Rückfrage vor Longtail Kauf

Interessant ja, aber konzentriere mich eher auf ein Longtail (s. letzter Beitrag von mir).
Gibt's in diesem Richtung weitere Vorschläge für mein Anforderungsprofil?

Viele Grüße
 
Interessant ja, aber konzentriere mich eher auf ein Longtail (s. letzter Beitrag von mir).
Gibt's in diesem Richtung weitere Vorschläge für mein Anforderungsprofil?

Viele Grüße
Sonderpreis (young family) Solid von Radkutsche für 4.999. Liegt in deinem Budget, ist neu, kann Steigungen.
Die liefern bis vor die Haustür. Wird lange für den Kindertransport halten, auch wenn die Kids schon größer sind.


PS: Die haben mittlerweile einen überarbeiteten Ständer. Kostet extra. Würde ich mir leisten, nachdem der Jumbo die Grätsche gemacht hat. Der Jumbo ist echt Pain, vor allem an einer Kettenschaltung, aber anfangs wird das schon passen.

PPS: Auch wenn Long Johns wieder raus sind, ein Bullit für 3,5 mit 1k auf der Uhr, gibt es übrigens auf Loop auch. Hat eben "nur" den 60 Nm Motor, dafür eine XT Kettenschaltung. Sitze sind da, fehlt eben das Canopy ;)

Oder eben ein Load 75, aber eben mit entsprechender "Schaltung" und ohne Sitze ....
 
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WOW! Das sieht sehr interessant aus.

Hab's ca 1,5h entfernt bei einem Händler auch gefunden für 3999€

Ist es das gleiche?

Ja, ist genau das gleiche Rad. Guter Preis.

Dann wäre noch ordentlich Budget für Zubehör über. Die Vaude Krims Krams Tasche finde ich für das Rad gut. Und vielleicht gleich den besseren Ständer nachrüsten? Liegt glaube ich bei 99 Euro.

PS: Nachdem ich das Solid nun ein paar mal Probe gefahren bin, finde ich, dass es ein sehr gutes Lastenrad ist. Ist aber auch ein Brummer mit 29 Kg Kampfgewicht. Aber viel leichter als ein Long John und es ist eben ein "erwachseneres" Longtail, sprich auch auf Strecke gut.
Die 24" hinten machen den Schwerpunkt angenehmer als beispielsweise auf einem R&M Multicharger.
Einziges durchaus heftiges Manko beim Solid ist der relativ hohe Einsteig. Das müssen Fahrer:innen mögen. Macht das Rad zwar zum "ordentlichen" Rad, aber damit müssen alle, die das Rad fahren auch klarkommen.
Schon allein deshalb würde ich den besseren Ständer empfehlen.
 
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Also die Kraft des Motors ist ein wenig sekundär, wenn man mit Kettenschaltung fährt. Natürlich möchte man mit einem Pedelec am liebsten durchgängig 25km/h radeln und auf ebenen Strecken oder mit wenig Gewicht kann man das auch, aber mit hohem Gewicht und Steigung wird man runterschalten müssen. Und dann entscheiden gemeinsam die Kraft des Motors, des Fahrers und die Über- oder auch Untersetzung der Schaltung wie flott man diese Steigung bewältigt.
Ich hab hier in Bremen nur kurze Steigungen an Brücken oder Deichen und Erdwällen, aber immerhin von sanft ansteigend bis mehr als 25% steil. Letztere fahr ich möglichst nicht mehr, gibts auch selten, aber da kam ich schon ohne Motor rauf, auch schon mit über 20kg Zuladung. Die sind aber zum Glück nur wenige Meter lang. Seit einer Erkrankung fahr ich nur noch im Alte-Leute-Tempo, aber auch mal voll beladen mit Getränken (50-60kg) auf Brücken hoch und auch wenn ich das langsam tue, ich komm rauf ohne abzusteigen. Und ich hab kein Pedelec. Ein Zusatzantrieb würde das nur schneller und leichter machen. Zur Zeit fahre ich noch einen Antrieb mit kleinster Übersetzung 1:1, konkret 42 Zähne Kettenblatt und 11-42 Zähne Kassette. Ich baue später wieder eine 11-46er Kassette an, so das ich auf 1:0,91 komme, also eine leichte Untersetzung. Dann gingen auch wieder die ganz steilen Rampen.
Der hier zu Eingangs erwähnte Bosch Performance Line hat gut 65-75Nm, je nach Modelljahr und damit deutlich mehr als das Gros der Antriebsmotoren die so rumfahren.

