Riese & Müller Packster 70 2021

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ich kann gar nicht einschätzen, wieviel davon Wege in der Umgebung sind, die ich dann durchs Rad ersetzen würde und wie viel davon längere Strecken.
Es werden von selber mehr Kilometer ;-)

Zur groben Orientierung: Wenn man relativ zügig fährt, kommt man ungefähr auf einen Schnitt von 20 km/h. Macht dann an Fahrzeiten: für 5km 15 Minuten, für 10km 30 Minuten, für 15km 45 Minuten. Das sind Entfernungen, die man gut auch regelmäßig fahren kann. Wenn Du schaust, welche Deiner Ziele ungefähr in dem Umkreis liegen, hast Du schon mal einen guten Überblick darüber, welchen Teil Deiner Autofahrten Du ggf. mit dem Rad machen könntest.
Dazu kommt Dann noch das, was Du ggf. in der Freizeit zusätzlich fährst.

Wenn es in Deinem Umfeld irgendwo freie Lastenräder gibt, könnte man sich auch erst einmal eins davon für ein paar Tage leihen und müßte nicht direkt eins kaufen - nur um schlimmstenfalls hinterher festzustellen, dass es nicht zu den eigenen Tagesabläufe passt.
 
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Gelegentlich stoße ich beim Anfahren mal mit dem Fuß gegen den Ständer, weil dann der Fuß nicht richtig- mit dem Ballen-auf der Pedale stößt. Rostige Schrauben konnte ich bei jetzt ca 5 Monaten und 700 km nicht feststellen. Bzgl federgabel kann ich nichts sagen. Ich versuche, die StandRohre regelmäßig mit nem Lappen sauber zu wischen, werde die Inspektionstermine erstmal einhalten und hoffe, dass die Gabel lange hält.
 
