Presseberichte zum Thema Fahrradwirtschaft, Wirtschaftsverkehr-Rad usw.


Übersetzt:
Uns ist der Radverkehr egal, macht die Südbrücke frei und lasst Radfahrende sowie zu Fuß Gehende km-lange Umwege fahren/ gehen.

Zur Erinnerung:
 
Zuletzt bearbeitet:
Lkw- und Autofahrer sind Mörder
:(
Gruß Krischan
Journalistisch gehört das aber in die untere Schublade.

In der Unfallstatistik wird ja zwischen "Alleinunfällen" und Unfällen mit Unfallgegnern ("Gab es einen Unfallgegner oder eine Unfallgegnerin?") unterschieden. Die 462 getöteten Menschen entfallen auf beide Kategorien. Wenn ich nun die ~28% Schuldquote der Kategorie "Unfällen mit Unfallgegnern" auf die Gesamtzahl der getöteten Radfahrenden (462) anwende, komme ich in etwa auf die im Artimel behaupteten 129 Menschen, die sich selbst in Unfälle mit Fremdbeteiligung verwickelt haben. Damit ignoriere ich aber bewusst eine ganze Kategorie, die auch in die Gesamtzahl der Getöteten eingeflossen ist. Die Zahl der "Alleinunfälle" (fragwürdige Kategorie) beläuft sich auf 33,5%, also rund 155 Todesopfer.

Wenn ich nun die Alleinunfälle (33,5%) und die "Radfahrer Schuld bei Unfällen mit Unfallgegner" (28,6% von 66,5%, also 19,0% der gesamt Verunglückten) nehme, sind insgesamt 52,5% der Unfälle der Kategorie "Alleinunfall" oder Radfahrer primär Schuld zugeordnet.

Das framing, dass die Statistik zeigt, dass "die weit überwiegende Mehrheit" durch KFZ-fahrende getötet wurden, ist damit schlichtweg falsch. In meinen Augen ist der Artikel damit der Kategorie fake news zuzuschreiben...


(Und damit möchte ich jetzt nicht sagen, dass die Statistik toll ist oder die Zahlen in der Statistik aussagekräftig sind.)
 
wirklich interessante Songs zwischendurch... "niemand hat die Absicht, einen Fahrradweg zu bauen" aus 'Radverkehr ist Stadverkehr, Stadtverkehr ist Radverkehr'.
~1:45h
Gruß Krischan
 
Ich bin ein echt schlechter Songerkenner. Ich kann fast alles mitsingen, aber wer wann was?? Chronischer Hitster-Looser :LOL:
Und der Podcast ist über zweieinhalb Stunden lang, sehr hörenswert :)
Gruß Krischan
 
 
17 Mio. €?!? Für die ganze Strecke? Irre!
In D bekommt man dafür nur ein paar Striche auf die Straßen gemalt. Die sind dann natürlich von über Wettbewerbsverfahren ausgewählten, zertifizierten, lizensierten und speziell ausgebildeten und auf Straßenbemalung spezialisierten Kunsthandwerkern mit Kunstgeschichtsstudium und Verkehrsplanungsmaster von Hand mit den besten Farben und mit Goldrand gemalt. Man will schließlich Qualität für sein Geld…
 
Da die Niederlande zwar tief liegen, aber dennoch zur EU gehören, müssen die vermutlich auch nach den Regeln der EU ausschreiben. Vermutlich weicht die niederländische Herangehensweise von der deutschen: "Auto only, Auto first!"-Mentalität ein wenig ab....
 
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