Riese & Müller Packster 70 2021

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Falls eine radikale Neufassung kommen sollte und es eine technische Möglichkeit gibt, diese in die bisherigen Räder nachzurüsten, MUSS R+M diesen Weg gehen.
Das werden die sicher auch, denn so wandelt man Minus in Plus.
...und schafft Kundenzufriedenheit, Respekt und Vertrauen in die Kraft einer Premium-Marke.
Ein erkannter, eingeräumter und korrigierter Fehler ist DIE Chance, verloren gegangenes Vertrauen neu auferstehen zu lassen.
Dazu braucht es jedoch die erforderliche Größe und den nötigen Mut - plus natürlich das technische Können.
Ich persönlich verorte das aber alles als vorhanden bei R+M.

Ich bin gespannt + ziemlich sicher, dass hier mitgelesen wird.
 
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Eine in Richtung einer Ebene ausgerichtete Seillage + deren tangentiale Anlenkung zu den Übertragungsteilen/Rollen dürfte eine weitaus langlebigere Lösung sein.
Das kann ich Aktuell nicht so unterschreiben ;)... Seilbahnen werden doch oft so umgelenkt wie R+M es macht. Man muss aber bei Kränen, beim aufwickeln auf die Trommel, wohl die Drallrichtung der Seile beachten. Aber man findet nicht so recht eine Drahtseilfiebel :D...

Also korrektur, natürlich wirds einflüsse geben, aber ich glaube das ist vernachlässigbar. Das Drücken auf den PVC Mantel, das eventuelle spröde werden des Mantels und dann abnehmende Seilspannung, bei einem Rad was sehr empfindlich auf die Seilspannung reagiert... Aber ich finde zu dem Thema leider wenig fachliches... alles nur Theorie.

So sieht es bei Johansson aus ...
Ich bin ja kein Fan vom Parallelschalten von Maschinenelementen :D... aber ich erkenne das gesamtsystem auch nicht.
 
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Guter Punkt! Nur etwaige Neuanpassungen gehen dann vermutlich an den "Beta-Testern", sprich den Kund:innen der Jahre 2020 und 2021 vorbei...:oops:
Genau das. Und die Packster 70 Modelle der Jahre 20/21 gelten dann direkt als Ramschware auf dem Gebrauchtmarkt mit enormem Wertverlust.. "Verkaufe Packster 70 (2022 mit funktionierender Lenkung!!!)".. dann ist das Packster quasi die A-Klasse unter den Cargobikes. Der Produktrückruf liest sich ja wie die Pressemitteilung von Daimler damals. Nur dass Daimler seinerzeit trotz angeblicher "extrem unrealistischer Lenkbewegungen" direkt einen Produktionsstopp veranlasst hat.
 
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Genau das. Und die Packster 70 Modelle der Jahre 20/21 gelten dann direkt als Ramschware auf dem Gebrauchtmarkt mit enormem Wertverlust.. "Verkaufe Packster 70 (2022 mit funktionierender Lenkung!!!)".. dann ist das Packster quasi die A-Klasse unter den Cargobikes. Der Produktrückruf liest sich ja wie die Pressemitteilung von Daimler damals. Nur dass Daimler seinerzeit trotz angeblicher "extrem unrealistischer Lenkbewegungen" direkt einen Produktionsstopp veranlasst hat.
Ja, wenn die 'Altmodell-Besitzer" allein gelassen werden.
Sofern was gänzlich Neues kommen sollte, ist das der Knackpunkt und der ultimative Härtetest für die Marke.
 
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Falls eine radikale Neufassung kommen sollte und es eine technische Möglichkeit gibt, diese in die bisherigen Räder nachzurüsten, MUSS R+M diesen Weg gehen.
Das werden die sicher auch, denn so wandelt man Minus in Plus.
...und schafft Kundenzufriedenheit, Respekt und Vertrauen in die Kraft einer Premium-Marke.
Ein erkannter, eingeräumter und korrigierter Fehler ist DIE Chance, verloren gegangenes Vertrauen neu auferstehen zu lassen.
Dazu braucht es jedoch die erforderliche Größe und den nötigen Mut - plus natürlich das technische Können.
Ich persönlich verorte das aber alles als vorhanden bei R+M.

