Riese & Müller Packster 70 2021

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Das Problem ist, dass man den Ständer auch noch ordentlich bedienen können muss. Wenn du dir dieBox von Convoy anschaust, ist die sogar extra angeschrägt, damit dein Schienbein ganz bleibt. Daher muss der wohl etwas rausstehen.
Ja, im Fall des Bullits stimmt das. Ist auch einer der Minus-Punkte meiner Meinung nach. Gleich wie z.B.: auch beim Douze. Die sind alle mit montierter Box nur mit leichter Schienbeinangst aufzuständern, weil sie nur einen geraden Ständer haben.

Aber das Packster hat ja so einen L-förmigen Ständer (wie auch UA, Bakfiets, Rapid oder eben mein eHarry). Der lässt sich viel leichter bedienen, weil man hauptsächlich von oben drauf steigen muss und nicht mit dem Fuß bis halb unter die Box.
 
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Hm. Möglicherweise ... Die Wartungsthematik hatte ich bisher überhaupt nicht auf dem Schirm. Und dämpft meine Ambitionen jetzt doch etwas. Danke für den Input!
Hallöchen,
ich bin mir nicht sicher was mit der Wartungsthematik gemeint ist.
bisschen putzen und pflegen ist ja jetzt nicht Sooo aufwändig. :unsure:
Alles andere macht beim Auto auch die Werkstatt.
 
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Zwei Fragen an Besitzer*innen des Packster 70: Ist es tatsächlich ein Problem, dass man beim Pedalieren mit den Fußspitzen an die Box oder den Ständer stößt, weil der Abstand zwischen Pedalen und Box relativ gering ist, und wie sieht es mit Rost an diversen Schrauben und an der vorderen Federgabel aus?
Nein, wenn man richtig Fahrradfahren kann - dh Fußballen auf den Pedalen und nicht die Ferse ist das kein Problem. Ich habe Schuhgröße 45...
 
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Grasschnitt kann man nicht
Das ist ja kein Gartenforum hier, kurz OT:
Hab seit 8 Jahren einen Mähroboter. Hauptgrund war, dass ich den Abtransport des modernden Schnittgutes mit PKW Anhänger und die tyrannischen Gemeindefuzzys gehasst habe.
Mein Häcksler wandert mit dem Heckenschnitt mit. Jeder geschnittene Ast geht direkt rein. Das spart Zeit. Die Spähne eignen sich dann vorzüglich zum Mulchen. Das, was da noch übrig ist, fahre ich locker mit dem Rad zum Grüngutplatz.
 
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Bei mir bislang auch keine größeren Probleme mit der Box oder dem Fahrradständer, trotz Schuhgröße 46, selbst in Birkenstock (bin in 2 Monaten Nutzung vllt (nur) 3 mal mit dem Fuß leicht an der Box entlang geschrabbt).
 
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Hallöchen,
ich bin mir nicht sicher was mit der Wartungsthematik gemeint ist.
bisschen putzen und pflegen ist ja jetzt nicht Sooo aufwändig. :unsure:
Alles andere macht beim Auto auch die Werkstatt.
ich bin faul und putz auch mein Auto nicht :oops:
klar, ab und zu ein Fahrrad etwas schmieren ist schon ok und auch nicht so viel Aufwand, aber Federgabel zerlegen (wie das bei der Frontgabel offenbar sogar relativ regelmäßig erforderlich sein dürfte) ist schon etwas das mir nicht mehr so behagt
 
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ich bin faul und putz auch mein Auto nicht :oops:
klar, ab und zu ein Fahrrad etwas schmieren ist schon ok und auch nicht so viel Aufwand, aber Federgabel zerlegen (wie das bei der Frontgabel offenbar sogar relativ regelmäßig erforderlich sein dürfte) ist schon etwas das mir nicht mehr so behagt
Das empfinde ich für nicht notwendig.
Ich pendle seit Jahren mit verschiedensten Fahrrädern. Ich habe noch niemals nur eine Federgabel auseinandergenommen.
Bisschen geputzt und eingeschmiert ja. Aber das war es dann auch.
 
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Was man da so liest ist ja eher abschreckend. Zumal ich bisher noch nie irgendetwas bei einem Rad gewartet habe und das gern 1x im Jahr die Werkstatt machen lassen würde. Aber damit scheint man hier nicht durchzukommen.
Die Wartung der Gabel ist eine Sache von ein paar Minuten. Neben haushaltsüblichem Werkzeug braucht man nur den Ringschlüssel für die Einstellnubsis auf der Gabelkrone. Der kostet einen einstelligen Eurobetrag. Auch der Austausch der Gleithülsen und der Abstreifringe ist keine Herausforderung.
Bitte nicht von den kurzen Wartungsintervallen in der Bedienungsanleitung verunsichern lassen. Das beschränkt sich zu 90% auf Schmutz von den Standrohren entfernen und schlimmstenfalls nene Tropfen Öl drantun.
Wirklich aufmachen muss man die Gabel nach meiner Ansicht 2x im Jahr, einmal im Herbst und einmal nach der Streusalz-Saison.

