Regenjacke

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Gerade wenn man öfter mit der Waschmaschine auch mit Bleichmitteln oder Weichspüler wäscht, löst sich die Imprägnierung einfach aus.
Solche Sachen soll man generell eher bei niedrigen Temperaturen waschen, immer mit Flüssigwaschmittel und wenn die Maschine die Funktion hat, mit extra Wasser.
 
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Solche Sachen soll man generell eher bei niedrigen Temperaturen waschen, immer mit Flüssigwaschmittel und wenn die Maschine die Funktion hat, mit extra Wasser.
Ich würde nicht irgendein Flüssigwaschmittel verwenden, sondern nur das, was vom Hersteller freigegeben ist. Bei Endura gibt es da nur 2 Waschmittel, um den Apperleffekt zu reaktivieren/zu erhalten. Jedes andere standard Flüssigwaschmittel zieht die Imprägnierung aus der Membran. Ich wasche nur mit "Nikwax Direct In" die Kleidung und auch meine Softshell Jacke und hatte noch nie Probleme. Wir haben testweise mal ein Teil der Softshellsachen (1 Handschuh Nikwax, 1 normal mit Flüssigwaschmittel) gewaschen und der ohne Nikwax war nach 3 Wäschen durch und klitschnass bei Regen. Konnten leider auch nie wieder den alten Zustand wiederherstellen :/
 
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Ich muss dazu sagen, dass ich die Sache nicht wirklich oft wasche und nach dem Waschen die Sachen nass in der Maschine lasse und danach direkt ne Waschimpägnierung nutze.
 
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Ich muss dazu sagen, dass ich die Sache nicht wirklich oft wasche und nach dem Waschen die Sachen nass in der Maschine lasse und danach direkt ne Waschimpägnierung nutze.
Ich auch nicht. Bei mir riechen die Sachen auch nie, wie ich bislang in anderen Foren gelesen habe. Aber so oft regnet es auch nicht so, dass ich die Kleidung nun jeden Tag bräuchte. Im Schatten auslüften reicht da auch oft nach dem Abduschen wenn die mal dreckig waren.

Nur wenn ich sie wasche, dann direkt mit dem Imprägnierwaschmittel, damit ich gar nicht erst 2 Mal waschen muss. Bei den meisten Regensachen arbeitet sich der Dreck ja nicht in die Kleidung wie bei allen anderen Stoffen und somit reicht einmal klar abduschen und dann in die Maschine und sauber mit Imprägnierwaschmittel.
 
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Nur wenn ich sie wasche, dann direkt mit dem Imprägnierwaschmittel, damit ich gar nicht erst 2 Mal waschen muss. Bei den meisten Regensachen arbeitet sich der Dreck ja nicht in die Kleidung wie bei allen anderen Stoffen und somit reicht einmal klar abduschen und dann in die Maschine und sauber mit Imprägnierwaschmittel.
Das ist nicht immer die beste Lösung, und mindert oft den Effekt der verarbeiteten Membran!
Die Imprägnierung, lässt sie nach, kann man in vielen Fällen ( gerade, wenn sie neu ist ) mit Wärme - Trrockner oder Bügeleisen mit untergelegtem Tuch ( hier aber äußerst vorsichtig! ) - reaktivieren.
Ist die Imprägnierung ausgewaschen trägt man sie am besten neu auf - dies vorteilsweise nicht durch Waschen, sondern mit Spray!
Die Imprägnierung betrifft ja nur den Oberstoff - dieser soll keine Nässe von Außen aufnehmen. Lässt sie nach, schützt auch die Membran vor Durchnässen, doch der nasse Oberstoff verhindert das Atmen und den Transport nach Außen - man hat dann fast den gleichen Effekt, wie ohne imprägnierten Oberstoff, und schwimmt in der eigenen Suppe.
Daher soll der Oberstoff so gut imprägniert sein, dass er kein Wasser aufnimmt. Dies kann man an verschiedenen Stellen durch Aufbringen von einigen Wassertropfen testen - sie sollen abperlen. Nimmt der Oberstoff das Wasser auf, musss man reaktivieren, oder neu Imprägnieren, den Oberstoff also vor aufnehmender Feuchtigkeit schützen, damit die Membran wieder ordnungsgemäß arbeiten kann.

Jedes andere standard Flüssigwaschmittel zieht die Imprägnierung aus der Membran
Die Membran ist eigentlich nicht imprägniert, sondern, wie erwähnt, nur der Oberstoff. Die Membran ist wasserundurchlässig, aber atmungsaktiv!

lg ....
 
