Neu hier, suche Rat

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Moin
Ich bin auf der suche nach einem einspurigen CB um meinen 45kg Hund mitzunehmen.
Wir wohnen in Ostholstein, also eher nur leicht hügelig.
Eher gemütlich als sportlich.
Wenn ich so die ganzen Probleme mit den E Antrieben mitbekomme, dauernd kaputt, Riemen gerissen, verdongelte Akkus usw.
tendiere ich zu einem Bike mit nachgerüstetem offenen, unverdongelten, canbusfreien, VR, HR, Mittelmotor, whatever vom Chinesen.

Das Teil sollte länger als die Gewährleistung halten.

Bafang MM habe ich im Klapprad, reicht mir.

Antrieb kaputt?
raus, wegschmeissen, neu.
Akku platt, neu aus Ebay, fertig

So die Überlegung.

Was haltet ihr davon?
Basteltalent und Elektrogrundwissen habe ich.
Konkrete Bauvorschläge?

Gruss
Robert
 
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Was willst du jetzt genau hören?

Es gibt zu allen Vor- und Nachteile. Ich habe ein Bullitt mit Bafang Mittelmotor und ein Bullitt mit Steps. Könnte jetzt nicht sagen, dass eine System ist dem anderen überlegen. Und der Steps ist schon aus der Gewähleistung seit 2 Jahren raus und läuft noch immer ;)
Der Bafang hat aber auch erst die Hälfte an KM drauf. Mal sehen wie der sich bei gleicher Leistung schlägt

Riemen gerissen ist aber nicht so das Problem. Vorallem auch nicht in Verbindung mit E Motoren. Da hatte ich aber früher mal mehr von gehört in den letzten Jahren mit den neueren Evolotionsstufen nicht mehr.

Meine Meinung dazu:
Klar nachrüsten, weil man sich dann die Optionen in alle Richtungen offenhält.
Was aber die Auswahl eines gesuchten Cargobikes einschränkt, da manche nur noch mit Motor verfügbar sind.

Was für ein Cargobike soll es denn überhaupt werden? Denke das ist die erste Frage die du dir beantworten solltest. Dann kann man über den Antrieb reden
 
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Wenn Du eher gemütlich suchst und dann ohne Motor, gibt es Modelle von Babboe und den Klassiker Bakfiets. Auch Douze gibt es ohne Motor. Sportlicher dann Bullitt, Cargofactory oder Velo Lab Karo.
 
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Fahre am besten die unterschiedlichen Modell probe und nehme dabei den Hund mit.
Der muss das auch mögen. Wenn er nicht will, hilft dir das "beste" Cargobike der Welt nicht (nein ich meine damit nicht das CaGo ;) )
 
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Da Du Dein Rad offenbar primär für den Transport Deines Hundes nutzen möchtest, würde ich mir an Deiner Stelle die zahlreichen Beiträge zum Thema „Hundetransport” in diesem Forum anschauen. Hier exemplarisch einige Fäden:

 
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Longjohn mit (selbstgebauter) Holzkiste mit Seitentür ist so weit schon klar.
Die Fuhre muss mich mit 100kg tragen, plus 45kg Hund, plus Kleinkram, Wasser, Regenzeug.
80cm Ladelänge sollte es auch sein.
Also 160kg Zuladung.
Wie oben geschrieben, ein offenes System möchte ich.
Bullit und Douze V2 ohne E sind mir schon aufgefallen.
Was geht denn noch die Richtung?
Die Holländer finde ich zu langweilig.
 
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Das Radkutsche Rapid, ein Pedal Power long Harry (gibt es das noch ohne Motor?) Oder ein officine Recycle Bronte CO kämen noch in Frage. Ggfs. Auch ein SORTIMO Neigedreirad? 93x62 Ladefläche, 100 kg Fahrer plus 140 kg vorn zugelassen. Sehr flache Ladekante. Aber immer mit Bosch Antrieb.
 
