Riesen-Lastenrad für Flügel/Klavier 2x3m für 300-400kg (aber auch sonstige Schwertransporte)

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Hallo zusammen,

würde gerne gelegentlich Straßenmusik machen, spiele Klavier und war schon öfter mit dem Radkutsche Musketier und meinem E-Piano+ Anlage in der Stadt. Das geht gut. Nun nervt das Ordnungsamt: Verstärker/Lautsprecher dürfen nicht sein. Dann halt analog. Problem: Mein Flügel wiegt 300-400kg. Hat jemand ne Idee, wie man das mobil bekommt? Der Rahmen wäre eigentlich leicht machbar. 2x3m Platte. Hinten starre Räder, vorne Achsschenkellenkung.
- Aber welche Komponenten? Fahrradteile kommen hier kaum noch in Betracht.
- Natürlich e-verstärkt im Antrieb, aber wie? Würde ein 08-15-Schrott-rad rechts vorne vorsehen (wo der Flügel ausgespart ist). Idee: Tretleistung in einen Generator geben und dann diese Watt-Leistung auf den Motor geben (plus die 250W laut EU-Norm). Dann spar ich mir die Kette und viel Mechanik/Schaltung.
- 15km/h würden mir vollkommen genügen.
- Antrieb auf der Hinterachse, aber dann mit Differentialgetriebe? Welches?
- Kennt jemand gute Reifen (wie Schubkarren-Reifen): Butterweich, damit man auch auf Kopfsteinpflaster gut fährt ohne die Klavier-Mechanik zu gefährden.
- Wie kann man so ein Teil bremsen?

Sonst noch Ideen? Vielleicht gibt's ne billige schnelle Lösung? Alles was ich an Lastenrädern bisher kenne ist für diese Größe und Gewichtsklasse nicht geeignet.

Viele Grüße
Lilasampo
 
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Mal ganz abgesehen vom Gewichtsproblem, landest du bei einer Breite von 2 m sicher eher auf der Straße, und unter Autobedingungen, als fahrradfahrtauglich auf einem Radweg. Folglich solltest du dir zu allerster ein fahradtranporttaugliches Instrument besorgen. Das ist paßt dann auf einen 1 m breiten Anhänger...oder wenn man will, auch auf einen passend lang gebauten Long-John. Ein Lastenrad mit einer Transport breite von 2 x 3 m.... dafür brauchst du dann zusätzlich einen Tranporter... ode passend breiten Anhänger für einen PKW..... denn 20 km... willst du damit sicher nicht ...auch nicht E-unterstützt.. auf der Straße fahren.

:) Helmut
 
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Mal ganz abgesehen vom Gewichtsproblem, landest du bei einer Breite von 2 m sicher eher auf der Straße, und unter Autobedingungen, als fahrradfahrtauglich auf einem Radweg. Folglich solltest du dir zu allerster ein fahradtranporttaugliches Instrument besorgen. Das ist paßt dann auf einen 1 m breiten Anhänger...oder wenn man will, auch auf einen passend lang gebauten Long-John. Ein Lastenrad mit einer Transport breite von 2 x 3 m.... dafür brauchst du dann zusätzlich einen Tranporter... ode passend breiten Anhänger für einen PKW..... denn 20 km... willst du damit sicher nicht ...auch nicht E-unterstützt.. auf der Straße fahren.

:) Helmut
Nöö, will das nicht mit dem Auto transportieren. Hab sowieso keins. Aber es wäre doch mal ein interessantes Projekt die 1x2m-und-200-kg-Klasse zu überwinden. Man denke sich den Flügel weg und hat ein muskelbetriebenes (+E-Antrieb) Transportgerät mit 2x3m Ladefläche. Das wäre doch mal eine schöne Erweiterung des Lastenrad-Spektrums. Gibt es m.E. noch nicht zu kaufen.
 
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Ich würde statt Flügel auf Klavier gehen.
Bekommt man in funktional, aber hässlich Eiche hell auch schon Mal geschenkt. Dann fällt mir da der UA Tender 2500 ein
Oder das Gustav W, da gab es mal ein spezielles langes Modell namens Klaviertransporter.
Einfach mal anfragen. Die sind sehr nett in der kleinen Werkstatt https://produkte-dienstleistungen.b...n/fahrradwerkstatt-und-fahrradladen-tuebingen

Hier kannst du einen mit Kistenaufbau sehen.


Sonst gibt es durchaus einige Schwerlastprojekte, die sich aber eher an die Logistik Branche wenden und teilweise schon das Konzept Generator Plus Motor minus Kette verfolgen.
 
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In unserer Stadt gibts sowas für ein (einfaches, billiges) Klavier.
Deinen Flügel bedaure ich zutiefst ;)
Antrieb über Generator ist wegen der hohen Leistungsverluste nicht sinnvoll, ich könnte mir, wenn überhaupt, eher eine Art Beiwagen-Dreirad vorstellen. Ein Hinterrad treibst Du direkt an, das andere elektrisch. Vorne nur ein Rad. Das steht dann immer stabil, mehr oder weniger.
150kg pro Rad geht vll mit Motorrollerreifen, in Schubkarrengröße gibt es auch PKW- Anhängerreifen für die alten "Klaufix"-Anhänger von Stema.
Kannst Du schweißen?
Viel Erfolg, Gruß Krischan
 
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Im Grunde willst du das hier:
 
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Einen mobilen Flügel habe ich hier schonmal gesehen:
Ja genau, so ähnlich. Arne Schmitt ist mein musikalisches und aufklärerisches Beispiel. Aber sein Unterbau ist halt nur für Schrittgeschwindigkeit und nur Flügel, mit Hartgummireifen. Will es eher mit Luftreifen. Vielleicht kleine Smart-Reifen oder so?
 

bastiaen

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Das 8-Rad aus Berlin konnte ein Klavier transportieren. Ich habe zumindest mal ein Foto gesehen.
 