Kettenpflege ist, verglichen damit, der größere Aufwand.
 
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Die Wartung der Gabel ist eine Sache von ein paar Minuten. Neben haushaltsüblichem Werkzeug braucht man nur den Ringschlüssel für die Einstellnubsis auf der Gabelkrone. Der kostet einen einstelligen Eurobetrag. Auch der Austausch der Gleithülsen und der Abstreifringe ist keine Herausforderung.
Bitte nicht von den kurzen Wartungsintervallen in der Bedienungsanleitung verunsichern lassen. Das beschränkt sich zu 90% auf Schmutz von den Standrohren entfernen und schlimmstenfalls nene Tropfen Öl drantun.
Wirklich aufmachen muss man die Gabel nach meiner Ansicht 2x im Jahr, einmal im Herbst und einmal nach der Streusalz-Saison.

Kettenpflege ist, verglichen damit, der größere Aufwand.
Ich muss mir das Ding wohl mal in natura ansehen und auch mit dem Händler reden was sie bei einem Service so mitmachen. Vermutlich komm ich auch gar nicht auf so viele km, würd (ins Blaue hinein) schätzen 10 km die Woche, das sind dann vlt. 500 km im Jahr, und durch Matsch fahr ich da auch eher nicht, ist alles asphaltiert.

Aber den Riemen bei der Enviolo muss man nicht pflegen, oder doch?
 
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Schaltzüge verschleißen gerne bei der Enviolo, Kollege 600km, meine Tochter 750km, geht aber auch anders, meine Frau hat 2500km und noch nix gerissen....
 
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Schaltzüge verschleißen gerne bei der Enviolo, Kollege 600km, meine Tochter 750km, geht aber auch anders, meine Frau hat 2500km und noch nix gerissen....
Auch hier (allerdings auf dem UA) zwei Mal gerissen. Aber das war's dann auch schon und mittlerweile sind 10,5 k auf der Uhr. Habe/n gelernt vorrangig im Winter auf die Züge aufzupassen....
 
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Aber den Riemen bei der Enviolo muss man nicht pflegen, oder doch?
Bei meinem Schindelhauer hab ich den Riemen nach ein paar tausend Kilometern einmal mit WD40 abgespritzt nachdem er zu knarren angefangen hat. Ob das die richtige Vorgehensweise ist weiß ich nicht, aber es hat geklappt. Sonst mache ich nichts damit.
 
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schätzen 10 km die Woche, das sind dann vlt. 500 km im Jahr
Bei so wenig Fahrleistung würde ich fast überlegen, das Rad mit anderen zu teilen, denn das steht sich so mehr kaputt(*) als das es fährt und wenn du dann mal die Kosten auf die Kilometer umrechnest, ist das eine sehr teure Art der Fortbewegung.
Über den Daumen gepeilt liegen die Kilometerleistugen hier im Forum eher so zwischen 2000 und 10.000 Kilometer im Jahr.

(*) = insbesondere der Akku verliert auch unabhängig von den Ladezyklen im Laufe der Zeit Kapazität. Der hält dann wahrscheinlich zwar länger als bei regelmäßiger Benutzung, aber keinesfalls ewig. Auch hier wieder → Kosten Pro Kilometer
 
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Vielen Dank für Eure Gedanken, die mir eigentlich klar machen, dass ich mir die Grundfrage noch viel zu wenig gestellt habe, nämlich ob ein Lastenrad für mich überhaupt sinnvoll ist, oder ob die km, die ich dann statt mit dem Auto mit dem Rad zurücklegen würde die Anschaffung nicht rechtfertigen. Wobei ich bei diesen geschätzten 500 km pro Jahr tatsächlich keine Ahnung habe ob das realistisch ist, oder ob es dann möglicherweise auch viel mehr ist - ich hab halt einen Einkauf im Supermarkt alle zwei Wochen gerechnet. Wieviel ich mit dem Auto pro Jahr fahre weiß ich ungefähr - bisher ca. 15.000 km - aber ich kann gar nicht einschätzen, wieviel davon Wege in der Umgebung sind, die ich dann durchs Rad ersetzen würde und wie viel davon längere Strecken. Die Frage ist: wie findet man das heraus - ich wüsste nicht, wo man sich hier eins für einige Zeit ausborgen könnte, um das vorab einmal zu testen, ich hab wenn ich so überlege bei mir in der Gegend eigentlich noch überhaupt nie jemanden mit einem Lastenrad gesehen, hier ist leider reines Autoland. Dieses Thema führt dann aber sowieso schon weit vom Thema dieses Threads weg.
 
