Positions-Tracking-Möglichkeiten? Auch ohne Abo, evtl. sogar ohne SIM (lebenslang)? Passiv (Tag) nur die letzte Position?

Beiträge
26
Hallo.

Was gibt es für Möglichkeiten das Rad zu tracken?

Passives Tracking per "Tag" soll laut Gemini und ChatGPT keinen Verlauf haben.
Dass bedeutet, wenn ein Dieb das Teil zuhause findet (weil dessen Smartphone Alarm schlägt), und es von Zuhause weg bringt (irgendwo in der Stadt in ein Gebüsch...), hat man als letzte Position nicht dessen Wohn-Position. Ideal wäre also, wenn es dort zerstört würde.
Die Mülltonne wäre auch nur Semi-Gut, da es nach dem Abholen am Zielort ein neues Signal gäbe.
Im Müll-Laster eher nicht (Metall).

Gibt es hier Lösungen?

1.
Passive Tracker (Tags) die zwar das Android- oder Apple-Netzwerk nutzen, aber dennoch einen Verlauf ermöglichen?


Aktive Tracker:

Irgendwo in einer Schublade liegt wohl noch ein uralter Tracker mit SIM-Slot und vermutlich totem Kamera-Akku (ein Gerät, dass vermutlich den Akku einer verbreiteten Kamera nutzt).
Hatte damals nicht geschafft das Ding einzurichten.
Man lud etwas über Textdatei drauf, klingt einfach, hatte aber wohl nicht geklappt.
Ich glaube über einen Anruf wurde ein SMS-Versand veranlasst.
Kein Einrichten über BT über App, wie es heute jede Billig-Hardware könnte.

2.
Gibt es heute Tracker mit lebenslanger Datenübertragung ohne dass man eine SIM einsetzen muss?

So etwas gibt es bei Übersetzern (wie die Apps, aber als eigenes Gerät), mit weltweitem lebenslangem kostenlosem Traffic.
Auch Kindle hat oder hatte das mal eingebaut zum weltweiten Buch-Download.
So ein Tracker würde ja nur wenige Bytes übertragen, und das auch nur, wenn man die Daten anfordert.
Das "Internet Of Things" kann ja nur richtig funktionieren, wenn auch günstige mobile Geräte das über Mobilfunk machen.
Ohne eigene SIM (was auch ein Abo wäre, und eine PrePaid-Karte könnte irgendwann bei der geringen Nutzung auslaufen) und ohne Abo für einen Onlinedienst.

3.
Gibt es Tracker die eine SIM brauchen (wie beschrieben, es hätte Nachteile), aber eine kostenlose Website (ohne Abo) nutzen?

4.
Gibt es Tracker die eine SIM brauchen (...), aber eine autonome Nutzung erlauben?

Also wie der beschriebene Alte, aber besser, einfacher bedienbar.
Notfalls also über einen Anruf (das Gerät muss ja nicht dran gehen) auf die Nummer einer kostenlosen PrePaid-SIM als Auslöser der Positionsübertragung.
Und hier gäbe es zwei Szenarien:
A: Per SMS. Nachteil, die Kosten. Auch wenn es da im Notfall nicht drauf ankäme. Aber irgendwann kann bei ein paar Euro Guthaben auch Schluss sein.
B: Per E-Mail. Das Ding sendet eine E-Mail. Dafür müsste man da entsprechend ein Konto einrichten. Es müsste also intern wie ein Smartphone funktionieren.
Wenn auch nur, für den E-Mail-Versand. Vorteil, es braucht auch keinen Hersteller-Server über den es läuft, der irgendwann nicht mehr funktioniert.


Danke.
 
Ich warte schon seit der Corona Chip-Krise darauf, dass der https://katzentracker.com/ hergestellt und in den Verkauf geht. Der wäre ziemlich ideal, aber man kann ihn halt noch nicht kaufen.
 
Wenn es nur kleine Datenpakete sind, sind es hier vermutlich ja auch, dann würde sich vielleicht Lorawan eignen.


Habe mal überlegt, ob ich damit meine Bienenstöcke überwachen soll. Habe es gelassen, da andere (einfachere) Projekte gerade mehr Zeit verlangen....
 
Ohne SIM könntest du einen Iridium-Tracker nehmen. Ich hab ein Garmin InReach Mini (nicht für die Fahrradortung). Macht genau was es soll. Kostet sehr viel Geld. Funktioniert nicht oder nur schlecht in geschlossenen Räumen.