Also mit Kettenschaltung bekommst Du jedes Rad den Berg rauf. Finger weg von Enviolo und vielleicht auch von Alfine und Nexus. Rohloff geht natürlich, ist aber selten und auch gebraucht eher teuer.
 
Dann wäre noch ordentlich Budget für Zubehör über.
... den 400Wh akku find ich recht knapp kalkuliert. evtl da noch in ein 2t ding investieren bzw. den 800Wh upgrade gegen aufpreis, falls der händler da mitmacht. vorteil wäre auch, dass die radkutschens per se nur 50km von esslingen entfernt basteln.
 
... den 400Wh akku find ich recht knapp kalkuliert. evtl da noch in ein 2t ding investieren bzw. den 800Wh upgrade gegen aufpreis, falls der händler da mitmacht. vorteil wäre auch, dass die radkutschens per se nur 50km von esslingen entfernt basteln.
Na ja, für 3 km Weg (Kita + Arbeit) wird es auch mit Steigung schon passen. Und als erfahrene oder passionierte Radfahrer muss man ja nicht immer mit voller Unterstützung fahren.
Aber stimmt schon, mehr als 30 bis 35 km Unterstützung bei voller Beladung und Last werden da auf nicht ebener Strecke nicht drin sein (100% unterstützt). Aber damit käme man anfangs wohl klar und stimmt schon, nachrüsten ist immer möglich.

Ansonsten bin ich auch bei @Christoph und deshalb habe ich auch das Pinion Bike empfohlen (sehe das nämlich ähnlich effizient wie eine Kettenschaltung für den Berg). Wenn die Schaltung passt, ist die Unterstützung des Motors eher zweitrangig. Laut meiner persönlichen Erfahrung.
 
Hier wurde das Radkutsche Bike ja ziemlich auseinander genommen.


Jetzt schau ich mir das Centurion nochmal näher an und dann schau ich nach Probefahrten bei uns in der Nähe.
 
Hier wurde das Radkutsche Bike ja ziemlich auseinander genommen.


Jetzt schau ich mir das Centurion nochmal näher an und dann schau ich nach Probefahrten bei uns in der Nähe.
Der Faden, an dem auch ich Dinge bemängelt habe, ist aber schon etwas älter, es hat sich seitedm was getan UND die Kritik kam auch "ungesehen bzw. ungefahren".
So verbreitet ist das Solid nicht, insofern würde ich nicht allzu viel auf Geschriebenes geben. Fahr es vielleicht einfach mal.

Ich für meinen Teil habe nach Testfahrten absolut kein Kritik mehr am Rahmen, zumal Radkutsche die Rahmen immer ordentlich testet, bei Schäden echt sehr bemüht und kulant ist und im Zweifel nachbessert.

Die Kritik am nicht mehr vorhandenen Sachs Motor war seinerseits vielleicht berechtigt, zwischenzeitlich zeigt sich, dass man richtig lag bzw. dass isch da eben was tun wird....

Der Gepäckträger vorne ist nur ein Zusatzgimmick, das stimmt, aber das Solid soll eben auch ein wenig das MTB unter den Longtails sein. Und das macht es ganz gut. Dank der "Zusammenarbeit" mit Vaude bemüht man sich um Stauraum (aber ja, das können andere LTs besser, Lastenhefte sind halt unterschiedlich und DIE eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht).
Ich persönlich würde der Federgabel die Starrgabel vorziehen.

Mein größter Minuspunkt für das Solid bleibt der fiese Einstieg bzw. die Tatsache, dass es eher für größere Fahrer:innen geeignet ist.

Für den schlechten Jumbo Ständer gibt es eine Alternative.

Und bei 24" hinten kann Last hinten schon deutlich spürbar sein. Das muss man eben "erfahren", ob man/Frau das abkann.

Der Weg der Probefahrten ist aber definitiv der richtige.
Inspiration und auch Einzelerfahrungen kann man sich in Foren holen und hier ist ein großartiger Fundus, aber am Ende muss das bei der Probefahrt passen. Zumindest für mich.
 
Hast dich denn vom Modelljahr 2022 bis heute viel geändert?