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Ich fahre jetzt schon seit Jahren e-Lastenrad, zum Teil mit basteln, zum Teil ohne basteln..

Ja, es gibt im Netz unglaublich viele Berichte wie schlecht jegliche E-Antriebe sind.

Aber jetzt mal schnell reflektiert, wer schreibt im Netz?
Es schreiben eigentlich nur die, die Probleme haben und Lösungen für ihr Problem suchen. Eher selten bis gar nicht schreiben die Menschen, bei denen der Antrieb ohne Probleme funktioniert. Warum sollte ich auch regelmäßig schreiben, dass mein eBullitt funzt.

Fazit:
Der überwiegende Anteil von e-Cargos läuft absolut unauffällig.

Dementsprechend solltest du nicht im Web lesen, sonder draußen Cargo-Räder ausprobieren und vielleicht sogar mal Leute, die ein Lastenrad gerade fahren, ansprechen, ob sie irgendwelche Probleme mit ihrem Rad haben.


Und da du gefragt hast, was wir empfehlen würden, ich würde ein Bullitt mit nachgerüstetem Pendix-Motor empfehlen.
 
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Genau.
Fahren.
Bisher haben wir Vorderrad-, Hinterrad- und Mittelmotor gehabt.
Alle mit systembedingten Vor- und Nachteilen. Aber alle problemfrei.
 
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Zwei Erkenntnisse aus meiner Suche:

1.) Ich würde empfehlen neben dem Rad auch den Charakter der Unterstützung zu testen, Vor allem wenn evtl. doch auch geschlossenere Systeme in Frage kommen. Sprich evtl. auch mal ein gerade verfügbares Rad probieren, das einen eher nicht interessiert, das aber einen potentiell interesanten Motor hat. Wie natürlich schiebt er an? wie klinkt er bei 25km/h aus? kennt er nur quasi an/aus auf unterschiedlichem Niveau oder reagiert er sensibel auf die eingesetzt Tretkraft? usw., sowie ob der Motor in ausgeschaltenem Zustand Widerstand hat und heimkommen mit leerem Akku dadurch doppelt schwer wird oder ob er frei läuft? (war für mich ein Ausschlusskriterium).
Ich fahre überwiegend im Stadtverkehr (Kreuzungen, Radwege die immer die ungünstigste Streckenführung haben, dauernd Fußgängern, Gassi-Hunden etc. ausweichen, steile Rampen mit enger Kurve... Ich finde hier die sensible Unterstützung Gold wert. Manchmal hast den Eindruck, Du fährst irgendeinen Trial. Wenn hauptsächlich einsame Feldwege am Program stehen könnte das aber weniger relevant sein.

2.) Probier das Backfiets aus! Ich hatte das auch auf meiner Never-ever-Liste, weil irgendwie zu unsexy, Hollandhaltung usw... und war ziemlich beeidruckt wie angenehm das Ding fährt und wie wertig das meiste gefertigt zu sein scheint. Es war eines mit Steps-Motor, die Shimano-Nabenschaltung war eher nicht meins aber mit etwas besseren Bremsen und einer anständigen Schaltung kann man das schon andenken, zumal es deutlich günstiger ist als viele andere High-End-Teile.
 
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Zwei Erkenntnisse aus meiner Suche:

