[Neuaufbau] BULLITT mit BionX P-Motor

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Servus Gemeinde!

Ich lese hier schon eine Weile still mit und ein Lastenrad anzuschaffen stand für mich schon länger zur Diskussion. Die Diskussion hatte ich mit mir selber noch nicht ansatzweise fertig diskutiert (dauert manchmal etwas länger), da läuft mir unverhofft ein rotes Bullitt von 2013 zu. Nachgerüstet mit BionX-Antrieb. Ordentlich genutzt, mäßig gepflegt, nicht so ganz das, was ich eigentlich wollte, aber der Kurs war so gut, dass der Kübel nun bei im Keller steht! :rolleyes:

Ich fahre seit über 30 Jahren Rad (oops, so alt bin ich schon?) und schraube ebenso lange. Anfangs mit sehr mäßigem Erfolg, so langsam geht's einigermaßen und da ich ja nicht einfach was kaufen und damit losfahren kann (wo kämen wir denn da hin?), wird der Hobel jetzt komplett zerlegt, überholt und einge Teile verändert, die mir nicht so ganz passen.
Es wird sicherlich - aus vielerlei Gründen - ein Langzeitprojekt werden. Schön wäre es, wenn ich diesen Sommer noch fahren kann, realistisch ist das aber nicht wirklich. Andererseits für mich mehr Zeit, um mich mit dem Lastenesel anzufreunden...

So what, starten wir mal mit ein paar Bildern vom bereits (teil-)zerlegten Rad:
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Äh ja, Gebrauchsspuren:
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Inzwischen ausgespeicht. Speichenspannung unendlich hoch, überdrehte Nippel, möglicherweise Rissbildung in der Felge (bin ich mir noch nicht so ganz sicher), ...
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Speichen sollen auch noch raus, Felge soll neu (zu breit), Bremse ist durch:
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Teilerfolg - die VR Nabe ist schon wieder fit!
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Der taucht nimmer (Kugel total festgegammelt, obwohl augenscheinlich kaum Rost)! Ersatz liegt schon bereit:
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Ist das schon bedenklich?
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Das ist nicht nur mein erstes Lastenrad, sondern auch mein erstes Rad mit E-Antrieb. Ich muss mir erst mal ein Bild von der gesamten Lage machen, dann werde ich euch sicherlich mit so einigen Fragen löchern. So einiges ist am Lastenrad doch anders als am normalen Drahtesel.

Weiter geht es demnächst...
 
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Also nen 25er Reifen würde ich ja nicht auf ne 30er Maulweite packen.
Aber man kann schon sehr gut schmale Reifen auf breiter Felge fahren.
 
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Ja das meine ich ja. Und vorallem besser als zu breite Reifen auf schmaler Felge, da muss der Luftdruck dann so hoch, das jeglicher Komfort der breiteren Reifen wieder weg ist.

Vorallem beim Cargobike würde ich deswegen die Felge maximal breit wählen. Meine Meinung halt
 
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Bei meiner "Kaufberatung" fiel der Bionx zuerst raus, weil von Tandemfahrern Erfahrungsberichte über Speichenloch(Motorgehäuse-)-Risse bekannt waren...endlessforum glaub ich... :unsure:
Als der D konstruktiv Änderung versprach, ists doch Bionx geworden. Obwohl der auch eine spezielle Felge braucht, die ich hoffendlich nie wechseln muss...*holzklopf

keine konkrete Erfahrung und ne Scheibe...heisst also nix. :D
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Tipp am Rande, Drehe die Klemmung der Gabel um 180°. dann behindert diese nicht irgendwelche aufbauten oder Zuladungen.

Wenn Du es restauriert hast, wäre ein Bild in diesem Thread schön, da der Rahmne noch anders beschriftet ist, als die aktuellen Pepper.

Vermutlich hast Du auch keine Gewinde für den Flaschenhalter. Ich habe die bei mir nachgerüstet mit Einnietmuttern.
Wollte keinen Amazon-Link einstellen, da ich Amazon nicht leiden kann. Die Nieten gibt es auch von anderen Händlern.....
Wärst du hier im Rheinland, dann hätte ich dir zwei Muttern "mal eben" eingenietet.
 
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Wie kann eine Felge zu breit sein?
Wenn der Reifen der rauf soll zu breit wird
Genau das. Reifen (50 mm) sind schon da und sollen auch Verwendung finden. Aktuell geht es saugend rein, für meinen Begriff zu knapp, da schon Schleifspuren an den Kettenstreben zu sehen sind. Abgesehen davon mag ich die Optik nicht, so wie es ist und da das Rad unter meiner Verwendung wohl so gut wie nie komplett beladen sein wird, brauche ich die Stabilität nicht wirklich.

