Musketier in gewerblicher Tortour

Schau Dir mal die „nutzbare“ Energie pro kg der verschiedenen Akkus / Batterien an, da ist ein Blei-Akku im Vergleich zu aktuellen LthiumIonen völlig unterlegen. Auch sind die ja nicht dafür ausgelegt, dauerhaft eine bestimmte Stromstärke abzugeben. Schau mal dazu im pedelecforum, da wurde dies mehrfach bis in alle Details durchdiskutiert und erklärt.
Danke für den Hinweis.
 
Prüfe gerade zwei Möglichkeiten.
1. Den Einsatz von LKW Batterien.
2. Den Einsatz von einer Photovoltaik Anlage.
Was gibts bei 2. zu überlegen - das ist eine funktionierende Lösung beim Musketier mit Kastenaufbau :)
Clever wäre es übrigens gewesen, du hättest dein Musketier in 48V-Konfig gekauft, weil...

Leider sind 36V-Laderegler relativ teuer & selten, weiters gibts einigen Heckmeck bei der Solarzellenauswahl, die dich (wegen der unüblichen 36V) zu einem sehr speziellen Laderegler zwingt...
Am Ende kommt dich die PV-Variante teurer als ein 2. Akku.
Bei 48V wäre es andersrum...:whistle:
 
Da kräuselts Einem echt die Fussnägel hoch...:sick:

So'ne Solarzelle hat einen negativen Temperaturkoeffizient!
Sprich die Leerlaufspannung variiert - bei Kälte steigt die Spannung ins für den Akku ungesunde, bei Hitze fällt die Spannung deutlich ab bei einem 72-Zeller...was heisst du kannst damit den Akku nur bis maximal halbvoll laden.
Russisch Roulette ist da ehrlicher... :ROFLMAO:
 
Da kräuselts Einem echt die Fussnägel hoch...:sick:

So'ne Solarzelle hat einen negativen Temperaturkoeffizient!
Sprich die Leerlaufspannung variiert - bei Kälte steigt die Spannung ins für den Akku ungesunde, bei Hitze fällt die Spannung deutlich ab bei einem 72-Zeller...was heisst du kannst damit den Akku nur bis maximal halbvoll laden.
Russisch Roulette ist da ehrlicher... :ROFLMAO:
kann man das nicht irgendwie regulieren ?
 
Arkadi bezieht sich darauf, dass der Nutzer im verlinkten Artikel den Laderegler eben weglässt und sagt "das passt so". Arkadi sagt, daß ist wegen der stark schwankenden Ausgangsspannung nicht der Fall. Selbstverständlich gibt es Solar- Laderegler, soweit ich weiß aber nicht oft für 36 (oder eben 42 V Ladeschlussspannung) sondern für andere, bei Solaranlagen übliche Spannungen.
 
Arkadi bezieht sich darauf, dass der Nutzer im verlinkten Artikel den Laderegler eben weglässt und sagt "das passt so".
Jedem Laien sollte klar sein, das sich mit einer 24V-Solarzelle kein 36V-Akku sinnvoll laden lässt :cautious:

Zumindest ist dem Akku damit sicher keine lange Nutzungsdauer beschieden...;)
Die Ausnahme wäre, wenn ein geeigneter Laderegler verwendet werden würde (bei dessen Kauf du übrigens immer nach der Ladespannung deines Akkus gefragt wird, wenn es um Li geht).

Ein geschlossener Li-Akku ist eine Zeitbombe, wenn -wie im Link- ohne Laderegelung alà "passt schon" hantiert wird!
 
Ich Stimme Dir voll zu.
Ich kenne Solarzellen bloss aus meiner Uhr ☺ und habe die Angabe im Link von 41,8 V max. mal als gegeben hingenommen.
Gut, dass Du fachkundiger kommentieren konntest und somit ggfs. Schäden oder Fehlinvestitionen verhindert werden.
Ich hoffe, ich hatte deinen Beitrag korrekt zusammengefasst, Arkadi.
 
