Musik für Verbände (Critical Mass usw) - mit Vollbass voraus

Hier ein paar Impressionen vom Disco-Ride in Hildesheim, organisiert vom socialridescollective.org


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Auf dem DJ Wagen hatten wir neben Audio- und Lichtmixer, Eventlicht und Soundboks noch zwei Funkstrecken: gekoppelte Soundboks (ich glaube es waren vier) und eine analoge Mic-Live Strecke zu meinem setup.
Die Soundboksen mussten immer relativ nah am Sender fahren, um dropouts zu vermeiden. Außerdem gab es hier doch eine Latenz zwischen DJ und Ausgabe. Die Latenz war auf der analog Funkstrecke nicht vorhanden und es deutlich mehr Strecke drin.
 
Was genau habt ihr da verwendet?
Sennheiser EW300IEM G3 !?!
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Allerdings ist das Mic Funkstrecke und wir mussten die Dämpfung vom Eingangspegel voll aufdrehen, da sonst das Signal ins clipping lief.
Ich werde von einem Kollegen noch eine FM Funkstrecke anhöhren, damit habe ich für mich dann einen subjektiven Vergleich der drei Systeme.
 
Ich habe mich ein bisschen mit dem Thema ESP_Mesh_lite und Snapcast auseinandergesetzt.
Was jetzt läuft:
Snapserver auf Raspi (4) mit WLAN ap für den Mesh root undBluetooth-A2DP-Sink. Alles soweit per Skript auf ein nacktes Raspi OS installierbar. Protokoll ist OPUS (verzögerungsarm; hoch komprimiert für max. Robustheit):
Snapclient auf ESP32. Hier läuft auf einem WROVER (mit PSRAM) zusätzlich zum Snapclient ein A2DP-Sink für die direkte Verbindung (mit höherer Prio, falls einem die Musik der Snapservers nicht gefallen sollte).
Es ist sowohl ein ADAU1701 als auch alternativ ein DAC wie PCM5102 vorbereitet und getestet, beide verbunden über I2S.
Für den Betrieb mit PCM ist ein DSP eingebaut mit Frequenzweiche, der zwischn L und R Kanal trennt.
Und noch ein paar andere Features.
Ein Snapserverintegration auf einem ESP32-S3 sollte auch noch kommen, aber ich habe aus Dummheit mittlerweile fast alle meine ESP's gegrillt.
 
Ich habe mich ein bisschen mit dem Thema ESP_Mesh_lite und Snapcast auseinandergesetzt.
Was jetzt läuft:
Snapserver auf Raspi (4) mit WLAN ap für den Mesh root undBluetooth-A2DP-Sink. Alles soweit per Skript auf ein nacktes Raspi OS installierbar. Protokoll ist OPUS (verzögerungsarm; hoch komprimiert für max. Robustheit):
Snapclient auf ESP32. Hier läuft auf einem WROVER (mit PSRAM) zusätzlich zum Snapclient ein A2DP-Sink für die direkte Verbindung (mit höherer Prio, falls einem die Musik der Snapservers nicht gefallen sollte).
Es ist sowohl ein ADAU1701 als auch alternativ ein DAC wie PCM5102 vorbereitet und getestet, beide verbunden über I2S.
Für den Betrieb mit PCM ist ein DSP eingebaut mit Frequenzweiche, der zwischn L und R Kanal trennt.
Und noch ein paar andere Features.
Ein Snapserverintegration auf einem ESP32-S3 sollte auch noch kommen, aber ich habe aus Dummheit mittlerweile fast alle meine ESP's gegrillt.
Das ist ein super interessantes Projekt! Ich hatte auch schon einmal über Snapcast nachgedacht, aber an einen virtualisierten Server mit dedizierter App gedacht. Eventuell mit Zugriff über ein VPN, damit alle Geräte denken, sie wären im gleichen Netzwerk. Der Vorteil wäre hier, dass man ohne spezielle Hardware einfach einen Link verteilen kann und alle sich über ihre Telefone und das Mobilfunknetz einklinken.

Latenz halte ich bei nur Musik für unproblematisch, solange die Verzögerung zu allen Lautsprechern identisch ist. Erst wenn Video und Musik synchron sein sollen, ist es wichtig -- das hat bei einer KM/CM aber nicht.

Meinst du, so etwas wäre umsetzbar?

t.
 
twimc..grad letztens war so eine multi-protocol audio hub-sache auf f-droid via izzy-on-droid:..habs noch nicht probiert, aber schaut interessant aus für kleinere setups:
 
Das ist ein super interessantes Projekt! Ich hatte auch schon einmal über Snapcast nachgedacht, aber an einen virtualisierten Server mit dedizierter App gedacht. Eventuell mit Zugriff über ein VPN, damit alle Geräte denken, sie wären im gleichen Netzwerk. Der Vorteil wäre hier, dass man ohne spezielle Hardware einfach einen Link verteilen kann und alle sich über ihre Telefone und das Mobilfunknetz einklinken.