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Das ist nicht immer die beste Lösung, und mindert oft den Effekt der verarbeiteten Membran!
Die Imprägnierung, lässt sie nach, kann man in vielen Fällen ( gerade, wenn sie neu ist ) mit Wärme - Trrockner oder Bügeleisen mit untergelegtem Tuch ( hier aber äußerst vorsichtig! ) - reaktivieren.
Ist die Imprägnierung ausgewaschen trägt man sie am besten neu auf - dies vorteilsweise nicht durch Waschen, sondern mit Spray!
Die Imprägnierung betrifft ja nur den Oberstoff - dieser soll keine Nässe von Außen aufnehmen. Lässt sie nach, schützt auch die Membran vor Durchnässen, doch der nasse Oberstoff verhindert das Atmen und den Transport nach Außen - man hat dann fast den gleichen Effekt, wie ohne imprägnierten Oberstoff, und schwimmt in der eigenen Suppe.
Daher soll der Oberstoff so gut imprägniert sein, dass er kein Wasser aufnimmt. Dies kann man an verschiedenen Stellen durch Aufbringen von einigen Wassertropfen testen - sie sollen abperlen. Nimmt der Oberstoff das Wasser auf, musss man reaktivieren, oder neu Imprägnieren, den Oberstoff also vor aufnehmender Feuchtigkeit schützen, damit die Membran wieder ordnungsgemäß arbeiten kann.


Die Membran ist eigentlich nicht imprägniert, sondern, wie erwähnt, nur der Oberstoff. Die Membran ist wasserundurchlässig, aber atmungsaktiv!

lg ....
Ich handle da nur nach Ettikett und es funktioniert bislang am Besten. Durch Ansprühen erreicht man nicht die Gleichmäßigkeit. Aber wie oft wasche ich diese Kleidung. Einmal im Quartal wenn es hoch kommt. Wie gesagt, die Nutzungszeit ist sehr gering und auslüften und sichtbaren Schmutz entfernen reicht in der Regel.
 
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Im Grunde hat @Gandalph recht.
Mir ist auch aufgefallen, dass ich seit meiner ersten Waschimprägnierung viel mehr durch schwitzen nass werde in meiner Jacke.
Darauf hin hatte ich im Laden als wir die Softshell für meinen Sohn gekauft haben die Pflege nochmal angesprochen und auch da wurde bestätigt, dass eigentlich nur der Stoff von außen imprägniert werden sollte.
Nach dem Waschen ist halt die Imprägnierung auch innen (und bei unseren Jacken ist damit auch das leichte Innenfutter imprägniert) und der Stoff lässt auch den Schweiß abperlen und dieser wird nicht mehr richtig nach außen transportiert. Was ja alles auch logisch ist.
Nur ist es halt gleichmäßiger und intensiver als durch Spray welches eventuell nicht so gleichmäßig oder nicht überall richtig aufgetragen wird.

Aber sein wir ehrlich, bei dem Thema muss man immer einen Tot sterben.
Wichtig ist hier auch was man drunter trägt, wie viel man schwitzt etc...
Die Anforderungen sind so verschieden dass man einfach keine allgemeingültigen Regel aufstellen kann.

Jeder muss hier seinen Weg finden.

Und gerade daher finde ich den Austausch sehr wichtig, man sollte da aber auch immer zu sagen, wie die eigenen Begebenheiten sind.
Bis vor 1 1/2 Jahren hatte ich am Tag etwas über 60km zwecks Arbeitswege am Tag, konnte aber nach der Ankunft duschen und mich umziehen.
Jetzt habe ich 1,5 km und könnte bei bedarf auch nen Spint bekommen und die Dusche nutzen. Meine Ansprüche für den täglichen Arbeitsweg haben sich also drastisch verändert.
Das Ziel ist aber noch das selbe, möglichst trocken und nicht verschwitzt im Büro sitzen.
 