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(einleitende Frage: sind solche off-topic Abschweifungen, die mit dem Titel des Threads eigentlich nichts mehr zu tun haben erlaubt/erwünscht oder wäre es besser, einen eigenen Thread z.B. in der Plauderecke zu beginnen?)
Gibt es denn außer dieser 2-wöchentlichen Supermarktfrequenz nichts, das annhähernd in Frage käme?
Ich würde ja gleich einmal den 2-Wochenrythmus in Frage stellen. Hier mit Kindern sinds mindestens 2x die Woche und das Rad ist meist ganz gut beladen.
Wir sind nur zu zweit und kommen mit einem Einkaufswagen voll meistens gut für 2 Wochen durch, darunter so ca. 1 Kiste Bier und 10-12 Fl. Wein. Wir kochen aber wochentags selten und sind auch am Wochenende oft unterwegs - entweder wo eingeladen oder einfach in einer Stadt unterwegs. Wir gehen doch öfter mal essen oder holen uns was von einem der umliegenden Gasthäuser (jeweils 2-4 km entfernt), würd sagen so 2-3 x die Woche. Das Abholen von Essen (bin seit März 2020 zu 90% im Home Office und nutze das regelmäßig) ist sicher auch eine Sache, die man mit dem Rad gut machen könnte. Ansonsten brauchen wir in der Umgebung noch ab und zu Büchergeschäft (5 km, ca. 1 x pro Monat), Friseur (5 km, alle 3 Monate) (dafür braucht man allerdings kein Lastenrad) oder Baumarkt (7 km oder 11 km, ca. 1 x pro Monat) (leider über Bundesstraße ohne Radweg; fürs Rad je nach Art der transportierten Ware geeignet). Also damit wären wir eh schon über den 10 km / Woche wenn man das mit dem Rad machen würde, wobei es für vieles davon aber auch nicht wirklich ein Lastenrad bräuchte.
Wo lebst Du Stadt, Suburbia, Land?
Schon eher am Land. In unserer Ortschaft wohnen vielleicht 200 (da ist aber keinerlei Infrastruktur), in unserer Gemeinde (Zentrum 5 km entfernt) ca. 2500, die nächste Stadt ist 6 km entfernt und hat 5500 Einwohner, dort ist auch der Supermarkt (andere Supermärkte in den umliegenden Gemeinden sind aber ähnlich weit entfernt). In diese Stadt und das Zentrum unserer Gemeinde geht jeweils ein Radweg, die anderen genannten Ziele sind über Landstraßen bzw. Bundesstraßen ohne Radweg erreichbar, die teilt man sich mit Autos mit 70-100 km/h. Zum Bahnhof sind es 1,5 km - das wird zu Fuß oder mit altem 'Bahnhofsrad' zurückgelegt. Wir arbeiten in der Landeshauptstadt Linz bzw. zweitgrößter Stadt des Bundeslands Oberösterreich, die sind 35 bzw. 20 km entfernt, dahin fahren wir aber in der Regel mit Bahn bzw. Bus für die wir eine Jahreskarte haben. Kleidung, Elektronikartikel, usw. kaufen wir dort oder bestellen im Internet, dafür brauchen wir weder Auto noch Lastenrad, sondern tragen's heim oder lassen liefern.
Rekapituliere einfach mal regelmäßige Fahrten der letzten Wochen. Auf GoogleMaps kannst die Entfernung ja gut abrufen (und auch die
entsprechende Fahrradstrecke gleich in Vergleich stellen). Ich würde sagen alles was bis 10km eine Strecke geht, kann sofort problemlos mit dem Rad gemacht werden. Aber natürlich ist der Zeitunterschied höher, je schneller die mit dem PKW möglichen Durchschnittsgeschwindigkeiten sind (Überland). In der Stadt kommen - wenns hoch kommt - +10min dazu. Sehr oft bin ich innerstädtisch erheblich schneller als es im Auto möglich wäre, weil Stau, keine Parkplatzsuche, Abstellen nahe am Ziel usw.
Das Auto steht eigentlich die meiste Zeit rum (so wie alle Autos). Was mir so einfällt aus der letzten Zeit sind zwei Fuhren mit besagtem Grasschnitt, Rasenmäher zum Service gebracht, zwei Saukisten transportiert, Auto zum Service gebracht, ansonsten weitgehend die oben genannten Ziele. Das Auto wird sonst noch für Urlaube (z.B. mit Dachzelt) verwendet oder für Familienbesuche (35 km / 230 km / 250 km) sofern was zu transportieren ist - Grünpflanzen, Möbel oder Weihnachtsgeschenke etwa - ansonsten wird auch das mit der Bahn erledigt. Diese Wege kann man eher nicht direkt durchs Rad ersetzen, aber natürlich kann man statt einem Urlaub mit Dachzelt einen Radurlaub mit Wanderzelt und dem ganzen Gepäck im Lastenrad machen.
Ein paar Vorteile Lastenrad gegenüber normalem Rad:
Unklare Wetterlage? Wurscht: Regenzeug rein.
Unterlagen und sonstiges Zeug zum Mitnehmen? detto...
Nicht sicher ob am Weg was zum Mitnehmen ist? Egal...
Gerne immer irgendein Klump im Kofferraum mitgeführt (Werkzeug, Gummistiefel, Bergschuhe, Badesachen...), weil man kann ja nie wissen? ebenso.
Es leistet viel, was so nebenbei das Autofahren auch recht komfortabel gemacht hat.

Fährst Du ansonsten auch Rad? Wenn ja, ambitioniert? und ein (oder mehrere) gute stehen eh in der Garage? Oder eher so hin- und wieder zufällig mit irgendeiner Gurke, die halt seit langem da ist?
Nein, ich fahr ansonsten nicht Rad (außer zum Bahnhof). Neben dem 'Bahnhofsrad' hab ich zwar noch ein 'gutes' Rad, mit dem bin ich aber (hab grad auf Fotos nachgesehen) seit 2015 nicht mehr gefahren, damals waren wir 1x mit Packtaschen einkaufen, aber seither war ich zu faul dafür - es ist aber auch kein e-Bike.
Im ersteren Fall und bei tatsächlich nur einem 2-wöchentlichen Supermarktbedarf, sollte es ein Anhänger auch tun. Oder Ortliebs und öfter einkaufen.

