Reifen am Hänger immer sehr schnell abgefahren

Hallo zusammen,

bei unserem Chariot sind die Reifen immer recht schhnell abgefahren. Die jetztige Garnitur Schwalbe Marathon plus haben wir am 2.8. 13 aufgezogen und schon jetzt ist der blaue Kern sichtbar. Eine derart schnelle Abnutzung haben wir an keinem anderen Hänger oder Rad in unserem recht großen Fuhrpark.

Hat wer eine Idee woran das liegt?
 
Wenn Fahrweise und Laufleistung ausscheiden...

Vermutung: Die Achse am Chariot ist ja, wenn ich mich recht erinnere, nicht gerade, da ist ein leichter Sturz drin... Vorspur wohl auch.
Wenn dann der Hänger nicht in der konstruktiv vorgesehenen Lage läuft, führt das zu erhöhter Reibung.
Zumindest auf deinem Avatarbild scheint mir die Deichsel sehr tief zu sein und der Hänger nach vorne gekippt.
Nur so ne Idee.
 

Reinhard

Administrator
Hat wer eine Idee woran das liegt?
Spur prüfen, im angehängten und belasteten Chariot. Du kannst dafür im einfachsten Fall einen Zollstock nehmen und auf Achshöhe vorn und hinten den Abstand Felge <-> Felge messen. Im Idealfall hast dort den gleichen oder vorn minimal (1-2 mm) einen geringeren Wert.
 
Der negative sturz sollte keine so grossen Einfluss auf denn verschleiss der Mäntel am Hänger haben, oder sind es Hochdruckreifen?
Ich kenn das mit dem hohen verschleiss von Rollstühlen wo die beiden Räder nicht parallel zueinander laufen.
 
Achso, wieviel Gewicht packst du denn so rein? Denn logischerweise radiert mehr Zuladung bei einem Spur/Sturzfehler auch mehr Gummi ab als weniger Gewicht.
 
Ich fänd eine Kilometer Angabe interessanter als das Montagedatum, schließlich kann ein Anhängerjahr ganz unterschiedlich verlaufen, zumal ja offensichtlich noch mehr Anhänger genutzt werden. Bei unserem Weber Ritschie2 sieht man nach 3000 km an den Big Apple Reifen fast nichts. Beladung mit einem Kind und Einkäufen oder campingzeug, inzwischen zwei Kindern.
Ich würde sich auf eine falsche Spur der Räder tippen.
 
Denke, dass Schwachtreter es genau auf den Punkt bringt. Hatte mir auch schonmal Gedanken dazu gemacht, durch die schräg angestellten Räder stimmt die Spur nicht, wenn der Hänger nicht exakt in der vorgesehenen Position steht. Merkt man deutlich, wenn man ihn schiebt und kippt. Dann geht's plötzlich echt schwer. Ist er dann noch ordentlich beladen, kann ich mir gut vorstellen, dass das die Reifen verschleißt. Unserer hat inzwischen eine gerade Achse.
 
Wenn Fahrweise und Laufleistung ausscheiden...
Was meinst du mit Fahrweise (n) ? Ich bin kein Heizer, fahre aber sehr viel, Berg auf und Berg ab. Die Laufleistung kann ich nur schätzen, da ich am Hänger keinen Tacho habe ;). Ich habe ihn nicht immer, aber meistens dran, dafür auch meine Freundin, d.h. ich schätze, dass er seit dem Reifenwechsel ca. 4000 km drauf hat.

Vermutung: Die Achse am Chariot ist ja, wenn ich mich recht erinnere, nicht gerade, da ist ein leichter Sturz drin... Vorspur wohl auch.
Unser Chariot hat keine durchgehende Achse, die Räder sind einzeln aufgehängt mit Blattfedern. Was bedeutet Sturz drin?