Ich bin gespannt + ziemlich sicher, dass hier mitgelesen wird.
Grundsätzlich hast du sicher recht.. Aber ich denke, dass die Lenkung so ausgiebig hätte getestet werden müssen, dass es gar nicht erst zu den hier im Forum beschriebenen Unfällen und Problemen gekommen wäre. Wenn der Grund dafür am Ende war, dass man Geld an der falschen Stelle sparen wollte - durch zu wenige Tests und zu billige Komponenten - habe ich dafür kein Verständnis. Und wenn man dafür stattdessen als "Premium - Made in Germany - Ingenieurgründer - Mobilitätswende"-Marke auftritt umso weniger. Wenn jetzt aufgrund von negativen Rückmeldungen hier etwas geändert wird, ist das aus meiner Sicht der falsche Weg. Zumal ja immer noch nicht offen zu Lieferterminen, fehlenden Teilen und der Lenkung kommuniziert wird und das zumindest bei mir der Punkt ist, der am Ende am meisten Vertrauen zerstört. Sollte R+M hier mitlesen, wäre das ja umso trauriger. Eingeräumt ist ja auch nichts.. im Produktrückruf war die Rede von ungünstigen Fahrsituationen in Einzelfällen - als hätten die Fahrer Schuld, weil sie schräg auf eine Wurzel oder einen Bordstein gefahren sind (und sind sie ja gemäß Rückmeldung im Forum nicht). Oder mein Rad verzögert sich sinngemäß, weil ich es so individuell zusammengestellt habe - nicht, weil R+M Probleme hat.

Kann sein, dass ich die Situation völlig falsch einschätze. Aber genau da wäre eine offene und ehrliche Kommunikation ja gut gewesen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass meine Töchter sich wegen eines lenkungsbedingten Unfalls verletzt hätten (oder schlimmer), fällt es mir schwer, nicht emotional zu werden. Bei einem Umstand, der aus meiner laienhaften und unwissenden Perspektive mit guter "Ingenieursarbeit" hätte verhindert werden können.
 
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Kurzes Feedback meines Packster 70 nach rund 600km (Vario, Dual-Batterie, Performance Package)

Zu Beginn war ich sehr zufrieden mit dem Fahrrad. Die Lenkung fing damals (im Mai 2021) jedoch bei höheren Geschwindigkeiten und unterschiedlicher Ladung häufig an zu Schlingern. Mein Händler (selbst Cargobike-Fahrer) meinte, dass sei normal bei den Bikes. Ich war als Newbie etwas irritier und verunsichert. Aber ich nahm es so hin.

Bei einer knackigen Kurve bei mittlerer Geschwindigkeit machte es bei mir dann plötzlich einen lauten Schlag und mein Lenker stand ca. 70° quer zur eigentlichen Lenkrichtung. Also im Nachhinein ist genau das passiert, weshalb der Rückruf gestartet wurde. Es kam zu keinem Unfall und zum Glück war auch niemand mit an Board. Somit brachte ich das Ding gleich mal nach damals 200km zum Händler und der checkte die Lenkung durch (Juni 2020). Er meinte nach der Inspektion, dass er die Lenk-Kabel nochmals deutlich nachgestrafft hatte und die Schrauben auf Festigkeit überprüft hat.

Seitdem bin ich mit der Lenkung nun auch sehr zufrieden. Sie antwortet recht direkt und es kommt zu keinem Flattern des Vorderrades mehr, egal bei welcher Geschwindigkeit.

Zum Rest des Rades haben ja schon viele einiges geschrieben. Die positiven Dinge kann ich alle mit unterschreiben. Es macht echt Spaß, auf dem Ding zu sitzen. Auch mit zwei Kids und/oder voller Beladung.

Danke euch für den einen oder anderen Tipp mit der Schmutzmatte oder dem Getränkenetz. Das werde ich bald versuchen nachzurüsten.
 
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Hallo,

Ich lese hier schon eine Weile mit, danke für die vielen informativen Info-Perlen!(y)

Ich suche für meine Familie schon eine Weile nach dem für uns perfekten Lastenrad.
Ich glaube es in dem Packster 70 gefunden zu haben. Kein Auto mehr in der Stadt, egal ob Sommer oder Winter - das ist das Ziel!