Im zweiteren Fall könnte es sein, dass Dich das neue Lastenrad wieder richtig zum Radfahren bringt. War bei mir so. Das alte Rad war zwar schön aber nur bedingt fahrbar. Jetzt machts wieder richtig Spaß und ich fahre alles damit.

Aber natürlich stand auch bei mir nach dem Habenwollen dann schnell die Rechnung ob's denn irgendwie darstellbar ist. Kinder helfen dabei sehr, Hunde evtl. auch, wie man hier oft liest. Zum Kindergarten und wieder zurück sind bei 5km Einzelstrecke 5x die Woche 100km in der Woche. Das rentiert sich dann sogar schon fast rein finanziell, obwohl ich das Auto nicht verkauft habe.
Ich bin also eher bei zweiterem Fall, neues e-Bike und Anhänger wär sicher auch eine Option, aber dann kann's gleich das Lastenrad sein. Und das Habenwollen ist grad eben sehr stark, seit die Existenz von Lastenrädern erst vor kurzem (wirklich) in meine Wahrnehmung getreten ist. Kinder oder Hunde haben wir halt nicht. Aber mein Arbeitgeber ermöglicht die Anschaffung als Dienstrad (wie Dienstwagen nur halt als Rad), und das macht es finanziell sehr attraktiv, weil es auf Raten vom Bruttogehalt gezahlt wird und damit lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei ist.
Ich gehe ja davon aus, dass in dem Moment wo das Ding Spaß macht, Du auch damit aufhörst Dein Auto mit Grünschnitt zu versauen...
den lad ich eh nicht ins Auto sondern auf den Anhänger und ist, wie gesagt, von der Menge her nicht fürs Rad geeignet
Schau Dir den "Sehenswerte Transporte Faden" an. Das sind nicht nur Freaks, dort, man bekommt einfach immer mehr Freude daran Trümmer mit dem Rad herum zu führen. Anfangs vielleicht auch - aber nicht nur - um den hohen Kaufpreis zu rechtfertigen.
da werd ich einmal reinschauen, danke!
Und wenn das Ding nicht für Kinder gedacht ist, würde ich auch ein anderes mit leicht entfernbarer Box nehmen. Einfach weil es flexibler ist.
da gibt's jetzt wieder viele fürs und widers - Wasserdichtheit und Verschließbarkeit stehen da recht weit oben auf der Prioritätenliste (aber die abnehmbare Box fürs Load die weiter vorne in dem Thread genannt wurde ist schon auch interessant)
 
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Baumarkt (7 km oder 11 km, ca. 1 x pro Monat) (leider über Bundesstraße ohne Radweg; fürs Rad je nach Art der transportierten Ware geeignet).

In diese Stadt und das Zentrum unserer Gemeinde geht jeweils ein Radweg, die anderen genannten Ziele sind über Landstraßen bzw. Bundesstraßen ohne Radweg erreichbar, die teilt man sich mit Autos mit 70-100 km/h.

Schau mal bei Google Maps oder Komoot (o.ä.) ob's da wirklich nur die Bundesstraße gibt. Ich würde vermuten, dass es auch- mit Umwegen- Wirtschafts- oder Feldwege gibt, die Dich ans Ziel bringen
 
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Ich gehe ja davon aus, dass in dem Moment wo das Ding Spaß macht, Du auch damit aufhörst Dein Auto mit Grünschnitt zu versauen... Schau Dir den "Sehenswerte Transporte Faden" an. Das sind nicht nur Freaks, dort, man bekommt einfach immer mehr Freude daran Trümmer mit dem Rad herum zu führen. Anfangs vielleicht auch - aber nicht nur - um den hohen Kaufpreis zu rechtfertigen.

Und wenn das Ding nicht für Kinder gedacht ist, würde ich auch ein anderes mit leicht entfernbarer Box nehmen. Einfach weil es flexibler ist.
Man könnte ja auch das Packster für herkömmliche Einkäufe, lose Sachen usw. verwenden und dann für sperrige Sachen, die ja eher selten zu transportieren sind, noch einen Anhänger dranhängen, dann wäre maximale Flexibilität gegeben.
 