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Ich besaß sehr lange nur 80 Euro Regenjacken und so, die keinerlei Funktion hatten und einfach dicht waren. Die gingen mir aber nach mehreren Monaten immer schnell kaputt und wurden undicht. Das ist natürlich doof, wenn man auf der Arbeit nass ankommt und keine Möglichkeit hat zu Duschen etc.. Außerdem kommt man so innerhalb von 1-2 Jahren auch schnell auf die Summe, die gute Kleidung kostet und ökologisch ist das ein Albtraum. Dann hatte ich lange nur ein Cape, welches ich vorne am Lastenrad mit Klett ranmachen konnte und so soweit vor Regen geschützt war. Dadurch kamen aber Nachteile wie einen nicht mehr verwendbaren Rückspiegel und ich habe es sehr lange nicht hinbekommen dieses Flattern von dem Poncho zu beseitigen, wenn man die Arme nicht links und Rechts raus hat.
Anhang anzeigen 19463Anhang anzeigen 19462

Seit wenigen Wochen habe ich die Endura MT500 Kombination aus Jacke und Hose und bin bislang beeindruckt. Beides hat einen sehr guten Apperleffekt und ist komplett dicht wenn man will. Es lassen sich Reißverschlüsse unterm Arm seitlich öffnen, die bei Regen von vorne kein Wasser eindringen lassen aber dafür etwas belüften. Dadurch kam ich bislang noch nirgends verschwitzt an. Einfach so würde ich die Jacke dennoch nicht tragen, weil sie schon arg isoliert, auch wenn man vorne die weiteren Reißverschlüsse zur Belüftung öffnet. Bei den vorderen muss man auch aufpassen, weil da dann Wasser rein kommt.
Zudem hat die Jacke eine sehr große und einstellbare Kapuze, welche sich auf den Helm anpassen lässt. So kann man die einfach drüber machen, den Kragen hochziehen und man ist so gesehen komplett vor dem Regen geschützt. Bei einem Helm mit Visier ideal. Ohne Helm kann man die auch tragen, muss sie dann aber gut zusammenziehen, damit sie einen nicht vor die Augen fällt. Man hat dazu 2 Bereiche, wo man sie mit Spannbändern zusammenziehen kann.
Anhang anzeigen 19460

Die Hose ist auch sehr gut und ich trage sie nur mit Unterwäsche, wenn ich weiß ich bin den Großteil bei Dauerregen oder immer wiederkehrenden Schauern unterwegs. Bei 10 Grad friert man darin noch nicht so.

Für die Regenkleidung gibt es 2 erlaubte Imprägniermittel zum Sprühen und waschen. Gewaschen habe ich bisher nur die Hose. Eine Verringerung des Apperleffektes konnte ich nicht feststellen. Waschen würde ich Regenkleidung mit Imprägnierung und Membran generell wenig, solange es nicht riecht, sondern lieber einmal abduschen, wenn da Dreck dran ist und dann einfach Lufttrocknen lassen. Gerade wenn man öfter mit der Waschmaschine auch mit Bleichmitteln oder Weichspüler wäscht, löst sich die Imprägnierung einfach aus. Ich habe an meiner Waschmaschine dafür extra ein Programm, welches den Kanal, sowie die Schublade für die normale Einfuhr von Waschmittel und Co. gar nicht verwendet, vorher einmal die Waschmaschine durchspült bei 60 Grad und man im Anschluss nach kurzer Abkühlungsphase mit einem Piepen benachrichtigt wird, dass man nun die Imprägnierwäsche mit dem Mittel direkt in die Trommel geben soll. Habe so bisher noch keine Imprägnierung kaputt bekommen, auch nicht von meiner vorherigen Regenhose, die leider bei einem Sturz das Zeitliche segnete.

Alles in allem bin ich zufrieden mit der MT500 Kombination.

Hallo und herzliche Dank für die ausführliche Berichterstattung!
Genau so etwas brauche ich jetzt. Ich liebäugle schon länger mit den MT500 Sachen.
Sehe es genau so wie du. Lieber einmal richtig als ständig neu kaufen. Ich hoffe ich erwische noch eine Hose, die sind derzeit ein wenig rar auf dem Markt.
Ich hoffe, meine Problematik sind dann erstmal wieder erledigt. :)
Danke nochmal!

Ich wasche eigentlich meine Regenklamotten sehr selten.
Habe damals aus dem Motorradvertrieb gute Waschimpregnierungen und Sprays gehabt. Auch die Eigenmarke von Jack Wolfskin war immer ganz gut.
Da werde ich mich mal mit dem Endura freigegebenen Sachen beschäftigen.
Die Sportwaschmittel auf dem Markt können meiner Erfahrung nach nichts. Nur dass ich mehr schwitze.
 
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Hallo und herzliche Dank für die ausführliche Berichterstattung!
Genau so etwas brauche ich jetzt. Ich liebäugle schon länger mit den MT500 Sachen.
Sehe es genau so wie du. Lieber einmal richtig als ständig neu kaufen. Ich hoffe ich erwische noch eine Hose, die sind derzeit ein wenig rar auf dem Markt.
Ich hoffe, meine Problematik sind dann erstmal wieder erledigt. :)
Danke nochmal!

