Sammelfaden: Filme, Berichte, Hefte, PMs, Fundsachen usw. zu Lastenrädern und dergl. (die woanders nicht reinpassen)

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Ach, @henkderbob, hier werden genauso die Fronten verhärtet, anstatt sie aufzuweichen, dass alle in die gleiche Richtung ziehen....

PopUp-Biergärten an Stelle von Parkplätzen sind gerne gesehen, Radwege anstelle von Parkplätzen werden mit allen Mitteln bekämpft...
 
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tztztz Zapfanlage, viel zu viel Aufwand.....

In Düsseldorf verwenden wir Stechfässer. Dafür hat quasi jede*r Eingeborene 'nen schönen Messinghahn in der Schublade liegen. Wenn sich mehr als 2 Leute treffen, dann kommt ein Pittermännchen auf den Bock ;)

Denke, dass ist in Köln und Bonn auch nicht anders. Nur die Biersorte könnte eine andere sein
 
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Wir sind hier im Norden Flaschenkinder....
( Vorsicht das ist bayrisches Bier )
20210928_172155.jpg
 
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Linke wollen Parkstreifen für Radler opfern“.
Im Untertitel hat man dann „Vier Stellplätze im Visier“. Eine Partei „kochte vor Wut“. Hinzu kommt, aufgrund des Antrags, das Zitat: „Da fehlen mir die Worte!“

Bei dieser Polemik wird mir wieder bewusst, wie weit wir doch von einer Verkehrswende entfernt sind.
Veränderung verursacht bei den Leuten erstmal etwas Angst. Man weiß nicht was danach kommt und fragt sich auch; hat das jetzt Vorteile oder Nachteile für mich?
Hier wird auch einiges umgestaltet. Auf einem Platz fielen die Hälfte der Parkplätze einer Grünfläche zum "Opfer". Die Kundschaft der Läden in der Nähe hat sich aufgeregt, weil sie keinen Platz fürs Auto mehr finden.
Jetzt sind viel mehr Menschen dort. Vorher ging man dort nur mit dem Hund hin und ansonsten schnell durch. Obdachlose waren oft dort, nachts wohl eine kleine Drogenszene.
Weil die Pop-up Radwege nun doch bleiben, merkt man mehr Widerstand von den Autos. Manche hupen und gestikulieren grundlos wenn sie vorbeifahren. Sie sehen den Radverkehr als Konkurrenz.
Letzte Woche bin ich durch eine Straße, wo ich lange nicht war. Eine ganze Spur der Straße nur für Fahrräder. Das wird natürlich jetzt zu mehr Stau führen, soll die Autofahrer aber auch zum Umdenken bewegen. Die Veränderung des Stadtverkehrs wird noch viel Wut auslösen. Da der Mensch aber ein Gewohnheitstier ist, wird er es bald als normal akzeptieren.
Die Menschen müssen lernen, daß die Zeiten der totalen Bequemlichkeit und des Verschwendens vorbei sein müssen. Und daß auch andere Verkehrsteilnehmer ihre Berechtigung haben und kein absichtliches Hindernis.
 
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„Linke wollen Parkstreifen für Radler opfern“.
Im Untertitel hat man dann „Vier Stellplätze im Visier“. Eine Partei „kochte vor Wut“. Hinzu kommt, aufgrund des Antrags, das Zitat: „Da fehlen mir die Worte!“

Bei dieser Polemik wird mir wieder bewusst, wie weit wir doch von einer Verkehrswende entfernt sind.
Den Eindruck hatte ich jahrelang auch. Und dann, plötzlich, geht es doch:
In der Darmstädter Teichhausstraße sind in den letzten 2 Jahen z.B. auf 300 Metern Länge über 30 Parkplätze weggefallen (siehe Google-Link, Google Maps zeigt noch den Vorher-Stand mit parkenden Autos auf der Westseite). Nicht zugunsten der Erstellung eines Radwegs, sondern, um den vorhandenen Radweg zu einem sicheren Radweg zu machen.

Und die Presse berichtet weitestgehend positiv von den Veränderungen. Das hilft den Menschen in der Stadt deines Artikels natürlich erstmal nicht, aber vielleicht gibt es ja Hoffnung und zeigt, dass es auch anders gehen kann.
 
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Dann wird es bestimmt mehr Platz für Radfahrende und zu Fuß Gehende geben....
Ein reicher Mensch ist eigendlich auch nur ein armer Mensch mit viel Geld.
...wird sich dadurch wirklich soviel ändern? (frage für einen zu-Fuss-Gehenden Freund)
 

bastiaen

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Artikel ist hinter Paywall. Aber den Titel fand ich cool! Wenn der betrügerische Ex-Banker "nur" Lastenfahrrad fährt, ist der Spruch mit dem Arschgeweih der Besserverdienenden ja eindeutig widerlegt.
 
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Eigentlich echt interessant, wie schnell sich Konnotationen ändern können. Vor nicht wenigen Jahren (und aktuell immer noch praktisch weltweit) galten (Lasten)Fahrräder afaik noch als fortschrittsfeindliches Armeleutefahrzeug.

Siehe zB
 
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Hat nicht unbedingt was mit Rad fahren zu tun, bin aber gerade drüber gestolpert

Ich sehe das Tempolimit auf den Autobahnen eher als Verhandlungsmasse. Wenn der Radverkehr massiv gestärkt wird, dann schlucke ich gerne die Kröte . Anders herum gesagt könnte man den "Freie-Fahrt-Bürgern" ihren Fetisch lassen und dafür Autos aus den Innenstädten mehr hinausdrängen.
 
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Mir fehlt da auch die Glaubwürdigkeit der Aussage "71% der Befragten wollen ein Tempolimit"...
weil wenn ich mal auf der Autobahn unterwegs bin (zugegeben das passiert äußerst selten), dann sehe ich nahezu nur die anderen 29%. :confused:
Kann latürnich auch sein, das ich einfach nur in der falschen Gegend unterwegs bin und die 71% tummeln sich nur woaders...aber iwie glaub ich das nicht so recht...pah Statistik :LOL:
 
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Mir fehlt da auch die Glaubwürdigkeit der Aussage "71% der Befragten wollen ein Tempolimit"...
Kommt auf die Frage an, wie sie formuliert ist. Wenn gefragt wird: "Wollen Sie ein Tempolimit?", kann ich mir die Zahl nicht erklären. Wenn aber andersrum formuliert ist wie z.B. "Wäre für Sie ein Tempolimit von 130 km/h völlig unzumutbar?" könnte ich die Zahlen schon eher verstehen. Du kannst in einer Frage alles so hindrehen, wie du es gerade brauchst. Man kennt ja den Spruch: Lüge - dreiste Lüge - Statistik
 
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