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Schau mal bei Google Maps oder Komoot (o.ä.) ob's da wirklich nur die Bundesstraße gibt. Ich würde vermuten, dass es auch- mit Umwegen- Wirtschafts- oder Feldwege gibt, die Dich ans Ziel bringen
man kann der Bundesstraße schon etwas ausweichen, man fährt dann zwar immer noch auf Straßen für 100 km/h, aber wohl weniger befahren. Ist etwa zum Baumarkt ein Umweg von 3 km pro Richtung, wär nicht so tragisch. Oder man fährt über einen Berg, das ist kürzer, dafür hat man halt an einer Stelle eine größere Steigung, aber eh beim Hinweg.
 
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Grundsätzlich solltest du einfach Freude am Fahrradfahren haben. Das Treten wird dir sehr erleichtert, aber man muss schon auch Treten. Anstiege stellen damit kein Hindernis dar, da moderne Motoren aureichend Unterstützung zur Verfügung stellen. Selbst vollbeladen kommt man jede Steigung hoch, die sich normalerweise im Alltag bieten. Strecken bis 10km fährt man dann sicherlich lieber per Rad, wenn man positiv dazu eingestellt ist. Ist man ambitionierter, wird man auch längere Strecken mit dem Rad fahren - es macht Spass, man bewegt sich, es schafft ein gutes Gewissen ( CO2), und es entschleunigt den Alltag. Wenn das für dich gute Argumente sind, machst du mit einem Kauf nichts verkehrt. Wenn dein innerer Schweinehund lieber den Autoschlüssel packt, dann lass es ... - my 5 cents ;)
 

piu

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Kann einer von euch mir sagen, wie dick das seil der Lenkung ist? ich würde mir auch gerne eine Selizuglenkung bauen, jedoch nicht redundant. Ich schwanke zwischen 3mm und 2,5mm. Danke
 
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Hi, bin neu hier, hat jemand am Packster 70 schon den 2. Akku nachgerüstet? Wenn ja was benötigt man alles?
Gruß
Gerd
 

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Hi, bin neu hier, hat jemand am Packster 70 schon den 2. Akku nachgerüstet? Wenn ja was benötigt man alles?
Gruß
Gerd
Ich habe leider kaum Infos dazu - aber vom lesen hier im Forum soll das wohl kaum machbar sein (bzw. hat es noch niemand gemacht). Da hängen einige Kabel dran und wäre mit hohen Kosten (und vielleicht auch Garantieverlust?) verbunden. Einfacher wäre es ein 500 oder 625er Akku zu kaufen und den als 2. Akku einfach mitzunehmen. Somit kann man ihn mitnehmen wenn man will und tauscht ihn einfach aus wenn der 1. leer ist.
 
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Es geht hier nicht um eine x-beliebige Federgabel sondern um die extra Cargo20“mitStahlstandrohrenOhnenennenswerteDämpfungseingenschaften verbaute in R&M/Cago/undCo Lastenräder.
Die braucht Service sonst rostet sie oder federt nicht.

Nicht die HighEnd Gabel in irgendeinem 26,27.5,28,29“ usw Rad ;)
 
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in welchem Zeitraum?
Ich denke es kommt mehr drauf an, ob man sie öfter bei Nässe fährt, oder Hauptsächlich auch im Winter bei Streusalz. Gerade das verträgt sich nicht so gut mit Stahl. Daher sollte man die Standrohre im Winter regelmäßig reinigen, und abschmieren. Ebenso sind die Dichtungen zu überprüfen, und bei Bedarf auszuwechseln, sonst dringt Wasser ein, was die Gabel auch im Innern angreifen kann. Ein Gabelservice ist auch bei High-end Gabeln nötig und vorgeschrieben, insofern verändert sich da nicht sehr viel, außer, dass die Standrohre nicht rosten, wenn man die Pflege vernachlässigt, was man dem Material zuschreiben kann. Stahl verwendet man an der Gabel für Lastenräder, um den höheren Kräften Sorge zu tragen, die durch das Gewicht bedingt auftreten.
 
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