Das Rad ist primär für den Transport von meinen beiden Kindern, 3 und 6 Jahre alt. Das Mitnehmen sollte idealerweise noch die nächsten 4 (?) Jahre funktionieren. Hier scheiden schon die meisten Lastenräder aus - Regenverdeck/Lenkstange zu niedrig und Sitzbank für 2 größere Kinder zu schmal.
Auch noch sehr wichtig ist genug Power und die richtige Schaltung für unseren "Berg" am Heimweg.
Hier sind wir mit einem Bakfiets verzweifelt. Der Shimano Steps 6100 Motor ist einfach zu schwach. Nexus 7 war auch nicht toll.
Eine Enviolo-Schaltung ist mir grundsätzlich zu ineffizient und vermutlich auch mit einem Bosch Cargo Motor zu schwach für unseren Berg.

Das Packster 70 kommt gut mit beiden Anforderungen zurecht:
  • Innen ca. 60cm breit und angeblich für Kinder bis 10 Jahre geeignet
  • Den starken Bosch Cargo Motor in Kombinatio mit einer Kettenschaltung.
Rohloff wie an meinem Arbeitsrad wäre super, die Kettenschaltung tuts aber auch.

Frage an euch.
Lieg ich mit dem Packstern 70 richtig oder hab ich vielleicht noch ein paar interessante Optionen übersehen?

Das Radkutsche Rapid dass viele Schaltungsoptionen bietet und ein sehr hohes Regenverdeck hätte, hab ich ausgeschieden weil mir der neue Sachs Motor zu selten ist. Hier ist mir das Risiko zu hoch.

LG
Tom
 
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Hallo,

Ich lese hier schon eine Weile mit, danke für die vielen informativen Info-Perlen!(y)

Ich suche für meine Familie schon eine Weile nach dem für uns perfekten Lastenrad.
Ich glaube es in dem Packster 70 gefunden zu haben. Kein Auto mehr in der Stadt, egal ob Sommer oder Winter - das ist das Ziel!

Das Rad ist primär für den Transport von meinen beiden Kindern, 3 und 6 Jahre alt. Das Mitnehmen sollte idealerweise noch die nächsten 4 (?) Jahre funktionieren. Hier scheiden schon die meisten Lastenräder aus - Regenverdeck/Lenkstange zu niedrig und Sitzbank für 2 größere Kinder zu schmal.
Auch noch sehr wichtig ist genug Power und die richtige Schaltung für unseren "Berg" am Heimweg.
Hier sind wir mit einem Bakfiets verzweifelt. Der Shimano Steps 6100 Motor ist einfach zu schwach. Nexus 7 war auch nicht toll.
Eine Enviolo-Schaltung ist mir grundsätzlich zu ineffizient und vermutlich auch mit einem Bosch Cargo Motor zu schwach für unseren Berg.

Das Packster 70 kommt gut mit beiden Anforderungen zurecht:
  • Innen ca. 60cm breit und angeblich für Kinder bis 10 Jahre geeignet
  • Den starken Bosch Cargo Motor in Kombinatio mit einer Kettenschaltung.
Rohloff wie an meinem Arbeitsrad wäre super, die Kettenschaltung tuts aber auch.

Frage an euch.
Lieg ich mit dem Packstern 70 richtig oder hab ich vielleicht noch ein paar interessante Optionen übersehen?

Das Radkutsche Rapid dass viele Schaltungsoptionen bietet und ein sehr hohes Regenverdeck hätte, hab ich ausgeschieden weil mir der neue Sachs Motor zu selten ist. Hier ist mir das Risiko zu hoch.