Arkadi sagt, daß ist wegen der stark schwankenden Ausgangsspannung nicht der Fall.
...sagt nicht Arkadi, sondern das Kleingedruckte unten im Datenblatt zu der betreffenden Solarzelle :)

Die beworbenen Angaben wie Leistung/Spannung gelten für die standartisierten STC-Bedingungen, von denen Eine die Temperatur mit 25°C ist. Hier mal aus einem Datenblatt eines beliebigen Solarpanels... [Quelle]
DB Solarzelle.PNG
Der Temperaturkoeffizient (Uoc) in %/K (-0,31) bedeutet, das die Spannung(bei Erwärmung) um 0,31% je °C Temperaturabweichung absinkt. Oder halt bei Abkühlung ansteigt :cautious:
Das sind übliche Werte, die ich mal schnell exemplarisch hernehme...

Im Klartext:
1. erwärmt sich das Panel in voller Sonne auf 80°C, dann sinkt die Spannung um (80°-25°=55K * 0,31% =) >17%.
...oder in Volt ausgedrückt: statt 42V liefert das Panel nur noch etwas unter 35V maximal.
Im Maximumpowerpoint der Solarzelle(Belastungsfall) sinkt die Spannung um etwa 1 weiteres Volt, dazu noch Leitungsverluste(0,5V)...

2. bei -15°C hingegen liefert das Modul 12,4% mehr Spannung = 47V
Okay, bei Minustemperaturen sollst du eh nicht Laden, aber bereits bei 10°C bist du sicher über Ladeschlussspannung(+2V).

Im Fazit riskierst du bereits bei unter 10°C in Kombi mit fast vollem Akku, das letzterer nachhaltig Zyklen verliert (im günstigsten Fall) oder gar hochgeht (DAS ist der Grund, warum ich es nochmal so deutlich darstelle).

Was ich als Ex-Solarteur von einer PV-Anlage halte, die unter praller Sonne bei Akku halbvoll den Ladevorgang wegen Impotenz abbricht...:censored: Wann denn überhaupt Akku per PV laden - wenn nicht jetzt...?

Um nochmal auf @wupdi's Frage zurück zu kommen:
Du hast nicht genug Platz für die etwa 100 benötigten Zellen, die für Standart-Laderegler nötig wären, um den 36V-Akku zu laden. Du brauchst einen speziellen (step-up) Laderegler, der aus einer kleineren Solar- die benötigte Ladespannung macht.
Ich kenne überhaupt nur einen Einzigen -> Laderegler für diesen Einsatzzweck in 36V (dem ich am bike einen Druckausgleich gönnen würde).
Wer glaubt, das mit irgendwelchem Billo-Reglern mit fake-Mpp-tracking realisieren zu können, stolpert nach meiner Erfahrung nach 1-2 Jahren über die Realität der Zyklenfestigkeit...sprich braucht einen neuen Akku.
Arkadi sagt...:LOL:
 
Anderes Thema: An unserem Musketier ist die Sattelstütze nur mit sehr hohem Anzugsmoment festzukriegen. Nun ist deshalb das Gewinde der Schelle defekt. Sie hat ein exotisches Maß. Ich habe 35 mm gemessen.
Hintergrund: Die Sattelstütze wird wegen meherere Fahrer häufig verstellt. Fragen:
1. Ist 35 mm korrekt?
2. Könnt ihr hochwertige Schellen und möglichst nicht sehr teure empfehlen?
3. Was kann ich tun, damit die Stütze mit geringerem Anzugsmoment geklemmt wird? z.B. eine Distanzhülse 0,5 mm verwenden?
https://hollandbikeshop.com/de-de/s...ttelstutze-distanzhulse-0-5mm-stahl-1-367461/
 
