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"Politisch motiviert" ist glaube ich der Fachausdruck.Das Handeln ist vielleicht kriminell, aber die Intention dahinter ist politisch.
Markus
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"Politisch motiviert" ist glaube ich der Fachausdruck.Das Handeln ist vielleicht kriminell, aber die Intention dahinter ist politisch.
Markus
Ja das ist echt schade an dem Verband. Ich glaube, da wird manchmal zu sehr auf die eigenen Bedürfnisse geschaut und nur daran gedacht, wie man diese Ziele erreichen kann. Auf lokaler Ebene gibt es aber auch ordentliche Ortsgruppen, die teils viel mit ADFC, VCD etc. zusammenarbeiten. In Essen gab es z.B. mal eine große gemeinsame Aktion gegen wildes Parken."Fußgängerfachverband" lol
Was es nicht alles für kuriose Vereine in diesem Land gibt. Alleine der Name klingt schon wie Satire.
Warum setzen sich diese Pfeifen nicht für breitere Gehwege ein? Warum wird nie in frage gestellt, das der PKW-Verkehr den größten Teil der öffentlichen Verkehrsfläche einnimmt? Warum bekämpft man jene Fraktion mit der man besser zusammen arbeiten sollte?
Leih-E-Scooter sehe ich selten auf der Straße fahren - dafür regelmäßig auf Fußwegen, wo sie nicht unterwegs sein dürfen. Und dann leider auch noch genauso regelmäßig auf eine Art und Weise, die für die Fußgänger absolut indiskutabel ist.Wunschtraum. Wenn es so wäre, hätten Leih-E-Scooter unser Verkehrsproblem gelöst. Nein, die Leute würden Vandalismus betreiben und die Dinger zuparken, wegschieben, umkippen oder darauf einschlagen.
Sehe auch, dass es lokal ziemlich viel Zusammenarbeit gibt.Ja das ist echt schade an dem Verband. Ich glaube, da wird manchmal zu sehr auf die eigenen Bedürfnisse geschaut und nur daran gedacht, wie man diese Ziele erreichen kann. Auf lokaler Ebene gibt es aber auch ordentliche Ortsgruppen, die teils viel mit ADFC, VCD etc. zusammenarbeiten. In Essen gab es z.B. mal eine große gemeinsame Aktion gegen wildes Parken.
Dass die regulatorischen und die technischen Grenzen nicht harmonisiert sind, ist mir überhaupt ein Rätsel. Warum darf ein Pedelec nur bis 25km/h unterstützt fahren, während 30km/h eine übliche Geschwindigkeitsbeschränkung innerorts ist? Warum sind Mini-Autos (Citroen Ami etc.) und S-Pedelec auf 45km/h gedrosselt, aber innerorts darf man 50km/h fahren?Noch besser wäre 30 innerorts und als Limit für Pedelecs. Dann sieht sich vielleicht nicht jeder zu Überholmanövern gezwungen.
Das wäre richtig, wenn in den Autos Automaten und keine Menschen sitzen würden. Nach meiner Erfahrung verspüren viele Autofahrer den Drang zu überholen, auch wenn sie dann mit der gleichen Geschwindigkeit vor dem vermeintlichen Hindernis tuckern...Das ist doch geradezu eine Einladung, auf die langsamen Dinger, die immer im Weg stehen, zu schimpfen, während man mit 65 überholt! Wenn alles einheitlich wäre, wäre wenigstens klar: So wie die fahren, darf man fahren. Mehr nicht.
Ich bin am Sonntag mit dem Auto auf einer Straße gefahren, die insgesamt 4-4,5 Meter breit war, keine Nebenanlagen, nur Bankett. Vor mir fuhr ein Radfahrer. Also bin ich mit 15 km/h hinter ihm geblieben. Ich habe mit diesem Verhalten aber alle irritiert. Der Radfahrer schien sich zu wundern, warum ich ihn nicht überhole. Die beiden AutofahrerInnen hinter mir schienen auch herausfinden zu wollen, wo das Problem lag. Aber insgesamt alles sehr ruhig und gesittet.konsequent für eine gerechte Verkehrsinfrastrukur zu kämpfen
Generell sehe ich aber ein Problem in monothematischen Verbänden wie FUSS e.V. und auch ADFC. Das Ganze gerät oft aus dem Blick.
Der ADFC agiert auch oft mit ziemlich viel Nabelschau.
Die Fahrradverbände (die einigermaßen funktionieren) setzen viel auf Öffentlichkeitsarbeit. Das ist schön, aber bringt leider wenig. Das geht außerdem auch ohne Verband. Einzelaktionen sind lustig, aber der Alltag ist viel entscheidenden.
Das Problem ist meiner Meinung nach leider, dass Autolobbyisten möglichst wenig öffentlich, aggressivst auf Gesetztgeber „einwirken“ und dabei auf einen sehr großen finanziellen Unterbau aus der Automobilwirtschaft zurückgreifen können. Alles was die Radverbände da machen ist ein Tropfen auf den heißen Stein.
Am meisten bringt es immer noch, sich im Alltag sichtbar zu machen und anderen Menschen vorzumachen, dass vieles auch mit dem Fahrrad geht. Das animiert dazu, es auch einmal zu probieren und und zwingt die Leute dazu, mal die Radfahrerperspektive einzunehmen und Missstände in der Infrastruktur am eigenen Leibe zu erleben. Das führt dann vielleicht zu einem Umdenken und im besten Fall zu einer Wahlentscheidung.
Sorry, wenn es jetzt etwas OT wird: Wir haben in München eine Art Amtsblatt namens "Rathaus Umschau", das MO-FR erscheint. Ich jage das durch ein LLM und automatisiere dann ein Social Media-Post einer fiktiven bzw virtuellen Persona (Journalistin), die das aus Radverkehrs-Sicht kommentiert. Man kann das auf Mastodon/Fediverse abonnieren/followen oder auf https://social.entrypoint.sh/@lisa_radieschen lesen. Da sieht man, was so an Verkehrspolitik in München politisch (nicht) geht.@roland81 bin zufällig über einen Artikel zu München gestoßen:
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München: Streit um Pilotprojekt zum Verkehr am Giesinger Berg
Sollen Radler und Fußgänger dauerhaft mehr Platz zu Lasten des Autoverkehrs bekommen? Seit Sommer liegen die Ergebnisse eines Pilotversuchs vor, doch veröffentlicht hat sie OB Dieter Reiter bisher nicht.www.sueddeutsche.de
Wirklich absurd diese Nibelungentreue. Die Kommunalpolitik hat nur noch Angst, dass Auto-"Diskriminierung" das Hauptthema beim Wahlkampf wird. Als ob es keine anderen Probleme gäbe.