Zeitdauer zwischen Tracking-Punkten kannst du genau konfigurieren und den Verlauf nachträglich anschauen.

Abgesehen davon habe ich auch schon Standortverläufe von AirTags gesehen. Das scheint über Third Party Apps realisiert zu werden, zB: taglogger.com
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähm…, ein Ortungsverlauf ist nicht so genau, wie manch Einer sich das wünscht.
Die Ortung ist in der Regel zweidimensional, also ohne Höhenangabe und gerade in Gebäuden nicht sehr präzise.
Für meine Wohnung im 5. Stock einer Mehrparteien-Wohnanlage mit mehreren Gebäudetrakten würde das bedeuten, das bei genauer Ortung die fünf Wohnungen untereinander als möglicher Punkt gelten und eigentlich auch die fünf Wohnungen nebenan, die direkt angrenzen, aber im Nebenhaus liegen. Ist die Ortung weniger präzise, sind etwa 50 Wohnungen im Zielbereich.
Damit würde ein Ortungsverlauf in einem mehrstöckigen Mietshaus ziemlich wertlos werden.

Ziel sollte eher sein, den Tracker zu verbergen und Fahrrad samt aktuellem Besitzer damit aufspüren.
 
Fressnapf hat zum Beispiel einen Katzentracker mit fester Sim und 2 Jahren inklusivem Datenvolumen: https://tracker.fressnapf.de/cat/
Sonst gibt es z.B. Tracker im LoRaWan-Netzwerk https://www.antratek.de/trackerd-lo...vKXxduxdeX3MMKe88-Ob9k6HOSj_WTzv2X_zfipORgBXc

So einen chinesischen SIM-Anruf-SMS-Tracker habe ich im Auto. Das klappt super, drin steckt eine SIM-Karte ohne Grundgebühr. Die haben oft auch die Möglichkeit, regelmäßig Positionsdaten per Edge/GPRS/LTE auf einen Server zu senden für Flottenmanagement. Das kann man entweder selbst hosten oder als Bezahldienst buchen. Nutze ich aber nicht.
Es braucht halt immer irgendeine Instanz, die den Positionsverlauf speichert und abrufbar macht, und die wollen meisten ein bisschen Geld sehen.
 
Ich warte schon seit der Corona Chip-Krise darauf, dass der https://katzentracker.com/ hergestellt und in den Verkauf geht. Der wäre ziemlich ideal, aber man kann ihn halt noch nicht kaufen.
Puh, das sieht mir aber alles sehr frickelig und unkonkret aus. Vielleicht auch nur ein Vorurteil, aber jemandem, der nicht mal eine Webseite fehlerfrei aufsetzen kann, schenke ich eher wenig Vertrauen, ein komplexes Produkt an den Start zu bringen und auch noch zu pflegen und zu supporten.
Aber an sich eine gute Sache, weil LoRaWan. Im Fahrrad muss es ja nicht so klein sein wie bei Katzen, dann gibt es auch fertige Produkte auf dem Markt.
 
Fressnapf hat zum Beispiel einen Katzentracker mit fester Sim und 2 Jahren inklusivem Datenvolumen: https://tracker.fressnapf.de/cat/
Sonst gibt es z.B. Tracker im LoRaWan-Netzwerk https://www.antratek.de/trackerd-lo...vKXxduxdeX3MMKe88-Ob9k6HOSj_WTzv2X_zfipORgBXc

So einen chinesischen SIM-Anruf-SMS-Tracker habe ich im Auto. Das klappt super, drin steckt eine SIM-Karte ohne Grundgebühr. Die haben oft auch die Möglichkeit, regelmäßig Positionsdaten per Edge/GPRS/LTE auf einen Server zu senden für Flottenmanagement. Das kann man entweder selbst hosten oder als Bezahldienst buchen. Nutze ich aber nicht.
Es braucht halt immer irgendeine Instanz, die den Positionsverlauf speichert und abrufbar macht, und die wollen meisten ein bisschen Geld sehen.
Vielen Dank für den Link. Für 40EUR spricht kaum was dagegen, das Teil mal auszuprobieren.


Die Akkulaufzeit mit 2-3Tagen ist aber ein bisschen........




.... Miau
:)


Edit: Die Akkulaufzeit bei solchen Teilen scheint aber generell nicht so der Brüller zu sein: https://www.chip.de/artikel/GPS-Tra...-Haustier-Tracker-im-Vergleich_184168703.html



Schade, leider wohl nicht praxistauglich für die Anwendung am Rad.
 