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In unserer Stadt gibts sowas für ein (einfaches, billiges) Klavier.
Deinen Flügel bedaure ich zutiefst ;)
Antrieb über Generator ist wegen der hohen Leistungsverluste nicht sinnvoll, ich könnte mir, wenn überhaupt, eher eine Art Beiwagen-Dreirad vorstellen. Ein Hinterrad treibst Du direkt an, das andere elektrisch. Vorne nur ein Rad. Das steht dann immer stabil, mehr oder weniger.
150kg pro Rad geht vll mit Motorrollerreifen, in Schubkarrengröße gibt es auch PKW- Anhängerreifen für die alten "Klaufix"-Anhänger von Stema.
Kannst Du schweißen?
Viel Erfolg, Gruß Krischan
Generatorverluste: Interessieren mich nicht, weil: Wenn man die Wattleistung am Pedal misst und hinten genau den gleichen Wert über den Motor ausgibt, habe ich keine Verluste. (+250W Pedelec-Leistung)
 
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Nöö, will das nicht mit dem Auto transportieren. Hab sowieso keins. Aber es wäre doch mal ein interessantes Projekt die 1x2m-und-200-kg-Klasse zu überwinden. Man denke sich den Flügel weg und hat ein muskelbetriebenes (+E-Antrieb) Transportgerät mit 2x3m Ladefläche. Das wäre doch mal eine schöne Erweiterung des Lastenrad-Spektrums. Gibt es m.E. noch nicht zu kaufen.

Mit einem Tranportfahrrad das eine Ladefläche von 2 mal 3 Meter, und ein gesamtgewicht von 300 - 400 kg hat, sollte man bedenken, das vor dem Überwinden der 200 kg Klasse, das überwinden der Fahrbahnbreite von Radwegen steht. Die wird man mit ein so breiten Teil nicht benutzen können. Daraus folgt, das man damit auf der Straße fahren muß, und da zum Verkehrshindernis für alle wird. Da ist es deutlich Sinnvoller sowas wie die Elektrotranporter der Post zu nutzen, die wenigstens im Verkehr mithalten können.

..... Das es sowas nicht zu kaufen gibt wird daran liegen, das kaum jemand sowas kaufen will, weil absehbar ist, es mit einer Muskelkraft als 25kmh Pedelec keinen Sinn macht.

:) Helmut
 
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Mit einem Tranportfahrrad das eine Ladefläche von 2 mal 3 Meter, und ein gesamtgewicht von 300 - 400 kg hat, sollte man bedenken, das vor dem Überwinden der 200 kg Klasse, das überwinden der Fahrbahnbreite von Radwegen steht. Die wird man mit ein so breiten Teil nicht benutzen können. Daraus folgt, das man damit auf der Straße fahren muß, und da zum Verkehrshindernis für alle wird. Da ist es deutlich Sinnvoller sowas wie die Elektrotranporter der Post zu nutzen, die wenigstens im Verkehr mithalten können.

..... Das es sowas nicht zu kaufen gibt wird daran liegen, das kaum jemand sowas kaufen will, weil absehbar ist, es mit einer Muskelkraft als 25kmh Pedelec keinen Sinn macht.

:) Helmut
Ja, Elektroauto würde technisch Sinn machen, aber nicht rechtlich. Mit einem rechtlichen Pedelec kann ich überall in der Fußgängerzone fahren/schieben/stehen bleiben. Mit einem rechtlichen Auto nicht.
Solange Tempo 50 in Städten gilt, ist das natürlich eine heiße Sache, auf größeren Straßen. Aber man kann ja in der Regel kleine Straßen nutzen.
 
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Ich fürchte, das es da "rechtlich" noch ganz andere Probleme gibt. Um uns mal die Größenverhältnisse vor Augen zu halte : Nichtmal ein langer Sprinter, Ducato... und wie so alle heißen Kastenwagen hat 6 qm Ladefläche, geschscheigendenn eine von 2 mal 3 Meter. Ein Lastenrad mit so einer Ladefläche wird, weil der Fahrer auch noch Platz braucht schnell mind. 5 m lang, und breiter als 2 m.

Sinngemäß übersetzt braucht man also nur so einen langen Kastenwagen auf einen el. unterstützten, auf 25 kmh begrenzten Tretantrieb umzurüsten, und Pedelec dran zuschreiben..... und du bis der Meinung das die Städte es zulassen, das solche Fahrzeuge in den Fußgängerzonen rum gruken... ? Oder wie stellst du dir das vor ? Auf dem Ökotripp zun sein ist ja gut... aber dat is dann doch eher ein Holzweg.

:) Helmut
 
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Mit einem Tranportfahrrad das eine Ladefläche von 2 mal 3 Meter, und ein gesamtgewicht von 300 - 400 kg hat, sollte man bedenken, das vor dem Überwinden der 200 kg Klasse, das überwinden der Fahrbahnbreite von Radwegen steht. Die wird man mit ein so breiten Teil nicht benutzen können. Daraus folgt, das man damit auf der Straße fahren muß, und da zum Verkehrshindernis für alle wird. Da ist es deutlich Sinnvoller sowas wie die Elektrotranporter der Post zu nutzen, die wenigstens im Verkehr mithalten können.
Autos werden ständig zum Verkehrshindernis - egal, ob parkend oder fahrend. Verstehe nicht, wie man so etwas "sinnvoller" finden kann.
Es gibt auch keine Pflicht, die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen.
 
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