Dann wäre das verlinkt Centurion ja ein tolles Schnäppchen mit gutem kräftigen Motor und zusätzlich allem möglichen Zubehör: Kinderaufbau, Speichenschutz, Taschen und guten Ständer.



1000 gefahrene km ist ja sehr akzeptabel.
 
Hast dich denn vom Modelljahr 2022 bis heute viel geändert?

Dann wäre das verlinkt Centurion ja ein tolles Schnäppchen mit gutem kräftigen Motor und zusätzlich allem möglichen Zubehör: Kinderaufbau, Speichenschutz, Taschen und guten Ständer.



1000 gefahrene km ist ja sehr akzeptabel.
Ist ein guter Schnapper, Centurion ist eben unter den Lastis nicht so verbreitet, aber das Rad hat Standardkompnenten und sollte gut reparierbar sein für jegliche Werkstatt.

Die Rückbank wirkt etwas kompakt. Insgesamt geht das Rad mMn eher Richtung Midtail? Keine Ahnung, wie eng das ist bzw. wird, wenn die Kinder wachsen.
 
Das Centurion bei Jobrad-loop hat 1800 km, ist 3 Jahre alt und kostet mit Versand 2800€. Zustand "in Ordnung". Akku wohl 24 Zyklen.

Hier ums Eck bei den Schwiegereltern in Freiburg haben wir eben ein Centurion Vario aus 2025, nagelneu Probe gefahren mit beiden Kindern.

Und was soll ich sagen: perfekt ! Keine Probleme, gutes Fahrverhalten, man vergisst fast, dass man zwei Kids hinten drauf hat. Der Motor unterstützt sauber, die Verarbeitung ist toll und es sieht insgesamt einfach gut aus.

UVP sind 5299€. Im Laden hatte er es für 4799€ ausgestellt. Er gibt mir noch einen Rabatt von 100€.

Also 4700€ für das neue Rad mit zwei Jahren Garantie.

Was würdet ihr machen?
 
Wenn die 4.700 Euro noch in Deinem Budget sind, würde ich zuschlagen. Dann liegt es ausschließlich an Dir, wie viel Freude Du in den nächsten Jahren damit haben wirst. Das Jobrad hört sich auch gut an - aber Du weißt halt nicht ob oder wie oft der Akku schon tiefenentladen war. 600km pro Jahr ist für ein Lastenrad meiner Meinung nach sehr wenig und könnte darauf hinweisen, dass man sich nicht all zu sehr darum gekümmert hat.
 
https://www.centurion.de/de-de/frontend/bike/compare 2 Versionen aus 2025, unterscheiden sich in der Bereifung
https://www.bike-magazin.de/marken/centurion/modell/vario-r960i-65a1a814f54232ff0674d75a/ Version aus 2022, kein wesentlicher Unterschied zur aktuellen Version.
Akku schon tiefenentladen
ist ein Punkt.
Neuer Akku kostet ca 400 €
Preisunterschied gebraucht zu neu sind 1900 €.
Einkalkulieren würde ich, daß das jobrad-bike evtl. vor dem Verkauf nicht so gut gewartet wurde. Ich denke, die können ganz gut Akku- und Motordaten auslesen, aber Mechanik nicht immer so professionell ( Eigene Erfahrung: e-MTB von jobrad-loop mit neuer Kette in falscher Länge auf verschlissener Kasette, da musste noch bisschen Geld im örtlichen Fahrradladen gelassen werden und eigene Zeit investiert. Nix schlimmes, just saying)

Edit:
mit dem Rad alleine ist es ja oft nicht getan, braucht dann noch Budget für
1 gutes Schloß
Regenbekleidung
Winterhandschuhe
reflective Weste und Sticker
irgendwelche upgrades...
wer hier länger mitliest, weiss, daß das Forum Begehrlickeiten weckt ...
abgesehen davon bin ich auch ein Freund von Käufen beim freundlichen local dealer, gibt halt dann guten Service
 
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Hmmmmmmm schwierige Entscheidung.

Edit: Nach nochmaliger sehr freundlicher Rücksprache mit dem Händler wegen 1-2 Fragen von uns hat er von sich aus 4500€ angeboten weil "fast noch Weihnachten ist"

Generell war schon der vor Ort Termin super und damit es künftig auch weiterhin so tolle Fahrradladen gibt, sind uns das die Mehrkosten denke ich wert.
Wir haben davon ja auch gewisse Vorteile s.o.
 