Latenz halte ich bei nur Musik für unproblematisch, solange die Verzögerung zu allen Lautsprechern identisch ist. Erst wenn Video und Musik synchron sein sollen, ist es wichtig -- das hat bei einer KM/CM aber nicht.

Meinst du, so etwas wäre umsetzbar?

t.
Ich lasse mich gerne positiv überraschen, behaupte jedoch:
Sobald ein Mix aus verschiedenen Hardware devices (iPhone, div. Androids von untersch. Herstellern) verwendet werden, auch deutlich hörbare Latenzen auftreten.
die Verzögerung zu allen Lautsprechern
ist dann nicht identisch.
Zumindest habe ich die Erfahrung, bei der bereits auf Multiroom ausgelegten Software https://lyrion.org/, gemacht.
Zwei unterschiedliche RPi Hardware Generationen mit gleicher Software == hörbare Latenz.

Kann durch automatisierte oder manuelle Mess-Feedback-Schleife eleminiert werden, aber
ohne spezielle Hardware einfach einen Link verteilen kann und alle sich über ihre Telefone und das Mobilfunknetz einklinken
wird nicht einfach so funktionieren. Die Devices müssen eine Verzögerung in den Audiopfad einbringen, die ihre eigene Ausgabe mit dem "langsamsten" Gerät im Mesh synchronisiert.
Damit können nicht nur unterschiedliche Hardware-Latenzen synchronisiert werden, auch unterschiedliche Übertragungswege (WLAN/Mobilfunk-Telekom, Mobilfunk-Vodafone) wären damit synchronisierbar.
 
Das ist ein super interessantes Projekt! Ich hatte auch schon einmal über Snapcast nachgedacht, aber an einen virtualisierten Server mit dedizierter App gedacht. Eventuell mit Zugriff über ein VPN, damit alle Geräte denken, sie wären im gleichen Netzwerk. Der Vorteil wäre hier, dass man ohne spezielle Hardware einfach einen Link verteilen kann und alle sich über ihre Telefone und das Mobilfunknetz einklinken.

Latenz halte ich bei nur Musik für unproblematisch, solange die Verzögerung zu allen Lautsprechern identisch ist. Erst wenn Video und Musik synchron sein sollen, ist es wichtig -- das hat bei einer KM/CM aber nicht.

Meinst du, so etwas wäre umsetzbar?

t.
Ist nicht Spotify Jam sows in der Art? Ja, ich weiss offen wäre viel besser.
Latenzen sollten sich, wie in den multi room Systemen in Grenzen halten lassen. Ich denke <10ms sind realistisch. Das würde einer Schallausbreitung von <4m entsprechen - in Freifeld mit verteilten Quellen völlig unkritisch.
Ich habe aber keine Ahnung von Handyapps. Ich will auch noch Sprachübertragung einbauen, dann kann man es per Handy vollends vergessen.
 
solange die Verzögerung zu allen Lautsprechern identisch ist
DAS ist doch aber genau das Problem: die Latenz ergibt sich aus dem jeweiligen DA-Chip und dem evtl. unterschiedlich kompletten Stream, und da scheitert jede als angenehm wahrgenommene Musikverteilung im gleichen Raum...
 
DAS ist doch aber genau das Problem: die Latenz ergibt sich aus dem jeweiligen DA-Chip und dem evtl. unterschiedlich kompletten Stream, und da scheitert jede als angenehm wahrgenommene Musikverteilung im gleichen Raum...
Nö, wieso? Einmal einen bekannten Ton mit klar detektierbaren Marken über alle Lautsprecher einzeln ausgeben und mit dem Haupttelefon, von dem der Stream ausgeht, aufnehmen. Schon kann alles korrigiert werden. Der Prozess wäre automatisierbar und könnte sogar zwischendrin kaum hörbar ablaufen.

Aber davon ab: selbst ohne wäre es besser als Spotify Connect. Und selbst das ist halbwegs OK.

t.
 
Minimale Latenzen werden nicht gehört, dass hört sich wie Hall an. Wenn wir mit unseren Boxen fahren, dann ist das ein dynamisches Gebilde, die Abstände der Boxen variieren .
 
Im Betrleb draußen funktioniert nach eigener Erfahrung bei mehreren Gelegenheiten das Düsseldorfer System gut und ohne größere Störungen. Ob messtechnisch noch größeres Potential da wäre für Verbesserungen, kann ich nicht beurteilen, ich empfinde das aber für die Praxis als nicht weiter relevant.
Brüllwürfel für alle!
 
Brüllwürfel für alle!
100% dafür:)
Gibt es eine Art Synchronisationsapp, die mehrere mitfahrende Smartphones und deren Bluetoothboxen innerhalb eines Fahrradzuges koppeln kann, so lowtechmäßig, ohne Raspylöten und Co?
Dann könnte man auf der nächsten Kaffefahrt/ CM/ whatever konnektiv die gleiche Playlist abnudeln und gemeinsam hören.
So wie beim
Düsseldorfer System
ohne 30Stunden Expertenarbeit?
Gruß Krischan
 
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