Wenn sich die Sattelstütze nur durch "Festknallen" so fixieren läßt, dass sie sich nicht unbeabsichtigt verstellt, dann ist das entweder konstruktiv schlecht gelöst (z. B. zu kurze Klemmung), oder die Kombination aus Rahmenmaterial und Sattelstütze macht da Probleme.
Eine Distanzhülse wird nur denn hilfreich sein, wenn wirklich der Durchmesser der Sattelstütze das Problem darstellt. Dafür wird dann die Sattelstütze nicht mehr auf ganzer Länge seitlich stabilisiert. Ich hatte mal ein Rad, bei dem das mit Distanzhülse schlimmer war als ohne und sich dann alles losgewackelt hat.
Hast Du Eine Chance eine andere Sattelstütze auszuprobieren?
 
Ich würde die Sattelstütze mal nachmessen. Radkutsche hat da nicht ganz alltägliche Durchmesser, was so dann auch für die Klemme gilt. Rohr ein wenig zu dünn paßt die Schelle nicht oder muß extrem angezogen werden...was nicht gut für das Gewinde ist.

:). Helmut
 
...sagt nicht Arkadi, sondern das Kleingedruckte unten im Datenblatt zu der betreffenden Solarzelle :)

Die beworbenen Angaben wie Leistung/Spannung gelten für die standartisierten STC-Bedingungen, von denen Eine die Temperatur mit 25°C ist. Hier mal aus einem Datenblatt eines beliebigen Solarpanels... [Quelle]
Anhang anzeigen 7390
Der Temperaturkoeffizient (Uoc) in %/K (-0,31) bedeutet, das die Spannung(bei Erwärmung) um 0,31% je °C Temperaturabweichung absinkt. Oder halt bei Abkühlung ansteigt :cautious:
Das sind übliche Werte, die ich mal schnell exemplarisch hernehme...

Im Klartext:
1. erwärmt sich das Panel in voller Sonne auf 80°C, dann sinkt die Spannung um (80°-25°=55K * 0,31% =) >17%.
...oder in Volt ausgedrückt: statt 42V liefert das Panel nur noch etwas unter 35V maximal.
Im Maximumpowerpoint der Solarzelle(Belastungsfall) sinkt die Spannung um etwa 1 weiteres Volt, dazu noch Leitungsverluste(0,5V)...

2. bei -15°C hingegen liefert das Modul 12,4% mehr Spannung = 47V
Okay, bei Minustemperaturen sollst du eh nicht Laden, aber bereits bei 10°C bist du sicher über Ladeschlussspannung(+2V).

Im Fazit riskierst du bereits bei unter 10°C in Kombi mit fast vollem Akku, das letzterer nachhaltig Zyklen verliert (im günstigsten Fall) oder gar hochgeht (DAS ist der Grund, warum ich es nochmal so deutlich darstelle).

Was ich als Ex-Solarteur von einer PV-Anlage halte, die unter praller Sonne bei Akku halbvoll den Ladevorgang wegen Impotenz abbricht...:censored: Wann denn überhaupt Akku per PV laden - wenn nicht jetzt...?

Um nochmal auf @wupdi's Frage zurück zu kommen:
Du hast nicht genug Platz für die etwa 100 benötigten Zellen, die für Standart-Laderegler nötig wären, um den 36V-Akku zu laden. Du brauchst einen speziellen (step-up) Laderegler, der aus einer kleineren Solar- die benötigte Ladespannung macht.
Ich kenne überhaupt nur einen Einzigen -> Laderegler für diesen Einsatzzweck in 36V (dem ich am bike einen Druckausgleich gönnen würde).
Wer glaubt, das mit irgendwelchem Billo-Reglern mit fake-Mpp-tracking realisieren zu können, stolpert nach meiner Erfahrung nach 1-2 Jahren über die Realität der Zyklenfestigkeit...sprich braucht einen neuen Akku.
Arkadi sagt...:LOL:
Hallo habe einen Solarfachberater gefunden der mir sehr gut geholfen hat.
Ergebnis habe mir ein zweites Akku zugelegt.
Wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten rutsch.
 
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