Zuletzt bearbeitet:
@CJPH
Was würde den "Katzentracker" so besonders machen?
Er sendet selbst Live eine selbst ermittelte GPS-Position über 0,868Ghz Wifi?
Also ohne die bei Tags nötigen fremden Smartphones?
Dafür braucht es aber ein LoRa-Netzwerk in jedem Kaff?

Was ich so an "M2M"-karten fand, lohnt sich auch nicht gegenüber Prepaid.
Allerdings scheint es dort so zu sein, Am Anfang mindestens z.B. €10 aufladen, und damit das nicht deaktiviert wird, jedes Jahr noch mal €10. Vermutlich heute eher €15. So viel könnte ich auch im Smartphone nicht telefonieren, um das zu verbrauchen.
Beim Tracker hieße das, nach 10 Jahren sind da €100 bzw. €150 drauf.

Eine PrePaid-Karte wo man klein(st)e Beträge überweisen kann, um den Zähler zurück zu setzen, wäre gut.
Früher konnte man wohl Guthaben überweisen.

Stimmt es, dass man bei O² auch einen Cent überweisen kann, um um 1 Jahr (oder 0,5?) zu verlängern?:

Die evtl. existente 10kb-Grenze (auch wenn man nur 50 Bytes überträgt, = 10kb) ist zwar ärgerlich (200x mehr abgerechnet als übertragen), aber wenn es nur im Falle eines Diebstahl eingesetzt wird...
Wenn es nicht gerade DIY ist (gibt es da was mit Arduino etc.? Das müsste dann aber Idiotensicher nachbaubar sein, ohne eigene Programmier/Elektronik-Kenntnisse), gibt es wohl keine fertigen Geräte die eine "Keep-Alive"-Funktion haben.
Also während der Verfolgung, den Raum zwischen den Koordinaten-Daten mit Fülldaten zu füllen, damit die 10kb-Taktung umgangen wird.
Angeblich (Gemini AI) ist die Basis-Einstellung bei O²-Prepaid, dass sobald auch nur ein Bit übertragen wird, man €1,49 für 150MB für 24h zahlt O_o.
Wenn man das als normaler PrePaid-Nutzer aus anderen Netzen nicht weiß, ist schnell das Guthaben weg.
Das kann man aber wohl deaktivieren.
Gemini rechnete aber vor, wenn man im Notfall 60x pro Stunde die Position abruft wären das bei 24Ct pro MB (wenn der noch stimmt, so viel kostete 1MB schon vor Jahrzehnten) €3,36. Also teurer als die Dayflat für €1,49.

Gemini AI empfahl dann "Melita" als Alternative:
Angeblich zahlt man einmal €10 für 10 Jahre Nutzung mit 1GB Volumen.
Also €1/Jahr.
Was ich bisher an M2M sah ist teurer.

Auch wenn das gut klingt, um das nutzen zu können, bräuchte man ja einen Tracker der nicht SMS sendet (das sind 100 Stück über die 10 Jahre) sondern die Daten anderweitig über das Internet sendet.
Z.B. per E-Mail. Die Aktivierung der Sendung kann notfalls per Anruf (kostenlos, ein mal Klingeln) erfolgen, aber dann müsste man das für jede Abfrage erneut tun.

Wenn man so einen Tracker (im Idealfall auch irgendwie per Daten ohne Server erreichbar) hätte, will man Daten sparen wenn man selbst fährt. Kein Alarm.
Angeblich (laut Gemini AI) gibt es Tracker mit "Key FOB". Einen Smart Key, der wenn er in der Nähe des Rad ist den Alarm deaktiviert.




@kunibald
Für diesen Dienst (der evtl. nicht im Interesse von Apple ist, und verschwinden könnte?!?) müsste ich wohl ein iPhone kaufen.
Und es kostet $13/Monat.
Pro Jahr also mehr als dieser aktive OnnTrack-Tracker für €150 ohne SIM, der lebenslang (solange der Laden existiert...) seine Daten ohne Abo sendet.
Wenn es solch einen Dienst aber auch kostenlos gibt (Werbung...), kann man dafür natürlich notfalls ein altes iPhone kaufen.
Oder es gibt so etwas für Android.


@Christoph
Um das Fahrrad dann zu finden, bräuchte es eine kleine extrem laute über Funk aktivierbare Sirene, die man so fest ins Rad verbaut (ideal wäre ein versenken im Sattelrohr, nicht mal eben entnehmbar), dass wenn das Teil los geht, nur noch ein raus bringen hilft ;-) .
Ernst gemeint...