1.) Ich würde empfehlen neben dem Rad auch den Charakter der Unterstützung zu testen, Vor allem wenn evtl. doch auch geschlossenere Systeme in Frage kommen. Sprich evtl. auch mal ein gerade verfügbares Rad probieren, das einen eher nicht interessiert, das aber einen potentiell interesanten Motor hat. Wie natürlich schiebt er an? wie klinkt er bei 25km/h aus? kennt er nur quasi an/aus auf unterschiedlichem Niveau oder reagiert er sensibel auf die eingesetzt Tretkraft? usw., sowie ob der Motor in ausgeschaltenem Zustand Widerstand hat und heimkommen mit leerem Akku dadurch doppelt schwer wird oder ob er frei läuft? (war für mich ein Ausschlusskriterium).
Ich fahre überwiegend im Stadtverkehr (Kreuzungen, Radwege die immer die ungünstigste Streckenführung haben, dauernd Fußgängern, Gassi-Hunden etc. ausweichen, steile Rampen mit enger Kurve... Ich finde hier die sensible Unterstützung Gold wert. Manchmal hast den Eindruck, Du fährst irgendeinen Trial. Wenn hauptsächlich einsame Feldwege am Program stehen könnte das aber weniger relevant sein.

2.) Probier das Backfiets aus! Ich hatte das auch auf meiner Never-ever-Liste, weil irgendwie zu unsexy, Hollandhaltung usw... und war ziemlich beeidruckt wie angenehm das Ding fährt und wie wertig das meiste gefertigt zu sein scheint. Es war eines mit Steps-Motor, die Shimano-Nabenschaltung war eher nicht meins aber mit etwas besseren Bremsen und einer anständigen Schaltung kann man das schon andenken, zumal es deutlich günstiger ist als viele andere High-End-Teile.

Genau. Die Brot und Butter Modelle, für die das BF hier stehen kann, verliert man neben Ca(r)g/qo(N), Riese&Müller, B&B, Bullitt usw. gern aus den Augen. Dabei bauen (nicht nur und nicht in wertender Reihenfolge) Bakfiets, Christiania, Fietsfabriek, Kemper, Monark usw. auch ordentliche Räder. Und auch mit den günstigen Modellen von Vogue, BBF usw. haben hier Nutzer gute Erfahrungen - Dafür ist es aber wichtig, das passende zu finden. Man kann auch ein unpassendes High End Rad kaufen und dann doch nicht zufrieden sein. (Frag nicht, woher ich das weiß...)

Und generell ist alles, was man findet probieren eine gute Sache, um zu lernen, was einem wichtig ist, was einen stört oder begesitert, obwohl man nicht mal wußte, das es das gibt.
 
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Wenn du 80cm Ladelänge brauchst und auf offenes System Wert legst, drängt sich Radkutsche Rapid ja direkt auf.
Wäre meine Empfehlung.
-->Selbstkiste passt gut drauf.
-->Stahlrahmen mit gutem Flex und sehr langlebig (bin Fanboy, bekenne mich)
-->Falls am VR-Antrieb mal was die Grätsche macht, ist es nicht verdongelt.
 
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So, ich löse auf.
Es ist ein (junges, gebr. ) Bullit mit HR Motor geworden.
500er Bafang mit fettem 1440Wh Akku.
Kiste fürn Hund muss jch noch bauen.
Danke.
 
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Bonusfrage, dem Antrieb möchte ich noch ein paar Manieren beibringen.
Er ist etwas übereifrig bei kleinen Pedalbewegungen und die Abschaltung ist arg verzögert.
Kann man die HR Motoren auch programmieren in Heimarbeit?
 
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Glückwunsch zum neuen Rad und viel Spaß damit.
So einen großen Akku habe ich noch nicht gesehen...Gewicht?....gibts vlt ein Foto?

Erstaunlich, dass doch der Großteil immer wieder beim Bullitt landet...
Ich hab meines verkauft und bereute es nicht. Aber Jedem das Seine...
 
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Die Abschaltung kannst Du mittels Bremsunterbrechern verbessern.
Ob Du den Motor programmieren oder parametrisieren kannst, hängt soweit ich weiß vom Contrroller ab. Wenn Du hier oder im Pedelecforum den Typ postest, kann Dir sicher geholfen werden.
Btw: wenn es Dir bewußt ist, ignoriere es gern, ansonsten der Hinweis, daß ein 500W Motor in einem Pedelec in D illegal ist.
 
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