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aber ich kann gar nicht einschätzen, wieviel davon Wege in der Umgebung sind, die ich dann durchs Rad ersetzen würde und wie viel davon längere Strecken.
Fahrtenbuch? Geht je nach Geschmack auch elektronisch und automatisch, aber eigentlich reicht auch der Kalender in der Mittelkonsole, den man sich nach jeder Fahrt auf den Fahrersitz legt. Muss ja kein Jahr sein, ich denke dass man da relativ schnll einen groben Überblick bekommt.
 
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...dass ich mir die Grundfrage noch viel zu wenig gestellt habe, nämlich ob ein Lastenrad für mich überhaupt sinnvoll ist, oder ob die km, die ich dann statt mit dem Auto mit dem Rad zurücklegen würde die Anschaffung nicht rechtfertigen...

Gibt es denn außer dieser 2-wöchentlichen Supermarktfrequenz nichts, das annhähernd in Frage käme?
Ich würde ja gleich einmal den 2-Wochenrythmus in Frage stellen. Hier mit Kindern sinds mindestens 2x die Woche und das Rad ist meist ganz gut beladen.

Wo lebst Du Stadt, Suburbia, Land?

Rekapituliere einfach mal regelmäßige Fahrten der letzten Wochen. Auf GoogleMaps kannst die Entfernung ja gut abrufen (und auch die
entsprechende Fahrradstrecke gleich in Vergleich stellen). Ich würde sagen alles was bis 10km eine Strecke geht, kann sofort problemlos mit dem Rad gemacht werden. Aber natürlich ist der Zeitunterschied höher, je schneller die mit dem PKW möglichen Durchschnittsgeschwindigkeiten sind (Überland). In der Stadt kommen - wenns hoch kommt - +10min dazu. Sehr oft bin ich innerstädtisch erheblich schneller als es im Auto möglich wäre, weil Stau, keine Parkplatzsuche, Abstellen nahe am Ziel usw.

Ein paar Vorteile Lastenrad gegenüber normalem Rad:
Unklare Wetterlage? Wurscht: Regenzeug rein.
Unterlagen und sonstiges Zeug zum Mitnehmen? detto...
Nicht sicher ob am Weg was zum Mitnehmen ist? Egal...
Gerne immer irgendein Klump im Kofferraum mitgeführt (Werkzeug, Gummistiefel, Bergschuhe, Badesachen...), weil man kann ja nie wissen? ebenso.
Es leistet viel, was so nebenbei das Autofahren auch recht komfortabel gemacht hat.

Fährst Du ansonsten auch Rad? Wenn ja, ambitioniert? und ein (oder mehrere) gute stehen eh in der Garage? Oder eher so hin- und wieder zufällig mit irgendeiner Gurke, die halt seit langem da ist?

Im ersteren Fall und bei tatsächlich nur einem 2-wöchentlichen Supermarktbedarf, sollte es ein Anhänger auch tun. Oder Ortliebs und öfter einkaufen.

Im zweiteren Fall könnte es sein, dass Dich das neue Lastenrad wieder richtig zum Radfahren bringt. War bei mir so. Das alte Rad war zwar schön aber nur bedingt fahrbar. Jetzt machts wieder richtig Spaß und ich fahre alles damit.

Aber natürlich stand auch bei mir nach dem Habenwollen dann schnell die Rechnung ob's denn irgendwie darstellbar ist. Kinder helfen dabei sehr, Hunde evtl. auch, wie man hier oft liest. Zum Kindergarten und wieder zurück sind bei 5km Einzelstrecke 5x die Woche 100km in der Woche. Das rentiert sich dann sogar schon fast rein finanziell, obwohl ich das Auto nicht verkauft habe.

Ich gehe ja davon aus, dass in dem Moment wo das Ding Spaß macht, Du auch damit aufhörst Dein Auto mit Grünschnitt zu versauen... Schau Dir den "Sehenswerte Transporte Faden" an. Das sind nicht nur Freaks, dort, man bekommt einfach immer mehr Freude daran Trümmer mit dem Rad herum zu führen. Anfangs vielleicht auch - aber nicht nur - um den hohen Kaufpreis zu rechtfertigen.

Und wenn das Ding nicht für Kinder gedacht ist, würde ich auch ein anderes mit leicht entfernbarer Box nehmen. Einfach weil es flexibler ist.
 
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