@elRadish
Dieses "LoRaWAN" scheint ja mit 2-5km in Ballungsgebieten und auf freiem Land 15-20km nicht unbedingt flächendeckend zu sein, oder?
Ich verstehe auch die Darstellung hier nicht: https://ttnmapper.org/heatmap/
Zoomt man rein, sind die Flecken recht klein.
Keine z.B. 2km Radius. Der Ort hier hat z.B. 2km von einem Ende zum Anderen:
Da sind einige bunte Flecken, und im Zentrum ein Blauer. Wenn aber ein Hotspot mindestens 2km erreicht...
Oder sind das keine HotSpots, sondern nur Messungen (z.B. die rot gepunkteten Autobahnen)? Das sagt ja wirklich nichts aus.
Sollten die Hotspot-Betreiber nicht ihre Position im z.B. TTN-Netzwerk angeben?

Auch wenn der TrackerD geloggte Daten als Paket überträgt (was die Mobilfunkgeräte ja nicht ständig sollen, wegen des Datenvolumen), wenn die Wohnadresse ein Funkloch ist, wäre das ein Problem...
Dann müsste man hoffen dass es ständig hin und hergefahren würde. Dann kann man die Wohnadresse erahnen.
Wenn es ein Fahrzeug mit Kennzeichen (20kmh-Leichtmofa als Fahrrad, elektrisch oder Saxonette, wegen der rechtlichen Möglichkeit einen Anhänger zu nutzen) ist, besteht das Risiko dass es gar nicht gefahren sondern zerlegt wird.
Denn man kann es ja nicht zulassen.

Diese TrackerD-Webseite gehört zu den "suspekten" Webseiten, die in einem Browser wie Opera nicht rollbar sind...
Keine Ahnung wie so etwas sein kann (ein wichtiger Browser), evtl. eine missionarische Abneigung der Macher für Opera.
Was würde so ein TrackerD theoretisch DIY (da steht Open Source) kosten?
Und kann man die ohne Programmier/Elektronik-Kenntnisse (löten etc. wäre kein Problem) nachbauen?
Evtl. mit kaufbaren Gehäusen?

Die haben oft auch die Möglichkeit, regelmäßig Positionsdaten per Edge/GPRS/LTE auf einen Server zu senden":
Auch per E-Mail? Was für Tracker wären das?
Denn wenn ich auf AliExpress suche, und es schaffe alle Tags auszuschließen (manche sind auch größer mit Akku), sind es massig Geräte mit SMS.
Wenn man da einmal ermitteln könnte was das günstigste Gerät ist, dass das kann...

Warum muss es im Rad nicht so klein sein? Es soll ja nicht außen sichtbar angebracht werden.
Bei einem massiven Cargobike hat man noch den Bereich für die Ladung.
Der aber eigentlich auch keine besonderen Hohlräume bietet. Außer die Rohre, die aber aus Metall sind.
Außer man verlängert ein Rohr mit Kunststoff, und spachtelt und lackiert es unsichtbar über.
Oder ein doppelter Boden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, es gibt Tracker die in Hohlräumen neben einem Mittelmotor verborgen werden können. Dort können sie dann auch mit der Hauptbatterie verbunden werden und falls diese leer oder entnommen wurde, hält ein kleiner Akku den Betrieb für ein paar Tage aufrecht.
Für eine längere Zeit müsste eine Batterie deutlich größer und schwerer sein.
Dann würde so ein Gerät nicht mehr in kleine Hohlräume passen.
Auch das Anbringen am Halsband einer 8kg schweren Katze wird bei gesteigertem Gewicht eher Quälerei. Ein 100g schwerer Tracker wiegt für die Katze etwa soviel wie ein 1kg schweres Gerät am Hals eines Menschen. Das mag vermutlich nur Mr. T ertragen wollen.
Deshalb sind tiergetragene Geräte eher leichter konstruiert.

Und die Idee mit der Sirene ist nett, aber entspringt wohl einer ähnlichen Phantasie wie der Helikopterhut von Inspektor Gadget. Eine Zeichentrickfigur, die einen Helikopterantrieb samt Bediengriffen und Antrieb unter einem Hut verborgen hat, aus dem das dann entfaltet werden kann.
Damit Schall, in Schwingung gebrachte Luft, hörbar ist, braucht es mindestens eine Öffnung im Metall. Und der Lautsprecher benötigt ordentlich Energie, sonst ist er nicht sehr lange besonders laut.
So ein Einbau wäre nicht unsichtbar oder nicht sehr laut und leicht lahmzulegen oder es geht der Saft aus. Kann man bis dahin ja eine Decke drüber werfen.