LG
Tom
Moin Tom,

da du meine Beiträge ja dann sicher zum Packster gelesen hast, werde ich mich hier kurz fassen. Ich wollte auch ein Packster, bekomme jetzt ein Ca Go und freue mich. Für deine Zwecke empfehlen würde ich es bzw. allgemein ein Long John Lastenrad dir aber nur eingeschränkt, weil: 1) wird das mit deinem großen Kind schon knapp. Ausgelegt sind solche Boxen in den Long Johns vorne ja allgemein bis 7, maximal 8 Jahre. Auch wenn R+M beim Packster schreibt, dass es bis 10 funktioniert, möchte ich mal bezweifeln, dass ein 9- oder 10-jähriges Kind von den Eltern in der engen Fahrradbox von der Schule abgeholt werden will. Da spielt ja auch der "Coolness-Faktor" eine Rolle. Und bei zwei Kindern wird es auch schnell eng. Und je größer und schwerer die Kinder in einer Box vorne sind, umso schwieriger ist ja auch die Fahrt (am Berg). 2) hätte das Ca Go (und haben viele anderen) die Enviolo und die hast du ja ausgeschlossen. Man kann die ja (siehe @customizer) gegen eine Kindernay-MTB-Schaltung austauschen, die deutlich besser am Berg funktioniert. Finde ich sehr interessant. Ist aber auch sehr teuer und du hast keine Garantie und hast eine Enviolo als Elektro-Schrott über.

Hast du schonmal ans R+M Multicharger gedacht? Es gibt zwar noch andere Longtails wie das Surly Big Easy oder das Tern GSD. Aber für den Einsatz am Berg in Kombination mit größeren Kindern wäre das Multicharger mit einer Deore XT-Schaltung wahrscheinlich das Praktikabelste. Weil die Last hinten anders verteilt ist als bei einem Long John, fährt es sich "gerader" und damit vermutlich besser an eurem Berg. Da passen ja auch Erwachsene bis 60kg drauf und man kann einen Sitz für kleine Kinder und einen Griff für größere Kinder montieren. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass man den Sitz vom Tern GSD für ganz große Kinder darauf verbauen kann https://www.ternbicycles.com/de/accessories/471/captains-chair). Und mit dem Rad sitzen die Kinder ja auch "cooler" als bei Boxen-Rädern. Ähnelt ja eher einem eScooter. Und wenn die Kinder noch größer werden, fällt der Umstieg auf Fahrzeuge wie die neue BMW CE 04 auch leicht.
 
Hallo zusammen,
Hat schon jemand 3 Kinder in das Packster 70 gesetzt?
Wie viel Platz war da für die Beine?

Nachtrag: Meine Überlegung ist: in welches passen 3 Kinder besser rein? Ins Packster 70 oder ins Load 75 mit Fußraum?
Nach Datenblatt sind da doch 15cm Unterschied, wenn ich es richtig lese. Aber vom Produktnamen 5cm?
Hat jemand auch mit dem Load 75 Erfahrung mit 3 Kindern?
Danke!
 
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Das Rad ist primär für den Transport von meinen beiden Kindern, 3 und 6 Jahre alt. Das Mitnehmen sollte idealerweise noch die nächsten 4 (?) Jahre funktionieren. Hier scheiden schon die meisten Lastenräder aus - Regenverdeck/Lenkstange zu niedrig und Sitzbank für 2 größere Kinder zu schmal.
10 und 7 klappt Bakfiets Cargo long oder workcycles KR8 noch ohne Probleme, selbst getestet. Das Bakfiets gibt es allerdings nur mit Shimano oder Enviolo Nabe, das KR8 auch mit Kettenschaltung und Neodrives Heckmotor
 
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Moin Tom,

da du meine Beiträge ja dann sicher zum Packster gelesen hast, werde ich mich hier kurz fassen. Ich wollte auch ein Packster, bekomme jetzt ein Ca Go und freue mich. Für deine Zwecke empfehlen würde ich es bzw. allgemein ein Long John Lastenrad dir aber nur eingeschränkt, weil: 1) wird das mit deinem großen Kind schon knapp. Ausgelegt sind solche Boxen in den Long Johns vorne ja allgemein bis 7, maximal 8 Jahre. Auch wenn R+M beim Packster schreibt, dass es bis 10 funktioniert, möchte ich mal bezweifeln, dass ein 9- oder 10-jähriges Kind von den Eltern in der engen Fahrradbox von der Schule abgeholt werden will. Da spielt ja auch der "Coolness-Faktor" eine Rolle. Und bei zwei Kindern wird es auch schnell eng. Und je größer und schwerer die Kinder in einer Box vorne sind, umso schwieriger ist ja auch die Fahrt (am Berg). 2) hätte das Ca Go (und haben viele anderen) die Enviolo und die hast du ja ausgeschlossen. Man kann die ja (siehe @customizer) gegen eine Kindernay-MTB-Schaltung austauschen, die deutlich besser am Berg funktioniert. Finde ich sehr interessant. Ist aber auch sehr teuer und du hast keine Garantie und hast eine Enviolo als Elektro-Schrott über.

