . Seit der Rahmen erneurt, und besser gebaut ist, läuftg es... wenn die Speichen regelmäßig kontrolliert u. gespannt werden.... problemlos.
Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht! Wie viele Kilometer bist Du damals gefahren bis es zu den schweren Rahmenschäden kam? Die aufgezählten Rahmenbrüche und Defekte, waren die so schlimm, dass Du sofort gestürzt bist oder "nur" das Rad abstellen/reparieren/verschrotten musstest? Sind die Defekte unvermittelt aufgetreten (Ermüdungsbrüche) oder zB beim Überfahren von Unebenheiten etc?

Alle 2000km eine Kette, meinetwegen alle 1000km, würde ich in Kauf nehmen. Meinetwegen ein unsanfter Abstieg, solange ich mich nicht am Rahmen oä "aufspieße". Andererseits möchte ich ein 3500€+ Rad nicht nach 3 Monaten wegen Rahmenbruch als Totalschaden abschreiben müssen.
 
Also ich würde mir um den Rahmen wie schon angesprochen eher weniger Gedanken machen.
Ich habe zwar keines, aber das Bullit ist wohl verdammt stabil.
In solch einen Fall sehe ich eher die Sattelstütze und das hintere Laufrad als schwachstelle.
Meine Empfehlung hier wäre auf jeden Fall 559 Laufrad (26 Zoll), recht breite Reifen für die Federwirkung und eine gute Sattelstütze.
Ich würde kein Fahrrad mit Federgabel oder gar Hinterradfederung nehmen an deiner Stelle.
Ich würde auch eher auf Kettenschaltung setzen, denn wenn es dauerhaft Probleme mit den Laufrädern gibt kann man einfacher auf ein Laufrad für Tandems wechseln.
 
Die Rahmenbrüche beim "einfachen Hollandrad" kamen unterschiedlich. Mal nach 6 Mon. mal nach 2 Jahren, wobei ich immer schon recht zügig, aber bei bekannten Unebenheiten vorsichtig gefahren bin. Hab jetzt mit dem Rapid immer wieder "spaß" mit anderen, die sich darüber aufregen das ich vor Kreuzungen mit schlecht abgeenkten Bordsteinkanten, oder bekannten Straßenschäden bremse. Aufgefallen sind die Rahmenbrüche durch ein schwammiges Fahrgefühl, und hefitges klappern. Passiert ist mir dabei nie was. Dann hab ich mir ein Rad für 180 kg Fahrergewicht gekauft. Nach 5 J. gabs einen Krubelab-bzw. Wellenbruch, bei dessen Reparatur auffiel, das das Sattelrohr über dem Tretlager angebrochen war. "Plöder Weise" hatte die sehr solide Anhängerkuplung ... auf den Gepäckträger gebaut... dran gelassen, als ich es als Garantiefall in die Werkstatt gab... die Werkstatt schickte es zum Hersteller. Wegen der Anhängerkupplung gabs dann keine volle Garantieleistung, sondern nur den neuen Rahmen... umbau durfte ich selber Zahlen ( das stand so in den tiefen des Kleingedruckten...)

Blöder ist...bzw. war das mit den brüchen der Sattelstützen. Nachdem die Kerzen gebrochen war, versuchte ich gekröpfte.... die anfangs noch schneller brachen. Stahlkerzen hielten am besten. Bei dem Rahmenbruch am Dreirad war der Hersteller so nett, die Stahlkerze gegen eine aus Alu zu tauschen.... was mir blöderweise erst aufgefallen ist, als die ein paar Wochen später gebrochen ist. Dann hat mit ein Fahrradladen im Dorf eine besondere gekröpfte Sattelstütze empfohlen, die zu meiner Überraschung bis jetzt hält. So eine hab ich auch am Rapid. Blöder weise sind mir damit aber die Streben vom Sattel schon mehrfach gebrochen. Das liegt wohl daran, das der Sattelkolben.. die Klemme... den Streben vom Sattel mehr Freiheit zum schwingen läßt, als die Klemme an den gekröpften Sattelstützen.

Aufspießen.... tu man sich nur, wenn man aus dem SAttel geht.... und nicht mitbekommt das sich der Sattel .. wegen bruch der Stütze... verabschiedet... ;-). Gemein sind Pedal, u. Kurbelabbrüche, die recht böse enden können.

:) Helmut
 
Alle 2000km eine Kette, meinetwegen alle 1000km, würde ich in Kauf nehmen. Meinetwegen ein unsanfter Abstieg, solange ich mich nicht am Rahmen oä "aufspieße". Andererseits möchte ich ein 3500€+ Rad nicht nach 3 Monaten wegen Rahmenbruch als Totalschaden abschreiben müssen.
Hallo. Der Konsens zur Maximalbelastung von Fahrrädern scheint zu sein, dass die Reifen die Grenze setzen. Die tragen nämlich alles andere zusammengenommen.