Ich wasche eigentlich meine Regenklamotten sehr selten.
Habe damals aus dem Motorradvertrieb gute Waschimpregnierungen und Sprays gehabt. Auch die Eigenmarke von Jack Wolfskin war immer ganz gut.
Da werde ich mich mal mit dem Endura freigegebenen Sachen beschäftigen.
Die Sportwaschmittel auf dem Markt können meiner Erfahrung nach nichts. Nur dass ich mehr schwitze.
Sehr gerne. Die Hose musste ich auch importieren, weil ich in DE keine mehr gefunden habe. Manchmal hat man dann doch in Fachgeschäften mehr Glück, wie mir ein Freund vor kurzem zeigte in einem Laden in Berlin. Die Jacke ist sehr gut verfügbar.
 
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Sehr gerne. Die Hose musste ich auch importieren, weil ich in DE keine mehr gefunden habe. Manchmal hat man dann doch in Fachgeschäften mehr Glück, wie mir ein Freund vor kurzem zeigte in einem Laden in Berlin. Die Jacke ist sehr gut verfügbar.
Ja die Jacke hab ich schon bestellt :)
 
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Ist die Deubelskerl nicht aus Wolle? Ich schleiche da immer mal wieder rum, scheue aber den Preis,
Ich hab die Frauenversion von der seit 2 Jahren und bin sehr zufrieden. Trägt sich absolut angenehm über einen recht großen Temperaturbereich (wenn man sie groß genug wählt und nen dicken Pulli drunter ziehen kann, fast den ganzen Winter - zumindest, wenn man in Bewegung ist), kein Frischhaltetütenfeeling und Niesel/Schauer machen auch nix. Der Stoff ist auch sehr geschmeidig und angenehm. Nicht so dich und steif wie Jäger Hubers alte Joppe!
Nutze ich für mittellange tägliche Fahrten und Spazierengehen/Wandern. Der reguläre Preis ist schon zum Schlucken (ich hab meine vergünstigt bekommen, als Roughstuff gerade von Petromax übernommen wurde), aber ich denke, der Pay-per-Wear ist sehr sehr gut! Inzwischen gibts aber noch einige andere Outdoor-Loden-Hersteller (mir fällt Gamsbock (eher Wanderzeug) ein, es gibt aber noch andere).

Wenn die Wolle dir nicht behagt: von Bergans gibt es eine Poly/Cotton-Serie in recht nettem Design, die über dichte Webart und Imprägnierung die Funktionsbreite einer leichten Softshell abdeckt. Die heißt Nordmarka. Kann ich auch sehr empfehlen. Trocknet recht schnell, ist leicht und ist wirklich gut winddicht (habe die Jacke). Auch die Verschlüsse usw. sind sinnvoll gesetzt, man kann die richtig dicht zurren. Ist etwas stadttauglicher als das Lodenzeug. Nicht als Regenjacke, aber wie Softshell zu nutzen.

Waschen würde ich Regenkleidung mit Imprägnierung und Membran generell wenig, solange es nicht riecht, sondern lieber einmal abduschen, wenn da Dreck dran ist und dann einfach Lufttrocknen lassen. Gerade wenn man öfter mit der Waschmaschine auch mit Bleichmitteln oder Weichspüler wäscht, löst sich die Imprägnierung einfach aus.

Eigentlich empfehlen Hersteller und Outdoorläden, GoreTex & Co öfters zu waschen, weil im verdreckten Zustand die Membran nicht mehr funktionieren kann. Natürlich mit entsprechendem Spezial-Waschmittel und ohne Weichspüler, das ist klar. Eine Imprägnierung aus der Membran rauszuwaschen, ist nicht möglich. Imprägniert sind die Textilien ja nur von außen (Abperleffekt).
Gerade bei so schwül-warmen Wetter wie heute schwitzt man in solchen Sachen aber in jedem Fall. Gore-tex & Co. funktioniert nicht, wenn es draußen wärmer und feuchter/gleich feucht ist als drinnen (in der Jacke, im Schuh etc). Durch Schwitzen wird man dann sehr schnell doch nass und viele denken dann: "meine Jacke ist schon kaputt". Muss aber nicht sein - manchmal passt das Klima einfach nicht für Membrantextilien.