Hast du schonmal ans R+M Multicharger gedacht? Es gibt zwar noch andere Longtails wie das Surly Big Easy oder das Tern GSD. Aber für den Einsatz am Berg in Kombination mit größeren Kindern wäre das Multicharger mit einer Deore XT-Schaltung wahrscheinlich das Praktikabelste. Weil die Last hinten anders verteilt ist als bei einem Long John, fährt es sich "gerader" und damit vermutlich besser an eurem Berg. Da passen ja auch Erwachsene bis 60kg drauf und man kann einen Sitz für kleine Kinder und einen Griff für größere Kinder montieren. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass man den Sitz vom Tern GSD für ganz große Kinder darauf verbauen kann https://www.ternbicycles.com/de/accessories/471/captains-chair). Und mit dem Rad sitzen die Kinder ja auch "cooler" als bei Boxen-Rädern. Ähnelt ja eher einem eScooter. Und wenn die Kinder noch größer werden, fällt der Umstieg auf Fahrzeuge wie die neue BMW CE 04 auch leicht.
Danke für deine Rückmeldung.
Ein Longtail ist eher nix für uns. Hab ein Bicicapace kurz probegefahren. Eh nett aber man hat man die Kinder hinten drauf und bekommt wieder nicht wirklich was von ihnen. Außerdem kann man die Kinder nicht einfach so unter einem Regenverdeck in Sicherheit bringen und der Stauraum ist nicht so einfach nutzbar.
Wobei ich eben gesehen hab dass es fürs Tern ja mittlerweile ein Regenverdeck ("Clubhouse Fort") gibt
Es soll aber trotzdem ein Longjohn wie das Packster sein.

Ob die Transportbox vom Packster oder der Gepäckträger vom Tern irgendwann dann mal uncooler/cooler ist kann jetzt noch keiner sagen. Das fließt jetzt nicht in meine Kaufentscheidung ein.

Wenn eine Enviolo umrüsten dann auf eine Rohloff. Hab ich auch schon auf meinem Arbeitsrad. Aufwand+Aufpreis sind aber schon ziemlich groß.

Das Bakfiets war auch bergauf vom Fahrverhalten her gut zu fahren, nur die Unterstützung war einfach zu schwach.

10 und 7 klappt Bakfiets Cargo long oder workcycles KR8 noch ohne Probleme, selbst getestet. Das Bakfiets gibt es allerdings nur mit Shimano oder Enviolo Nabe, das KR8 auch mit Kettenschaltung und Neodrives Heckmotor
Das KR8 kannt ich noch nicht. Sieht interessant aus. Ist aber wohl auch nix fürn Berg. Der Neodrives Heckmotor leistet nur 40Nm. Kein Vergleich zum Bosch Cargo mit seinen 85Nm.
 
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Das KR8 kannt ich noch nicht. Sieht interessant aus. Ist aber wohl auch nix fürn Berg. Der Neodrives Heckmotor leistet nur 40Nm. Kein Vergleich zum Bosch Cargo mit seinen 85Nm.
- das Johansson Gunnar wäre noch ein Longjohn mit starkem und leisen Brose Motor - 3 zur Auswahl bis 90 Nm.
Es hat aber 20 Zoll Bereifung vorne und hinten, und eine schmalen Rahmen, keinen Käfig.
Die Aufbauten sind umfangreich und sehr variabel.
website / video Rad / video Aufbauten
 
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Hallo zusammen,
Hat schon jemand 3 Kinder in das Packster 70 gesetzt?
Wie viel Platz war da für die Beine?