Wenn dann der Hänger nicht in der konstruktiv vorgesehenen Lage läuft, führt das zu erhöhter Reibung.
Uns ist vor einigen Monaten aufgefallen, das der Hänger etwas nach rechts übersteht. Nach unserer Erinnerung hat er das früher nicht getan (oder ist uns nie augefallen?). Eine Veränderung an der Deichsel kann ich so ad hoc aber auch nicht erkennen.

Zumindest auf deinem Avatarbild scheint mir die Deichsel sehr tief zu sein und der Hänger nach vorne gekippt.
Nur so ne Idee.
Das ist schon länger nicht mehr so stark, da hatten wir noch etwas mit den Einstellungen am Trets experimentiert. Aber dennoch ist er am Trets tiefer als an einem Rad. Kann das sowas bewirken?

Spur prüfen, im angehängten und belasteten Chariot. Du kannst dafür im einfachsten Fall einen Zollstock nehmen und auf Achshöhe vorn und hinten den Abstand Felge <-> Felge messen. Im Idealfall hast dort den gleichen oder vorn minimal (1-2 mm) einen geringeren Wert.
Nach dem vierten Lesen glaube ich jetzt verstanden zu haben, was du meinst. Muss ich mal machen und gebe das hier bekannt ...

oder sind es Hochdruckreifen?
ne Schwalbe Marathon plus

Achso, wieviel Gewicht packst du denn so rein? Denn logischerweise radiert mehr Zuladung bei einem Spur/Sturzfehler auch mehr Gummi ab als weniger Gewicht.
Oft meine beiden Jungs mit je gut 15 kg plus vll. 5 kg zusätzliches Gepäck.

Melde mich wg. der Daten noch mal.
 
Ich ging noch von einem ungefederten Hänger aus.
"Sturz drin" bedeutet, daß die Räder eben nicht parallel laufen, sondern unten weiter auseinander sind als oben, das bezeichnet man als Radsturz.
Unter "Vorspur" versteht man, daß sie vorne enger zusammen stehen als hinten.
Sturz und Spur in der richtigen Kombination ist leichtläufig, ohne besondere Verzwängungen.
Wenn man dann den Anhänger aber aus dieser Konstruktionslage vorne anhebt oder absenkt, dann ändern sich Spur und Sturz, es kommt zu erhöhter Reibung.
Je höher die Beladung, desto höher auch die Reibung und damit der Verschleiß. 35kg ist jetzt aber eher ein unauffälliger Wert.
 

Reinhard

Administrator
Nach dem vierten Lesen glaube ich jetzt verstanden zu haben, was du meinst. Muss ich mal machen und gebe das hier bekannt ...
Was hast Du denn verstanden?

Ich kann es auch anders ausdrücken: Du misst auf Achshöhe den Abstand der Felgenseiten beider Räder und zwar einmal vorn und einmal hinten. Die beiden Werte sollten gleich sein bzw. vorn 1 oder 2 mm enger.

Wichtig ist, dass Du mit beladenem und ggfs. auch angehängten Anhänger (also in Fahrposition) misst.

Im Velomobil-Forum haben wir das Thema bei Velomobilen bzw. Tadpole-Trikes auch öfter. Für Trikes habe ich hier noch eine Video-Anleitung, wobei für Dich nur der Messvorgang interessant ist:

 
@rampe: Der muß aber auch gps und internet drin haben, sonst klappt der upload in die sozialen Netze nicht. Dann bekommt die NSA Probleme den Aufenthaltsort deines Kindes (potentieller zukünftiger Terrorist) zu bestimmen und könnte sich zu einem präventiven Erstschlag gezwungen sehen.:-(
 
@rampe: Der muß aber auch gps und internet drin haben, sonst klappt der upload in die sozialen Netze nicht. Dann bekommt die NSA Probleme den Aufenthaltsort deines Kindes (potentieller zukünftiger Terrorist) zu bestimmen und könnte sich zu einem präventiven Erstschlag gezwungen sehen.:-(
Das klingt plausibel. Aber du, ohne jegliches tracking, wirst schon in der langen Warteliste der Drohnenziele eingetragen sein, insofern komme ich da noch ganz glimpflich davon
;)
 
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