Danke @Alex für die schönen Regen-Demofotos. Die neue Kombi sieht gut aus.
 
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Ich hab die Frauenversion von der seit 2 Jahren und bin sehr zufrieden. Trägt sich absolut angenehm über einen recht großen Temperaturbereich (wenn man sie groß genug wählt und nen dicken Pulli drunter ziehen kann, fast den ganzen Winter - zumindest, wenn man in Bewegung ist), kein Frischhaltetütenfeeling und Niesel/Schauer machen auch nix. Nutze ich für mittellange tägliche Fahrten und Spazierengehen/Wandern. Der reguläre Preis ist schon zum Schlucken (ich hab meine vergünstigt bekommen, als Roughstuff gerade von Petromax übernommen wurde), aber ich denke, der Pay-per-Wear ist sehr sehr gut! Inzwischen gibts aber noch einige andere Outdoor-Loden-Hersteller (mir fällt Gamsbock (eher Wanderzeug) ein, es gibt aber noch andere).

Wenn die Wolle dir nicht behagt: von Bergans gibt es eine Poly/Cotton-Serie in recht nettem Design, die über dichte Webart und Imprägnierung die Funktionsbreite einer leichten Softshell abdeckt. Die heißt Nordmarka. Kann ich auch sehr empfehlen. Trocknet recht schnell, ist leicht und ist wirklich gut winddicht (habe die Jacke). Auch die Verschlüsse usw. sind sinnvoll gesetzt, man kann die richtig dicht zurren. Ist etwas stadttauglicher als das Lodenzeug. Nicht als Regenjacke, aber wie Softshell zu nutzen.



Eigentlich empfehlen Hersteller und Outdoorläden, GoreTex & Co öfters zu waschen, weil im verdreckten Zustand die Membran nicht mehr funktionieren kann. Natürlich mit entsprechendem Spezial-Waschmittel und ohne Weichspüler, das ist klar. Eine Imprägnierung aus der Membran rauszuwaschen, ist nicht möglich. Imprägniert sind die Textilien ja nur von außen (Abperleffekt).
Gerade bei so schwül-warmen Wetter wie heute schwitzt man in solchen Sachen aber in jedem Fall. Gore-tex & Co. funktioniert nicht, wenn es draußen wärmer und feuchter/gleich feucht ist als drinnen (in der Jacke, im Schuh etc). Durch Schwitzen wird man dann sehr schnell doch nass und viele denken dann: "meine Jacke ist schon kaputt". Muss aber nicht sein - manchmal passt das Klima einfach nicht für Membrantextilien.

Danke @Alex für die schönen Regen-Demofotos. Die neue Kombi sieht gut aus.
Ja dazu muss man aber erst einmal definieren was "verdreckt" bedeutet? Da mein Lastenrad in der Regel keinen Dreck aufwirbelt ist meine Kleidung nur in den seltensten Fällen "dreckig". Ich welze mich ja nicht in den Pfützen rum. Wenn an einem Bein oder Arm oder auch mal am Rücken ein paar Drecktropfen sind oder auch mal ein wenig mehr dusche ich die Jacke nach der Fahrt kurz ab und dann ist sie wieder sauber. Also wozu groß waschen?
 
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Ja dazu muss man aber erst einmal definieren was "verdreckt" bedeutet? Da mein Lastenrad in der Regel keinen Dreck aufwirbelt ist meine Kleidung nur in den seltensten Fällen "dreckig". Ich welze mich ja nicht in den Pfützen rum. Wenn an einem Bein oder Arm oder auch mal am Rücken ein paar Drecktropfen sind oder auch mal ein wenig mehr dusche ich die Jacke nach der Fahrt kurz ab und dann ist sie wieder sauber. Also wozu groß waschen?
Es geht eher um Schweiß, Hautfett usw. Dadurch werden die kleinen Löcher in der Membran je nach Trageintensität dann doch schnell verstopft. Kommt vermutlich aber auch darauf an, was man in den Klamotten macht (beim Tragen eines Rucksacks ist das Textil ja näher an der Haut u arbeitet auch mehr) und was man drunter an hat usw. Aber es gibt inzwischen auch wirklich gute Imprägnierung zum Einwaschen oder Aufsprühen, mit der sich die Abperleigenschaften wieder herstellen lassen.
 