Bei meiner "Kaufberatung" fiel der Bionx zuerst raus
War aus diversen Gründen auch nicht meine erste Wahl, aber Gelegenheit macht Käufer... :D

Tipp am Rande, Drehe die Klemmung der Gabel um 180°. dann behindert diese nicht irgendwelche aufbauten oder Zuladungen.
Merke ich gerne vor.

Wenn Du es restauriert hast, wäre ein Bild in diesem Thread schön
Das auch.

Über Flaschenhalter hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Passen die nicht an die aufrechten Rohre links und rechts vom Steuerrohr? Da wären Gewinde drin.
 
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Erste Neuteile sind da. Ganz wichtig bei der Beschaffung: Immer mit den Sachen anfangen, die man glaubt haben zu müssen. Die wirklich notwendigen Dinge können warten! :rolleyes:
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Aus der vorderen Felge werde ich noch nicht ganz schlau. Erst dachte ich, das seien feine Kratzer von einem Schloss. Bei genauerer Betrachtung sieht man aber, dass die Kratzer/Risse(?) bis an die Speichenösen ran gehen und auch rechts und links davon. Ich hab schon so einige defekte Felgen gesehen, aber das ist mir neu. Was meint ihr dazu, hatte jemand evtl. schon mal dieses Schadensbild? Sind das Spannungsrisse von zu hoher Speichenspannung? Im Felgenbett ist übrigens nix zu sehen.

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Ich vermute, das sind Spuren des Morgens des Profils zum Felgenring, die durch eine durch Bewitterung leicht heller gewordene Eloxierung nun deutlicher zutage tritt.
Ist aber educated guesswork aufgrund eigener Erfahrung.
 
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Bei genauerer Betrachtung sieht man aber, dass die Kratzer/Risse(?) bis an die Speichenösen ran gehen und auch rechts und links davon.
[...]
Sind das Spannungsrisse von zu hoher Speichenspannung?
Die Fotos sind ganz gut...sieht imho mehr wie ein (Oberflächen-)Eloxial-Schaden (infolge Nachschmantung oder Pitting... :unsure:) aus.

Zu hohe Speichenspannung macht doch eher vereinzelte Risse, die durch gehen.
Bei der Menge/Nähe/Regelmäßigkeit wäre - wenn denn ursächlich von zu hoher Speichenspannung kommend - es auch mal zum Durchbruch des Felgenmaterials gekommen. Derartige Risse infolge Material-Überbelastung bauen sich nicht nur an der Oberfläche ab...und dann die Menge und regelmäßige Verteilung. Normal arbeitet sich der erste entstehende Riss immer tiefer aus, ist er doch der schwächste Part und die Belastung dynamisch immer wieder kehrend.
Risse haben ihren Anfang an der konstruktiv schwächsten Stelle (hier ists das Speichenloch), da würde sich kein Weiterer direkt daneben finden, der DEN Schwachpunkt nicht durchzieht.
 
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... Spuren des Formens des Profils zum Felgenring.
ein (Oberflächen-)Eloxial-Schaden (infolge Nachschmantung oder Pitting... :unsure:)
Gute Ideen! Womöglich ist es sogar eine Kombination aus beidem. Vorschädigung durch das Umformen (anfangs unsichtbar), die mit zunehmender Beanspruchung im Laufe der Jahre sichtbar wird. Dann werd ich wohl mal schauen, dass ich die Felge optisch etwas aufpoliere und dann kommt die wieder ans Rad.

Btw @Arkadi : Vor längerer Zeit haben wir mal einen Wettbewerb gemacht bei dem es darum ging, Begriffe zu nennen, die bei google möglichst wenige Treffer erzielen (null Treffer gilt nicht). Mit "Nachschmantung" liegst du uneinholbar vorne! :LOL:
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Vor längerer Zeit haben wir mal einen Wettbewerb gemacht bei dem es darum ging, Begriffe zu nennen, die bei google möglichst wenige Treffer erzielen (null Treffer gilt nicht). Mit "Nachschmantung" liegst du uneinholbar vorne!
Damals™ als ich (nur kurz) in der Galvanik gearbeitet habe, kannte dort jeder Hilfsarbeiter diese 2 Begriffe.
Der Industriebetrieb hatte extra eine eigene Eloxierung aufgemacht, weil die normalen Galvanikfirmen nicht die nötige feine Qualität für Frontblenden von Hifi-Geräten liefern konnten.

Wirklich dreckige Produktionen sind ja schon in vordigitaler Zeit in D geschlossen und in ärmere Länder ausgelagert worden. Insofern wundert mich das nicht, das google keine Ergebnisse findet (aber vielleicht ist Deutsch auch nur die falsche Sprache und Chinesisch liefert haufenweise Suchergebnisse...). Und das Suchmaschinen dazu neigen, die user in einen Kokon/Blase einzuspinnen sollte bekannt sein...
 
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