Ich fahre ein Tern GSD.

Fahrrad inkl. Zubehör: 40 kg,
Fahrer 130 kg,
Kind 1: 25 kg,
Kind 2: 19 kg,
Großeinkauf: min. 25 kg.
Maximallast ca. 230 kg.

Sitzt, wackelt und hat Luft. ^^

Wir sind auch noch bergig unterwegs, und der Bosch Performance Line CX zieht richtig gut mit. Wer etwas für's Training tun will reduziert die Unterstützungsstufe. ;)
 
Ich habe zwar keines, aber das Bullit ist wohl verdammt stabil.
In solch einen Fall sehe ich eher die Sattelstütze und das hintere Laufrad als schwachstelle.
Meine Empfehlung hier wäre auf jeden Fall 559 Laufrad (26 Zoll), recht breite Reifen für die Federwirkung und eine gute Sattelstütze.
Die maximale Reifenbreite bei Bullitt sind 2.0". Bei 26" schliesst das leider die "stärksten" Reifen aus, als Beispiel mit Schwalbe:

geht:

- Schwalbe Marathon Mondial, 26" 50-559, 130kg
- Schwalbe Kojak, 26", 130kg, 2.00"
- Schwalbe Big Apple, 26", 125kg

geht nicht:
- Schwalbe Moto X bis 140kg: zu breit mit 2.4"
- Schwalbe "Pick-Up" bis 155kg: zu breit mit 2.35"
- Schwalbe Big Apple, 26", 135kg: zu breit mit 2.15"
- Schwalbe Big Apple, 26", 145kg: zu breit mit 2.35"

siehe Kataloge auf https://www.schwalbe.com/de/katalogeflyer

Vielleicht gibt es noch andere Hersteller mit passenden Schwerlastreifen, freue mich über Tips.

Dein Hinweis wegen Kettenschaltung ist gut. Soweit hatte ich noch nicht gedacht. Wenn das Hinterrad einen hohen Verschleiss hat, wäre es so natürlich viel einfacher zu tauschen. Was würde ein Ersatzrad mit Nabe kosten?
 
Zerlegte Nexus Naben. Ein bekannter Händler hat einen Kunden der im Jahr 4-6 neue Naben braucht, Kettenschaltung ist gleich gar nichts für ihn.
 
Also dass möchte ich mit eigenen Augen sehen!
Ich habe selber zwei Nexus7 im Einsatz.
Eine an meinem Lastenrad seit drei Jahren, die habe ich noch nicht ein mal zur Wartung gegeben, wobei Shimano alle 5.000km zur Wartung rät.
Ich trete nicht gerade schwach in die Pedalen, habe mehrere mehrwöchige Touren damit hinter mir. Das war dann das Rad mit 40kg, ich mit 100kg meine beiden Kinder, Campingausrüstung, Teilweise noch Babykram, Lebensmittel und Getränke. Da war am Lasti noch ein Anhänger dran der an der Achse der Nexus befestigt war.

Was so ein Tandem Laufrad kostet weiß ich gerade nicht. Aber ein ehemaliger Vereinskollege der einen Fahrradladen hatte hat die Teile immer empfohlen und wenn es ging verkauft wenn er es mit schweren Kunden zu tun hatte.

Und was das Gewicht bei Reifen angeht, da hat man immer zwei von am Radl, also das ganze mal zwei.
Ich selber fahre am Laster Reifen von Conti die für 85kg zugelassen sind und damit hatte ich noch nie Probleme.
Bei den Reifen die beim Kauf montiert waren hatte ich auf einer der Campingtouren deswegen Probleme, das waren ganz billige Kenda Reifen. Da ist mir auf der Tour die Karkasse gerissen.
Google Drive Bild
 
Das Workcycles FR8 Cross frame ist zum Beispiel explizit für große und schwere Fahrer ausgelegt.
Und es gibt auf Nachfrage noch ein Upgrade für schwerere Fahrer. Wir haben letzten Monat ein Fr8 mit Cross Frame bestellt. Im Upgrade enthalten sind Andra 40-Felgen, ein anderes Tretlager, verstärkte Sattelstütze und eine besondere Sattelklemme. Außerdem bieten die dann einen anderen Sattel an, der war uns aber zuwenig sportlich.

"Mein" Rad, das mein Mann (ca. 130kg auf 1,93m) auch fahren können sollte und tut ist ein Radkutsche Rapid. Uns waren hier der Stahlrahmen und die große Ladefläche wichtig. Außerdem ist kein Mittelmotor verbaut. (Der Verschleiß an Kettenblättern und Ritzeln am Trekking-Biobike war bei ihm definitiv erhöht, da brauchen wir nicht noch mehr auf dem Antriebsstrang.)

Das Fr8 kommt nun mit Neodrives Heckmotor. Mal schauen, wie sich das dann fährt.
 
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