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Edit: Nach nochmaliger sehr freundlicher Rücksprache mit dem Händler wegen 1-2 Fragen von uns hat er von sich aus 4500€ angeboten weil "fast noch Weihnachten ist"
Wohl eher weil gerade Sauregurkenzeit ist. ;)

Für das gebotene wäre mir das Rad noch immer zu teuer, aber wenns zu euch passt und ihr nicht so Lust auf selber schrauben habt, kann man das Angebot schon annehmen.
Ich würde jedenfalls versuchen noch einen kostenlosen ersten Service mit auszuhandeln, wenn ihr eh schon beim lokalen Händler kaufen wollt.
 
Schau dir auch mal das Longtail von Decathlon an. Ist deutlich unter Budget und bietet genug Zubehör. Allerdings würde ich das nur in Betracht ziehen, wenn ein Decathlon in der Nähe ist zwecks Reparatur etc. Habe von bekannten gehört, dass Fremdwerkstätten da nicht dran gehen. Tip von mir: falls du ein neues Longtail kaufen möchtest und dir mit dem Berg und der Leistung unsicher bist, dann frag den Händler ob du das Fahrrad nicht mal für einen Vormittag ausleihen kannst. So hab ich es gemacht. Ich persönlich fahre seit knapp zwei Wochen ein Loady mit enviolo und Riemen und bin bisher zufrieden.*

Hab aber auch keine wirkliche Steigung hier.
 
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Schau dir auch mal das Longtail von Decathlon an. Ist deutlich unter Budget und bietet genug Zubehör. Allerdings würde ich das nur in Betracht ziehen, wenn ein Decathlon in der Nähe ist zwecks Reparatur etc. Habe von bekannten gehört, dass Fremdwerkstätten da nicht dran gehen. Tip von mir: falls du ein neues Longtail kaufen möchtest und dir mit dem Berg und der Leistung unsicher bist, dann frag den Händler ob du das Fahrrad nicht mal für einen Vormittag ausleihen kannst. So hab ich es gemacht. Ich persönlich fahre seit knapp zwei Wochen ein Loady mit enviolo und Riemen und bin bisher zufrieden.*

Hab aber auch keine wirkliche Steigung hier.

Ich wollte jetzt auch gerade das R500E von Decathlon in den Ring werfen.
Kostet neu 2.800,-€, mit Zubehör (Regenverdeck, Taschen, Kindersitze) bist du bei 3.200,-€.

Der Motor ist super kraftvoll und hat mit Steigungen überhaupt kein Problem. Wir haben das Rad im Einsatz und fahren damit jeden Tag 10-12% Steigung, ohne Probleme.

Bzgl. Haltbarkeit hatten wir bisher auch keine Probleme. Zweimal selber Bremsbeläge gewechselt, technisch nach wie vor einwandfrei.
Aber ja, ohne Decathlon in der Nähe wirds schwierig wenn mal wirklich was dran sein sollte (Motor, Elektronik, etc.), dann brauchst du schon einen Transporter um das Rad zu transportieren
 
Ich wollte jetzt auch gerade das R500E von Decathlon in den Ring werfen.
Kostet neu 2.800,-€, mit Zubehör (Regenverdeck, Taschen, Kindersitze) bist du bei 3.200,-€.

Der Motor ist super kraftvoll und hat mit Steigungen überhaupt kein Problem. Wir haben das Rad im Einsatz und fahren damit jeden Tag 10-12% Steigung, ohne Probleme.

Bzgl. Haltbarkeit hatten wir bisher auch keine Probleme. Zweimal selber Bremsbeläge gewechselt, technisch nach wie vor einwandfrei.
Aber ja, ohne Decathlon in der Nähe wirds schwierig wenn mal wirklich was dran sein sollte (Motor, Elektronik, etc.), dann brauchst du schon einen Transporter um das Rad zu transportieren
Ach ja, immer schön die Association Familiale Mulliez noch reicher machen.
Ich kann das ob der Lebenshaltungskosten verstehen, dennoch isses irgendwie wie bei Primark einkaufen, nur noch schlimmer.
Und dabei denk ich noch nicht mal an die Arbeitnehmerrechte.

Immerhin, ich mag's positiv sehen. Der TE @theflex hat sich ja wohl entschieden und unterstüzt nen lokalen Händler. Das ist ne gute, positive Nachricht. (y)
Und allzeit gute Fahrt!
 
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