Nachtrag: Meine Überlegung ist: in welches passen 3 Kinder besser rein? Ins Packster 70 oder ins Load 75 mit Fußraum?
Nach Datenblatt sind da doch 15cm Unterschied, wenn ich es richtig lese. Aber vom Produktnamen 5cm?
Hat jemand auch mit dem Load 75 Erfahrung mit 3 Kindern?
Danke!
Zum Load kann ich nichts sagen, das Packster fahre ich immer mal mit 3 Kindern (von der Größe her bisher maximal 2x5 + 1x3 Jahre). Kopffreiheit ist super, aber die Beine muss man schon etwas “sortieren”, meist werden auch die erhöhten Seitenbereiche (unter denen die Akkus sind) genutzt. Drei bequem ausgestreckte Beinpaare sind es nicht, aber die Kinder scheinen sich trotzdem wohl zu fühlen und es gibt beim Fahren keine Beschwerden (nur eben manchmal am Anfang, bis jeder einen Beinplatz gefunden hat). Allerdings sind das nur Kurzstreckenerfahrungen.
 
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Wenn eine Enviolo umrüsten dann auf eine Rohloff. Hab ich auch schon auf meinem Arbeitsrad. Aufwand+Aufpreis sind aber schon ziemlich groß.


Wenn alles fertig ist mit dieser neuen Kombi CaGo + Kindernay berichte ich im CaGo-Faden.
Und auch weitere CaGo-Besitzer warten aktuell gespannt auf diesen ersten fahrbaren 'Prototypen"; deren Eindrücke werden sich ebenfalls finden.
Dann kann sich jeder seine Meinung bilden, ob dieses System für die jeweils individuelle Situation "was ist".

Nur so viel vorab: als autarke Getriebeoption zu den bekannten Möglichkeiten besonders bei anspruchsvoller Topografie ist dieses Teil genial!
Selbst Anfahren am steilen Berg (ich weiß, was "steile" Berge sind) mit voll bepacktem Lastenrad, wird problemlos gehen.
Selbst wenn man sich verschalten hat, funzt das: 1-3 Gänge in einem Zug + im Stand runterschalten, völlig unabhängig von elektronischen Koppelungen/Zwangssteuerungen/Limitierungen, und los geht's mit Nutzung der beim Runterschalten auf die ggf. kleinsten Gänge mit meiner Primärübersetzung extrem kleinen Entfaltungen.



Kostet viel Geld, das hat aber auch seinen Grund.
Der Lohn ist jedoch ein begeisterndes Produkt mit unglaublicher Performance.
Ich bin aus eigenem Erleben und mittlerweile 6-monatiger Erfahrung völlig überzeugt, daher mein absoluter persönlicher Favorit in dieser Frage - jeder entscheidet für sich.
 
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Hallo zusammen,
Hat schon jemand 3 Kinder in das Packster 70 gesetzt?
Wie viel Platz war da für die Beine?

Nachtrag: Meine Überlegung ist: in welches passen 3 Kinder besser rein? Ins Packster 70 oder ins Load 75 mit Fußraum?
Nach Datenblatt sind da doch 15cm Unterschied, wenn ich es richtig lese. Aber vom Produktnamen 5cm?
Hat jemand auch mit dem Load 75 Erfahrung mit 3 Kindern?
Danke!
Hi, bin beide Modelle gefahren mit Kindern 5,8 und 10. Geht, aber für die Bein e wird es eng. Meine Kinder finden das Packster 70 komfortabler. Ich habe es nicht nachgemessen aber die Kiste vom P70 wirkt breiter, so dass es für die beiden Kinder, die nebeneinander sitzen, weniger eng wirkt als im Load75.
Am meisten Platz (subjektiv), vor allem zusammen mit Einkäufen, hatten die Kinder im alten P80 (von dem ich immer noch ein grosser Fan bin). Auf Platz 2 sehe ich das urban arrow, das ich aber aus anderen Gründen nicht so gut (für mich) finde.
Ich werde mit Kindersitz über Gepäckträger und Packtaschen, die Kiste vom P70 etwas entlasten. Die grossen Kinder fahren meist selbst, und wenn sie mitfahren, müssen sie halt die Beine etwas übereinanderlegen.
 
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