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Es geht eher um Schweiß, Hautfett usw. Dadurch werden die kleinen Löcher in der Membran je nach Trageintensität dann doch schnell verstopft. Kommt vermutlich aber auch darauf an, was man in den Klamotten macht (beim Tragen eines Rucksacks ist das Textil ja näher an der Haut u arbeitet auch mehr) und was man drunter an hat usw. Aber es gibt inzwischen auch wirklich gute Imprägnierung zum Einwaschen oder Aufsprühen, mit der sich die Abperleigenschaften wieder herstellen lassen.
Das dauert sehr lange, bis das auf der Außenseite passiert. Auf der Innenseite ist das sehr abhängig von der Kleidung, die man drunter trägt, wenn man welche drunter trägt und wie hoch die Tragedauer in der Woche ist.

In Hamburg habe ich im Schnitt 195 Regentage. Davon bin ich vielleicht 30-60 Minuten pro Regentag unterwegs, wenn ich überhaupt in den Regen komme. Die Menge an Haut und Co, die sich dann einarbeiten kann, ist sehr gering.

Beispiel gestern Regentag: Hatte insgesamt 45 Minuten Regen von 6 Stunden Radtour. Das wird sich kaum auswirken.

Das mag bei Softshell Windjacken anders sein, aber bei Regenkleidung, die man so selten trägt und im Regelfall Kleidung drunter hat, wohl eher nicht.
 
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@Alex Öh, ja? Du referierst gerade praktisch genau das, was ich auch erklärt habe :-D "Es kommt auch auf die Tragebedingungen an." Aber das kann ja eh jede(r) halten wie der Kutscher die Peitsche. Also nach eignem Belieben.
 
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Ich hab Vaude im täglichen Einsatz, ist dicht und atmungsaktiv, mit Thermohemd auch prima fürn Herbst geeignet.
Als Notreserve im Spind auf Arbeit ein Satz Tchibo, auch regendicht, aber nicht atmend....
Nach meiner dritten undichten Vaude (ja, alles imprägniert und PiPaPo), bin ich bei Mammut gelandet, kann aber noch nichts über Starkregenfestigkeit sagen. Ich bin einer Empfehlung aus einem Radforum gefolgt (weiß nicht mehr, welches):

Der Preis ist heftig, habe noch nie eine so teure (Regen-)Jacke gekauft.

Edit: Die Regenhosen sind super. Ich kann gar nicht fassen, wie lange die halten bei meinen Kilometerleistungen. Habe mir jetzt vor Kurzem eine neue gekauft, die letzte war von 2014 und bis zuletzt noch nicht durchgescheuert, aber irgendendwann dann doch zu dünn im Schritt und undicht.
 
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Hat eigentlich schonmal jemand die Sachen von Engelbert Strauss ausprobiert? Sind relativ günstig, mit Membran und teilweise auch Reflektoren, und Arbeitskleidung sollte robust und dicht sein.
 
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Ich hatte für ich glaube 7 Jahre eine gefütterte Winterjacke von ES im Einsatz. Die war im Oberstoff ein Poly-Cotton Mix. Ich war sehr zufrieden. Meine Frau sagt, die geht nun optisch nur noch für Hunderunden im dunklen. Sie ist nach wie vor dicht und hat ein Gore Tex Membran mit zufriedenstellender Atmungsaktivität. Die Jacke lag bei etwa 170,- inkl. MWSt, wenn ich das recht erinnere. Ich habe Sie gewaschen und imprägniert und spende sie zusammen mit andern Winter- und Herbstklamotten einer Obdachlosenorganisation.
Von der Firma habe ich die ES Vision 2020 gefütterte Softshelljacke. Die ist mir eigentlich bei allem über 10 Grad zu warm, ich schwitze dann bei Aktivität stark.
Die Jacke hält Niesel und Schauer ab, ich habe beim Schneider vorn Druckknöpfe und unter dem Arm Ösen nachrüsten lassen um trotz geschlossener Jacke etwas Belüftung zu haben.
Ich hätte für die Arbeit lieber eine 3-1 JAcke oder verschiedene Sachen zum "zwiebeln" - Aber das ist hier arg OT

Mit den diversen Hosen von ES bin ich zufrieden, leider schwankt die Größe von Modell zu Modell etwas, was zuweilen Retouren verursacht.

Reine Regenkleidung habe ich von Strauß nicht, ich nutze einen günstigen Regenanzug und oder einen VauDe Poncho.
 
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@kistenfahrrad Ich selber hab noch nicht Engelbert Strauss getragen, wird aber in Hundehalter-/Hundesportkreisen hoch gelobt. Kann also nicht totaler Mist sein. Auch bekannt als "Dorfprada".
 
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