Prophete Cargo 1.0/2.0 Discount E-Lastenrad

Ich würde die Tretlager Aufnahme aus einem alten Rahmen raus flexen, kurze Ausfallenden dabei stehen lassen und in Holz "eingegossen" an den vorhandenen Befestigungspunkten fixieren :)
 
Da dürfte aber das Holz der Schwachpunkt bei täglicher Tretarbeit werden.

Ein Innenlager muss wirklich gut sitzen - denke da mit Schrecken an den Trek OCLV Carbonrahmen zurück: dort hat sich das mit Klebstoff befestigte Innenlager (Hülse) nach einigen hundert gefahrenen Kilometern gelöst - Rahmen wurde auf Garantie eingeschickt - elf bis 15 Wochen später war der Tauschrahmen da - dreimal die Sache gemacht - dann den neuen Tauschrahmen ohne Teile schlicht verkauft. Viele Wochen besten Radlwetters nicht richtig fahren können - dafür war das Bike beim Kauf viel zu teuer.

Denke mal das ein Rahmenbauer da wirklich helfen kann - Motorhalterung rausmachen und durch ein normales Innenlager ersetzen lassen.
 
Das Teil gibts ja auch ohne Motor, den könnte man sich ja nachrüsten (Bafang BBS oder so?) habe ich so geplant aber noch nicht gemacht. Das wäre das BBF Miami. Gibts mit Nabe oder Kettenschaltung um 1600-1700 €. Mit Umrüstsatz ist man dann um 2400 € für ein E-Cargo dabei. Fahre das seit ca. Juni 19 und bin zufrieden.
 
Hier schon mal ein paar Fotos vom Umbau, das Rad fährt sich bisher sehr gut. Wir sind absolut zufrieden. Wenn wir mal wieder etwas mehr Zeit haben würden wir gern noch eine Federgabel verbauen, hat da jemand Tipps? Die Lenkstange ist mit der Gabel verbunden, das macht es nicht einfacher.
Auf dem ersten Bild sieht man die Sitzbank vom Riese&Müller Load, die passt perfekt ins Canopy, nur zu empfehlen. Und im vorderen Bereich aufgerollt die croozer Hängematte für den kleinsten.
 

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Moin moin,
ich möchte mir auch bald ein Cargobike kaufen und finde die Berichte über die Umbauten des Prophete Cargorades interessant. Ist das Rad denn aber wirklich 49kg schwer? Gerade die "abgespeckte Version" von Arndte ist doch vermutlich leichter. Könntet ihr dazu etwas sagen?
 
Die Sache mit dem integrierten Motor und allgemein mit Systemintegration sehe ich auch teilweise als schön und schlecht. Bessere Optik usw. Überall werden spezielle Teile am Fahrrad verbaut, die nur vom Hersteller oder deren Zulieferer produziert werden. Bei Rennrädern nimmt es auch immer mehr zu. Spezielle Vorbauten für innenliegende Züge und aerodynamische Sattelstützen. Sowas bekommt man in 3-5 Jahren mit viel Suche nur noch auf dem Gebrauchtmarkt. Zustand sollte man dann nicht beachten. Wenn man Glück hat, lassen sich andere Teile adaptieren. Nachbauten sind vielleicht noch realisierbar, bei Elektronik wird es dann schon schwer. Fremdhersteller bauen Ersatzteile aber auch nur wenn sie wissen dass es genügend Kundschaft dafür gibt. Für 100 Leute lohnt das nicht.
Ein Kunde von mir kaufte bei real ein E-Bike. Nach 3 Jahren ging der Motor nicht mehr. real meinte; es gibt da keinen Ersatz mehr. Er hat's dann schweren Herzens zum Schrotthändler gebracht. Der Rest des Rad war noch top.
Umweltfreundlich ist anders.
Sinnvoll wäre es, sich bei der Befestigung der Teile wie Motorgehäuse oder Akkuhalterung auf Standards zu einigen. Das Innenleben kann man ja immer verbessern.
 
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Das ist mir auch klar. Mit löten und Zahnrädern wechseln ist schon eine Weile nicht mehr. Mit Standards meinte ich sowas wie BSA Gewinde oder PM/IS 2000 für Bremsen. Dann muss man nur den Motor wechseln ggf. Display usw. Der Rest des Fahrrades kann man weiterhin benutzen. Möglich wären auch Motoren anderer Hersteller. Bosch statt Shimano im Bullitt zum Beispiel.
 
Da kommen je nach Geographischen Gegebenheiten Nabenmotoren zum Nachrüsten ins Spiel. Sogar an den ganz simplen kann man zumeist sogar die Zahnräder des Getriebes ersetzen, sollten die mal defekt sein. Im schlimmsten Fall wird der gesamte Motor einfach gewechselt. Und falls man keinen Ersatz zeitnah greifbar hat, bleibt das Rad mit einem klassischen Vorderrad ohne Motor zumindest fahr- und nutzbar, solange man nicht durch die dauerhafte Unterstützung an Muskelkraft eingebüßt hat. Man ist sogar hin und wieder erstaunt, wie leicht das ganze doch auch ohne Motor gelaufen ist. (Kann nur für das bakfiets und Bullitt sprechen und große Berge haben wir auch nicht):D Diese einfache „Reparaturfähigkeit“ und freie Konfiguration der Komponenten möchte ich nichts mehr missen...
 
Sinnvoll wäre es, sich bei der Befestigung der Teile wie Motorgehäuse oder Akkuhalterung auf Standards zu einigen
das ist wie Weihwasser für Teufel bei den "Premium" Herstellern. Deshalb hat Bosch doch so dermaßen in den Markt gestochen. Aber wir geraten hier sehr OT deshalb noch mal mein Hinweiß auf die Adapterplatten in Post #22.
 
Einen mxus Nabenmotor hatte ich früher mal. War ein Direktläufer im Vorderrad. Dazu eine Box neben der Lenkstange. Die Kleinteile darin konnte man tatsächlich alle wechseln. Natürlich alles größer und schwerer als von Bosch aber trotzdem zuverlässig. Verkauft hatte das die Firma: urban-e, keine Ahnung ob die das noch im Angebot haben.
Adapter für normales Tretlagerhülse sind eine Option. Sowas aus einem Stück im Selbstbau dauert einige Zeit.
 
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