Auch besteht die Gefahr, das solche Alarmgeber Fehlfunktionen erleiden und selbsttätig losheulen. Dann endet das Phantasierad möglicherweise in einem Fluss oder See um der Ruhe wegen. Ein Rad mit unauffälliger Ortung wird viel wahrscheinlicher auch mal unter freiem Himmel gefahren.
 
Auch per E-Mail? Was für Tracker wären das?
Nein. An einen Traccar-Server https://www.traccar.org/
Kann man selbst hosten oder sich irgendwo einmieten.
Z.B. der TK103b aus China

LoRaWan: Ja, Abdeckung ist ein Thema. Damit habe ich keine eigene Erfahrung. Bei uns in der Gegend scheint es recht dicht ausgebaut.
Was würde so ein TrackerD theoretisch DIY (da steht Open Source) kosten?
Und kann man die ohne Programmier/Elektronik-Kenntnisse (löten etc. wäre kein Problem) nachbauen?
Keine Ahnung, aber solche Projekte sind nach meiner Erfahrung ohne Grundkenntnisse in Programmieren/Elektronik eher nicht zu empfehlen. Bei 50 Euro für ein fertiges Gerät sehe ich aber auch keinen Grund, etwas selbst zu basteln, was dann größer und unzuverlässiger ist.

Meines Wissens verbaut R-M so was hier: https://itsmybike.com/

Die Überlegungen zu den Sim-Karten sind mir zu kompliziert. Es gibt aber etliche IoT-Sims, das sollte doch bezahlbar sein bei den paar Daten, die das Ding überträgt.
 
@Christoph

Die Sirene mit 110db die per Fernbedienung auslösbar ist, ist Standard bei jeder billigen Alarmanlage auf AliExpress.
Diese Dinger die man außen ans Rohr Schraubt, oder hinten unter den Sattel.

Fahren wäre zwar möglich (als reines Fahrrad ist es aber auch nichts Besonderes), aber versichern ginge nicht.
Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Vorteil ist (abschreckt), oder ein Nachteil (schnell zerlegen...).

Ich habe zum Thema Alarmanlage eine Frage gestellt.
Wenn es so eine funkauslösbare Sirene mit max. 27,4mm Durchmesser gäbe, und einen Sattel dessen Rohr bis oben hohl ist (wenn die Abdeckung oben nicht wichtig ist, könnte man sie frei bohren), dann wäre das machbar, und der Schall tritt aus.
Sonst muss man eine andere Stelle finden.

Dazu dann noch eine normale nicht einfach abreißbare Alarmanlage die den Diebstahl selbst behindert.
Auch in einem Schloss, das suche ich eh noch.


@elRadish

Man lädt also eine Traccar-Software runter, und setzt einen Server auf?
Diese Information fand ich zu "Traccar" über Google.

Der TK103B ("A" ab €23,39) hat 8,3cm x 5,4cm x 2,6cm plus externe GPS-Antenne und Mobilfunk-Antenne.
Da müsste man einen Platz finden oder schaffen. Das gleiche Problem wie bei einer Alarmanlage bzw. Extra-Sirene.

Wenn der Selbstbau €10, €20 kostet, lohnt es. Besonders, wenn es nicht nur ein Gerät wird.
Ich habe eine Löt/Entlöt-Station (die ZD-917), und ein Gerät mit IR-Hitze womit man BGA-Chips entfernen und auflöten könnte...
Wenn das also keine eigene Entwicklungsarbeit (Elektronik und Software) braucht, sondern man Teile kauft und zusammen steckt und evtl. mal was lötet, und fertige Software einspielt, wäre das kein Problem.


"etliche IoT-Sims" verlangen zig Euro pro Jahr.
Da muss man schon genau vergleichen.
Sonst hat man hohe Kosten.
Ich dachte auch erst, da findet sich nichts, aber "Melita" könnte mit großem Abstand am günstigsten sein.
Evtl. ja auch nützlich für Andere.
"ItsMyBike" (da ist die SIM enthalten) kostet 200 für 3 Jahre.
"ein weiteres Jahr 49 Euro. Für drei Jahre beträgt der Preis 99 Euro und bei 5 Jahren liegt der Preis bei 149 Euro."
Jetzt werden Einige sagen "das sind nur €2,50/Monat", aber plus €200 für Gerät und 3 Jahre.
und das für ein Fahrzeug mit Gebrauchtpreis von €300.
Und der aktuelle Anhänger hat evtl. mal €60 gebraucht gekostet. 38Kg leer.
Ich habe keine "Abos". Ich weiß, heute ist es normal 5, 10, 20, 40 Abos für Diverses zu haben...
Z.B. OnnTrack kostet €150/∞ Ja, bis es irgendwann dicht macht, aber das könnte auch ItsMyBike passieren.
 
Man lädt also eine Traccar-Software runter, und setzt einen Server auf?
Jou. Mit den neueren Trackern geht meines Wissens auch ein Domain-Name, mit meinem ging nur eine IP. Man brauchte also eine feste IPv4, mittlerweile sollte es auch mit DynDNS gehen, man könnte es also auch daheim betreiben auf irgendeiner Linux/Windows-Kiste.
Wenn der Selbstbau €10, €20 kostet, lohnt es. Besonders, wenn es nicht nur ein Gerät wird.
Ich habe eine Löt/Entlöt-Station (die ZD-917), und ein Gerät mit IR-Hitze womit man BGA-Chips entfernen und auflöten könnte...
Wenn das also keine eigene Entwicklungsarbeit (Elektronik und Software) braucht, sondern man Teile kauft und zusammen steckt und evtl. mal was lötet, und fertige Software einspielt, wäre das kein Problem.
Meine Erfahrung der letzten Jahre:
Ohne Grundkenntnisse wirst du da nicht so weit kommen. Irgendwas ist immer, und ohne ein Grundverständnis der Materie kommt man dann nur sehr schwer voran. Irgendein fehlender Pullup auf einem Datenbus, eine falsche Firmware auf dem GPS, ein schlechter Kontakt, ein defektes Teil...

Wenn ein fertiges Teil 50 Euro kostet, wie soll man das für diesen Preis selbst bauen? Der Hersteller fertigt das mind. in 10.000er Auflage. Selbst wenn du deine eigene Arbeit nicht einpreist...

Entweder kaufst du fertige Shields. Die sind deutlich teurer als die einzelnen Bauteile. Dann hast du ein ziemlich großes Modul aus Shields mit vielen Fehlerquellen, unnötigen Bauteilen (LEDs, Spannungsregler, Level-Shifter), die unnötig Strom verbrauchen. Manchmal fehlen den Shields auch die nötigen Leitungen, beim Beschleunigungssensor oft z.B. die Interrupt-Leitung, mit dem Du den ESP32 aus dem DeepSleep wecken kannst...
Oder du machst eine eigene Platine und bestückst diese selbst. Dann kommst du vermutlich an den Formfaktor des Fertigproduktes heran. Aber ohne Elektronikkenntnisse? Mit HF-Teilen, die auch mal eine passende Antenne benötigen?

Mit den Teilen von hier komme ich schnell gegoogelt auf diese Preise:

ESP32 reiner Chip (ohne Antenne usw.) 5-8 Euro.
GPS: 5-8 Euro
HopeRFM95W: 2,15 - 8 Euro
LIS3DH: 1 - 4 Euro

Dazu noch USB-Uart, Ladeelektronik, Basisplatine, Akku, Gehäuse und etliche Stunden Arbeit, das alles zusammenzubekommen.
Teilepreis mag man dank AliExpress für 20 Euro schaffen, aber dann hast du halt ein riesigen Verhau aus Komponenten und noch lange kein Produkt, das fehlerfrei, energiesparend, vibrations- und wetterfest ist.

Oder du findest ein fertiges Board, das alle notwendigen Komponenten hat (GPS, ACC, Akkuladezeug usw.) und portierst die Software dann passend.

Also als Projekt, um viel über Embedded Systems zu lernen ist das eine super Sache, aber um mal einen Fahrradtracker zu bauen eher nicht. Zumal du das Problem der Abdeckung bei LoRaWan ja auch selbst schon erkannt hast.

Edit: Du kannst auch einfach das PCB selbst bestellen und bestücken https://github.com/dragino/TrackerD/blob/main/hardware/TrackerD v1.2.layout.pdf

und wenn du mal googelst, findest du zig DIY-Projekte und fertige Shields. Also nur zu.

Amazon hat auch etliche günstige Platinen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten